Sonntag, 14. August 2022

Warten unter Alkmene

Warten auf den Abend, an dem die Temperaturen unter 30 Grad sinken. Auf Tage unter 30 Grad. Madame verkochte Falläpfel zu Apfelkaramell. Ich las ein mittelprächtiges französisches Buch dessen Namen ich bereits wieder vergaß sowie das weit bessere „Flight Portofolio“ von Julie Orringer.

Oh wie braun-gelb ist Panama. Immerhin weht unter dem Apfelbaum eine frische Brise. Die Hornissen im Baum halten die Wespen fern.


Donnerstag, 28. Juli 2022

Apfelernte über die Jahre

Jedes Jahr wieder fragen wir uns: Wann sollten wir die Äpfel von Alkmene und James Grieve ernten. Jedes Jahr wieder liegt der Zeitraum irgendwann zwischen Ende Juli und Mitte September. 

Aber zum Glück habe ich Aufzeichnungen (also known as Tagebuch). Und ich werde diese benutzen:

28. Juni (2018) 

Alkmenes färben sich langsam rötlich ein.

21. Juli (2017)

Äpfel von James Grieve sehen irritierenderweise weniger reif aus als von Alkmene.

26. Juli (2017)

James Grieve nähert sich seiner Vollendung.

5. August (2018)

Wir ernteten den ersten "fertigen" James Grieve mit braunen Kernen. In seinem innern war er etwas glasig aber sonst schmackhaft.

12. August (2018) 

Alkmene scheint reif zu sein.

19. August (2018)

Wir ernten den letzten James Grieve. Dieser letzte Apfel des Baumes schmeckte am Besten.

24. August (2018) 

Es gab eigene Alkmene-Äpfel

26. August (2019)

Wir ernten Alkmene und James Grieve. War es für Alkmene noch eine Woche zu früh? Andererseits verloren wir schon viele Äpfel an den Wurm und die Fäulnis.

27. August (2021)

Der Garten ist unfassbar grün. Wir müssen James Grieve ernten.

11. September (2018)

Drei [Alkmene]-Äpfel hängen noch am Baum.

12. September (2021)

Wir beschlossen nach Test: dies ist der richtige Zeitpunkt um Alkmene zu ernten.

New York hat ein Badeschiff. Es wird kommunal betrieben

Ebenso wie Berlin weist New York ein Badeschiff auf - ein ehemaliges Binnenschiff, dessen Transportraum in ein Freibad umgewandelt wurde. In Berlin liegt es in der Spree, in New York im East River gegenüber von Rikers Island.

In New York aber wird es kommunal betrieben. Diese und andere Überraschungen bereitete mir die Liste der besten Pools in New York City über die ich bloggte

Dienstag, 5. Juli 2022

WMDEDGT 2022-Juli

Zwei intensive aber auch anstrengende Wochen fordern langsam ihren Tribut. Ich wanke gegen 6:15-Uhr durch die Küche, denke an die Übernachtungsgästin direkt im Zimmer daneben und denke "Normalerweise mahle ich den Kaffee in solchen Situationen am Abend vorher." Wäre ich gestern Abend halt noch geistig anwesend gewesen..

Aber ohne Kaffee aufzustehen bedeutet noch mehr schwanken, da muss sie jetzt durch. Ein kurzes Dröhnen hallt durch die Wohnung, draußen heult ein Hund aber die Schwiegercousine schläft friedlich weiter. Ich drehe die üblichen Runden, Madame steht auf, trinkt mit mir zusammen Kaffee während ich Toast auftoaste. Sie wird nachher mit Aufbackbrötchen und Gästin frühstücken.

Um 7:45 laufe ich auf den Hinterhof, schließe das Fahrrad los, befreie es aus seiner Einkesselung durch andere Fahrräder und fahre unter strahlend blauem Himmel zur Arbeit. 

Nicht die Arbeit. Aber gegenüber.

Nach einer kurzen Abfahrt ins Parkhaus finde ich einen freien Fahrradständer. Die Elektrotüren zwischen Parkhaus und Fahrstühlen machen das, was sie jeden Morgen machen: sie piepen wie ein Rauchmelder ohne Batterie.


Einchecken, mich an der Bürodeko erfreuen.



Ich grüße die Kollegen und die Tastatur, die mysteriöserweise seit einer Woche bei uns auf einem Schrank liegt und die sich nicht entsorgen lässt. Ich werde sie Wilfried nennen. Die Hoffnung auf einen entspannten, erholsamem Tag zerschlägt sich schnell. Probleme stürzen gleich auf mehreren Fronten auf unser Team ein und wir sind den Tag über mit Notreparaturen beschäftigt. 

Nebenbei erfahre ich, wieso W berufliches Interesse an Öltanklagern hat.

Ich drehe eine kurze Mittagsrunde durch den Supermarkt, finde gelbes Gold (den ewig vergriffenen Senf aus B) und kaufe einen Ayran und ein Sandwich zum Mittagessen. Das findet im Freien statt während ich Menschen auf dem Bahnhofsvorplatz betrachte und mit dem Kaptain telefoniere. Sie erzählt News von den Untermietern.

Mein Plan, in Ruhe konzeptuell zu arbeiten, hat sich komplett zerschlagen und mir fehlt auch jegliche Energie. Zwei intensive aber auch anstrengende Wochen fordern langsam ihren Tribut. Ich wollte nach Hause laufen, beschließe nach 100 Metern, das mir das zu anstrengend ist und fahre doch Rad. 

Zu Hause lege ich mich kurz hin, erinnere mich an nichts und werde 90 Minuten später von Madame geweckt, die nach Hause kommt.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit veranlassen mich zum Coronatest, aber der zweite Strich erscheint nicht.

 Das Internet verrät mir, es gibt einen Pop-Up-Club auf dem Tempelhofer Flugfeld, auf dem in zwei Wochen der ganz unfassbar großartige Knarf Rellöm spielen wird. 

Der Spontankartenkauf wird von der geplanten-Büchern-zum-Lernen-Bestellung aufgehalten. Für eins von beiden reicht das Geld nur und ich werde alt und humorlos. 

Im Internet lerne ich: wenn man hartgekochte Eier lang genug kocht, entwickeln sie von selber eine Maillard-Reaktion.

Im Internet lerne ich: die Chip-Krise treibt die Hersteller von Hundewaschmaschinen in die Krise.

Madame kommt von der Marktschwärmerei nach Hause. Sie hat einen einzufrierenden und später-zu-grillenden Hauptstadttilapia mitgebracht sowie schnell zu verarbeitenden Blumenkohl. 


Außerdem erinnert sie mich daran, dass heute der fünfte ist, also der Tag von WMDEDGT (Was-machst-du-eigentlich-den-ganzen-Tag. der Blogaktion, die bei Frau Brüllen näher erläutert ist)

Ich taufe die Ratatouille in Blatatouille um, mache mich ans Gemüseschneiden. 

Montag, 20. Juni 2022

Cumbia ist entspannte Salsa

Beides sind lateinamerikanische Tanzstyle, die vieles gemeinsam haben. Den Grundtakt, ähnliche Schritte, im Normalfall ist es einfach, Figuren aus dem einen Tanz in den anderen einzubauen. Aber es gib Unterschiede. Cumbia ist normalerweise langsamer, der Beat ist einfacher zu hören, im Gegensatz zu Salsa gibt es meistens keine Blasinstrumente in der Musik - und Cumbia wird anders als Salsa so gut wie nie in Wettbewerben getanzt. Salsa ist schnell und showy, Cumbia ist langsam und feely. Als das lernte ich, als ich über mexikanisches Maisbrot bloggte.

Montag, 13. Juni 2022

12 von 12, Juni 2022

Tagebuchbloggen ist nett. Als Leser*in erfahre, was wildfremde Menschen so machen, freue mich an der Alltäglichkeit. Als Schreiber denke ich: ey, super, kein Konzept, keine Story, einfach-so-runterschreiben.

Als besondere Form existiert das Bild-Tagebuchbloggen, wie in der Aktion 12-von-12. Zwölf Bilder, aufgenommen am 12. des Monats und gesammelt im Blog "Draußen nur Kännchen." Im Juni kamen bisher über 150 Beiträge zusammen. Bild-Tagebuchbloggen stellte mich bisher vor ein unüberwindliches Hindernis: ich muss morgens daran denken und entsprechende Bilder aufnahmen.

Im Juni des Jahres 2022..

..habe ich natürlich nicht daran gedacht. Aber praktischerweise war es ein fotofreundlicher Tag. Deshalb endlich auch meine 12-von-12.

(Der Text steht unter dem jeweiligen Bild)



Kaffee ist immer ein großes Thema am Morgen. Noch vielmehr wenn man zum Kaffeedienst eingeteilt ist und im Tagungshaus für 50 Teilnehmer*innen mit einer eher eigenwilligen Kaffeemaschine unterwegs ist. Irritierenderweise. Der Rest der Kücheneinrichtung wies gehobenes Gastromenü auf. Unser Kaffeedienst gestattete uns längeres wartendes Rumlungern in der Küche und den neidischen Blick auf Öfen, Herde und Profispülen. 


Einmal zum Anschauen: Weitere Verabschiedung von Feiergenoss*innen, Landschaft und Haus mit Blick auf die Berner Alpen und dem Emmentaler Rotmilan.




Und mit Beschriftung: 1 - Wetterhorn ; 2- Schreckhorn ; 3- Finsteraarhorn ; 4- Ochs ; 5- Gross Fiescherhorn ; 6-Eiger ; 7- Mönch ; 8 - Jungfraujoch; 9- Jungfrau ; 10- Lauberbrunner Breithorn 



Abstieg ins Dorf und Ausblick von der Bushaltestelle. Der Aushang dort erklärt uns, dass der Stutzen am Rüttlihubelbad bei extremen Winterbedingungen nicht geräumt werden kann und deshalb der Postbus eine andere Route nimmt. Ich überlege mir, wie extreme Winterbedingungen im Emmental so aussehen und bin beeindruckt. 


Mit dem Postbus nach Worb und in die futuristische S-Bahn Richtung Bern-Hauptbahnhof. 



Der IC bringt uns und mehrere Dutzend Teilnehmer*innen des Greenfield Festivals zum Flughafen Zürich. Für Festivalis wirken sie alle überraschend nüchtern und wohlerzogen. Unser Zug hält nicht in Olten. Wie ich später lernte ist dies der einzige Schweizer Zug, der durch hindurchfährt. Denn alle Züge halten in Olten. Alle Schweizer*innen steigen dort um. Aber niemand steigt dort aus. 


Ich falte mich irgendwie in den Flugzeugsitz, beschließe, dass das Wochenende diese zwei Stunden Schmerz wert sind, habe immerhin Fensterplatz, Sonne und keine Tragfläche vor der Nase. Ein Abschiedsblick auf den Flughafen Zürich. 


Und wo ich dabei bin: Zürichsee und noch einige Alpen. 


Im Anflug: Felder in Brandenburg, von denen ich dachte, es gäbe sie nur in Wüstengegenden. Mit kreisrunder Bewässerung. 


Sie existiert wirklich: die Tesla-Fabrik in Grünheide. 


Brandenburg, Land der 1000 Seen. Hier Schmöckwitz, der Zeuthener See (Dahme) und der Große Zug. Am Horizont Wildau, dahinter zu ahnen: Königs Wusterhausen.



Die wie-in-Bern-auch neue - aber bei weitem weniger futuristische - Berliner S-Bahn. Man beachte die sorgfältige Arbeit der Tourismuszentrale, die gleich typisches Berlin-Flair erzeugt, indem Sie subtil einen halbvollen Becher Bier in der S-Bahn platzierte.


Anlässlich der Rückkehr finden wir ein neues Schild in unserem Hinterhof. Es hielt keine 24 Stunden.



Sonntag, 5. Juni 2022

WMDEDGT 2022-Juni-05

 Im Fernsehen läuft Miss Marple, die sich gerade den Zusammenhang zwischen einem Toten und gestohlenem Schnupftabak aufklärt. Ich versuche, mich für das e-Tagebuch an den Tag zu erinnern und Ei-der-Daus, heute ist ja der fünfte des Monats. Ich kann das ordinäre Tagebuchschreiben mit dem Bloggen verbinden, indem ich mich am Blog-Event WMDEDGT ("Was machst Du eigentlich den ganzen Tag") beteilige.

Dieser wird gehostet von Frau Brüllen, dort finden sich auch die Beiträge der anderen Blogger.

Im Rückblick:

Ich nutze die seltene Gelegenheit so lange zu schlafen wie ich kann, gehe fließend vom Schlaf in das Fernsehen über, schaue im Halbschlaf zappend gleichzeitig "Asterix bei den Olympischen Spielen", "Hinter den Kulissen bei das Große Backen" und "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen." Irgendwann begleitet Kaffee das Fernsehen.

Ich lerne im TV: die bekannten Fertigtorten von C&W werden noch mit mehr Handarbeit gemacht als ich gedacht hätte. Ich staune, dass es im Deutschland des Jahres 2022 noch Arbeitsplätze gibt, bei denen Menschen anscheinend acht Stunden am Tag Tortenringe um Biskuitböden platzieren oder Sahne auf tausenden Torten glattstreichen. Mir entzünden sich bereits diverse Gelenke allein bei dem Gedanken, diese eine Bewegung hunderte Male am Tag über Wochen/Monate/Jahre hinweg gleichartig durchführen zu müssen. Ich hätte ernsthaft gedacht, der ganze Prozess sei deutlich mehr automatisiert.

(Zwischenbemerkung: Miss Marple übernachtet mittlerweile auf einem Schiff, auf dem das Motiv für den Mord zu vermuten ist. Ein Matrosenchor singt mittelschlecht "Rule Britannia".)

Weitere Erkenntnisse aus "Hinter den Kulissen." Buttercreme lässt sich nicht gut schockfrosten, weshalb sich C&W auf Sahnetorten spezialisierte. Ebenso: Puderzucker muss in Fett eingepackt werden, da beim Auftauen Flüssigkeit entsteht, die den Zucker auflösen würde. Und: der Trend auf dem Markt geht zu Torten, die mit anderen Süßspeisen gefüllt werden, wie zum Beispiel eine Windbeutel-Sahnetorte.

Madame rief an, erzählte vom Wald aus dem Schwarzwald und dem Pizzastein. 

Im Asterix-Film-mit-echten-Schauspielern (also kein Zeichentrick; es gibt sicher ein Fachwort dafür, dass mir gerade entfallen ist), gibt es eine lange Reminiszenz an das Ben-Hur-Wagenrennen. Mit einem Gastauftritt von Michael Schuhmacher, der für Germania antritt und auf seinen Intermediate-Holzrädern für feuchten Sand die Konkurrenz in Grund und Boden fährt. Der Auftritt des verschmitzt grinsenden Schumacher, der damals einfach nur nett und sympathisch war, bekommt inzwischen einen unerwartet tragischen Unterton.

Irgendwann gelang mir die Flucht aus dem TV-Halbschlaf. Nachbar R hat freundlicherweise Brötchen vorbeigebracht. Ich lese die Lokalblätter der letzten Tage aus Dithmarschen und Oranienburg, esse Brötchen mit Tilsiter und Holsteiner Mettwurst.

(Miss Marple verdächtigt einen der Schiffs-Offiziere "ein Erzverbrecher zu sein". Wir wissen noch nicht, welcher. Mein Verdacht: Alle!)

Ich nutze die Gelegenheit, die mir Familienbesuch in Tourismusgegend bietet und lenke den Subaru nach Büsum. Allerdings halte ich bereits vor dem Strand an und ignoriere Hafen und Krabben. Aber der Outlet-Store eines süddeutschen Trikotagenherstellers öffnet auch Sonntags: Ich kaufe drei langweilige bürofähige Polohemden in grau-blau-schwarz und verzichte auf das T-Shirt mit Affe und Deutschlandfahne. 

Heute nicht: das war Gestern

(Hach, der Miss-Marple-Film in seiner deutschen Übersetzung brachte bisher die Wörter "Hoppelpoppel", "Erzverbrecher" und "Techtelmechtel". Ich bin hin-und-weg.)

Zurück vom Einkaufstrip verzichte ich auf den Freibadbesuch - dann wird es halt nachher an der Nordsee länger. Ich bastele an der Vernetzung zwischen Handy, dem ersten und dem zweiten Kindle, Ersatz-für-den-kaputten-Tolino, der Bibliothek, Audible, dem Lautsprecher - der Kaptain liest gerne. Etwas Sorgen bereitet mir der Bluetooth-Part. Es finden sich zwar alle verfügbaren Geräte - auch reproduzierbar. Aber die Erfahrung lehrt, dass solche Verbindungen überraschend wieder verschwinden. Ich in Berlin sitzen werde, wenn dies passiert.

Also schreibe ich eine kleine Anleitung zur Wiederverbindung: Kindle mit Bluetooth-Lautsprecher verbinden. 



Es ist irgendwie früher Nachmittag (die Zeiten heute sind alle etwas verschwommen), der Kaptain hat sich mit einem der beiden Kindles auf die Terrasse begeben. Ich nehme Kaffeetasse und und die VWL-Unterlagen mit, denke über Nachfragefunktionen und Preiselastizität nach. Zwischendurch Plausch über Nachbarn, Familie und das vielleicht kommende Glasfasernetz in Dithmarschen.

Hochwasser ist um 17.00h. Wir machen uns kurz vorher auf den Weg. Ich beschloss, der Badestelle Vollerwiek eine Chance zu geben. Nachdem dies ein ehemaliger Favorit ist, vermodderte de Badestelle in den letzten Jahren und ich entdeckte Wesselburenerkoog und Westerkoog, Aber wer weiß, ob es weiter so moddert?

Wir parken direkt vor den Schafen. Angesichts des eingetrübten Wetters ist der Parkplatz an der Badestelle überraschend voll. Aber anscheinend sind alle parkenden zu E-Bike-Touren verschwunden. Es bleibt leer.



Dank fast-Halbmond herrscht Nipptide. Bereits vom Deich, sehe ich Jugendliche, die bereits zum Ende des Badebereichs gelaufen sind, und denen das Wasser bei höchstem Wasserstand bis zum Knie reicht. Was solls: nun bin ich hier. Ich gehe ins Wasser - kalt, aber es war Pfingsten auch schon deutlich kälter. Der Modder ist noch da. Ich mache eine sicher wahnsinnig gesunde Wanderung, Knöcheltief im Wattschlamm, bei jedem Schritt um das Gleichgewicht kämpfend, bis mir das Wasser irgendwann wenigstens zum Oberschenkel reicht. 

Kraul hat ja den Vorteil: es braucht nicht viel Platz nach unten, einfach den Arm knapp am Bauch vorbeiziehen. Ich schwimme 10 Meter zurück zum Strand, währenddessen mich die Strömung 15 Meter parallel zum Strand getrieben hat. Wow. Nach dem Zurückschwanken, trockne ich auf dem Wasser. Ich höre am Strandkorb nebenan ein jüngeren schwäbischen Pärchen sich über Drummachines unterhalten. 

(Miss Marple ist bei dramatischen Wendepunkten. Der sympathische Kompagnon von Miss Marple wird gerade des Mordes verdächtigt).

Da der Badestellenkiosk bereits geschlossen hatte, gibt es keine Pommes, sondern Nudelauflaufreste. Danach lesen wir zusammen. 

Ich beschließe die Schlaf-Nachhol-Kur fortzusetzen, blogge noch etwas und schaue Miss Marple. 

(Diese hat mittlerweile den Fall gelöst, aber der ignorante Polizeichef glaubt ihr nicht, ist kurz davor, sie einzusperren, da sie sich in Polizeiarbeit einmischt.)