Es war letztes Jahr im Herbst. Die Sonnenstunden schwanden dahin, Nebel zog auf und mir wurde schmerzhaft bewusst, dass ich es kaum geschafft hatte, die örtlichen Brandenburger Seen aufzusuchen: Zu viele Badestellen, zu wenig Zeit. Neben den Ausflügen zum Plötzensee gab es nur ein paar Besuche am Kremmener See und ein kurzer wenig erbaulicher Dip in der Havel. Kleinigkeiten. Soviel fehlte noch.
Als alter Wikipedianer begann ich an den dunkler und kälter werdenden Abenden das ganze systematisch anzugehen und erstellte eine Liste. Die lag in den Tiefen der Festplatte. Nun aber, da ich die Mauersegler über dem Nachbarhaus kreischen höre, auf der Straße Menschen in Flip-Flops durch die Gegend laufen und mein persönliches Saison-Anbaden schon mehrere Wochen her ist, wird es Zeit die Liste wieder herauszuholen.
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Ausgangsort für die Seensuche ist das Ländchen Glien, eine Lehmplatte zwischen Havel und Rhin, gelegen nordwestlich von Berlin irgendwo zwischen Oranienburg, Hennigsdorf und Neuruppin. Dort ist Brandenburg, In Brandenburg gibt es Seen. Dies sind die potenziell beschwimmbaren Seen in der Nähe: