Freitag, 6. Mai 2011

*sigh*, schnellgelöscht wegen "kein Artikel"

In den vier Jahren seitdem wäre das sicher ein brauchbarer Artikelanfang geworden, und ich bräuchte da jetzt nicht dem Urschleim hinterherrecherchieren.

Das "Gentleman's Magazine" wurde im Jahr 1731 von Edward Cave gegründet. Man vermutet, dass Cave der erste Brite war, der den Begriff Magazin für eine Publikation verwendet hat. Cave's eigentlicher Plan war ander Journale und Informationsblätter zu sammeln und herauszugeben. JEdoch dann begann man in das Gentleman's Magazine eigene Artikel miteinzubringen. Ständiger Wegbegleter Cave's war Dr. Samuel Johnson. Im Jahr 1914 hatte das Gentleman's Magazine seine letzte Auflage.



Schon vermisst: Wikipedia-Löschkandidaten in der Zeitung

Tagesanzeiger 5.5.2011: Carl Hirschmann, der Wohltäter

Tagesanzeiger 6.5.2011: Muss Wikipedia Hirschmann kennen und wenn ja, warum?

Mittlerweile ist die 41. Version aufgeschaltet. Einzelne Informationen wurden mehrere Male rausgelöscht und von anderen wiederhergestellt. Ein Edit War ist ausgebrochen. Der Frontverlauf in diesem Krieg um die Deutungshoheit ist jedoch nicht immer klar.


Donnerstag, 5. Mai 2011

Worüber man alles beim Thema OBL diskutieren könnte:

* Ist Pakistan ein gescheiterter Staat, und was bedeutet das?
* In wieviele Fraktionen zerfällt der Geheimdienst ISI?
* Was ist mit den anderen Toten?
* Hat Waterboarding eine Rolle bei der Beweisaufnahme gespielt? (siehe zum Beispiel)
* Sieht das Völkerrecht Notwehr vor? Sollte es?
* Und das war jetzt mehrere tausend Tote und Fantastilliarden Dollar wert für dn Afghanisteneinsatz?

Aber was red' ich. Deutsche Politik ist halt ausschließlich für die 1,5 km2 in Berlin-Mitte zuständig, und auf das Gebiet erstreckt sich auch die Kompetenz der gesamten Kommentatoren. Besser immerhin als an der deutschen Debattenlage lässt sich die echte Bedeutung Deutschlands für die Welt nicht erkennen.


Dienstag, 3. Mai 2011

Hurra. Neuer Gastblogger! Willkommen Stepro!

So, fast pünktlich zum Monatsende ist es mir in einer umfangreichen Rekrutierungskampagne gelungen, einen zweiten Gastblogger anzuwerben. Stepro ist tatsächlich kein Wikipedianer. Zumindest nicht im engeren Sinne, sondern vor allem bei einem komischen Schwesterprojekt aktiv, das niemand kennt. Was sich gut damit ergänzt, dass er in einer komischen Gegend lebt, die niemand betritt. Dafür allerdings ist er ungewöhnlich nett und hat sicher viel zu erzählen.

Außerdem erzählte er in den umfangreichen Vorbesprechungen, dass er quasi schon gerade dabei ist, sein eigenes Blog zu gestalten. Ich bin also noch gespannter als sowieso schon, wie das mit dem Bloggen wohl aussehen wird.



Kurz gestubbt. Foucault-Habermas-Debatte

Wobei: je mehr ich da lese, desto unübersichtlicher wird es.

Die Foucault-Habermas-Debatte fand zwischen den Philosophen Michel Foucault und Jürgen Habermas statt. Inhaltlich drehte sie sich im Wesentlichen um die Frage, ob Habermas' Konzepte der kommunikativen Rationalität und Diskursethik oder Foucaults Ansätze von Genealogie und Machtanalyse besser die politischen Verhältnisse in der Gesellschaft darstellten. Im weiteren Sinne, auch durch die Diskussionsteilnahme anderer Teilnehmer, entwickelte sie sich zu einer Diskussion um Stellung und Rolle von Humanismus, Aufklärung und Moderne in der Welt. (mehr)


Montag, 2. Mai 2011

Kurz gestubbt: Intellectual Property and the Construction of Authorship

Intellectual Property and the Construction of Authorship ist der Titel einer Tagung der Society for Critical Exchange an der Case Western University, und ebenso Titel des darauf von Martha Woodmansee und Peter Jaszi herausgegebenen folgenden Tagungsbandes. [mehr]

Sonntag, 1. Mai 2011

Schnipsel vom JMStVCamp

Gestern fand im Unperfekthaus in Essen das JMStVCamp mit mehr als 120 Teilnehmern statt. Hier ein paar Gedankenschnipsel:
  • "etwas" piratenlastig (gefühlte 50% der Teilnehmer, vielleicht aber auch deutlich weniger)
  • Grüne und SPD etwa gleichstark vertreten, Linke nicht wahrgenommen, obwohl Sponsor
  • super Location (einzige Nörgelei: Den Raum in der 4. Etage fand ich zu weit weg)
  • super Orga
  • gute Darstellungen des status quo
  • selten aber doch Diskussionen über die Standpunkte von Menschen, die gerade in einer anderen Session sind
  • noch wenig Ansätze, was eine nächste Novellierung besser machen könnte
  • dafür ein deutlicher Ruf nach frühzeitiger Beteiligung
  • und noch eine Mailingliste
  • eins der meist verwendeten Worte: Medienkompetenz
Das Thema hat offensichtlich noch viel Raum für Austausch und Diskussion, gerade in den Randbereichen gesellschaftlicher Konsequenzen. Der Ansatz, das unter Einbeziehung möglichst vieler Menschen und Parteien auch unterschiedlicher Interessenlage zu tun, scheint grundsätzlich (und wenig überraschend) gut zu sein. Die Mischung könnte noch verbessert werden. Vielleicht gelingt das beim nächsten Mal, der Wunsch nach einer Folgeveranstaltung wurde bereits geäußert.