Die Wikipedia-Academy und die Zedler-Medaille hat ja auch auf diesem Blog einige Spuren hinterlassen. Da hier im Wikipedia-Universum natürlich und zu Recht nichts undiskutiert bleibt, gibt es jetzt auf der Mailingliste gibt es dazu im Thread [VereinDE-l] Bericht zur Verleihung der Zedler-Medaille und Academy (Anfangspöbelein kann man überlesen, die sind wenig ertragreich) noch eine ganz spannende Diskussion. Die gleitet in das weitere Thema ab, wer denn nun für Wikipedia schreiben kann und mag, und wo die Hürden liegen. Bevor ich mich selbst ganz zu dem Thema aussortiert habe, erstmal ein paar Grundgedanken:
- Wissenschaftler werden nicht in Wikipedia schreiben, es sei denn in ihrer Freizeit als Hobby.
- Die Gründe dafür sind vielfältig und liegen zu einem großen Teil außerhalb des Einflusses von Wikipedia/Wikimedia.
- Sind also auch durch "uns" nicht zu ändern.
- Selbst wenn sie wollten, ist wissenschaftlicher Text was sehr anderes als vermittelnder Text; Kulturkonflikte sind vorprogrammiert und kommen tatsächlich auch regelmäßig vor.
- Der Aufwand für Zedler in den letzten Jahren war immens, die Veranstaltung meiner nach immer besser organisiert worden, der direkte Ertrag an Artikeln/Autoren blieb jedoch minimal. Eine tragische Ressourcenverschwendung.
- Die Verleihung selbst ist sehr angenehm. Die Academy dieses Jahr war eine echte Bereicherung. Wobei ich mir mehr Leute bei der Academy gewünscht hätte, die war sehr inhaltsreich.
- Wer ein professionelles Interesse an Wikipedia hat, sind Vermittler, Museen, Universitäten, Verlage etc. Die könnten von Wikipedia-Reputation direkt profitieren.
- Wer klassische Wikipedia-Text schreiben kann: nicht Wissenschaftler, sondern gute (Wissenschafts-)journalisten.
- Die Zedler-Zeremonie ist zu schick um sie aufzugeben, vielleicht allerdings sollte man sie mit anderen Inhalten füllen. Vielleicht auch den Schreibwettbewerb verbreitern, mal nachdenken.
Samstag, 27. November 2010
Freitag, 26. November 2010
Arrrggls, Gender-Studies!
Warum? Warum tut ihr das uns, Euch und allen an? Warum besprecht ihr eine recht stinknormale Porno-Seite (SuicideGirls) mit:
.. an alternative genre of feminist actors who perform the pain of beauty in order to upset beauty’s hegemonic control on women’s bodies. The tattoos of Jaylin speak to the contradictory performances of gendered actors in light of Butler’s theories on agency to highlight the ways in which agents subvert imposed subjectivities. Beauty is thus not only a system of control but a means by which the individual can resist power structures through positive articulations of one’s agency.
Ne, klar; Machtstrukturen sind keine mehr, wenn man sich vorher tätowieren lässt.
.. an alternative genre of feminist actors who perform the pain of beauty in order to upset beauty’s hegemonic control on women’s bodies. The tattoos of Jaylin speak to the contradictory performances of gendered actors in light of Butler’s theories on agency to highlight the ways in which agents subvert imposed subjectivities. Beauty is thus not only a system of control but a means by which the individual can resist power structures through positive articulations of one’s agency.
Ne, klar; Machtstrukturen sind keine mehr, wenn man sich vorher tätowieren lässt.
Traktorfreitag: Nordtrak
Willkommen zum Traktorfreitag, einst Traktormontag, jetzt aber aus organisatorischen Gründen Traktorfreitag. Und ja, vollkommen wöchentlich das alles hier. Vorweg ein kurzer Link via Boing Boing. Don't do this at home: Ky. Man Forced To Eat Own Beard. Fight Over Tractor Sale Led To Odd Meal. Da wenden wir uns doch erfreulicherem Treckergebrauch zu, den das Fernsehfachmagazin für den emotionalen Traktoristen brachte:
Nun aber zum eigentlichen Thema: Nordtrak. Auf den Wikipedia-Löschkandidaten entdeckt, hat sich so ein Kleinunternehmen doch als spannender Traktorpioniert entpuppt. Was meine These bestätigt, dass eigentlich alles spannend ist, wenn man nur genauer hinkuckt.
Direkt nach dem Krieg gebaut aus Jeep-Teilen, danach zumindest auf den Grundprinzipien des Jeeps, waren sie erste Allradtraktoren: geländegängig und vielseitig verwendbar. Mit vier gleichgroßen Rädern optisch auffallend und durchaus schick aussehend, aber mit Vierradantrieb aber viel zu teuer. Und so anspruchsvoll sind die meisten deutschen Äcker ja nicht.
Deshalb waren sie nur selten in der Landwirtschaft zu finden, sondern eher in der skandinavischen Fortwirtschaft oder in Südamerika auf dem Bau. Viele eindrucksvolle Bilder gibt es - leider alle unter geschlossene Lizenzen, die zwei offenen sind nicht eindrucksvoll - und im Wikipedia-Artikel ist sogar ein Autor mit Nordtrak-Erfahrung aktiv.
What a pity aber auch, dass man bei Wikipedia nicht einfach so Youtube-Videos einbetten kann.
Nun aber zum eigentlichen Thema: Nordtrak. Auf den Wikipedia-Löschkandidaten entdeckt, hat sich so ein Kleinunternehmen doch als spannender Traktorpioniert entpuppt. Was meine These bestätigt, dass eigentlich alles spannend ist, wenn man nur genauer hinkuckt.
Direkt nach dem Krieg gebaut aus Jeep-Teilen, danach zumindest auf den Grundprinzipien des Jeeps, waren sie erste Allradtraktoren: geländegängig und vielseitig verwendbar. Mit vier gleichgroßen Rädern optisch auffallend und durchaus schick aussehend, aber mit Vierradantrieb aber viel zu teuer. Und so anspruchsvoll sind die meisten deutschen Äcker ja nicht.
Deshalb waren sie nur selten in der Landwirtschaft zu finden, sondern eher in der skandinavischen Fortwirtschaft oder in Südamerika auf dem Bau. Viele eindrucksvolle Bilder gibt es - leider alle unter geschlossene Lizenzen, die zwei offenen sind nicht eindrucksvoll - und im Wikipedia-Artikel ist sogar ein Autor mit Nordtrak-Erfahrung aktiv.
What a pity aber auch, dass man bei Wikipedia nicht einfach so Youtube-Videos einbetten kann.
Wissenswert-Projekte (VI): Berlin live Wiki
So, auf zum letzten Teil der Wissenswert-Serie. Ich vermute mal das Grundprinzip ist mittlerweile klar: Wikimedia Deutschland verteilt Geld. Im Rahmen des Wissenswert-Initiative können Projekte zwischen 500 und 5000 Euro Förderung gewinnen, die mit den Zielen von Wikimedia Deutschland übereinstimmen. Für eine große Übersicht gibt es dem Rundumschlag.
Das Berlin live Wiki steht mir gleich aus zweierlei Gründen nahe: einerseits bin ich eh großer Anhänger und Verfechter des echten Lokaljournalismus, zur Zeit schaue ich da halt recht zwangsläufig besonders auf Berlin. Zum anderen lese ich das schon existierende Magazin Bier statt Blumen recht regelmäßig und wünsche mir mehr Inhalte dieser Art.
Johanna von Stülpnagel und Nicole Walter schlagen ein journalistisch betreutes Wiki mit offener Redaktion vor, dass nicht nur Inhalte erstellen soll. Ebenso soll es auch die politisch, kulturell und gesellschaftlich engagierten Menschen vernetzen, die das Wiki lesen oder darin schreiben. Das Wiki als Basis, um auch in der materiellen Welt Netzwerke zu schaffen.
Das Berlin live Wiki steht mir gleich aus zweierlei Gründen nahe: einerseits bin ich eh großer Anhänger und Verfechter des echten Lokaljournalismus, zur Zeit schaue ich da halt recht zwangsläufig besonders auf Berlin. Zum anderen lese ich das schon existierende Magazin Bier statt Blumen recht regelmäßig und wünsche mir mehr Inhalte dieser Art.
Johanna von Stülpnagel und Nicole Walter schlagen ein journalistisch betreutes Wiki mit offener Redaktion vor, dass nicht nur Inhalte erstellen soll. Ebenso soll es auch die politisch, kulturell und gesellschaftlich engagierten Menschen vernetzen, die das Wiki lesen oder darin schreiben. Das Wiki als Basis, um auch in der materiellen Welt Netzwerke zu schaffen.
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Mittwoch, 24. November 2010
Wissenswert-Projekte (V): Wissenschaft als Wiki
Zur Einführung: Wikimedia Deutschland verteilt Geld. Im Rahmen des Wissenswert-Initiative können Projekte zwischen 500 und 5000 Euro Förderung gewinnen, die mit den Zielen von Wikimedia Deutschland übereinstimmen. Nach dem allgemeinen und formalen Aussieben durch Wikimedia sind nun 40 Projekte übrig. Die laufen bis Ende November schau, danach entscheidet dann eine Jury und als Zusatzstimme das Publikum über die Preisvergabe. Nach dem Rundumschlag letzte Woche, kommen hier jetzt ein paar mehr Worte zu einer handvoll einzelner Projekte:
Daniel Mietchen und soweit ich verstehe auch andere Teilnehmer von Science 3.0 wagen sich mit dem Vorschlag Wissenschaft als Wiki in das bisher eher problembehaftete Mittelfeld aus Wikis und Wissenschaft. Bisher waren derartige Ansätze ja eher wenig von Erfolg geprägt (Nupedia als Paradebeispiel, ich denke Citizendium und Wikiweise kann man da guten Gewissens reinzählen), allerdings scheint mir der Ansatz hier an einer entscheidenden Stelle anders zu sein. War es bei den bisherigen Projekten eher ein: man nehme ein Wiki und versuche Wissenschaft zu integrieren, wird es jetzt ein man nehme Wissenschaft und versuche ein Wiki daraus zu machen. Allgemeinverständlich wird das sicher nicht, aber vielleicht gelingt es ihnen ja, eine lebendige Community zu erschaffen, die trotzdem wenig Probleme mit uninformierten Besserwissern hat. Neugierig wäre ich auf jeden Fall.
Initiator Daniel Mietchen ist dabei mit besonderer Offenheit an die Wissenswert-Bewerbung gegangen, auf Science 3.0 lassen sich auch die von Wikimedia nicht-veröffentlichten Teile seines Antrags lesen. Wer will, kann die Antworten auf diese Fragen auch gleich auf Science 3.0 lesen: www.science3point0.com: User:Daniel Mietchen/Interviews/2010/Iberty on Wissenswert 2010
Vereinigt Dein Konzept nicht den Nachteil beider Welten? Entsteht dort nicht die potenzielle Unzuverlässigkeit eines Wikis kombiniert mit der Schwergängigkeit und Abgrenzung des institutionalisierten Wissenschaftsbetriebs?
Daniel Mietchen und soweit ich verstehe auch andere Teilnehmer von Science 3.0 wagen sich mit dem Vorschlag Wissenschaft als Wiki in das bisher eher problembehaftete Mittelfeld aus Wikis und Wissenschaft. Bisher waren derartige Ansätze ja eher wenig von Erfolg geprägt (Nupedia als Paradebeispiel, ich denke Citizendium und Wikiweise kann man da guten Gewissens reinzählen), allerdings scheint mir der Ansatz hier an einer entscheidenden Stelle anders zu sein. War es bei den bisherigen Projekten eher ein: man nehme ein Wiki und versuche Wissenschaft zu integrieren, wird es jetzt ein man nehme Wissenschaft und versuche ein Wiki daraus zu machen. Allgemeinverständlich wird das sicher nicht, aber vielleicht gelingt es ihnen ja, eine lebendige Community zu erschaffen, die trotzdem wenig Probleme mit uninformierten Besserwissern hat. Neugierig wäre ich auf jeden Fall.
Initiator Daniel Mietchen ist dabei mit besonderer Offenheit an die Wissenswert-Bewerbung gegangen, auf Science 3.0 lassen sich auch die von Wikimedia nicht-veröffentlichten Teile seines Antrags lesen. Wer will, kann die Antworten auf diese Fragen auch gleich auf Science 3.0 lesen: www.science3point0.com: User:Daniel Mietchen/Interviews/2010/Iberty on Wissenswert 2010
Vereinigt Dein Konzept nicht den Nachteil beider Welten? Entsteht dort nicht die potenzielle Unzuverlässigkeit eines Wikis kombiniert mit der Schwergängigkeit und Abgrenzung des institutionalisierten Wissenschaftsbetriebs?
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Dienstag, 23. November 2010
Wissenswert-Projekte (IV): Twick.it
Zur Einführung: Wikimedia Deutschland verteilt Geld. Im Rahmen des Wissenswert-Initiative können Projekte zwischen 500 und 5000 Euro Förderung gewinnen, die mit den Zielen von Wikimedia Deutschland übereinstimmen. Nach dem allgemeinen und formalen Aussieben durch Wikimedia sind nun 40 Projekte übrig. Die laufen bis Ende November schau, danach entscheidet dann eine Jury und als Zusatzstimme das Publikum über die Preisvergabe. Nach dem Rundumschlag letzte Woche, kommen hier jetzt ein paar mehr Worte zu einer handvoll einzelner Projekte:
Die Twick.its haben gleich drei Vorschläge in der Endauswahl. Die Website an sich, ein Portal um Leser und Autoren und deren Wünsche aneinanderzubringen, sowie Plug-ins, um sich Twick.it-Erklärungen automatisch in Texten anzeigen zu lassen.
Das Projekt an sich ist ja eine der Ideen, die komplett offensichtlich erscheint, sobald sie mal jemand anderes hatte. Klar, bei vielem was ich nachschlage will ichnicht mehr als eine erweiterte Definition. Genau diese kriege ich in die 140 Zeichen im Notfall noch rein. Ein Wunder eigentlich, dass es das Projekt nicht schon seit 2005 gibt. Auch wenn ich glaube die Umsetzung könnte besser sein - ohne echte Diskussionsmöglichkeit werdet ihr keine habituelle Community aufbauen können, macht Twick.it schon mal einen guten Ansatz.
Bei der Autoren-Leser-Artikelvermittlung ähnlich skeptisch bin, wie vorhin bei Intopedia. Das Plug-in ist auch so offensichtlich etwas worauf ich schon immer wartete, da kann ich gar nicht anders als gutfinden. Aber um sie mal in ihren eigenen Worten zu bringen.
Twick.it wurde im März 2010 offiziell vorgestellt und hat seitdem knapp 12.000 Erklärungen sammeln können. Das Projekt wird in unserer Freizeit und komplett aus eigener Tasche finanziert. Um weiteres Wachstum sicherzustellen, sind weitere Investitionen in die Server-Infrastruktur nötig.
Zum Plug-in:
Die Kurzerklärungen von Twick.it, die unter CC-Lizenz stehen, werden genau dorthin gebracht, wo sie benötigt werden: Überall hin. Es ist nicht mehr nötig, eine Webseite oder ein Office-Dokument zu verlassen, um Begriffserklärungen nachzuschlagen. Das freie Wissen der Vielen, das bei Twick.it gesammelt wird, wird über die Grenzen der Webseite hinaus verbreitet.
Zum Portal:
Wir denken, es wird einige Leute geben, die nicht wissen, zu welchem Thema sie bei Twick.it Erklärungen schreiben sollen. Auf der anderen Seite gibt es viele Leute, die erfolglos bei Twick.it suchen. Beide Gruppen sollte man zusammenbringen. Auf einem externen Portal kann man ein Thema hinterlegen, zu dem man etwas erfahren möchte. Andere Leute sehen den Vorschlag und können auf den Zug aufspringen. Ganz nach dem Motto "Oh ja, das würde mich auch interessieren". So sieht man, welches Thema am meisten nachgefragt wird. Nun schlägt die Stunde der Spezialisten. Sie können sich genau auf die Themen stürzen, wo am meisten Nachfrage herrscht.
(1) Warum gleich drei Projektvorschläge? Würde nicht Einer für das Projekt allgemein reichen? Ließe sich zum Beispiel das angesprochene Portal nicht einfach intern machen, und fiele damit unter den allgemeinen Twick.it-Antrag? Oder hofft Ihr darauf, dass schon irgendwas durchkommen wird?
Die Twick.its haben gleich drei Vorschläge in der Endauswahl. Die Website an sich, ein Portal um Leser und Autoren und deren Wünsche aneinanderzubringen, sowie Plug-ins, um sich Twick.it-Erklärungen automatisch in Texten anzeigen zu lassen.
Das Projekt an sich ist ja eine der Ideen, die komplett offensichtlich erscheint, sobald sie mal jemand anderes hatte. Klar, bei vielem was ich nachschlage will ichnicht mehr als eine erweiterte Definition. Genau diese kriege ich in die 140 Zeichen im Notfall noch rein. Ein Wunder eigentlich, dass es das Projekt nicht schon seit 2005 gibt. Auch wenn ich glaube die Umsetzung könnte besser sein - ohne echte Diskussionsmöglichkeit werdet ihr keine habituelle Community aufbauen können, macht Twick.it schon mal einen guten Ansatz.
Bei der Autoren-Leser-Artikelvermittlung ähnlich skeptisch bin, wie vorhin bei Intopedia. Das Plug-in ist auch so offensichtlich etwas worauf ich schon immer wartete, da kann ich gar nicht anders als gutfinden. Aber um sie mal in ihren eigenen Worten zu bringen.
Twick.it wurde im März 2010 offiziell vorgestellt und hat seitdem knapp 12.000 Erklärungen sammeln können. Das Projekt wird in unserer Freizeit und komplett aus eigener Tasche finanziert. Um weiteres Wachstum sicherzustellen, sind weitere Investitionen in die Server-Infrastruktur nötig.
Zum Plug-in:
Die Kurzerklärungen von Twick.it, die unter CC-Lizenz stehen, werden genau dorthin gebracht, wo sie benötigt werden: Überall hin. Es ist nicht mehr nötig, eine Webseite oder ein Office-Dokument zu verlassen, um Begriffserklärungen nachzuschlagen. Das freie Wissen der Vielen, das bei Twick.it gesammelt wird, wird über die Grenzen der Webseite hinaus verbreitet.
Zum Portal:
Wir denken, es wird einige Leute geben, die nicht wissen, zu welchem Thema sie bei Twick.it Erklärungen schreiben sollen. Auf der anderen Seite gibt es viele Leute, die erfolglos bei Twick.it suchen. Beide Gruppen sollte man zusammenbringen. Auf einem externen Portal kann man ein Thema hinterlegen, zu dem man etwas erfahren möchte. Andere Leute sehen den Vorschlag und können auf den Zug aufspringen. Ganz nach dem Motto "Oh ja, das würde mich auch interessieren". So sieht man, welches Thema am meisten nachgefragt wird. Nun schlägt die Stunde der Spezialisten. Sie können sich genau auf die Themen stürzen, wo am meisten Nachfrage herrscht.
(1) Warum gleich drei Projektvorschläge? Würde nicht Einer für das Projekt allgemein reichen? Ließe sich zum Beispiel das angesprochene Portal nicht einfach intern machen, und fiele damit unter den allgemeinen Twick.it-Antrag? Oder hofft Ihr darauf, dass schon irgendwas durchkommen wird?
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Wikimedia Deutschland,
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Wissenswert-Projekte (III): Intopedia
Wikimedia Deutschland verteilt Geld. Im Rahmen des Wissenswert-Initiative können Projekte zwischen 500 und 5000 Euro Förderung gewinnen, die mit den Zielen von Wikimedia Deutschland übereinstimmen. Nach dem allgemeinen und formalen Aussieben durch Wikimedia sind nun 40 Projekte übrig. Die laufen bis Ende November schau, danach entscheidet dann eine Jury und als Zusatzstimme das Publikum über die Preisvergabe. Nach dem Rundumschlag letzte Woche, kommen hier jetzt ein paar mehr Worte zu einer handvoll einzelner Projekte:
Das Dritte Projekt - Intopedia - eine Suchmaschine für verbesserungswürdige Artikel in der Wikipedia - ist das einzige Projekt meiner kleinen Auswahl, dass sich direkt auf Wikipedia bezieht. Und ehrlich gesagt dasjenige mit dem ich persönlich am meisten Probleme habe, weil ich nun wiederum gar keine Probleme habe, schlechte Wikipediaartikel in kürzester Zeit zu finden.
Ich hab jetzt auch extra auf Intopedias Anregung hin den Kurzversuch gemacht, mal "Thema Hannover" genommen, und im Hauptartikel einfach die ersten Links angeclickt, bei denen ich mir eine Verbesserung zutrauen. Ergebnis: Hauptartikel Hannover: Einleitung grauenhaft, Teile des Artikels ebenso; Hannover-Messe: eine kleine Katastrophe, Langenhagen: eine einzige Liste, Region Hannover und Hannover Moorgeest: fast komplett belegfrei. Einzig der Fluss Leine und der Mittellandkanal sind noch verbesserungsfähig, haben aber keine direkt ins Auge springende Katastrophe aufzuweisen. Problem schlechte Artikel finden? Wo?
Das Dritte Projekt - Intopedia - eine Suchmaschine für verbesserungswürdige Artikel in der Wikipedia - ist das einzige Projekt meiner kleinen Auswahl, dass sich direkt auf Wikipedia bezieht. Und ehrlich gesagt dasjenige mit dem ich persönlich am meisten Probleme habe, weil ich nun wiederum gar keine Probleme habe, schlechte Wikipediaartikel in kürzester Zeit zu finden.
Ich hab jetzt auch extra auf Intopedias Anregung hin den Kurzversuch gemacht, mal "Thema Hannover" genommen, und im Hauptartikel einfach die ersten Links angeclickt, bei denen ich mir eine Verbesserung zutrauen. Ergebnis: Hauptartikel Hannover: Einleitung grauenhaft, Teile des Artikels ebenso; Hannover-Messe: eine kleine Katastrophe, Langenhagen: eine einzige Liste, Region Hannover und Hannover Moorgeest: fast komplett belegfrei. Einzig der Fluss Leine und der Mittellandkanal sind noch verbesserungsfähig, haben aber keine direkt ins Auge springende Katastrophe aufzuweisen. Problem schlechte Artikel finden? Wo?
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