Sonntag, 18. Dezember 2016

Haarfarben in den ersten zwei Reihen des Gottesdienstes zum 4. Advent in der Paul-Gerhardt-Kirche, Berlin-Schöneberg

Blond mit helleren Stränchen. (Beides vermutlich gefäbrt, Ursprungsfarbe eventuell dunkleres Blond)

Schwarz mit grauem Firnis.

Auf halbem Weg vom Grau zum Weiß.

Schwarz mit einzelnen grauen Stränchen.

Weiß. Blonde Reste noch erkennbar,

Mütze. Haarfarbe nicht erkennbar.

Dunkelgrau

Weiß

Rot-Orange. (sehr deutlich gefärbt. Ursprung: Weiß)

Mittelhelles Blond. Vermutlich gefärbt. Ursprung wohl dunkleres Blond.

Schwarz, ins rötlich gehend. Gefärbt. Ursprung vermutlich auch Schwarz.

Dunkelblond-braun-grau.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Wie kommt Wasser in das Schwimmbad?

Ich liebe den Geruch von Trichloramin am Morgen! Oder am Vormittag oder am Abend. Beissend, ein wenig nass riechend, schwimmbadig. Trichloramin, nicht Chlor. Der typische „Chlorgeruch“ im Bad ist nicht der Geruch nach Chlor, sondern der Geruch nach Urinabbauprodukten. „Chlorgeruch“ entsteht wenn Chlor mit Stickstoffen reagiert. Im Schwimmbadkontext kommen die Stickstoffe vor allem Urin und Schweiß zum Chlor, aber auch durch einige Haut- und Haarpflegeprodukte.

Nachdem ich jetzt dafür gesorgt habe, mehr Platz im Bad für mich allein zu haben, folgen einige tiefergehende Worte zum faszinierenden Thema der Wasseraufbereitung im Schwimmbad.

Wasser tauschen


Früher gab es sowas nicht. Wasseraufbereitung? Was sollte Wasseraufereitung sein? Da schwamm man im See oder im Fluss. Wenn man Glück hatte, floß ein einsamer Bergbach mit warmer Quelle durch das eigene Badevergnügen; wahrscheinlicher war es ein Fluss, der irgendwann in die Stadt kam, die Reste vieler hundert Kilometer ungeklärten Wassers enthielt und dementsprechend aussah und roch. Es ist nicht wirklich verwunderlich, warum die Menschheit Wasser viele Jahrhunderte lang für Krankheiten verantwortlich machte. Und selbst im 19. Jahrhundert lästerten die Badenden in der Spree vor der Berliner Innenstadt über die Badenden in der Spree hinter der Berliner Innenstadt, dass Badende weiter hinten in der Spree tote Katzen mit aus dem Wasser brächten.

Zum Glück ist das lange vorbei. In der Spree kann man immer noch nicht baden, aber zumindest treiben im Allgemeinen keine toten Katzen im Fluss. Vor allem existieren mittlerweile Schwimmhallen, die einen Wasseranschluss ganz unabhängig von den Launen des naheliegenden Fließgewässers haben. Im sehr späten 19. Jahrhundert entstanden die ersten Bäder als Zweckbauten. Für die Wasseraufbereitung gab es noch immer keinen echten Mechanismus. Also wurde das Wasser in regelmäßigen Abständen komplett abgelassen und das Becken dann wieder aufgefüllt. Heute funktioniert das anders.

Montag, 5. Dezember 2016

Freitag, 2. Dezember 2016

BAMA!

Blaue Flecke allüberall. An den Händen, den Unterarmen und erst recht an den Oberarmen. Erst an der Schulter wird es besser. Dort ist das Shoulder Pad. 32 Grad Anfang Oktober, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit. Ich stehe auf einer Rasenfläche in South Haven, Mississippi, Südstaaten, USA. Schwer atmend, blaue Flecken zählend und auf der Suche nach dem Gatorade. Der Zustand nach zwei von vier Stunden des täglichen Trainings.



Lange Jahre hatte es gebraucht bis ich meine Football-Begeisterung ausleben konnte. Bereits zehn Jahr vorher als Junge in der Grundschule hatte ich nachts vor den Fernseher geschlichen, um beim Superbowl die Niederlage der Cincinatti Bengals gegen die San Francisco 49ers mit Joe Montana zu erleben. Zu meinem großen Leidwesen gewann das falsche Team. Denn – ich war jung – Cincinattis Helme im Tigerstreifendesign waren ja wohl das coolste, was es an Sportkleidung gab. Seitdem verfolgte ich den Football. Aber erst Mississippi, die große verschwitzte Umkleidekabine, das Feld, das Laufen-laufen-laufen und noch mehr-laufen, ließ aus dem Interesse eine Obsession werden.