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Samstag, 30. Juli 2011
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Mittwoch, 27. Juli 2011
Und nun bin ich ja mal gespannt, ob da irgendwas passiert.
Jetzt auch Bilder zu kaufen. In Hochglanz. Und total super.
Und nun bin ich ja mal gespannt, ob da irgendwas passiert.
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Offenetabswegbloggen Mittwoch 20110727
"I will be facilitating a 30-minutes workshop at Wikimania in August where I will present and discuss ways of engaging people to contribute to free projects. ... I have created an etherpad and invited anyone interested in this topic to participate in the preparation."
Noch mehr in der Diskussion: Kompass2020 Usability und Technik.
Praktisch. Google-Dashboard.
Der Foto-Makake ist bei der Zeit angekommen. Offensiv detailarm, aber dafür hat das eigentliche Foto einen "Public Domain"-Vermerk. Das Lächeln des Affen
Herbed Halloumi Cheese Rolls
Today the Open Cloud Initiative (OCI), a non-profit organization was established to advocate open standards in cloud computing
Christian Reinboth schreibt bei den Scienceblogs, dass er manchmal Wikipedia-Artikel nicht erweitert, da danach alle denken, er hätte nur aus WP abgeschrieben. Warum ich Wikipedia-Artikel manchmal nicht erweitere. Erwähnte ich, dass WP eine einfache, offensichtliche Autorennennung benötigt?
Wikipedistik aktuell.
CPB (VII), WMDE, und CPB (VIII), Anneke und CPB (IX), Liesel.
Wer braucht es nicht? Ein selbstgebautes Foto- und Videostativ für die Fahrerperspektive. DIY Photography.
ETH-Zurich professor Achim Walter, however, has now turned the tables: his students don’t get their info from Wikipedia; they write their own entries. Seminar papers available on Wikipedia
Wikimania Conference Reader (pdf)
Noch mehr in der Diskussion: Kompass2020 Usability und Technik.
Praktisch. Google-Dashboard.
Der Foto-Makake ist bei der Zeit angekommen. Offensiv detailarm, aber dafür hat das eigentliche Foto einen "Public Domain"-Vermerk. Das Lächeln des Affen
Herbed Halloumi Cheese Rolls
Today the Open Cloud Initiative (OCI), a non-profit organization was established to advocate open standards in cloud computing
Christian Reinboth schreibt bei den Scienceblogs, dass er manchmal Wikipedia-Artikel nicht erweitert, da danach alle denken, er hätte nur aus WP abgeschrieben. Warum ich Wikipedia-Artikel manchmal nicht erweitere. Erwähnte ich, dass WP eine einfache, offensichtliche Autorennennung benötigt?
Wikipedistik aktuell.
CPB (VII), WMDE, und CPB (VIII), Anneke und CPB (IX), Liesel.
Wer braucht es nicht? Ein selbstgebautes Foto- und Videostativ für die Fahrerperspektive. DIY Photography.
ETH-Zurich professor Achim Walter, however, has now turned the tables: his students don’t get their info from Wikipedia; they write their own entries. Seminar papers available on Wikipedia
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"I will be facilitating a 30-minutes workshop at Wikimania in August where I will present and discuss ways of engaging people to contribute to free projects. ... I have created an etherpad and invited anyone interested in this topic to participate in the preparation."
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Praktisch. Google-Dashboard.
Der Foto-Makake ist bei der Zeit angekommen. Offensiv detailarm, aber dafür hat das eigentliche Foto einen "Public Domain"-Vermerk. Das Lächeln des Affen
Herbed Halloumi Cheese Rolls
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Christian Reinboth schreibt bei den Scienceblogs, dass er manchmal Wikipedia-Artikel nicht erweitert, da danach alle denken, er hätte nur aus WP abgeschrieben. Warum ich Wikipedia-Artikel manchmal nicht erweitere. Erwähnte ich, dass WP eine einfache, offensichtliche Autorennennung benötigt?
Wikipedistik aktuell.
CPB (VII), WMDE, und CPB (VIII), Anneke und CPB (IX), Liesel.
Wer braucht es nicht? Ein selbstgebautes Foto- und Videostativ für die Fahrerperspektive. DIY Photography.
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Praktisch. Google-Dashboard.
Der Foto-Makake ist bei der Zeit angekommen. Offensiv detailarm, aber dafür hat das eigentliche Foto einen "Public Domain"-Vermerk. Das Lächeln des Affen
Herbed Halloumi Cheese Rolls
Today the Open Cloud Initiative (OCI), a non-profit organization was established to advocate open standards in cloud computing
Christian Reinboth schreibt bei den Scienceblogs, dass er manchmal Wikipedia-Artikel nicht erweitert, da danach alle denken, er hätte nur aus WP abgeschrieben. Warum ich Wikipedia-Artikel manchmal nicht erweitere. Erwähnte ich, dass WP eine einfache, offensichtliche Autorennennung benötigt?
Wikipedistik aktuell.
CPB (VII), WMDE, und CPB (VIII), Anneke und CPB (IX), Liesel.
Wer braucht es nicht? Ein selbstgebautes Foto- und Videostativ für die Fahrerperspektive. DIY Photography.
ETH-Zurich professor Achim Walter, however, has now turned the tables: his students don’t get their info from Wikipedia; they write their own entries. Seminar papers available on Wikipedia
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Dienstag, 26. Juli 2011
Wikimania: Chiara, nicht mehr ganz so rough draft
So, danke für die vielen super Kommentare. Die haben sehr geholfen, und mittlerweile bin ich mir über ein paar Gedanken klarer. Ich hoffe, ich habe nichts übersehen,
Chiara ist mittlerweile ein paar Runden weiter. Detailverbesserungen sind noch eine Menge drin, und gerade zum Ende franzt es noch etwas aus. Aber ich denke es macht sich. Wer schauen mag:
Chiara ist mittlerweile ein paar Runden weiter. Detailverbesserungen sind noch eine Menge drin, und gerade zum Ende franzt es noch etwas aus. Aber ich denke es macht sich. Wer schauen mag:
So, danke für die vielen super Kommentare. Die haben sehr geholfen, und mittlerweile bin ich mir über ein paar Gedanken klarer. Ich hoffe, ich habe nichts übersehen,
Chiara ist mittlerweile ein paar Runden weiter. Detailverbesserungen sind noch eine Menge drin, und gerade zum Ende franzt es noch etwas aus. Aber ich denke es macht sich. Wer schauen mag:
Chiara ist mittlerweile ein paar Runden weiter. Detailverbesserungen sind noch eine Menge drin, und gerade zum Ende franzt es noch etwas aus. Aber ich denke es macht sich. Wer schauen mag:
Wikimania: Chiara, nicht mehr ganz so rough draft
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Imaginierte Norweger #spon
Spiegel Online gibt sich ja große Mühe, eine möglichst seltsame Berichterstattung zum Thema Norwegen hinzubekommen. Zumal die Norweger irgendwie nicht so reagieren, wie das dem deutschen Spielplan nach passieren sollten. Aber das sind störende Nebengeräusche, Spiegel hält am deutschen Spielplan fest, heute schreibt Julia Jüttner Norweger zweifeln an ihrem liberalen Strafsystem. Das überraschte mich, weil es deutlich anders klingt, als ich es bisher aus Norwegen gehört habe. Deshalb habe ich dann tatsächlich mal genau auf der Suche nach den zweifelnden Norwegern gelesen.
Der Artikel enthält zu vier Fünfteln Erklärungen des norwegischen Strafrechtssystems mit Hinweisen, warum das Jüttner alles zu lasch findet, und warum das alles so furchtbar liberal ist. Nun ist Julia Jüttner sicher nicht "die Norweger", aber vielleicht hat sie ja auch welche von denen gefunden, die die These vertreten.
Zum einen führt sie die Wahlerfolge der Fortschrittspartei an - jener Partei, bei der der Mörder mal Mitglied war, und deren Rolle vielleicht doch etwas ambivalenter ist. Zumal die Wahlerfolge eben weit vor dem Terrorakt stattfanden, sind sie als Beleg für Entwicklungen nach dem Anschlag so öhm.
Die aktuellen Belege, die Spon für diese These hat, sind umwerfend, und auch fast schon konkret: wollen viele Bürger, dass Anders Breivik härter bestraft wird und Im ganzen Land debattieren die Menschen; ja, das meint sie glaube ich ernst. Doch, einen konkreten Hinweis für die Jüttnersche These gibt es: die Facebook-Gruppe "Ja zur Todesstrafe für Anders Behring Breivik", die kurz nach ihrer Gründung bereits rund 1800 Mitglieder zählte.
Klar, eine Facebook-Gruppe, bei der sich sonstwer aus der halben Welt anmeldet, ist "die Norweger." Aber vielleicht bringt die Suche nach der Gruppe ja noch neue Erkenntnisse. Nun ist die Gruppe natürlich beim Spiegel nicht verlinkt; das wäre ja nun viel zu einfach.
Aber auch eine einfache Facebook-Suche fördert bei mir zwar gefühlt 1.800 Facebook-Gruppen zu ABB zutage (von wie umbringen zu Fair Investigation and Trial for ABB über is a ZIONIST FREEMASON, not christian, bis zu unterstützt ihn, und das in jeder Menge Sprachen, anscheinend die wenigsten in norwegisch. Aber keine einzige Gruppe weist mehr als 200 Mitglieder auf. Die größte Gruppe, die facebook mir zeigt ist "BOYKOT ABB." mir 173 Mitgliedern.
Und wenn es keine Norweger gibt, dann müssen wir die eben herbeifantasieren.
Der Artikel enthält zu vier Fünfteln Erklärungen des norwegischen Strafrechtssystems mit Hinweisen, warum das Jüttner alles zu lasch findet, und warum das alles so furchtbar liberal ist. Nun ist Julia Jüttner sicher nicht "die Norweger", aber vielleicht hat sie ja auch welche von denen gefunden, die die These vertreten.
Zum einen führt sie die Wahlerfolge der Fortschrittspartei an - jener Partei, bei der der Mörder mal Mitglied war, und deren Rolle vielleicht doch etwas ambivalenter ist. Zumal die Wahlerfolge eben weit vor dem Terrorakt stattfanden, sind sie als Beleg für Entwicklungen nach dem Anschlag so öhm.
Die aktuellen Belege, die Spon für diese These hat, sind umwerfend, und auch fast schon konkret: wollen viele Bürger, dass Anders Breivik härter bestraft wird und Im ganzen Land debattieren die Menschen; ja, das meint sie glaube ich ernst. Doch, einen konkreten Hinweis für die Jüttnersche These gibt es: die Facebook-Gruppe "Ja zur Todesstrafe für Anders Behring Breivik", die kurz nach ihrer Gründung bereits rund 1800 Mitglieder zählte.
Klar, eine Facebook-Gruppe, bei der sich sonstwer aus der halben Welt anmeldet, ist "die Norweger." Aber vielleicht bringt die Suche nach der Gruppe ja noch neue Erkenntnisse. Nun ist die Gruppe natürlich beim Spiegel nicht verlinkt; das wäre ja nun viel zu einfach.
Aber auch eine einfache Facebook-Suche fördert bei mir zwar gefühlt 1.800 Facebook-Gruppen zu ABB zutage (von wie umbringen zu Fair Investigation and Trial for ABB über is a ZIONIST FREEMASON, not christian, bis zu unterstützt ihn, und das in jeder Menge Sprachen, anscheinend die wenigsten in norwegisch. Aber keine einzige Gruppe weist mehr als 200 Mitglieder auf. Die größte Gruppe, die facebook mir zeigt ist "BOYKOT ABB." mir 173 Mitgliedern.
Und wenn es keine Norweger gibt, dann müssen wir die eben herbeifantasieren.
Spiegel Online gibt sich ja große Mühe, eine möglichst seltsame Berichterstattung zum Thema Norwegen hinzubekommen. Zumal die Norweger irgendwie nicht so reagieren, wie das dem deutschen Spielplan nach passieren sollten. Aber das sind störende Nebengeräusche, Spiegel hält am deutschen Spielplan fest, heute schreibt Julia Jüttner Norweger zweifeln an ihrem liberalen Strafsystem. Das überraschte mich, weil es deutlich anders klingt, als ich es bisher aus Norwegen gehört habe. Deshalb habe ich dann tatsächlich mal genau auf der Suche nach den zweifelnden Norwegern gelesen.
Der Artikel enthält zu vier Fünfteln Erklärungen des norwegischen Strafrechtssystems mit Hinweisen, warum das Jüttner alles zu lasch findet, und warum das alles so furchtbar liberal ist. Nun ist Julia Jüttner sicher nicht "die Norweger", aber vielleicht hat sie ja auch welche von denen gefunden, die die These vertreten.
Zum einen führt sie die Wahlerfolge der Fortschrittspartei an - jener Partei, bei der der Mörder mal Mitglied war, und deren Rolle vielleicht doch etwas ambivalenter ist. Zumal die Wahlerfolge eben weit vor dem Terrorakt stattfanden, sind sie als Beleg für Entwicklungen nach dem Anschlag so öhm.
Die aktuellen Belege, die Spon für diese These hat, sind umwerfend, und auch fast schon konkret: wollen viele Bürger, dass Anders Breivik härter bestraft wird und Im ganzen Land debattieren die Menschen; ja, das meint sie glaube ich ernst. Doch, einen konkreten Hinweis für die Jüttnersche These gibt es: die Facebook-Gruppe "Ja zur Todesstrafe für Anders Behring Breivik", die kurz nach ihrer Gründung bereits rund 1800 Mitglieder zählte.
Klar, eine Facebook-Gruppe, bei der sich sonstwer aus der halben Welt anmeldet, ist "die Norweger." Aber vielleicht bringt die Suche nach der Gruppe ja noch neue Erkenntnisse. Nun ist die Gruppe natürlich beim Spiegel nicht verlinkt; das wäre ja nun viel zu einfach.
Aber auch eine einfache Facebook-Suche fördert bei mir zwar gefühlt 1.800 Facebook-Gruppen zu ABB zutage (von wie umbringen zu Fair Investigation and Trial for ABB über is a ZIONIST FREEMASON, not christian, bis zu unterstützt ihn, und das in jeder Menge Sprachen, anscheinend die wenigsten in norwegisch. Aber keine einzige Gruppe weist mehr als 200 Mitglieder auf. Die größte Gruppe, die facebook mir zeigt ist "BOYKOT ABB." mir 173 Mitgliedern.
Und wenn es keine Norweger gibt, dann müssen wir die eben herbeifantasieren.
Der Artikel enthält zu vier Fünfteln Erklärungen des norwegischen Strafrechtssystems mit Hinweisen, warum das Jüttner alles zu lasch findet, und warum das alles so furchtbar liberal ist. Nun ist Julia Jüttner sicher nicht "die Norweger", aber vielleicht hat sie ja auch welche von denen gefunden, die die These vertreten.
Zum einen führt sie die Wahlerfolge der Fortschrittspartei an - jener Partei, bei der der Mörder mal Mitglied war, und deren Rolle vielleicht doch etwas ambivalenter ist. Zumal die Wahlerfolge eben weit vor dem Terrorakt stattfanden, sind sie als Beleg für Entwicklungen nach dem Anschlag so öhm.
Die aktuellen Belege, die Spon für diese These hat, sind umwerfend, und auch fast schon konkret: wollen viele Bürger, dass Anders Breivik härter bestraft wird und Im ganzen Land debattieren die Menschen; ja, das meint sie glaube ich ernst. Doch, einen konkreten Hinweis für die Jüttnersche These gibt es: die Facebook-Gruppe "Ja zur Todesstrafe für Anders Behring Breivik", die kurz nach ihrer Gründung bereits rund 1800 Mitglieder zählte.
Klar, eine Facebook-Gruppe, bei der sich sonstwer aus der halben Welt anmeldet, ist "die Norweger." Aber vielleicht bringt die Suche nach der Gruppe ja noch neue Erkenntnisse. Nun ist die Gruppe natürlich beim Spiegel nicht verlinkt; das wäre ja nun viel zu einfach.
Aber auch eine einfache Facebook-Suche fördert bei mir zwar gefühlt 1.800 Facebook-Gruppen zu ABB zutage (von wie umbringen zu Fair Investigation and Trial for ABB über is a ZIONIST FREEMASON, not christian, bis zu unterstützt ihn, und das in jeder Menge Sprachen, anscheinend die wenigsten in norwegisch. Aber keine einzige Gruppe weist mehr als 200 Mitglieder auf. Die größte Gruppe, die facebook mir zeigt ist "BOYKOT ABB." mir 173 Mitgliedern.
Und wenn es keine Norweger gibt, dann müssen wir die eben herbeifantasieren.
Imaginierte Norweger #spon
Plagiate und Sockenpuppe, UK-Version. Johann Hari.
Da die Wiki-Watch-Diskussion in Deutschland gerade eine Ruhepause einlegt, ist das ein guter Grund mal den Blick gen England zu werfen. Johann Hari war bis vor kurzem ein Darling der linksliberalen Presse in Großbritannien. Er gewann mit dem Orwell-Preis für guten Journalismus 2008, hatte eine Kolumne bei der britischen Tageszeitung The Independent ebenso wie bei der Huffington Post, Artikel von ihm erschienen in der New York Times, Le Monde und Ha'aretz. Für jemand, der gerade mal 31 ist, eine eindrucksvolle Leistung. Die aber wohl gerade an ihr Ende kam.
Leider hat sich das vor ein paar Tagen dramatisch geändert. Seit dem 12. Juli ist von seinem Posten bei der Tageszeitung The Independent suspendiert. Und seinem Wikipedia-Artikel ist aus gleich auszuführenden Gründen auch nicht zu trauen.
Zuerste wurde ihm vorgeworfen, Zitate aus den Artikeln anderer ohne Nennung in seine Arbeiten einbaute. Dabei ging es mal um wenige Zeilen, mal um fast vollständige Interviews, etwa mit Noam Chomsky oder der Journalistin Ann Leslie. Hari hat das auch gar nicht erst abgestritten, sondern versucht sich rauszureden, aber als Deutscher hat man ja mittlerweile Erfahrungen mit den üblichen Ausreden erwischter Plagiatoren. Die Vorwürfe schien er halbwegs überstanden zu haben, zumal er wohl überzeugend die tragische Geschichte des tapferen Linken gegen die konservativen Mob gab. Aber dann hat er sich wohl doch um seinen Job wikipediert.
Auch Jonathan Hari hat exzessiv dem Hobby des wikipedierens gefröhnt. Vor allem dessen, dass da heißt: Sprich gut über Dich und schlecht über Andere. Der User David r from meth productions zeigte eine besondere Affinität zu Hari-relevanten Themen in Wikipedia.
Dieser David r hatte die ungute Eigenschaft in Artikel anderer Journalisten - Christina Odone, Francis Wheen, Andrew Roberts und Niall Ferguson - zu schreiben, dass sie homophob sind, gefeuert wurden, und ihnen andere Charakterfehler zuzuschreiben - meist kurz nachdem diese mit Hari in einen Streit geraten waren. IP-Accounts haben in eine ganze Reihe von Artikeln jeweils die zugerechnete Meinung Haris geschrieben, während Haris eigener Artikel - unter fleißiger Mitarbeit von David r - eine einzige Lobeshymne wurde. Wie sich das gehört, bedrohte er Diskussionsgegner auch gerne mal mit einem Rechtsstreit. Und brachte natürlich auch die Geschichte vom tapferen Linken:
Andere IP-Konten bearbeiteten vorhin Haris Biographie, und entfernten erst komplett seine Jugend auf einer teuren Privatschule, und, damit gescheitert, versuchten die als zu unelitär und normal wie möglich darzustellen.
Angelich ist David r Klimawissenschaftler, der ein entfernter Bekannter oder enger Freund Haris ist, schreibt allerdings nie über Klimawissenschaft, aber viel über Hari. David Rose, wie er heißen soll, nun hat behauptet ein entfernter Studienfreund von Hari zu sein - weswegen er sich gut bei ihm auskennt - aber natürlich direkt nicht das geringste mit ihm zu tun zu haben. Einem Admin ist allerdings aufgefallen, dass David r eine IP-Adresse direkt beim Independent, Haris Arbeitgeber hat, was der nun wiederum mit Aushilfsjobs da erklärt, die ihm sein guter Freund Hari verschafft hat. Praktischerweise bei einer ganzen Reihe von Medien, immer in der Zeit in der Hari dort war.
In den Kommentaren gibt es dann eine spannende Suche nach David Rose, der sich trotz all der konkreten Informationen nicht finden ließ. Darunter waren doch eigentlich eindeutige Sache wie ein intensiver Forschungsaufenthalt in der Antarktis, über den keine Veröffentlichungen organisieren, oder die Mitgliedschaft in einer 100-Mann kleinen trotzkistischen Partei, in der niemand einen David Rose kennt. Der einzige den sie fanden war ein anderer Journalist selben Namens, der vehement abstritt, näher mit Hari zu tun zu haben. Dafür finden sich unbestätigte Erwähnungen eines David Rose durch Hari bereits Jahre vorher als Haris Webmaster oder in diversen anderen Blogs und Diskussionsforen - wohl auch nicht, ohne dass Rose mehrfach vorgeworfen wurde, er wäre eine Sockenpuppe von Hari.
Und nachdem der Wikipedia-Skandal dann halb durch war, kam der nächste. Er hatte Zitate und Gespräche nicht nur plagiiert, sondern auch gleich frei erfunden. Diesmal allerdings mit Leuten, die sich noch schlechter wehren können. Hilfsbedürfte in der zentralafrikanischen Republik, und zwei unauffindbare und eventuell nicht-existente Briten in Dubai. In beiden Fällen haben die erfundenen Zitate natürlich maßgeblich zur emotionalen Schlagkraft der Geschichten beigetragen, und beide Reportagen waren ausschlaggebend für Journalismuspreise, die Hari gewann.
Und nun: Hari ist bei seiner Zeitung beurlaubt, die Orwell-Preis-Verleiher befinden über die Rücknahme, und sei Ruf als Starjournalist ist wohl endgültig zerstört. Sie fallen reichlich, zur Zeit.
Und en hat einen lobenswwerten neuen Baustein, dessen Adaption nach de ich dringend nahelege: en.wikipedia:Johann Hari
Leider hat sich das vor ein paar Tagen dramatisch geändert. Seit dem 12. Juli ist von seinem Posten bei der Tageszeitung The Independent suspendiert. Und seinem Wikipedia-Artikel ist aus gleich auszuführenden Gründen auch nicht zu trauen.
Zuerste wurde ihm vorgeworfen, Zitate aus den Artikeln anderer ohne Nennung in seine Arbeiten einbaute. Dabei ging es mal um wenige Zeilen, mal um fast vollständige Interviews, etwa mit Noam Chomsky oder der Journalistin Ann Leslie. Hari hat das auch gar nicht erst abgestritten, sondern versucht sich rauszureden, aber als Deutscher hat man ja mittlerweile Erfahrungen mit den üblichen Ausreden erwischter Plagiatoren. Die Vorwürfe schien er halbwegs überstanden zu haben, zumal er wohl überzeugend die tragische Geschichte des tapferen Linken gegen die konservativen Mob gab. Aber dann hat er sich wohl doch um seinen Job wikipediert.
Auch Jonathan Hari hat exzessiv dem Hobby des wikipedierens gefröhnt. Vor allem dessen, dass da heißt: Sprich gut über Dich und schlecht über Andere. Der User David r from meth productions zeigte eine besondere Affinität zu Hari-relevanten Themen in Wikipedia.
Dieser David r hatte die ungute Eigenschaft in Artikel anderer Journalisten - Christina Odone, Francis Wheen, Andrew Roberts und Niall Ferguson - zu schreiben, dass sie homophob sind, gefeuert wurden, und ihnen andere Charakterfehler zuzuschreiben - meist kurz nachdem diese mit Hari in einen Streit geraten waren. IP-Accounts haben in eine ganze Reihe von Artikeln jeweils die zugerechnete Meinung Haris geschrieben, während Haris eigener Artikel - unter fleißiger Mitarbeit von David r - eine einzige Lobeshymne wurde. Wie sich das gehört, bedrohte er Diskussionsgegner auch gerne mal mit einem Rechtsstreit. Und brachte natürlich auch die Geschichte vom tapferen Linken:
Check out his website. Your impugning of his integrity will be used, I suspect, mainly by Zionist groups and anti-environmentalists in their mailing lists to undermine his writing about Palestine and climate change. (The Private Eye attack began after Johann attacked their homophobia). It's frustrating to see a decent guy who works hard for left-wing causes being pulled down by his own side (using right-wing allegations!) because they disagreed with him on one issue.
Andere IP-Konten bearbeiteten vorhin Haris Biographie, und entfernten erst komplett seine Jugend auf einer teuren Privatschule, und, damit gescheitert, versuchten die als zu unelitär und normal wie möglich darzustellen.
Angelich ist David r Klimawissenschaftler, der ein entfernter Bekannter oder enger Freund Haris ist, schreibt allerdings nie über Klimawissenschaft, aber viel über Hari. David Rose, wie er heißen soll, nun hat behauptet ein entfernter Studienfreund von Hari zu sein - weswegen er sich gut bei ihm auskennt - aber natürlich direkt nicht das geringste mit ihm zu tun zu haben. Einem Admin ist allerdings aufgefallen, dass David r eine IP-Adresse direkt beim Independent, Haris Arbeitgeber hat, was der nun wiederum mit Aushilfsjobs da erklärt, die ihm sein guter Freund Hari verschafft hat. Praktischerweise bei einer ganzen Reihe von Medien, immer in der Zeit in der Hari dort war.
In den Kommentaren gibt es dann eine spannende Suche nach David Rose, der sich trotz all der konkreten Informationen nicht finden ließ. Darunter waren doch eigentlich eindeutige Sache wie ein intensiver Forschungsaufenthalt in der Antarktis, über den keine Veröffentlichungen organisieren, oder die Mitgliedschaft in einer 100-Mann kleinen trotzkistischen Partei, in der niemand einen David Rose kennt. Der einzige den sie fanden war ein anderer Journalist selben Namens, der vehement abstritt, näher mit Hari zu tun zu haben. Dafür finden sich unbestätigte Erwähnungen eines David Rose durch Hari bereits Jahre vorher als Haris Webmaster oder in diversen anderen Blogs und Diskussionsforen - wohl auch nicht, ohne dass Rose mehrfach vorgeworfen wurde, er wäre eine Sockenpuppe von Hari.
Und nachdem der Wikipedia-Skandal dann halb durch war, kam der nächste. Er hatte Zitate und Gespräche nicht nur plagiiert, sondern auch gleich frei erfunden. Diesmal allerdings mit Leuten, die sich noch schlechter wehren können. Hilfsbedürfte in der zentralafrikanischen Republik, und zwei unauffindbare und eventuell nicht-existente Briten in Dubai. In beiden Fällen haben die erfundenen Zitate natürlich maßgeblich zur emotionalen Schlagkraft der Geschichten beigetragen, und beide Reportagen waren ausschlaggebend für Journalismuspreise, die Hari gewann.
Und nun: Hari ist bei seiner Zeitung beurlaubt, die Orwell-Preis-Verleiher befinden über die Rücknahme, und sei Ruf als Starjournalist ist wohl endgültig zerstört. Sie fallen reichlich, zur Zeit.
Und en hat einen lobenswwerten neuen Baustein, dessen Adaption nach de ich dringend nahelege: en.wikipedia:Johann Hari
Da die Wiki-Watch-Diskussion in Deutschland gerade eine Ruhepause einlegt, ist das ein guter Grund mal den Blick gen England zu werfen. Johann Hari war bis vor kurzem ein Darling der linksliberalen Presse in Großbritannien. Er gewann mit dem Orwell-Preis für guten Journalismus 2008, hatte eine Kolumne bei der britischen Tageszeitung The Independent ebenso wie bei der Huffington Post, Artikel von ihm erschienen in der New York Times, Le Monde und Ha'aretz. Für jemand, der gerade mal 31 ist, eine eindrucksvolle Leistung. Die aber wohl gerade an ihr Ende kam.
Leider hat sich das vor ein paar Tagen dramatisch geändert. Seit dem 12. Juli ist von seinem Posten bei der Tageszeitung The Independent suspendiert. Und seinem Wikipedia-Artikel ist aus gleich auszuführenden Gründen auch nicht zu trauen.
Zuerste wurde ihm vorgeworfen, Zitate aus den Artikeln anderer ohne Nennung in seine Arbeiten einbaute. Dabei ging es mal um wenige Zeilen, mal um fast vollständige Interviews, etwa mit Noam Chomsky oder der Journalistin Ann Leslie. Hari hat das auch gar nicht erst abgestritten, sondern versucht sich rauszureden, aber als Deutscher hat man ja mittlerweile Erfahrungen mit den üblichen Ausreden erwischter Plagiatoren. Die Vorwürfe schien er halbwegs überstanden zu haben, zumal er wohl überzeugend die tragische Geschichte des tapferen Linken gegen die konservativen Mob gab. Aber dann hat er sich wohl doch um seinen Job wikipediert.
Auch Jonathan Hari hat exzessiv dem Hobby des wikipedierens gefröhnt. Vor allem dessen, dass da heißt: Sprich gut über Dich und schlecht über Andere. Der User David r from meth productions zeigte eine besondere Affinität zu Hari-relevanten Themen in Wikipedia.
Dieser David r hatte die ungute Eigenschaft in Artikel anderer Journalisten - Christina Odone, Francis Wheen, Andrew Roberts und Niall Ferguson - zu schreiben, dass sie homophob sind, gefeuert wurden, und ihnen andere Charakterfehler zuzuschreiben - meist kurz nachdem diese mit Hari in einen Streit geraten waren. IP-Accounts haben in eine ganze Reihe von Artikeln jeweils die zugerechnete Meinung Haris geschrieben, während Haris eigener Artikel - unter fleißiger Mitarbeit von David r - eine einzige Lobeshymne wurde. Wie sich das gehört, bedrohte er Diskussionsgegner auch gerne mal mit einem Rechtsstreit. Und brachte natürlich auch die Geschichte vom tapferen Linken:
Andere IP-Konten bearbeiteten vorhin Haris Biographie, und entfernten erst komplett seine Jugend auf einer teuren Privatschule, und, damit gescheitert, versuchten die als zu unelitär und normal wie möglich darzustellen.
Angelich ist David r Klimawissenschaftler, der ein entfernter Bekannter oder enger Freund Haris ist, schreibt allerdings nie über Klimawissenschaft, aber viel über Hari. David Rose, wie er heißen soll, nun hat behauptet ein entfernter Studienfreund von Hari zu sein - weswegen er sich gut bei ihm auskennt - aber natürlich direkt nicht das geringste mit ihm zu tun zu haben. Einem Admin ist allerdings aufgefallen, dass David r eine IP-Adresse direkt beim Independent, Haris Arbeitgeber hat, was der nun wiederum mit Aushilfsjobs da erklärt, die ihm sein guter Freund Hari verschafft hat. Praktischerweise bei einer ganzen Reihe von Medien, immer in der Zeit in der Hari dort war.
In den Kommentaren gibt es dann eine spannende Suche nach David Rose, der sich trotz all der konkreten Informationen nicht finden ließ. Darunter waren doch eigentlich eindeutige Sache wie ein intensiver Forschungsaufenthalt in der Antarktis, über den keine Veröffentlichungen organisieren, oder die Mitgliedschaft in einer 100-Mann kleinen trotzkistischen Partei, in der niemand einen David Rose kennt. Der einzige den sie fanden war ein anderer Journalist selben Namens, der vehement abstritt, näher mit Hari zu tun zu haben. Dafür finden sich unbestätigte Erwähnungen eines David Rose durch Hari bereits Jahre vorher als Haris Webmaster oder in diversen anderen Blogs und Diskussionsforen - wohl auch nicht, ohne dass Rose mehrfach vorgeworfen wurde, er wäre eine Sockenpuppe von Hari.
Und nachdem der Wikipedia-Skandal dann halb durch war, kam der nächste. Er hatte Zitate und Gespräche nicht nur plagiiert, sondern auch gleich frei erfunden. Diesmal allerdings mit Leuten, die sich noch schlechter wehren können. Hilfsbedürfte in der zentralafrikanischen Republik, und zwei unauffindbare und eventuell nicht-existente Briten in Dubai. In beiden Fällen haben die erfundenen Zitate natürlich maßgeblich zur emotionalen Schlagkraft der Geschichten beigetragen, und beide Reportagen waren ausschlaggebend für Journalismuspreise, die Hari gewann.
Und nun: Hari ist bei seiner Zeitung beurlaubt, die Orwell-Preis-Verleiher befinden über die Rücknahme, und sei Ruf als Starjournalist ist wohl endgültig zerstört. Sie fallen reichlich, zur Zeit.
Und en hat einen lobenswwerten neuen Baustein, dessen Adaption nach de ich dringend nahelege: en.wikipedia:Johann Hari
Leider hat sich das vor ein paar Tagen dramatisch geändert. Seit dem 12. Juli ist von seinem Posten bei der Tageszeitung The Independent suspendiert. Und seinem Wikipedia-Artikel ist aus gleich auszuführenden Gründen auch nicht zu trauen.
Zuerste wurde ihm vorgeworfen, Zitate aus den Artikeln anderer ohne Nennung in seine Arbeiten einbaute. Dabei ging es mal um wenige Zeilen, mal um fast vollständige Interviews, etwa mit Noam Chomsky oder der Journalistin Ann Leslie. Hari hat das auch gar nicht erst abgestritten, sondern versucht sich rauszureden, aber als Deutscher hat man ja mittlerweile Erfahrungen mit den üblichen Ausreden erwischter Plagiatoren. Die Vorwürfe schien er halbwegs überstanden zu haben, zumal er wohl überzeugend die tragische Geschichte des tapferen Linken gegen die konservativen Mob gab. Aber dann hat er sich wohl doch um seinen Job wikipediert.
Auch Jonathan Hari hat exzessiv dem Hobby des wikipedierens gefröhnt. Vor allem dessen, dass da heißt: Sprich gut über Dich und schlecht über Andere. Der User David r from meth productions zeigte eine besondere Affinität zu Hari-relevanten Themen in Wikipedia.
Dieser David r hatte die ungute Eigenschaft in Artikel anderer Journalisten - Christina Odone, Francis Wheen, Andrew Roberts und Niall Ferguson - zu schreiben, dass sie homophob sind, gefeuert wurden, und ihnen andere Charakterfehler zuzuschreiben - meist kurz nachdem diese mit Hari in einen Streit geraten waren. IP-Accounts haben in eine ganze Reihe von Artikeln jeweils die zugerechnete Meinung Haris geschrieben, während Haris eigener Artikel - unter fleißiger Mitarbeit von David r - eine einzige Lobeshymne wurde. Wie sich das gehört, bedrohte er Diskussionsgegner auch gerne mal mit einem Rechtsstreit. Und brachte natürlich auch die Geschichte vom tapferen Linken:
Check out his website. Your impugning of his integrity will be used, I suspect, mainly by Zionist groups and anti-environmentalists in their mailing lists to undermine his writing about Palestine and climate change. (The Private Eye attack began after Johann attacked their homophobia). It's frustrating to see a decent guy who works hard for left-wing causes being pulled down by his own side (using right-wing allegations!) because they disagreed with him on one issue.
Andere IP-Konten bearbeiteten vorhin Haris Biographie, und entfernten erst komplett seine Jugend auf einer teuren Privatschule, und, damit gescheitert, versuchten die als zu unelitär und normal wie möglich darzustellen.
Angelich ist David r Klimawissenschaftler, der ein entfernter Bekannter oder enger Freund Haris ist, schreibt allerdings nie über Klimawissenschaft, aber viel über Hari. David Rose, wie er heißen soll, nun hat behauptet ein entfernter Studienfreund von Hari zu sein - weswegen er sich gut bei ihm auskennt - aber natürlich direkt nicht das geringste mit ihm zu tun zu haben. Einem Admin ist allerdings aufgefallen, dass David r eine IP-Adresse direkt beim Independent, Haris Arbeitgeber hat, was der nun wiederum mit Aushilfsjobs da erklärt, die ihm sein guter Freund Hari verschafft hat. Praktischerweise bei einer ganzen Reihe von Medien, immer in der Zeit in der Hari dort war.
In den Kommentaren gibt es dann eine spannende Suche nach David Rose, der sich trotz all der konkreten Informationen nicht finden ließ. Darunter waren doch eigentlich eindeutige Sache wie ein intensiver Forschungsaufenthalt in der Antarktis, über den keine Veröffentlichungen organisieren, oder die Mitgliedschaft in einer 100-Mann kleinen trotzkistischen Partei, in der niemand einen David Rose kennt. Der einzige den sie fanden war ein anderer Journalist selben Namens, der vehement abstritt, näher mit Hari zu tun zu haben. Dafür finden sich unbestätigte Erwähnungen eines David Rose durch Hari bereits Jahre vorher als Haris Webmaster oder in diversen anderen Blogs und Diskussionsforen - wohl auch nicht, ohne dass Rose mehrfach vorgeworfen wurde, er wäre eine Sockenpuppe von Hari.
Und nachdem der Wikipedia-Skandal dann halb durch war, kam der nächste. Er hatte Zitate und Gespräche nicht nur plagiiert, sondern auch gleich frei erfunden. Diesmal allerdings mit Leuten, die sich noch schlechter wehren können. Hilfsbedürfte in der zentralafrikanischen Republik, und zwei unauffindbare und eventuell nicht-existente Briten in Dubai. In beiden Fällen haben die erfundenen Zitate natürlich maßgeblich zur emotionalen Schlagkraft der Geschichten beigetragen, und beide Reportagen waren ausschlaggebend für Journalismuspreise, die Hari gewann.
Und nun: Hari ist bei seiner Zeitung beurlaubt, die Orwell-Preis-Verleiher befinden über die Rücknahme, und sei Ruf als Starjournalist ist wohl endgültig zerstört. Sie fallen reichlich, zur Zeit.
Und en hat einen lobenswwerten neuen Baustein, dessen Adaption nach de ich dringend nahelege: en.wikipedia:Johann Hari
Plagiate und Sockenpuppe, UK-Version. Johann Hari.
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Sonntag, 24. Juli 2011
Offenetabswegbloggen Sonntag 20110724
Da scheinen noch ein paar spannende Jahre auf uns zuzukommen: They may deny it because they think it looks bad, and creates some political havoc for them, but they are competing with Hollywood studios and book publishers and newspapers and televhision ... That's the nature of who Google is. (Search = Content? A Case for Google as a Media Company)
An sich renne ich je mittlerweile schreiend weg, wenn schon wieder jemand Datenschutz thematisieren will. Aber hier mal ein lesenswerter und äußerst unflacher Grundtext: Von Volkszählern und gläsernen Bürgern zu den Datenfressern
Attila Albert bloggt! Hass und Liebe und Grenzen der Vorstandsarbeit.
Wikimedian in Residence on Open Science
taz/Torsten Kleinz zum Community-Projektbudget: Geld entzweit Wikipedianer
Ja, so lala: FOSS isn't always the answer
Wikipedianer …. und gehen
Falls es jemand noch nicht gesehen hat. Der Torrent des Jahres "Papers from Philosophical Transactions of the Royal Society"
An sich renne ich je mittlerweile schreiend weg, wenn schon wieder jemand Datenschutz thematisieren will. Aber hier mal ein lesenswerter und äußerst unflacher Grundtext: Von Volkszählern und gläsernen Bürgern zu den Datenfressern
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Ja, so lala: FOSS isn't always the answer
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Da scheinen noch ein paar spannende Jahre auf uns zuzukommen: They may deny it because they think it looks bad, and creates some political havoc for them, but they are competing with Hollywood studios and book publishers and newspapers and televhision ... That's the nature of who Google is. (Search = Content? A Case for Google as a Media Company)
An sich renne ich je mittlerweile schreiend weg, wenn schon wieder jemand Datenschutz thematisieren will. Aber hier mal ein lesenswerter und äußerst unflacher Grundtext: Von Volkszählern und gläsernen Bürgern zu den Datenfressern
Attila Albert bloggt! Hass und Liebe und Grenzen der Vorstandsarbeit.
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Ja, so lala: FOSS isn't always the answer
Wikipedianer …. und gehen
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An sich renne ich je mittlerweile schreiend weg, wenn schon wieder jemand Datenschutz thematisieren will. Aber hier mal ein lesenswerter und äußerst unflacher Grundtext: Von Volkszählern und gläsernen Bürgern zu den Datenfressern
Attila Albert bloggt! Hass und Liebe und Grenzen der Vorstandsarbeit.
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Ja, so lala: FOSS isn't always the answer
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zeit für eine wende?
attila albert hat in den letzten tagen einige blogbeiträge (statt eines vorworts, grenzen der vorstandsarbeit und hass und liebeverfasst, die imo viele treffende beobachtungen und überlegungen enthalten.
an einer stelle schreibt attila, dass ein milliardenschweres medienunternehmen im grunde leichter zu handlen ist als der wikimedia deutschland e.v., dass ein wust an emails und telkos stattfindet und am ende vergleichsweise wenig (gemessen an aufwand und persönlichem sich-aufreiben) herauskommt. darüber habe ich eine ganze weile nachgedacht. ich glaube, attila hat hier auf ein grundproblem von wmde hingewiesen, das strukturelle ursachen hat, und von denen ich auch nicht weiss, wie man sie auflöse könnte.
als beispiel, was ich meine, folgende parabel (die die ebene foundation/wmde absichtlich auslässt, da dies am kern nichts ändert):
stell dir eine erfolgreiche zeitung mit vielen millionen lesern vor. diese zeitung wird nicht von angestellten journalisten geschrieben, sondern von engagierten menschen, die wirtschaftlich unabhängig sind, und journalismus als hobby betreiben. alle autoren arbeiten an telearbeitsplätzen von zuhause aus. redaktionskonferenzen finden, wenn überhaupt, nur selten statt. unter anderem wegen der unabhängigkeit der autoren und ihren breitgefächerten persönlichen hintergründen, interessen und fachkompetenzen, ist die zeitung beim leser so erfolgreich.
die leser sind von der zeitung begeistert und bezahlen dafür gerne einen obulus an den verleger. der verleger bezahlt von diesem geld die redaktionssoftware, papier, druck und vertrieb der zeitung. danach ist immer noch eine ordentliche stange geld übrig. ein normaler verlag würde nun vielleicht die journalisten mit arbeitsverträgen ausstatten und sie ordentlich bezahlen. er könnte eine inhaltliche richtung vorgeben und eine unternehmerische strategie von oben nach unten umsetzen.
dieser verleger möchte jedoch das was die zeitung ausmacht - die unabhängigkeit der autoren - um keinen preis gefährden und hat deshalb von anfang an beschlossen, sich inhaltlich aus der zeitung komplett herauszuhalten. das sehen auch die autoren der zeitung so und deshalb haben sie den verlag mit dieser vorgabe ursprünglich sogar selbst gegründet.
der verlag steht nun vor der aufgabe, die zeitung auf anderen wegen zu fördern, die autoren in ihrer arbeit zu unterstützen und das eingenommene geld sinnvoll auszugeben. wegen des "keine einflussnahme auf inhalte oder autoren"-dogmas entscheidet sich der verlag für eher "flankierende maßnahmen". er fördert die wissenschaftliche auseinandersetzung mit zeitungsprojekten wie dem eigenen. er lobbyiert in der politik für bessere rechtliche rahmenbedingungen für solche projekte. er beschäftigt entwickler, die die redaktionssoftware und die druckmaschinen verbessern. er fördert andere, ähnliche projekte, die noch keinen eigenen verleger haben. er sorgt dafür, dass die seltenen redaktionskonferenzen der autoren für diese keine zusätzlichen kosten verursachen und kauft bücher für autoren, wenn diese das wünschen und für ihre arbeit benötigen.
am ende beschäftigt der verlag deshalb einen stab von mitarbeitern und auftragnehmern, die die "flankierenden maßnahmen" umsetzen. dies stößt nun auf einmal den unabhängigen hobbyautoren der zeitung bitter auf. sie haben plötzlich den eindruck, mit ihrem engangement gelder zu erwirtschaften, die dann anderen zugute kommen, die sich entschieden haben, für geld zu arbeiten. dass die hobbyautoren selbst ebenfalls für geld arbeiten - für den eigenen arbeitgeber - und dass sie sich selbst entschieden haben, ohne entlohnung als hobby eine zeitung zu schreiben, blenden die autoren dabei aus. die autoren blenden außerdem aus, dass das "autorenferne" geldausgeben des verlags darauf beruht, dass die autoren dem verlag höchstselbst verboten haben, das eingenommene geld unmittelbar in die zeitung, die inhalte, die autoren zu investieren. die autoren werfen dem verlag vor, er habe sie vergessen. die autoren werden misstrauisch gegenüber dem verlag.
der verlag nimmt die klagen der autoren ernst, will jedoch auch nicht das "keine einflussnahme auf inhalte oder autoren"-dogma aufgeben, dass er selbst als grundprinzip des funktionieren der zeitung erkennt.
der verlag versucht deshalb, einen teil des geldes "in die hand der autoren zurückzugeben", indem er ein eigenes budget einrichtet, mit dem wünsche der autoren finanziert werden, bei dem sich der verlag aber inhaltlich zurücknimmt. es wird ein ausschuss eingerichtet, der die finanzierungswünsche beurteilen soll, in dem neben verlagsmitarbeitern auch unabhängige autoren sitzen. die zusammenarbeit zwischen ausschuss und verlag verläuft schwierig, die beteiligten misstrauen sich, die zusammenarbeit droht zu scheitern. verlag und autoren sind davon gleichermaßen entsetzt und schieben sich gegenseitig die schuld am drohenden scheiten zu.
was will ich damit sagen? 1.: ich habe auch keine lösung. 2. das dilemma ist imo strukturell und nicht einfach aufzulösen. 3. die emotionalität, das misstrauen, die empfindlichkeit sind nicht ursache sondern konsequenz.
attila albert hat in den letzten tagen einige blogbeiträge (statt eines vorworts, grenzen der vorstandsarbeit und hass und liebeverfasst, die imo viele treffende beobachtungen und überlegungen enthalten.
an einer stelle schreibt attila, dass ein milliardenschweres medienunternehmen im grunde leichter zu handlen ist als der wikimedia deutschland e.v., dass ein wust an emails und telkos stattfindet und am ende vergleichsweise wenig (gemessen an aufwand und persönlichem sich-aufreiben) herauskommt. darüber habe ich eine ganze weile nachgedacht. ich glaube, attila hat hier auf ein grundproblem von wmde hingewiesen, das strukturelle ursachen hat, und von denen ich auch nicht weiss, wie man sie auflöse könnte.
als beispiel, was ich meine, folgende parabel (die die ebene foundation/wmde absichtlich auslässt, da dies am kern nichts ändert):
stell dir eine erfolgreiche zeitung mit vielen millionen lesern vor. diese zeitung wird nicht von angestellten journalisten geschrieben, sondern von engagierten menschen, die wirtschaftlich unabhängig sind, und journalismus als hobby betreiben. alle autoren arbeiten an telearbeitsplätzen von zuhause aus. redaktionskonferenzen finden, wenn überhaupt, nur selten statt. unter anderem wegen der unabhängigkeit der autoren und ihren breitgefächerten persönlichen hintergründen, interessen und fachkompetenzen, ist die zeitung beim leser so erfolgreich.
die leser sind von der zeitung begeistert und bezahlen dafür gerne einen obulus an den verleger. der verleger bezahlt von diesem geld die redaktionssoftware, papier, druck und vertrieb der zeitung. danach ist immer noch eine ordentliche stange geld übrig. ein normaler verlag würde nun vielleicht die journalisten mit arbeitsverträgen ausstatten und sie ordentlich bezahlen. er könnte eine inhaltliche richtung vorgeben und eine unternehmerische strategie von oben nach unten umsetzen.
dieser verleger möchte jedoch das was die zeitung ausmacht - die unabhängigkeit der autoren - um keinen preis gefährden und hat deshalb von anfang an beschlossen, sich inhaltlich aus der zeitung komplett herauszuhalten. das sehen auch die autoren der zeitung so und deshalb haben sie den verlag mit dieser vorgabe ursprünglich sogar selbst gegründet.
der verlag steht nun vor der aufgabe, die zeitung auf anderen wegen zu fördern, die autoren in ihrer arbeit zu unterstützen und das eingenommene geld sinnvoll auszugeben. wegen des "keine einflussnahme auf inhalte oder autoren"-dogmas entscheidet sich der verlag für eher "flankierende maßnahmen". er fördert die wissenschaftliche auseinandersetzung mit zeitungsprojekten wie dem eigenen. er lobbyiert in der politik für bessere rechtliche rahmenbedingungen für solche projekte. er beschäftigt entwickler, die die redaktionssoftware und die druckmaschinen verbessern. er fördert andere, ähnliche projekte, die noch keinen eigenen verleger haben. er sorgt dafür, dass die seltenen redaktionskonferenzen der autoren für diese keine zusätzlichen kosten verursachen und kauft bücher für autoren, wenn diese das wünschen und für ihre arbeit benötigen.
am ende beschäftigt der verlag deshalb einen stab von mitarbeitern und auftragnehmern, die die "flankierenden maßnahmen" umsetzen. dies stößt nun auf einmal den unabhängigen hobbyautoren der zeitung bitter auf. sie haben plötzlich den eindruck, mit ihrem engangement gelder zu erwirtschaften, die dann anderen zugute kommen, die sich entschieden haben, für geld zu arbeiten. dass die hobbyautoren selbst ebenfalls für geld arbeiten - für den eigenen arbeitgeber - und dass sie sich selbst entschieden haben, ohne entlohnung als hobby eine zeitung zu schreiben, blenden die autoren dabei aus. die autoren blenden außerdem aus, dass das "autorenferne" geldausgeben des verlags darauf beruht, dass die autoren dem verlag höchstselbst verboten haben, das eingenommene geld unmittelbar in die zeitung, die inhalte, die autoren zu investieren. die autoren werfen dem verlag vor, er habe sie vergessen. die autoren werden misstrauisch gegenüber dem verlag.
der verlag nimmt die klagen der autoren ernst, will jedoch auch nicht das "keine einflussnahme auf inhalte oder autoren"-dogma aufgeben, dass er selbst als grundprinzip des funktionieren der zeitung erkennt.
der verlag versucht deshalb, einen teil des geldes "in die hand der autoren zurückzugeben", indem er ein eigenes budget einrichtet, mit dem wünsche der autoren finanziert werden, bei dem sich der verlag aber inhaltlich zurücknimmt. es wird ein ausschuss eingerichtet, der die finanzierungswünsche beurteilen soll, in dem neben verlagsmitarbeitern auch unabhängige autoren sitzen. die zusammenarbeit zwischen ausschuss und verlag verläuft schwierig, die beteiligten misstrauen sich, die zusammenarbeit droht zu scheitern. verlag und autoren sind davon gleichermaßen entsetzt und schieben sich gegenseitig die schuld am drohenden scheiten zu.
was will ich damit sagen? 1.: ich habe auch keine lösung. 2. das dilemma ist imo strukturell und nicht einfach aufzulösen. 3. die emotionalität, das misstrauen, die empfindlichkeit sind nicht ursache sondern konsequenz.
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