Freitag, 4. November 2011

Zur Nacht: Lottogewinn





via Mathias Schindler


Ein Tipp zum Wikimedia-DE-Wahlmodus #wmde

Anscheinend sind mittlerweile die Briefwahlunterlagen für das Präsidium von Wikimedia Deutschland unterwegs. In diversen Wahlgängen (zweiter Vorsitzender, Beisitzer) gibt es mehrere Plätze, und mehrere Stimmen pro Wähler. Im Normalfall empfiehlt es sich, nicht alle Stimmen zu vergeben, die man hat. Sonst macht man den präferierten Kandidaten selber Konkurrenz durch die Leute, die halt noch eine Stimme bekamen, weil noch welche da waren.

Wenn ihr also unbedingt einen Kandidaten auf einem der beiden Plätze des stellvertretenden Präsidenten haben wollt, empfiehlt es sich, wirklich nur den Kandidaten zu wählen. Und wenn es nur drei präfierierte Beisitzer gibt, dann sollte man nur drei Stimmen verteilen. Anders sieht es natürlich aus, wenn man einen Kandidaten unbedingt verhindern sollte. Dann kreuzt an, soviel ihr könnt!



Donnerstag, 3. November 2011

Worüber ich gerne mal mit #wmde reden würde

Wie vermutlich der eine oder andere Blog-Leser bereits weiß, veranstaltet Wikimedia Deutschland am 19. November dieses Jahres seine Mitgliederversammlung. Und wie vielleicht immer noch einige wissen, gibt es am Tag darauf Raum und Zeit für Gespräche, Workshops, das große Sue-Gardner-Treffen, und anderes. Weil das für viele Monate mal wieder die einzige Möglichkeit ist, unter uns Mitgliedern ins Gespräch zu kommen, habe ich jetzt mal zwei Workshops angeboten:

1 Millionen Artikel später
Wikipedia wird voraussichtlich in 10 Jahren immer noch existieren, wenn auch in stark veränderter Form. Die bezahlten Einflußnehmer haben sich professionalisiert und verwivielfacht. Wikipedia selbst wird voraussichtlich viele weitere Kooperationen angestoßen haben. Wo ist in diesem Dickicht die Rolle der Wikipedianer? Wie wird es sich entwickeln? Wie sollte es sich entwickeln? Welche Rolle kann der Verein dabei haben, und welche Rolle sollte er haben.

Das deutsche Wesen in der Enzyklopädistik

Wikimedia ist ein globales Projekt, Wikimedia Deutschland zwar eine wichtige, aber keineswegs die einzige Wikimedia-Organisation. Die letzten Jahre haben sich Foundation und deutsche Community gegenseitig freundlich ignoriert. Wikimedia Deutschland hat öffentlich eher unbemerkt seine Verträge mit der Foundation geschlossen, und gut war. Dank Bildiflter ist das nun alles anders. Wikipedianer denken über einen Fork nach, oder wollen zumindest mehr Einfluss auf die Wikimedia Foundation. Geht das überhaupt? Welche Rolle würde der Verein spielen? Ist er nur die Vertretung der Foundation in Deutschland, oder hätte er auch ein Mandat für einen Fork? Wie würde die Foundation reagieren?


Wobei leider noch nicht sicher ist, ob ich sie veranstalten kann. Diverse Präsidiumskandidaten scheinen es für eine gute Idee zu halten, das Präsidium den ganzen Sonntag wegzuschließen, auf dass es sich nicht mit den Mitgliedern treffen kann. Bleibt also nur die Hoffnung, dass ich nicht gewählt werde. Oder dass es mir gelingt, das Präsidium von einer Sinnhaftigkeit eines Arbeitstreffens mit Vereinsmitgiedern zu überzeugen. Es bleibt spannend.


Dienstag, 1. November 2011

Nervenkitzel für den Alltag


Einfach mal im Stau die Autobatterie per Radio und Technikspielereien leersaugen. Der Adrenalin-Kick, wenn mitten auf der linken Spur das eigene Auto nicht mehr anspringt: unbeschreiblich. Jegliche Autobahn-Stau-Drömmeligkeit ist innerhalb von Sekundenbruchteilen wie weggeblasen.


Dithmarscher in Berlin.

Liebe Kulturbeflissene: Berlin ist KEINE Reise wert!
Unterstützen wir doch lieber unsere Museen, die kulturellen Veranstaltungen in unseren Städten und Gemeinden - und schicken unsere diversen Marketing-Strategen zum Lehrgang nach Berlin! Es muss ja nicht so ausarten wie dort!

Meldorfer KultTour: Berlin ist eine Reise wert!??? - Impressionen über den Berliner Kulturklüngel

Montag, 31. Oktober 2011

Darummagichberlin (XXXXIV)

Nach dem Zweiten Weltkrieg lief hier „Schulzes Bahnhofswirtschaft“, dann wechselten die Besitzer häufig, bis 1970 war es ein Restaurant, dann haben sie unten auch eine Damentoilette eingebaut. Nun im Besitz eines Herrn aus dem Hessischen, hat das Haus auf dem ehemaligen Eisenbahngelände seine Kneipe nur noch im Erdgeschoss. Sie ist so winzig, dass sie die Tür abschließen, wenn 25 Leute drin sind.

Tagesspiegel: Oase für Pufferküsser. Peinlich für mich: Ich binbestimmt schon 60-mal daran vorbeigefahren, habe sie aber noch nicht einmal bewusst bemerkt. Andererseits immer wieder schön, auch an bekannten Stellen noch Neues zu finden. Oder in dem Fall: gefunden zu werden.