Samstag, 31. Dezember 2011

6033

Noch mehr Update: die Langversion des Jahresrückblicks bei Iberty, sowie Lyzzys zweiter Teil ihres Rückblicks sind mittlerweile online.

Update: der Link zu lyzzys blogpost funktioniert mittlerweile.

6033 ist der gemeinsame Jahresrückblick von Lyzzy und Achim, die dreimal auf das Jahr 2011 zurückblicken.

Lyzzy schreibt hier: lyzzy sucht das wunderland
Und Achim dort: Freibier-6033!

Mein Jahr: Wikipedia-Artikel unter anderem zu Theremin, Pizzakarton, Sampo (Schiff), Moog Music, First Airphonic Suite, Dorit Chrysler, Deep Fried Butter, The Picayune Creole Cook Book, Radio Baton. Chicago-style Pizza, Hackerethik, Müllwolle, Sportzentrum Schöneberg, "City of New Orleans", Foucault und Recht, Monty Cantsin, K/S, "Freie Kultur", Open Source Ecology, Candy Desk, Macht/Wissen, Foucault-Habermas-Debatte, Coronation Chicken, Suicide Girls Must Die!, Squirrel fishing und JenniCam.

Vielzuwenig Reviews geschrieben, dem Elend von KALP zugesehen, und den Aufstieg von schon gewusst erlebt.

In Haifa gewesen, extrem schick, und in Nürnberg - fast so schick ´, und ähnlich heiß. Über das Wikimedia-präsidieren kann ich nach den drei Tagen noch nicht wirklich etwas schreiben. Iberty hat mittlerweile tatsächlich ernsthaft Leser.

Viele große Dramen in Wikipedia erlebt, auch wenn sie weniger werden. Der Querschnitt der Mitarbeiter, und der allgemeine Horizont verengt sich, und das aus vielen Gründen schaden, aber sorgt immerhin auch für streßfreieres, kurzfristig produktiveres Arbeiten.

Dies war ein Platzhalterpost mit Notprogramm. Er zeigt an, dass ich seit heute Morgen doch nicht mehr an einen Rechner kam. More to come.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Where to meet women.

Kleiner Hinweis auf eine ganz spannende Info auf der Gendergap-Mailingliste. Frauenanteil pro Projekt ( - bzw. Anteil der Nutzerinnen und Nutzer, die sich selbst als weiblich identifizieren; das ist nur vage so ähnlich wie der echte Frauenanteil). Mal ein paar Zahlen für die großen Projekte:

Slowenische Wikipedia 36%
Portugiesische Wikipedia 25%
Russische Wikipedia 23%
Arabische Wikipedia 15%
Französische Wikipedia 14%

Rekordhalter übrigens die slowenischen Wikisourcler mit knapp 80% Frauenanteil.

Auch ganz spannende Diskussion auf der Mailingliste, die sich vor allem darum dreht, wieviel diese Zahlen tatsächlich wert sind.



Mittwoch, 28. Dezember 2011

Hach. Weihnachten.



Ist es nicht schön? Und mittlerweile gelingt es mir sogar so fast, so vage reproduzierbare Tonfolgen zu erzeugen.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

"Kim Jong Il's Field Jacket Cherished in Hearts of People"

No Comment. Von der KCNA:

Pyongyang, December 21 (KCNA) -- Portraits of smiling Kim Jong Il in simple khaki jacket were set up in various places of Pyongyang Tuesday.

..

Enshrined in the hearts of the soldiers and people of the DPRK is a noble image of Kim Jong Il in his field jacket.

In that dress he inspected the posts on the defence line of the country including the post under shrub pine trees, Mt. Osong, Mt. Taedok and Panmunjom to protect the independent destiny and future of the people.

This dress instilled the wisdom and bravery capable of matching a hundred into soldiers.

He visited time and again many factories, enterprises and co-op farms in his field jacket reeking of soil of heights, leading the people to a victory.

..





Mittwoch, 21. Dezember 2011

Und eine weitere existenzielle Lücke bei Wikipedia gefüllt



de.wp: Kim Jong-Il Looking at Things

Lasst uns Frauen drüber reden.

Aus der Mail:

We wanted an opportunity for women (by gender or sex) to get together, learn from each other's experience, network with other women who can assist us in meeting our goals, feel like we are part of the Wiki Ohana, discuss issues related to being women involved in the wider wiki community, and share our passions with similar, like minded women.

[...]

At WikiWomenCamp, all women involved with the wiki community is welcome! You do not need be an expert at editing wikis, in running chapters or work for a wiki related organization. Collaboration thrives on diversity. All you need to bring is an open mind, and a willingness to participate,

[...]

The conference will be on 23, 24, 25 May 2012 in Buenos Aires. Details can be found at http://meta.wikimedia.org/wiki/WikiWomenCamp



Veranstaltet wird das ganze von Wikimedia Argentinien, Australien und Portigal. Geht es nur mir so: oder sehe ich da einfach eine Konferenz aller Konferenzhopperinnen, die noch weiter weg von den Projekten sein wird, als es solche Konferenzen eh schon sind?

Dienstag, 20. Dezember 2011

Wer braucht schon Mikroskope...

Gut: Wikimedia Deutschland verleiht zu enzyklopädischen Zwecken einen ganzen Haufen Technik.

Schlecht: Im Bestand fehlt eindeutig dieses Gerät:




southpark@wikipedia.de

Hooray!

Lieber Wikipedianer,

Deine angeforderte E-mail-Adresse ist eingerichtet. Diese Mail wurde an Deine @wikipedia.de-Adresse gesendet. [...]


Wer auch möchte, folge bitte dem Link.



Montag, 19. Dezember 2011

Bloggen für Freibier.

Nennt sich Iron Blog. Wer mitmachen möchte, wende sich an Michelle oder Nicole. Da gibt es auch die Erklärung, wie das alles kommt.


Sonntag, 18. Dezember 2011

Samstag, 17. Dezember 2011

Stürmt die Bibliotheken!

Altona, eine semi-urige Kneipe direkt am Elbhang. Im Hintergrund blinkende Lichter und Kräne des Containerhafens. Vor uns Apfelschorle und Bier. Regen peitscht an die Scheiben, das Klavier wartet auf den Walzer zur späteren Stunde. Zwei Wikipedianer unterhalten sich:

* sp: "Mein Ziel ist es ja, dass möglichst viel Geld direkt den Leuten zugute kommt, die die Inhalte erstellen. Mir ist nur noch nicht vollkommen klar, wie das am geschicktesten geht."
* nn: "Warum zum Beispiel finanziert Wikimedia nicht allen Leuten - die meinetwegen eine bestimmte Zahl an Edits haben - die Bibliotheksgebühren. Und bloß keine große Bürokratie. Wikipedianer werden die Bücher doch auf jeden Fall für Wikipedia-Artikel nutzen.
* sp: Macht Wikimedia doch neuerdings. Genau so.
* nn: Ach, ich weiß wieder von nichts.


Wobei ich den Eindruck habe, dass viele Leute dies noch nicht mitbekommen haben. Leute, stürmt die Bibliotheken und lasst andere Menschen dafür bezahlen. Ich kann mir tatsächlich kaum effizienter eingesetztes Geld vorstellen.

Soviel dazu.

Das Gespräch fand am Rande des Hamburger Wikipedia-Stammtisches statt, der - zumindest da, wo ich saß, sehr unverschwörerisch war. Neben den Bibliotheken ging es um Hamburger Siele, Hochwasser in Sankt Pauli, Halligen, Inkunabeln, singende Wirte, trockenen Zander und saftigere Scholle, darüber ob man seine Toilette für Wikimedia-Fotos aufschneiden sollte, natürlich die leidige Lizenz-Debatte, warum die Hafencity keine Hochbahn bekommt, den Berliner Stammtisch, Anstandswauwaus auf Stammtischen, Freimaurer, Glücksrotweinkäufe, schimmelnde Buchrücken, und halt das worüber Wikipedianer so reden. Wie immer nett, wie immer schön. Auch wenn es eine Frechheit ist, dass Mitglieder des Hamburger Stammtisch, *fußaufstampf* den ich mitgegründet habe *fußaufstampf* ganz überrascht sind, dass ich nicht schon immer in Berlin bin. Ahnungslose Frischlinge!

Stabi Fassade Haupteingang


Mittwoch, 14. Dezember 2011

Wikipedia-Academy: Ick freu mir.


Die Wikipedia-Academy hat ja durchaus eine bewegte Geschichte voller Höhepunkte und Höhepunkten an Tiefpunkten. Ich denke mal, ich trete niemand zu nahe, wenn ich sage, dass die Academy seit einigen Jahren in einer veritablen Krise steckte.

Deshalb gibt es dieses Jahr eine Neukonzeption. Mit klarerer Ausrichtung, gezielterem Vorgehen, und in der Hoffnung, ein paar eingeschliffene Probleme zu lösen. Das hatte jetzt schon einigen Vorlauf, führte aber jetzt in einem achten Stock in Berlin-Wilmersdorf zum ersten Treffen des organizing committees - und ich war dabei(*).

Die Academy hat einen klaren Fokus auf Forschung über Wikipedia. Es wird also kein zweiter Wikicon, und die Hauptinteressenten dürften auch andere Forscher sein, keine Wikipedianer. Aber im Gegensatz zu manch früherer Academy scheinen alle Beteiligten durchaus sehr interessiert daran, Mitglieder aus Community dabei zu haben.

Der Plan in wenigen Monaten eine Academy auf die Beine zu stellen, erscheint sportlich aber machbar; zumal in der Art Weise wie das da im achten Stock angefangen hat.

Überhaupt: Alle Anwesenden (incl. Nicole, Angelika, Denis) besitzen ein sehr sympathisches Verhältnis zwischen persönlicher Kompetenz und allgemeiner Anspruchshaltung an die Welt. Die machen das.

Und genug inhaltliche Substanz für eine ganze Konferenz zur Wikim/pedia-Forschung scheint es auch es auch zu geben. Ich bin sehr gespannt, und erwarte das beste.


* Zur Sortierung persönlicher Wassersuppen: die Einladung war schon raus, bevor ich auch nur für das WMDE-Präsidium kandidierte. Ich fasse das also mal nicht als MdP-Tätigkeit auf














Wikimedia-Verfassung: last chance to act

Von der Mailingliste:

Hi.

The "Terms of use" rewrite is starting to wind down. The current draft is
here: https://meta.wikimedia.org/wiki/Terms_of_use.

All users are encouraged to edit and improve the draft before January 1,
2012. In particular, the document could use a thorough copy-edit, so any
skilled copy-editors who are able and willing to donate a few minutes to
look over and clean up the draft would be greatly appreciated.

Sometime in early 2012, a finalized version will be sent to the Wikimedia
Board for approval.

MZMcBride



Montag, 12. Dezember 2011

Was ich spannend fände:

.. Wikimedia Deutschland bekommt ja eventuell vielleicht wahrscheinlich oder so im nächsten Jahr echte Veranstaltungsräume.

Da könnte man doch einen lustigen Vortrag machen: Karl Theordo zu Guttenberg spricht über die Unzulänglichkeiten des herrschenden Urheberrechts.



Ballettmontag: Peer Gynt

Es ist schon manchmal ein Fluch. Da steht man friedlich im frühen Waschbetonbau der Deutschen Oper in Berlin in der Warteschlange für eine Bionade, und hört seinen Mitmenschen zu (zwei F, ein M, 20+, so studentisch halt); und die unterhalten sich, ob der Wikipedia-Artikel zum Stück nun etwas taugt oder nicht.. Weniger irritierend: der agitierte ältere Herr hinter uns, der sich am Ende über "das unglaubliche Friedrichstadtpalastpublikum" aufregte, das ja andauernd applaudiert.

Zumindest applaudierte es zurecht: das Berliner Staatsballett tanzte die Peer-Gynt-Inszenierung von Heinz Spoerli, die ursprünglich aus Zürich stammte. Musikalisch benutzt Spoerli die Grieg-Suite, ergänzt um einzelne neue, deutlich weniger romantische, Stücke von Brett Dean und Mark-Anthony Turnage (man höre und sehe hier)

Die Inszenierung Die Integration des Ibsen-Textes durch Schauspieler und/oder Sänger ist auch überraschend gut gelöst. Die treten neben den Tänzern quasi als Alter Ego auf, und reden auf sich selber ein. Präsent, sichtbar, und doch nicht die Aufmerksamkeit vom Tanz abziehend. Die Bühne minimalistisch aber nicht abschreckend, anfangs eher bieder, dann karg-unheimlich, dann die überzeugendste Wüste, die ich auf einer Bühne bisher gesehen habe.

Wobei die Wüste selbst zum dramaturgischen Instrument wird. Der Sand rieselt, die Tänzer rutschen diesen entlang, sein Rascheln ergänzt die Musik.

Spoerli findet klare Bilder und Ausdrücke für das Dorfleben, für Gynts Wahn, und für die Szenen in der Fremde. Solveig, der Bergkönig, und die Trolle überzeugen ganz besonders. Für den Sprung zwischen den verschiedenen Realitätsebenen hätte es geholfen, wenn wir die Handlung schon vorher präsenter gewesen wäre, aber auch so ließ es sich nachvollziehen - und Bilder und Musik funktionieren auch dann wunderbar, wenn man gerade etwas orientierungslos der Handlung folgt.


Und zum Abschluss: Diskussionspunkt der drei in der Schlange war, ob die romantische Musik Griegs nicht viel zu bieder und schmalzig für so ein zerrissenes, modernes, dramatisches Stück wie den Ibsen-Text ist: nein, nicht, wenn es so inszeniert ist wie hier.

Romantische Musik, dramatische bewegende Szenen mit bedrohlichen Trollen, eine tolle Wüste, und schöner Tanz. Großes Kino. Ne, deutlich mehr.



Samstag, 10. Dezember 2011

Lücken, riesige Lücken in de.wp

Da hat Wikipedia doch über 10 Jahre gebraucht, um sich dieses Themas anzunehmen. Aber heute konnte ich die Lücke füllen. Endlich hat Wikipedia einen Artikel zum WC-Reiniger.



Freitag, 9. Dezember 2011

Die Welt benutzt Deine freien Inhalte?

oder genau: die Welt benutzt Deine vielleicht freien Inhalte, versteht aber die Lizenz nicht? Oder hat andere Probleme? Dann geht es Dir wie vermutlich fast allen. Zumindest wie mir: die Angaben bei den von mir zweitgenutzten Wikipediafotos sind fast nie bis ins Detail korrekt. Die dreimal, dass ich wirklich commons-Bilder verkauft habe, fanden statt, als die Leute lieber Geld investierten, um eine klare Ansage zu haben, als Zeit dafür aufzuwenden, CC zu verstehen. Da das System der freien Lizenzen auf Wikipedia und der Nachnutzungen deutlich verbesserbar ist, hat Wikimedia Deutschland die weise Variante gewählt, und fragt Betroffene.

Für unter Einsatz von Vereins- bzw. Spendenmitteln erstellte Werke soll ein möglichst einfaches Hilfsmittel bereitgestellt werden, das es dem Nachnutzer ermöglicht, mit wenig Aufwand eine lizenzkonforme Nachnutzung zu erreichen. Für die Entwickung eines solchen Tools ist Wikimedia Deutschland auf Erfahrungen von aktiven Wikimedianern angewiesen.


Und noch ein Tipp am Rande: wer hier auf die Kamera clickt, und Google dann die Datei verrät, kann viele ungeahnte Bildnutzungen finden.

Während meine Erfahrungen als Fotograf da übrigens sehr vielgestaltig sind, sind die des Autors komplett uniform: nobody ever cares, und selbst wenn man es richtig macht, versteckt Wikipedia selbst schon sehr sehr gut, wer die Texte eigentlich kreiert.



Werbung: Such das Problem

Wikipedia:Umfragen/Haben wir Probleme?


Donnerstag, 8. Dezember 2011

"Ich bin Wikipedia" (mit Text und journalistischem Unterläufel)

Vorgeschichte: in der Zeit erschien ein eher unsäglicher Text zum Thema Wikipedia und Lobbying, bei dem sich der Autor gezielt Achim als Ziel herausgepickt hatte. (Meines Wissens nicht online, die Zeit wird wissen, warum..). Der Artikel hat dann auf der Wikimedia-Mailingliste eine ganz spannende Diskussion darüber ausgelöst, wem Angriffe auf Wikipedianer gelten, wer Wikipedianer ist, was Wikipedia ist usw. Und dabei dieses wunderbare Posting on Hubertl ausgelöst:

[...]

Du schreibst: Es scheint jedenfalls ein tiefes, unbefriedigtes Bedürfnis
zu geben, Wikipedia ans Zeug flicken zu müssen.

ich schrieb: "Wieso Wikipedia."

Ich bin Wikipedia. täglich. Ich fühle mir nicht ans Zeug geflickt. Es
hat mit mir als Wikipedia nichts zu tun. Ich weiß nicht inwieweit du
Wikipedia und nicht Wikimedia bist, ich bin es täglich. Über mein
direktes Editieren hinaus. Deutlich darüber. Eigentlich alles was ich
mache, hat irgendwas mit Wikipedia zu tun - bestimmte Privatbereiche
ausgenommen. Was immer ich sehe, tue, handle, inzwischen steht fast
alles in Bezug zu Wikipedia. Also, ich bin Wikipedia. Gestern hat Karl
Gruber und ich gemeinsam ein neues GLAM-Projekt in eine Vorprojektphase
gebracht. So groß und umfangreich, dass mir bis heute noch schwindlig
ist und ich es kaum in seinem Ausmaß überblicken kann, auch noch nicht
die Bedeutung und die Auswirkung. (Bericht kommt, wenn wir es erfasst
haben, es könnte aber das größte bisherige Glamprojekt überhaupt sein).
Zwei Stunden später ein weiteres - aber deutlich Kleineres. Alles
Zufall, aber auch wiederum nicht. Wir arbeiten im Grunde schon jahrelang
daran, Zufall, dass es gerade jetzt in eine spruchfähige Phase kommt. Es
hat damit zu tun, dass alles was wir tun, mit den Augen von Wikipedia
sehen im Hinblick darauf: Wie können wir die erfahrene Realität in
Wikipedia für andere verpacken. Sogar im Urlaub denken wir daran, was
alles an Bildern wir für Commons mitbringen können.

Und da soll ich mir wegen eines so bemühten Versuches in der Zeit auch
nur eine Minute Gedanken darüber machen? Dieser Artikel ist doch völlig
unerheblich. Mir ist das auch wurscht, ob sich Achim da und dort etwas
über ein Vortragshonorar finanzieren lässt. Mir ist es egal, ob er hier
und dort einen Satz ändert, der halt mehr den Erwartungen seiner
Klienten entspricht oder nicht. Wenn ich für einen Freund, der sich
nicht traut, einen Artikel schreibe, er dann kommt und meint, das klänge
aber so vielleicht besser, dann ist es nichts anderes. Auch wenn ich
direkt kein Geld verlange, aber jede Handlung für jemanden bringt den
einen in irgendeiner Form in die Schuld des anderen. Man kann es sofort
ausgleichen - durch Rechnungslegung - oder später. Aber immer wird es
früher oder später einen Ausgleich geben.

Ich fühle jedenfalls mir als Wikipedia nicht ans Zeug geflickt. Mich
berührt der Artikel nicht im Geringsten. Weder negativ, noch positiv.
Ich habe keinerlei Gefühle was Achim betrifft, ob er nun vorkommt oder
nicht. Dass er öffentlicher sein will, das hat er ja schon viel früher
für sich entschieden. Was mich berührt sind diese Kommentare im
nachfolgenden Link. Die geben mir Mut und Bestätigung, zusätzlich zu
einem, bereits unter Dach und Fach gebrachten Glam-Projekt noch zwei
weitere anzufassen. Das einzige Problem was ich habe, ist, mindestens
10, noch besser 20 Leute zusammenzubringen, die genausoviel Zeit und
Lust haben, sich zumindest ein Jahr so einem Projekt zu widmen.

https://spenden.wikimedia.de/spenden//list.php?datum=2011-12-01

Da ist es mir doch völlig wurscht, was da ein journalistischer
Unterläufel in der ZEIT schreibt.

Und Achim ist nicht Wikipedia. Und doch ist Achim Wikipedia. Wie jeder
von uns Wikipedia ist. Und noch viele mehr. Ich schließe sogar Leser
inzwischen mit ein. Ich jedenfalls habe einmal folgendes gehört, als ich
mich einem intensiven Nur-Leser als aktiver Wikipedianer zu erkennen
gab: "Ach du bist Wikipedia!"

h

Hambledon Hill Sheep




"Ich bin Wikipedia"

Dienstag, 6. Dezember 2011

Juhe. #WMDE-Mitarbeitertetris in der Geschäftsstelle

Liebe ListenleserInnen,

die Geschäftsstelle schreibt derzeit mehrere Projektassistenzen aus.


Sonntag, 4. Dezember 2011

Ruf! Mich! An! Oder lass es bleiben.

Aber da mich jetzt zum dritten Mal innerhalb der letzten Tage ein Wikipedianer nach meiner Handynummer fragte: Schaut mal dort.

Oder auch hier. Auf die Vorwahl 0176 folgt die wunderbare Zahlenkombination 64 60 10 26.


Samstag, 3. Dezember 2011

Schmankerl zum Wochenende:

James Audobons Birds of America in großer Auflösung.

Und wer nicht weiß, was das ist, sollte es erst Recht zur Füllung der Bildungslücke ansehen.


Freitag, 2. Dezember 2011

Wie zu ahnen war: Nicht-WP-Autoren sind nicht überfordert. Sie haben Angst.

Of those who don’t edit, a strong majority feels that they don’t have enough expertise to contribute to Wikipedia. Very few pointed out that technology was a barrier to editing: 3% said the edit interface wasn’t user friendly, 6% said that they weren’t comfortable with technology. In addition, 6% pointed out that they didn’t edit because they believed that their edits will be removed.


Wikimedia Foundation: From Readers to Contributors

Kann hier jemand Grafikbearbeitung?

Und aus dem sonnigen Schaf da oben ein abstraktes Logo basteln? Iberty braucht das, ich aber brauche vermutlich zwei Wochen, nur um ein zumutbares Ergebnis hinzubekommen.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

5000 Euro für ein Wiki zur Dokumentation von Selbstbau-Workshops von Lastenrädern aus Alt-Rädern unter Freier Lizenz

oder vielleicht doch für ganz andere Projekte.. Das wissen wir noch nicht, das entscheidet dann die Jury. Beim Wissenswert-Wettbewerb sind jetzt alle Vorschläge eingegangen, können auf meta besichtig werden, und harren der Stimmen bei der Publikumswahl.


Mittwoch, 30. November 2011

Neues von Chiara

Zwei Neuigkeiten von Chiara Ohoven und ihrem Dasein in der Wikipedia:

Ich habe tatsächlich das Video vom Wikimania-Vortrag gefunden (etwa ab Minute 38):



Und wer den deutschen Vortrag gesehen hat: eines meiner Beispiele für irrelevante Menschen mit Wikipedia-Artikel war der Berliner CDU-Hinterbänkler Mario Czaja. Und wie das mit abstrakten Relevanzaussagen ist: oft sind sie falsch. Czaja wird die Tage Berliner Senator für Stadtentwicklung Gesundheit und Soziales. (Danke, Cornelius, für's Aufpassen.)

Und nur um Euch neidisch zu machen, auch noch das Video von der Beach Party in Haifa. Obwohl die besten Seznen mit den tanzenden(!) Wikipedianern fehlen:





Dienstag, 29. November 2011

Warum die Deutschen auch den personalisierten Image Filter nicht mögen werden:

Um mich mal selbst von Foundation-I zu zitieren:

Actually I think, [the German community] do[es] not like [the personal image filter proposal] too much. I'll try to explain:

(1) Almost everybody on the German Wikipedia thinks, that the original problem the filter tries to solve, does not exist. So there is no positive reason to introduce an image filter.

(2) A strong majority thinks, the principle itself is evil.

So for (1) to accept an filter you would either need a community that doesn't care (way too late for that one..), or a lot of goodwill by the community for the foundation. I am afraid as long as the board doesn't move, there may be more or less infuriated opposition against the filter, but only a small minority who positively supports it. And I am afraid the board would have to move publicly enough that even a "I dont care about meta, I want to write articles about 18th century village churches"-Wikipedia will notice that move.

For (2) decrease evilness. There are two main reasons why the filter is considered evil. For one: it may allow third parties to influence the Wikipedia-experience of readers The personal filter solution deals imho pretty well with this problem, but still, interference is possible. And secondly it judges on different values than purely encyclopedic ones. I for myself think "I don't like it" is a perfectly valid judgement, but that seems to be a minority position on de.wp.

I think the personal image filter is a step in the right direction, as it adresses at least one of the three main objections. But still a long way to go for general acceptance.

regards,

southpark



Und um es im Blog auch noch mal zu sagen. Die Tage hat WMF das Protokoll der letzten Boardsitzung von Anfang Oktober veröffenticht. Der komplette Teil zum Image Filter:

Phoebe led a discussion of controversial content. She began by giving an overview of what has happened and community discussions since the Board passed a resolution on the subject in May, and covered referendum results and controversy. The Board then had a round-robin discussion around next steps.

Sue presented a proposal: that the Board send a letter to the community acknowledging opposition to the filter idea; that the idea of a category-based system be dropped, as it is problematic and highly controversial, but that staff continue discussions with the community about how to build a system that would meet the Board's objectives; and that the staff also continue to focus on their work to recruit a more diverse editor body, including women and people from the global south. Sue noted that we do not currently have technical work scheduled on the filter, so there is time to develop ideas that acknowledge community objections. This course of action was agreed to.




WMDE-Mitgliederversammlung: Das Restwochenende.



Das Wikimedia-Leben als solches ist ja intensiv. An einem langen Wochenende mit einer Wikimedia-Vereins-Mitgliederversammlung findet nicht nur die Mitgliederversammlung statt (Blogpost dazu), sondern auch so allerlei drumherum und dranheran. Besonders natürlich, weil ich plötzlich und dankenswerterweise von den Bierwurstcreme-im-Plastikschälchen-Essern zu den Trockenes-Schnitzel-im-Paulaner-Essern aufrückte. Deshalb hier nun der gesammelte Samstagabend, Sonntagtagsüber, und was danach kam.

Fangen wir mit dem wichtigsten an: das Hotel. Ich war ja eher geschockt, als beim Frühstück, dann wirklich auch eine Frau frühstückte. Hannover muss wirklich ausgebucht gewesen sein. Um auch mal Gutes zu sagen: es war alles sauber, es war nichts kaputt, und die Hotelwirtin war tatsächlich einfach jemand, den man sofort und umgehend ins Herz schließen muss. Da habe ich für deutlich mehr Geld schon wesentlich schlimmeres erlebt.



Aber zurück zum formal wichtigsten der MV: neue Ämter und Würdenträger, und was man damit erlebt. Es begann mit Abendessen in der mitteledlen Pizzeria Mario. Die Pizza selbst würde ich mal in der Kategorie essbar einordnen, das Gespräch war interessant, kreiste aber eher so über Gott und die Welt. Was halt passiert, wenn 8 Leute versuchen sich kennenzulernen. Oder, um genauer zu sein, wenn 7 von den 8 sich schon halbwegs kennen, und die alle gleichzeitig versuchen, die arme Anja kennenzulernen, während die ein bewundernswertes Talent besaß, eigentlich den ganzen Abend lang die richtigen Fragen zu stellen. Kein weltbewegender Abend, aber doch netter als so ein normaler Alltagsabend 2011.



Nach einer kurzen aber angenehmen Nacht begleitet vom sonoren Schnurren der A2 fand dann im gefühlt achten Stock bei Dr. Buhmann die erste WMDE-Präsidiumssitzung aller Zeiten statt. (Protokoll und Ergebnisse sind im Forum). Mittlerweile waren neun der zehn Präsidiumsmitglieder anwesend, von denen 33% Sebastian hießen. Wobei FDP-Sebastian (Blumenthal) einer der unprätentiösesten und am wenigsten anstrengendsten Berufspolitiker war, die ich in meinem Leben kennengelernt habe; eine positive Überraschung. Was wir machten war größtenteils eher die Kategorie „banal, aber muss ja“ – Termine, Organisatorisches etc. Wie in der ersten Woche Uni: da erfährt man in den Seminaren ja auch, wann die Referate sind, und wie es Scheine gibt.

Außerdem die Info, dass ich als MdP quasi alles darf, nur leider keine bezahlten Arbeiten für den Verein ausführen, oder den Mitarbeitern von WMDE direkte Arbeitsanweisungen geben. Aber ich darf überzeugend auf El Presidente einwirken, der dann wiederum dem Vorstand Anweisungen geben darf, der wiederum seinen Mitarbeitern.. Apropos Vorstand: neben all dem Organisatorischen durfte ich nach einer Stunde Einarbeitung dann auch gleich noch die formal vermutlich wichtigste Entscheidung der gesamten Amtszeit fällen: Pavel ist jetzt Hauptamtlicher Vorstand bis zum 31. Dezember 2015, Den werdet ihr nie wieder los. Vielleicht nicht ganz so wichtig: da wir zwei Stellvertreter haben, beschlossen wir dass der mit dem besseren Wahlergebnis (Ralf L) der Stellvertreter ist, der andere (Gründungsmitglied Sebastian) der Stellvertreterstellvertreter. Oder so.

Außerdem wurden die MdPs dann noch vorläufig auf verschiedene Gruppen aufgeteilt. Auch wenn ich Euch natürlich alle Liebe, und immer für Euch da bin. Noch mehr für Euch da bin ich, wenn ihr etwas zum Thema Freiwilligenförderung, Organisationsentwicklung oder Lobbying wollt. (für die weitere Aufteilung der anderen Tätigkeitsbereiche verweise ich mal wieder auf das Protokoll.)



Die öffentliche Diskussion mit Sue habe ich dann anscheinend deutlich entspannter erlebt, als die Leute vor den Rechnern. (Gibt es eigentlich ein Chat-Transkript?) Erst mal noch ganz herzlichen Dank an El Presidente für die zügige Sitzungsleitung vorher. Ich hätte deutlich größere Probleme, die jetzige Communitydiskussion zu verstehen, wenn ich nicht da gewesen wäre.

Insgesamt vielleicht 40 Leute körperlich anwesend, wovon zwei Drittel wohl wirklich freiwillig da waren, also nicht institutionell zu Verein oder Foundation gehörten. Wobei ich es schon irgendwie enttäuschend fand, dass von den ganzen Ex-Vorständen, die Samstag noch da gewesen waren, nur Lyzzy auch Sonntag noch Interesse an der Veranstaltung zeigte. Von den Leuten im Chat hat man vor Ort wenig mitbekommen, da habe ich aber im Nachhinein erfahren, dass dort wohl einiges los war.

Sue hat so allgemein geredet, dann zum Bildfilter, dann zum Autorenschwund. Wobei ich den Autorenschwund ja perspektiv für deutlich wichtiger halte als den Filter – aber halt auch deutlich abstrakter, und vor allem ein gutes Stück jenseits der üblichen Einflussmöglichkeiten. Zumindest im Saal hatte ich auch nicht den Eindruck, dass noch viele Leute dringendes auf den Lippen hatten, was sie nicht loswurden. Zumal die deutschen Argumente ja mittlerweile auch mehr als einmal gesagt wurden.

In Causa Bildfilter hat Sue nichts neues erzählt, die Community auch nicht – aber zum einen hat sich ja in den letzten Wochen einiges bewegt, zum anderen war es im Raum auch positiv zu bemerken, dass es nicht mehr ganz so angespannt daher geht. Auch wenn die ganze Situation immer noch daraus hinausläuft, einen Filter einzuführen, ohne einen Filter einzuführen. Das wird sicher spannend werden. Als für mich deutlich spannendere Info empfand ich ja die Tests zu den ganzen Vorlagen mit denen Benutzer angesprochen werden. Ganz spannend für mich auch die Info, dass auf Anfrage alle Anwesenden den Image Filter ablehnen, und etwa die Hälfte da auch emotional sehr sauer ist.

Über diese Tests habe ich mich dann auch noch mit Maryana (WMF) beim Dinner unterhalten. (Paulaner neben Dr. Buhmann. Wiener Schnitzel. Essbar.) Und natürlich über unsere Erinnerungen an Leben in Mississippi (Bundesstaat), Barbecue, Europa, die Niederlande und Amsterdam etc. Zusammen haben wir auch noch Niko über Nordafrika befragt, und falls ich jemals einen personal assistant einstellen sollte, werde ich versuchen, den Assistenten von Sue abzuwerben. Von Sue kann ich wenig sagen (falsches Tischende); das einzige, was ich mitbekam, war, dass Olaf S länger auf sie einredete, und dabei überzeugend den typischen deutschen sehr qualitätsbewussten Wikipedianer gab.



Was gab es seitdem: drei neue Wikis mit vielen Infos zum nachlesen, diverse neue Mailinglisten, mir gehen die Passwörter aus, ein netter Tag Berlin-Führung mit der Touristin Maryana, {{hase}}, Glückwünsche und Beileidsbekundungen, eine spannende Ideensammlung für die nächste MV, und die Mitteilung, dass WMDE im Januar den Geist von Kreuth beschwören möchte anscheinend. In länger: die für den Januar angesetzte Präsidiumsklausur findet in Wildbad Kreuth statt. Außerdem hat mir niemand verraten, dass zu den Mandatspflichten das Ausfüllen der längsten Christstolleneinladung aller Zeiten gehört. Ächz.



P.S. Danke Niko für die geliehene Kamera.

Darummagichberlin (XXXXVI)

Weil hier keine kleinen Damen in teuren Mänteln Miniaturhündchen ausführen, die mit Wollmütze und Tweedpullover ausgestattet sind. Hier führen große Herren in Tarnfleck durchtrainierte große Hunde aus, die sie in ein Lonsdale-T-Shirt gesteckt haben.


Samstag, 26. November 2011

Wir sind Zedler-Preis

Nein, wir sind nicht Zedler-Preis für freies Wissen. Und ich bin weder direkt daran beteiligt, noch besteht eine allzu große Gefahr, ihn zu gewinnen. Aber Iberty ist nominiert. Und steht damit in einer Liste mit VroniPlag oder Open Streetmap. So mal: wow. Danke Achim!

Berliner W-quotisten, W-iktionarier, W-bookler etc. gesucht

Kennt zufällig jemand aktive Communitymitglieder von Wiktionary, Wikinews, Wikiquote etc. (eigentl. alles bis auf WP selbst) in Berlin, die einem planlosen Blogger bei einem Kaffee mal einen kurzüberblick über Sozialgefüge, Konflikte und Meta-Angelegenheiten der Projekte geben können? Merci.


Donnerstag, 24. November 2011

Deutsches Mitglied in der Wikimania-Jury. Jemand Interesse?

Freihand-Übersetzung/Zusammenfassung einer längeren Mail James Forresters' von Foundation-I:

[...]

Angesichts des üblichen Nichtvorhandenseins eines formalen Prozesses ernennen ich mich zum Jury-Koordinator - eine nicht-wahlberechtigte Person, die der Jury hilft sich zu finden, und Wikimania-Bewerbungen vorzubereiten.

In dieser Rolle möchte ich um zwei Sachen bitte:

[Wikimania-Bids]

Zweitens möchte ich freiwillige bitten, sich für die Jury der Wikimania 2012 zu melden. Auf Meta gibt es eine Liste der Voraussetzungen, zusammenfassend:

* Die Jury wird aus Mitgliedern des Foundation-Boards, des Foundation-Staffs und freiwilligen Community-Mitgliedern bestehen.
* Keine Bewerbungen von Leuten, die gleichzeitig an einer Wikimania-Gastgeber-Bewebrung beteiligt sind.
* Freie Zeit zwischen Januar und März
* Wir möchten Community-Mitglieder aus verschiedenen Projekten und Aktivitäten
* Und natürlich sollte die Jury Menschen verschiedener Hintergründe, Geschlechter, Kulturen und Regionen der Welt umfassen.

E-Mail (off-list) an jdforrester@gmail.com - Ich hoffe, die Jury steht in der ersten Dezemberwoche.




Image Filter Brainstorming

Kleiner Hinweis auf einen Vorschlag, der zu einer meines Erachtens tatsächlich konstruktiven Diskussion zum Image Filter führen könnte. Von Andreas K. auf Foundation-I:

We are currently discussing an evolving image filter proposal on the Meta brainstorming page that would give users the option of creating personal filter lists (PFL). The structure and interactivity of these personal filter lists would be comparable to those of editors' personal watchlists.

The way this would work is that each project page would have an "Enable image filtering" entry in the side bar. Clicking on this would add a "Hide" button to each image displayed on the page. Clicking on "Hide" would then grey the image, and automatically add it to the user's personal filter list.

...

This proposal occupies a middle ground. The Foundation provides users with the software capability to create and maintain personal filter lists, just like it enables users to maintain watchlists,




Ganz unten steht sogar schon eine Zusammenfassung und Diskussion auf deutsch. Und ja, liebe deutsche Community, nur ihr und ihr allein wisst und könnt entscheiden, was unbedingt notwendig und unverzichtbar für die Aufklärung der Menscheit ist, und was als irrelevanter Schrott natürlich sofort gelöscht werden muss - aber ein bißchen Hybris ist da schon bei, oder?