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Donnerstag, 23. September 2010

Rhino's energy


Heute mal ein kleiner Review anderer Art - wobei ich ja den Betreiber hier dringend ersuchen möchste, Review in Rezension umzubenennen. Heute geht es nicht um ein Buch, einen Film oder sonstige intelektuelle Hirnkost sondern - um einen Energy Drink! Genauer:

Rhino's energy drink

Vorweg: Ich hasse energy drink - all die ganzen Redbull's, Flying Horses' , Sex-up's und whatever - und eigentlich auch Rhino's energy drink. Aber ich fand die Dose so cool, das Nashorn voll niedlich. Machen wir es kurz - Rhino's schmeckt wie alle energy drinks nach einer kohlensäureschwangeren Suppe aufgelöster Gummibärchen und ich fürchte, dass auch die Cranberry-Version da geschmacklich nicht viel reissen kann!

Der Geschmack liegt natürlich an den exquisiten Zutaten: Wasser, Zucker, Dextrose (ist auch Zucker, burnt nur tighter), Citronensäure E330, Kohlensäure, Säureregulator Natriumcitat E331, Taurin (0,38%), Glukose-Fruktose-Sirup (ist wieder Zucker, diesmal flüssiger), Koffein, Aromen, Glucoronolacton, Inositol, Ammoniak-Zuckerkulör E150c, Nicotinsäureamid, Panthothenat, Vitamin B6, Vitamin B12. Diese Mischung bringt es dann tatsächlich auf einen Brennwert von 207 KJ/100 ml, also fast 2 MJ auf einen vollen Liter. O.k., den rest könnt ihr euch selber zusammenreimen ....

Fazit: Schmeckt nicht, hat aber ein cooles Bild auf der Dose (und 'ne coole Website haben die auch)!

Achya, Warnung: Nicht geeignet für Kinder, Schwangere, Diabertiker und koffeinempfindliche Personen (steht auf der Dose) - all ihr Mate-Junkies könnt das Zeug also problemlos einspülen.

Bild: © rhino’s energy GmbH

Freitag, 10. September 2010

Taxonomy Fail


Wie hoch der Irrtum bei einer Verwechslungs eines Oppossums mit einer Katze ist und warum es noch schlimmer ist, wenn man Schildläuse nicht von Käfern unterscheiden kann, wird von Alex Wild im Blog Myrmecos unter dem Titel Taxonomy Fail Index mathematisch eindrucksvoll ermittelt. Dabei berechnet er einen Parameter, der den Fehler als Faktor, den Taxonomy Fail Index (TFI) ausspuckt:

Taxonomy Fail Index (TFI) = T/H

Dabei sind die Parameter:
T = Die Anzahl von Millionen Jahren zum letzten gemeinsamen Vorfahren der beiden Arten
H = Die Anzahl von Millionen Jahren zum letzten gemeinsamen Vorfahren des Menschen und des Schimpansen.

Würde man also einen Beitrag über George Bush mit einem Schimpansen illustrieren, wäre der TFI = 1 - im Fall einer Verwechslung eines Oppossums mit einer Katze beträgt der TFI = 24.6 und wenn tatsächlich jemand Schildläuse für Käfer hält haben wir gar einen TFI von 58.

Donnerstag, 2. September 2010

Manchmal

Manchmal, wenn ich so trotz aller Vorsätze doch bei Spiegel Online vorbeischaue, denke ich, so ähnlich müssen sich DDR-Bürger bei Lektüre der Jungen Welt gefühlt haben. Nachrichten aus einer Welt, die ich nicht kenne, bei der ich auch niemand kenne, der daran teilhat, und bei der ich von Jahr zu Jahr mehr Zweifel habe, ob sie überhaupt existiert. Nur bunter ist es bei Spon.