Montag, 7. November 2022
22-11-07 Wie riecht Deutschland?
Sonntag, 23. Oktober 2022
22-10-23 Mit dem Finger im Mantel statt einer Puff'n
"Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank"
(Bertolt Brecht)
Ehrlich gesagt, das Wort "Gründung" wäre zu groß für unser heutiges Lochbuddeln, mit Rasengittersteinen und Kies verfüllen und wieder mit Erde auffüllen. Aber es bildete immerhin das Fundament auf dem nun eine neue Bank steht. Ich bin Bankdirektor und Bankbesitzer.
Natürlich erfolgte die Einweihung dieses Rotweinbänkle/ dieser Milchbank gleich darauf mit Kaffee und Buch - endlich entspannt die Nachbarn im Auge behalten. Und auch an dieser Stelle noch einmal an Dank für Organisation und Bezahlung dieses Geburtstagsgeschenks. Ich nehme es als Zeichen guten Glück, dass mein zwischenzeitlich arg gequetschter Finger (Rasengitterstein), sich nicht schwarz-blau verfärbte sondern immer noch so aussieht wie heute Morgen.
Auch das Kranich- und Gänseschwarmbeobachten funktionierte ganz hervorragend.
Auch auf der Bank gelesen. Erst berichtete der Oranienburger Generalanzeiger in seiner Printausgabe von der neuen (alten) Bahnstrecke zwischen Guben und Zielona Góra, die irgendwann in ferner Zukunft an die alte Bahnstrecke Leipzig-Posen anknüpfen soll. Dann stieß ich in der New York Times auf einen Artikel über Jon Worth, der der selbstgestellten Aufgabe nachgeht: Warum ist grenzüberschreitendes Bahnfahren in Europa so schwierig?: ‘Always Annoying’: Hassles of Cross-Border Trains Hamper E.U.’s Green Ambitions
Als ein Mensch, der grenzüberschreitendes Bahnfahren extrem großartig findet - und das Buchen grenzüberschreitender Bahnfahren extrem nervig, hat Jon Worth natürlich all' meine Sympathie und meine innere Unterstützung.
Vielleicht fahren wir nächsten Ostern nach Prag oder Warschau. Das sind von Berlin immerhin erreichbare Ziele mit dem Zug. Während ich mich so durch das Internet las, pflanzte Madame Astern und Gaura.
Und da ich seit Tagen einen Ohrwurm habe, sollt ihr natürlich an diesem Teilhaben:
Mittwoch, 20. Januar 2016
Trying a digital gift subscription of the New York Times (@NYTsupport)
First experiences: the process to subscribe is horrible. Mails getting lost several times, finding somebody who may responsible is a mess, people writing mails that evrything is cancelled while at the same time the money is being taken by the same organisation. I'm sure if my personal baker would ever open a webshop for bread it would be more professional.
Customer Care is a bit better than useless. After several mails we finally got the code to redeem the gift, but still had to look for ourselves where to redeem. Still there are some unanswered questions but by now the Customer Care seems to have decided that two mails written to me is all the time and effort they can expend.
It is kind of irritating that my subscription is linked to my e-mail adress, but still to the same adress I get offers to subscribe.
So, for reading. The paper is amazing and I have to stop myself not to read it every day for hours.
Still being amazed that the NYTimes offer stories and portraits about normal people - just like you and me - getting married.
Interestingly compared to German papers, way more content about Fashion, Style and Food and way less content about architecture.
To be continued.

