Ist es eine Hummel? Nein, zu groß.
Eine Drohne? Nein, brummt zu laut. Eine Hornisse? Nein, zu blau. Ist es Superman? Nein, zu sehr Insekt.
Es war blau, groß und brummte: Eine große Holzbiene schwirrte um die Wicken. Wobei schwirren deutlich zu schnell und zu hektisch dafür klingt, was das blau-schwarz-glänzende Insekt mit dem possierlichen Pollenkragen veranstaltete. Sie flog gemählich aber zielsicher von der einen Blüte zur nächsten.
Wobei wir beide das Tier nicht erkannten, sondern erst die Hilfe durch den ebenso praktischen wie handlichen Kosmos-Naturführer zur Hilfe nehmen mussten, um sie als Xylocopa violacea zu identifizieren. Was dann wieder die nächste Frage aufwarf: ein Tierchen, dass deutlich größer als eine Hummel ist und dazu noch metallisch glänzt und wir hatten es noch nie bewusst gesehen? Wie kann das sein?
Freitag, 29. Juli 2016
Dienstag, 26. Juli 2016
Schönster Strand am Ortasee? Spaggia, Lagna.
Lagna ist kein Ort, der sich auf den Tourismus spezialisiert hat. Allein zum Strand zu gelangen, war gar nicht so einfach.
Wir sind auf dem Schiff der Navigazione di Orta und versuchen eine Fahrkarte nach Lagna zu lösen.
- „Da gibt es nichts“, weiß der Schiffer.
- Nachfrage: Aber sie fahren schon dorthin mit dem Schiff?
- Ja, aber da ist nichts.
- Können wir eine Fahrkarte haben?
- Da wollen sie nicht hin.
- Aber es gibt einen netten Strand.
- Das stimmt. Der in Pettenasco ist aber schöner.
Wir sind auf dem Schiff der Navigazione di Orta und versuchen eine Fahrkarte nach Lagna zu lösen.
- „Da gibt es nichts“, weiß der Schiffer.
- Nachfrage: Aber sie fahren schon dorthin mit dem Schiff?
- Ja, aber da ist nichts.
- Können wir eine Fahrkarte haben?
- Da wollen sie nicht hin.
- Aber es gibt einen netten Strand.
- Das stimmt. Der in Pettenasco ist aber schöner.
Freitag, 22. Juli 2016
Kraniche von Uetersen nach Brandenburg
Mein erstes Paar Kraniche traf ich im Wohnzimmer
von Opa Hamburg. Viele Jahre später fliegen mir nun die echten Tiere regelmäßig an den Ohren vorbei. Die handgeschnitzten Tiere von Opa Hamburg hingen im Wohnzimmer an der Wand. Natürlich war es auch das Wohnzimmer von Oma Uetersen. Aber da Opa die Kraniche geschnitzt hatte, handelte es sich in diesem Kontext um sein Wohnzimmer.
Opa war Kapitän zur See (Nord- und Ostsee) und wenn in den Wintermonaten das Meer schwierig war oder das Schiff im Hafen lag und warten musste, dann waren Holz und Messer schnell zur Hand. Neben den schmalen, eleganten Kranichen im Flug erinnere ich mich auch noch an einen besonders eindrucksvollen Elefanten aus schwarzem Holz. Den Elefant wirkte detailliert und lebensecht, vermutlich nach einem einzigen Tier oder Bild gestaltet. Die Kraniche waren abstrakter, stilisierter, vermutlich nach vielen hundert oder tausenden Kranichen gestaltet, die Opa im Laufe seines Lebens oder dem Schiff sah. Opa konnte auch Zinnsoldaten gießen (auf jeden Fall hatten sie eine rote Jacke) und am allerwichtigsten: Opa konnte Spielzeugautos reparieren!
Meine zweiten Kraniche sind eng mit einem Kasten oder mehreren Kästen Bier verbunden.
Opa war Kapitän zur See (Nord- und Ostsee) und wenn in den Wintermonaten das Meer schwierig war oder das Schiff im Hafen lag und warten musste, dann waren Holz und Messer schnell zur Hand. Neben den schmalen, eleganten Kranichen im Flug erinnere ich mich auch noch an einen besonders eindrucksvollen Elefanten aus schwarzem Holz. Den Elefant wirkte detailliert und lebensecht, vermutlich nach einem einzigen Tier oder Bild gestaltet. Die Kraniche waren abstrakter, stilisierter, vermutlich nach vielen hundert oder tausenden Kranichen gestaltet, die Opa im Laufe seines Lebens oder dem Schiff sah. Opa konnte auch Zinnsoldaten gießen (auf jeden Fall hatten sie eine rote Jacke) und am allerwichtigsten: Opa konnte Spielzeugautos reparieren!
Vorletzter Schritt im Falten eins Origami-Kranichs. Bild: Origami'de yapılan Basit Düzey iki yıldızlı zorluk düzeyinde bir kuş uygulaması. Von: Serhat Erdoğan Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic
Meine zweiten Kraniche sind eng mit einem Kasten oder mehreren Kästen Bier verbunden.
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Mittwoch, 20. Juli 2016
Pokémon in der Wikipedia
Pikachu ist ein Pokémon. Nein, Pikachu ist DAS Pokémon. Oder, um es im Wikipedia-deutsch zu sagen:
Außerdem ist Pikachu sehr gelb, sehr niedlich und vermutlich das einzige Pokémon, das auch viele Nicht-Spieler kennen. Pikachu wird seit mittlerweile 11 Jahren in seinem eigenen Wikipedia-Artikel vorgestellt. Pikachu begann sein deutsches Wikipedialeben am 25. Februar 2005.
Das Pikachu (jap. ピカチュウ, Pikachū) ist ein fiktives Wesen und das bekannteste Pokémon aus den gleichnamigen Videospielen der japanischen Spielesoftwarefirma Game Freak, sowie eine Kernfigur im zugehörigen Anime. [...] Japanische Forscher des Osaka Bioscience Institute benannten nach dem Pokémon ein neu entdecktes Protein, Pikachurin, welchem eine Rolle beim Bewegungssehen zugeschrieben wird.
Bild: Ana.b747.pokemon.arp.750pix Von: Adrian Pingstone Lizenz: Public Domain.
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Außerdem ist Pikachu sehr gelb, sehr niedlich und vermutlich das einzige Pokémon, das auch viele Nicht-Spieler kennen. Pikachu wird seit mittlerweile 11 Jahren in seinem eigenen Wikipedia-Artikel vorgestellt. Pikachu begann sein deutsches Wikipedialeben am 25. Februar 2005.
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Montag, 18. Juli 2016
Strand am Ortasee. Lido Omegna zum Baden.
Über den Ortasee schrieb ich letzte Woche einiges. Ein klarer, fischreicher Rand-Alpensee mit spannender Geschichte. Nun liegt am See nicht nur die eine beschriebene Badestelle, sondern an sich ist das gesamte Ufer des Sees eine Ansammlung von Badestellen; mal eher privat mal eher öffentlich. In Omegna gibt es diverse Plätze an denen man ans Wasser kann und die sich so im Sommer ganz alleine in öffentliche Badestellen verwandeln. Es existiert aber auch ein Ort, der als DIE Badestelle ausgewiesen ist: Der kommunale Strand direkt am Hallenbad.
Freitag, 15. Juli 2016
"Aber wen, um Himmels willen, interessiert das? Wen geht überhaupt Neuruppin etwas an?"
Die Wanderungen durch die Mark Brandenburg – Theodor Fontanes fünfbändiges Mammutwerk schiebt sich zwangsläufig zwischen Brandenburg und jede Literatur zum Land. Die Wanderungen selbst las ich noch nicht, aber ich las bereits jede Menge Autorinnen und Autoren, die sich auf die Wanderungen beziehen; oder Autorinnen und Autoren, die sich auf Autoren beziehen, die sich auf die Wanderungen beziehen – vom Heimatkundler bis hin zur Hochliteratur. Es gibt keinen längeren Brandenburg-Text, der nicht auf die ein oder andere Weise durch die Wanderungen beeinflusst wäre.
Die Wanderungen entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Weitgehend unbekannt kam es in der DDR 1967 zum Versuch, die Wanderungen zu aktualisieren, indem lebende Literaten der DDR noch einmal Brandenburg bereisten und eine Neuauflage der Wanderungen herausgaben – natürlich nicht ohne auf die Verbesserungen und Entwicklungen seit den Zeiten Fontanes hinzuweisen. Zwei Autoren machten sich auf den Weg. Gustav Seyppel, damals noch in West-Berlin lebend, später zeitweise in die DDR gezogen, und Franz Fühmann. Seyppel tat wie beauftragt und veröffentlichte Ein Yankee in der Mark, derjenige, der sein Werk dann nicht schrieb war Franz Fühmann.
Bild: Mi-6 over Neuruppin airbase (East Germany), 1992 Von: Rob Schleifert. Lizenz: CC-BY-SA 2.0
Die Wanderungen entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Weitgehend unbekannt kam es in der DDR 1967 zum Versuch, die Wanderungen zu aktualisieren, indem lebende Literaten der DDR noch einmal Brandenburg bereisten und eine Neuauflage der Wanderungen herausgaben – natürlich nicht ohne auf die Verbesserungen und Entwicklungen seit den Zeiten Fontanes hinzuweisen. Zwei Autoren machten sich auf den Weg. Gustav Seyppel, damals noch in West-Berlin lebend, später zeitweise in die DDR gezogen, und Franz Fühmann. Seyppel tat wie beauftragt und veröffentlichte Ein Yankee in der Mark, derjenige, der sein Werk dann nicht schrieb war Franz Fühmann.
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Donnerstag, 14. Juli 2016
Wiki Loves Cocktails auf der Wikicon
Wer sich erinnert: Wiki Loves Cocktails war eines der besten Wikipedia-Projekte, das je stattfand.
Nun gibt es die Anfrage, das Projekt auf der Wikicon im Herbst in Kornwestheim zu wiederholen. Es scheint noch nicht sicher zu sein - aber damit würden zwei wunderbare Sachen zusammenkommen.
Iberty bleibt am Ball und hofft auf das Beste.
Bild: Sidecar Cocktail Von: Achim Schleuning Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International
Nun gibt es die Anfrage, das Projekt auf der Wikicon im Herbst in Kornwestheim zu wiederholen. Es scheint noch nicht sicher zu sein - aber damit würden zwei wunderbare Sachen zusammenkommen.
Im Konferenzzentrum gibt es eine Bar, an der am Freitag und Samstag Drinks für die teilnehmenden Wikipedianer gemixt und verkauft werden könnten. Darüber hinaus wäre in einem benachbarten Seminarraum Platz für ein Fotoshooting.
Iberty bleibt am Ball und hofft auf das Beste.
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