..sähe der vermutlich gar nicht so anders aus als The Awls Wikipedia And The Death Of The Expert. Informiert, optimistisch, kritisch, mit einem guten Auge für Stärken und Schwächen. Bin positiv überrascht, werde sich noch mehr dazu schreiben, wollte aber schon mal die allgemeine Leseempfehlung vergeben.
Hin! Hin!
..sähe der vermutlich gar nicht so anders aus als The Awls Wikipedia And The Death Of The Expert. Informiert, optimistisch, kritisch, mit einem guten Auge für Stärken und Schwächen. Bin positiv überrascht, werde sich noch mehr dazu schreiben, wollte aber schon mal die allgemeine Leseempfehlung vergeben.
Hin! Hin!
Wenn ich meinen Wunsch-Wikipedia-Pressebericht schreiben könnte..
Aus Linux wurde Wikipedia wurde ein Traktor. Die Welt entwickelt sich weiter und strebt nach Höherem. Nachdem Open Source seine ersten erfolgreichen Implementation in der Software hatte, und sich jetzt auch ganz achtbar bei der sonstigen Erschaffung von Inhalten gestaltet, gibt es endlich auch Open Souce Traktoren.
In Missouri, USA, steht die Factor e Farm von Open Source Ecology, gegründet von einem polnisch amerikanischen Fusionsphysiker, und möchte den Grundstock für ein bequemes Leben in kleinen Gemeinschaften schaffen. 50 Maschinen vom Laserschneider zur Backsteinpresse, die man tatsächlich braucht, um komfortabel Leben zu können, alle dem Prinzip Lego nach miteinander vertauschbar und einfach zu warten, zu kaufen und mit überall erhältlichen Teilen zu reparieren.
Die Sendung Breitband sendete letztens einen Beitrag über deren Open-Source-Traktoren. Da staunte nicht nur ich. Der sieht zwar etwas anders aus als gängige Traktoren, soll aber angeblich all deren Eigenschaften aufweisen und dazu noch diejenigen eines Frontladers. Geschaffen aus dem Erfahrungen was alles mit einem alten, robusten 50er-Jahre-Traktor schief gehen kann und ausgelegt auf Jahrzehnte. Leider noch als Prototyp, aber wir hoffen ja.
Zumal wenn man den Traktor dann in einen Minitraktor zum Hinterlaufen umbauen kann. Oder in eine Drehbank. Oder so ähnlich. Auch wenn es bisher nur ein wirklich fertiges Gerät gibt - die Backsteinpresse -, wollen sie doch bis Ende 2012 alle 50 Geräte im Einsatz haben, und dann ebenso Dritt-Welt-Länder wie amerikanische Jungfarmer beglücken. Natürlich auch noch Nachhaltig, mit selbst gewonnener Energie, und was dazu gehört.
Noch bin ich skeptisch, ob das wirklich einfacher und billiger und langlebiger und gemütlich ist, und ob sie ihre zwei Millionen Finanzierung zusammenbringen und ob das wirklich Jahrzehnte funktioniert. Aber die Idee ist super, finden auch Atlantic und Make.
Wer die Sendung auch noch anhören möchte, hier ist der Player.
Und der TED-Talk
Und weil das alles sehr ernst war, folgt eine Explosion:
Aus Linux wurde Wikipedia wurde ein Traktor. Die Welt entwickelt sich weiter und strebt nach Höherem. Nachdem Open Source seine ersten erfolgreichen Implementation in der Software hatte, und sich jetzt auch ganz achtbar bei der sonstigen Erschaffung von Inhalten gestaltet, gibt es endlich auch Open Souce Traktoren.
In Missouri, USA, steht die Factor e Farm von Open Source Ecology, gegründet von einem polnisch amerikanischen Fusionsphysiker, und möchte den Grundstock für ein bequemes Leben in kleinen Gemeinschaften schaffen. 50 Maschinen vom Laserschneider zur Backsteinpresse, die man tatsächlich braucht, um komfortabel Leben zu können, alle dem Prinzip Lego nach miteinander vertauschbar und einfach zu warten, zu kaufen und mit überall erhältlichen Teilen zu reparieren.
Die Sendung Breitband sendete letztens einen Beitrag über deren Open-Source-Traktoren. Da staunte nicht nur ich. Der sieht zwar etwas anders aus als gängige Traktoren, soll aber angeblich all deren Eigenschaften aufweisen und dazu noch diejenigen eines Frontladers. Geschaffen aus dem Erfahrungen was alles mit einem alten, robusten 50er-Jahre-Traktor schief gehen kann und ausgelegt auf Jahrzehnte. Leider noch als Prototyp, aber wir hoffen ja.
Zumal wenn man den Traktor dann in einen Minitraktor zum Hinterlaufen umbauen kann. Oder in eine Drehbank. Oder so ähnlich. Auch wenn es bisher nur ein wirklich fertiges Gerät gibt - die Backsteinpresse -, wollen sie doch bis Ende 2012 alle 50 Geräte im Einsatz haben, und dann ebenso Dritt-Welt-Länder wie amerikanische Jungfarmer beglücken. Natürlich auch noch Nachhaltig, mit selbst gewonnener Energie, und was dazu gehört.
Noch bin ich skeptisch, ob das wirklich einfacher und billiger und langlebiger und gemütlich ist, und ob sie ihre zwei Millionen Finanzierung zusammenbringen und ob das wirklich Jahrzehnte funktioniert. Aber die Idee ist super, finden auch Atlantic und Make.
Wer die Sendung auch noch anhören möchte, hier ist der Player.
Und der TED-Talk
Und weil das alles sehr ernst war, folgt eine Explosion:
Erwähnte ich nicht letztens irgendwann, dass Twitter natürlich kein (Urheberrechts)freier Raum ist. Siehe da AP: ''A federal lawsuit over rights to a Twitter feed might sound like a case of bringing a grenade launcher to a squirrel hunt. But the court fight over OMG Facts reminds that the power of a tweet can extend well beyond 140 characters.''
Kennt sich hier jemand mit Documentcloud aus? Spannend sieht es ja aus. Taugt das?
Spannend. Nieman Journalism Lab Encyclo, eine Enzyklopädie über die Zukunft des Journalismus. Scheint eher auf ein geschlossenes Expertensystem mit eingeschränkter User-Beteiligung hinauszulaufen, wirkt aber vor allem so als könnte es funktionieren. Ich bin sehr gespannt.
Duck of Minerva: As I only have the energy to police one wikipedia article, consider this a formal request for someone else to take a swing at this one.
Wie man im Internet eine Diskussion gewinnt ohne Ahnung zu haben. Diskussion-Judo für Fortgeschrittene und durchaus gut. Besonders all denjenigen ans Herz gelegt, die dauernd Diskussionen verlieren, weil sie sich aufregen, offen beleidigend werden oder ähnlichen Kindekram begehen. The Dabbler: How To Win Arguments On The Internet Without Really Knowing What You Are Talking About
Erwähnte ich nicht letztens irgendwann, dass Twitter natürlich kein (Urheberrechts)freier Raum ist. Siehe da AP: ''A federal lawsuit over rights to a Twitter feed might sound like a case of bringing a grenade launcher to a squirrel hunt. But the court fight over OMG Facts reminds that the power of a tweet can extend well beyond 140 characters.''
Kennt sich hier jemand mit Documentcloud aus? Spannend sieht es ja aus. Taugt das?
Spannend. Nieman Journalism Lab Encyclo, eine Enzyklopädie über die Zukunft des Journalismus. Scheint eher auf ein geschlossenes Expertensystem mit eingeschränkter User-Beteiligung hinauszulaufen, wirkt aber vor allem so als könnte es funktionieren. Ich bin sehr gespannt.
Duck of Minerva: As I only have the energy to police one wikipedia article, consider this a formal request for someone else to take a swing at this one.
Wie man im Internet eine Diskussion gewinnt ohne Ahnung zu haben. Diskussion-Judo für Fortgeschrittene und durchaus gut. Besonders all denjenigen ans Herz gelegt, die dauernd Diskussionen verlieren, weil sie sich aufregen, offen beleidigend werden oder ähnlichen Kindekram begehen. The Dabbler: How To Win Arguments On The Internet Without Really Knowing What You Are Talking About
Ereignisse, bei denen ich Zweifel gehabt hätte, sie noch selbst zu erleben: ein offiziell von einer westlichen Regierung in Auftrag gegebener Bericht sagt aus, dass weniger Urheberrecht besser wäre. Nachdem ich dem Hargreaves-Bericht ja schon einen Wikipedia-Artikel spendiert habe, und man da jetzt nachlesen kann, dass er 130 Seiten in 11 Kapiteln hat, doch noch ein paar erläuternde Worte.
Angeblich hat Premier David Cameron den Report in Auftrag gegeben, weil die Google-Gründer ihm vermittelten, dass ein Unternehmen wie Google in Europas Rechtssystem nicht gründbar wäre. Cameron hat also den Journalisten/Medienwissenschaftler/Ex-Greenpeace-Führungsperson Ian Hargreaves damit beuaftragt, eine Kommission zusammenzustellen. Die hatte mal nicht die üblichen Verdächtigen Mitglieder aus den Lobbyverbänden, sondern eher so Leute, wie den bei Wikipedia nicht unbekannten James Boyle.
Die Erwartungen waren hoch, zeitweise erwarteten die Interessierten gar die Forderung nach einer offenen Fair-Use-Bestimmung, die deutlich im Gegensatz stünde zu allem was EU-Urheberrechtspolitik so macht. Und auch wenn sie am Ende dann doch zu der Entscheidung kamen, dass Fair Use an sich sinnvoll ist, in der EU derzeit nicht geht, sind sie doch auch sonst recht deutlich: Ausweitung der Schrankenbestimmung bis zum Limit und Einsetzen für Neue (Text- und Datenanalyse, offene Schrankenbestimmung für sich ändernde Technik), eine öffentliche Stelle, die verwaiste Werke benutzbar macht, eine Eindämmung des Patent-Creeps, der stattfindet. Das sind erstaunliche Forderungen.
Und auch sonst nahmen sie kein Blatt vor den Mund. Sie beklagen das Dickicht von Urheber- und Patentrecht. Ziemlich oft und ziemlich explizit wettern sie gegen die Lobbynomics, die weitgehend die IP-Gesetzgebung bestimmen. IP-Politik würde mehr an öffentlichkeitswirksam jammernden Vorzeigeprominenten gemacht als an einem Ausgleich der Interessen oder gar ökonomischen Gesichtspunktekn. Die Experten wünschen sich "mehr faktenbasierte Politik." Für einen wissenschaftlichen Bericht in Regierungsauftrag tatsächlich ein angenehmes Leseerlebnis.
Schaf in den Fängen des Urheberrechts.
Ob die UK-Regierung davon was umsetzt? Ich habe ja Zweifel, die Prominenten werden ja nicht aufhören zu jammern, und die entsprechenden Lobbyverbände haben vermutlich schon alle Geschütze in Anschlag gebracht, die sie habe. Aber hey, ein quasi regierungsöffentlicher Bericht, der nicht sagt "mehr, mehr, mehr". Langsam glaube ich doch ab und an daran, dass die IP-Politik nicht auf Jahrzehnte hinaus im Irrsinn versinken wird.
Ereignisse, bei denen ich Zweifel gehabt hätte, sie noch selbst zu erleben: ein offiziell von einer westlichen Regierung in Auftrag gegebener Bericht sagt aus, dass weniger Urheberrecht besser wäre. Nachdem ich dem Hargreaves-Bericht ja schon einen Wikipedia-Artikel spendiert habe, und man da jetzt nachlesen kann, dass er 130 Seiten in 11 Kapiteln hat, doch noch ein paar erläuternde Worte.
Angeblich hat Premier David Cameron den Report in Auftrag gegeben, weil die Google-Gründer ihm vermittelten, dass ein Unternehmen wie Google in Europas Rechtssystem nicht gründbar wäre. Cameron hat also den Journalisten/Medienwissenschaftler/Ex-Greenpeace-Führungsperson Ian Hargreaves damit beuaftragt, eine Kommission zusammenzustellen. Die hatte mal nicht die üblichen Verdächtigen Mitglieder aus den Lobbyverbänden, sondern eher so Leute, wie den bei Wikipedia nicht unbekannten James Boyle.
Die Erwartungen waren hoch, zeitweise erwarteten die Interessierten gar die Forderung nach einer offenen Fair-Use-Bestimmung, die deutlich im Gegensatz stünde zu allem was EU-Urheberrechtspolitik so macht. Und auch wenn sie am Ende dann doch zu der Entscheidung kamen, dass Fair Use an sich sinnvoll ist, in der EU derzeit nicht geht, sind sie doch auch sonst recht deutlich: Ausweitung der Schrankenbestimmung bis zum Limit und Einsetzen für Neue (Text- und Datenanalyse, offene Schrankenbestimmung für sich ändernde Technik), eine öffentliche Stelle, die verwaiste Werke benutzbar macht, eine Eindämmung des Patent-Creeps, der stattfindet. Das sind erstaunliche Forderungen.
Und auch sonst nahmen sie kein Blatt vor den Mund. Sie beklagen das Dickicht von Urheber- und Patentrecht. Ziemlich oft und ziemlich explizit wettern sie gegen die Lobbynomics, die weitgehend die IP-Gesetzgebung bestimmen. IP-Politik würde mehr an öffentlichkeitswirksam jammernden Vorzeigeprominenten gemacht als an einem Ausgleich der Interessen oder gar ökonomischen Gesichtspunktekn. Die Experten wünschen sich "mehr faktenbasierte Politik." Für einen wissenschaftlichen Bericht in Regierungsauftrag tatsächlich ein angenehmes Leseerlebnis.
Schaf in den Fängen des Urheberrechts.
Ob die UK-Regierung davon was umsetzt? Ich habe ja Zweifel, die Prominenten werden ja nicht aufhören zu jammern, und die entsprechenden Lobbyverbände haben vermutlich schon alle Geschütze in Anschlag gebracht, die sie habe. Aber hey, ein quasi regierungsöffentlicher Bericht, der nicht sagt "mehr, mehr, mehr". Langsam glaube ich doch ab und an daran, dass die IP-Politik nicht auf Jahrzehnte hinaus im Irrsinn versinken wird.
Großbritannien: Fair Use: Hammwa nich, brauchen wir vielleicht. #hargreaves
Digital Opportunity. A Review of Intellectual Property and Growth, auch bekannt unter dem Namen Hargreaves Report oder Hargreaves Review ist ein Bericht einer unabhängigen Kommission unter dem Ökonom Ian Hargreaves über den Zustand des Urheber- und Patentrechts im Vereinigten Königreich. Die von David Cameron beauftragte Kommission schlägt umfangreiche Änderungen am Urheberecht vor, wie etwa die Ausweitung der Privatkopie, eine bessere Nutzbarmachung von Verwaisten Werken und eine Ausweitung der Schrankenbestimmungen des Urheberrechts auf Daten- und Textanlayse.
Der 130-Seiten starke Report erschien am 18. Mai 2011. Allgemein bemängelt er eine Urheberrechtspolitik, die stark durch Lobbyismus und den Einfluss der Unterhaltungsindustrie bestimmt. Er fordert eine stärkere Ausrichtung an tatsächlich nachweisbaren ökonomischen Folgen von Urheber- und Patentrecht.
Wenn ich das richtig sehe: Wikipedia schneller als die üblichen deutschen Verdächtigen.
Digital Opportunity. A Review of Intellectual Property and Growth, auch bekannt unter dem Namen Hargreaves Report oder Hargreaves Review ist ein Bericht einer unabhängigen Kommission unter dem Ökonom Ian Hargreaves über den Zustand des Urheber- und Patentrechts im Vereinigten Königreich. Die von David Cameron beauftragte Kommission schlägt umfangreiche Änderungen am Urheberecht vor, wie etwa die Ausweitung der Privatkopie, eine bessere Nutzbarmachung von Verwaisten Werken und eine Ausweitung der Schrankenbestimmungen des Urheberrechts auf Daten- und Textanlayse.
Der 130-Seiten starke Report erschien am 18. Mai 2011. Allgemein bemängelt er eine Urheberrechtspolitik, die stark durch Lobbyismus und den Einfluss der Unterhaltungsindustrie bestimmt. Er fordert eine stärkere Ausrichtung an tatsächlich nachweisbaren ökonomischen Folgen von Urheber- und Patentrecht.
Wenn ich das richtig sehe: Wikipedia schneller als die üblichen deutschen Verdächtigen.
''Im April 2011 aber begann der Wikipedia-Autor Zsasz mit einem Artikel für die Internet-Enzyklopädie über einen Gestapo-Dezernatsleiter mit dem Namen Dr. Richter-Brohm...'' (Der BMW-Chef, der bei der Gestapo war)
''Im April 2011 aber begann der Wikipedia-Autor Zsasz mit einem Artikel für die Internet-Enzyklopädie über einen Gestapo-Dezernatsleiter mit dem Namen Dr. Richter-Brohm...'' (Der BMW-Chef, der bei der Gestapo war)
Wikipedia at its best: Investigativer Enzyklopädismus
Die Worshipful Company of Stationers and Newspaper Makers (dt. „Ehrenvolle Gesellschaft der Papiermacher und Zeitungsverleger“), bekannter unter der Kurzform Stationers’ Company, ist eine Livery Company in der City of London. Die 1403 gegründete Gilde erhielt ihre Royal Charter am 4. Mai 1557 und kontrollierte in Teilen des 16. und 17. Jahrhunderts das Verlagswesen in England. Während die Stationers’ Company in der Gruppe der Livery Companies immer nur eine Nebenrolle spielte und nie umfassenden Einfluss auf die Geschicke des Londoner Handels gewann, spielte sie eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Pressezensur und Urheberrecht.
Die Worshipful Company of Stationers and Newspaper Makers (dt. „Ehrenvolle Gesellschaft der Papiermacher und Zeitungsverleger“), bekannter unter der Kurzform Stationers’ Company, ist eine Livery Company in der City of London. Die 1403 gegründete Gilde erhielt ihre Royal Charter am 4. Mai 1557 und kontrollierte in Teilen des 16. und 17. Jahrhunderts das Verlagswesen in England. Während die Stationers’ Company in der Gruppe der Livery Companies immer nur eine Nebenrolle spielte und nie umfassenden Einfluss auf die Geschicke des Londoner Handels gewann, spielte sie eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Pressezensur und Urheberrecht.
Übernahme eines Poste von der Diskussionsseite zum Welterbe. An dem ist soviel richtig und gleichzeitig soviel falsch, dass er auf jeden Fall einen interessanten Ansatz zum Nachdenken bildet.
Psychisch Kranke werden ausgeschlossen, von wegen Wissen der gesamten Menschheit
Wikipedia ist so angelegt, das labile Menschen hier nicht mitarbeiten können. Ich leide unter der Borderlinestörung, das heißt, Anfeindungen und Beleidigungen haben mich schon vor langem hier vertrieben. Kritik wird hier oft beleidigend geäußert, auch von Administratoren. Wikipedia vereint das Wissen derer, die hart genug sind, dem hier knallharten Ton zu widerstehen.
Also handelt es sich, wie überall auf der Welt, um einen Ort, in dem bestimmte Menschen ausgeschlossen werden. Adminstratoren haben hier viele rechte, und ich habe schon einge Male erlebt, dass willkürliche Entscheidungen nicht geahndet wurden. Mein Wissen, und ich habe viele tausend edits hier hinterlassen, wird seit Jahren nicht mehr genutzt.
Eine strenge Richtlinie und ein Adminstratorensystem, dass die groben Admins in ihren Rechten beschränkt, würde die Wikipedia zugänglich machen auch für psychisch Kranke. Rollstuhlrampen für Wikipedia.
Wer würde auf der Straße einem Rollstuhlfahrer sagen, er solle sich nicht so anstellen, Menschen mit Behinderung können eben einfach nicht überall hin, denn schließlich sind Treppen für die Mehrheit der Bevölkerung nutzbar, da hat er eben Pech. Aber eben dass geschieht hier.
Labile Menschen werden durch die Aktzeptanz der agressiven Umgangsformen hier vertrieben.
Eine Bewußtsein dafür, dass Agression nicht tolerierbar ist, würde Wikiepdia wirklich zu einem Ort für alle machen und nicht nur für eine "Elite".
Übernahme eines Poste von der Diskussionsseite zum Welterbe. An dem ist soviel richtig und gleichzeitig soviel falsch, dass er auf jeden Fall einen interessanten Ansatz zum Nachdenken bildet.
Psychisch Kranke werden ausgeschlossen, von wegen Wissen der gesamten Menschheit
Wikipedia ist so angelegt, das labile Menschen hier nicht mitarbeiten können. Ich leide unter der Borderlinestörung, das heißt, Anfeindungen und Beleidigungen haben mich schon vor langem hier vertrieben. Kritik wird hier oft beleidigend geäußert, auch von Administratoren. Wikipedia vereint das Wissen derer, die hart genug sind, dem hier knallharten Ton zu widerstehen.
Also handelt es sich, wie überall auf der Welt, um einen Ort, in dem bestimmte Menschen ausgeschlossen werden. Adminstratoren haben hier viele rechte, und ich habe schon einge Male erlebt, dass willkürliche Entscheidungen nicht geahndet wurden. Mein Wissen, und ich habe viele tausend edits hier hinterlassen, wird seit Jahren nicht mehr genutzt.
Eine strenge Richtlinie und ein Adminstratorensystem, dass die groben Admins in ihren Rechten beschränkt, würde die Wikipedia zugänglich machen auch für psychisch Kranke. Rollstuhlrampen für Wikipedia.
Wer würde auf der Straße einem Rollstuhlfahrer sagen, er solle sich nicht so anstellen, Menschen mit Behinderung können eben einfach nicht überall hin, denn schließlich sind Treppen für die Mehrheit der Bevölkerung nutzbar, da hat er eben Pech. Aber eben dass geschieht hier.
Labile Menschen werden durch die Aktzeptanz der agressiven Umgangsformen hier vertrieben.
Eine Bewußtsein dafür, dass Agression nicht tolerierbar ist, würde Wikiepdia wirklich zu einem Ort für alle machen und nicht nur für eine "Elite".
Hammerwerfen ist eine der unterschätztesten sportlichen Disziplinen. Es erfordert jede Menge Technik und Rhythmusgefühl und natürlich Kraft. Die Hauptherausforderung des Sports ist es, dass Beine und Bauch höchstleistung bringen müssen, während gleichzeitig Arme und Oberkörper so entspannt wie möglich sein müssen. Leider führt das zu einem etwas unglücklichen Aufbau des Körpers (unten breit, oben nicht so), so dass alle Welt denkt, die sehen gar nicht sportlich aus.
Die Nordsee von oben. (Danke Anneke!; auch wenn der Trailer mir zuviel touristisch Bekanntes und zuwenig spektakuläre, einsame Natur zeigt, aber nuja, so geht das halt mit Marketing)
Schöner, nachdenklicher, vergleichsweise verständlicher Text zum Thema, was will die Philosophie in der Welt. TPM: Philosophy that’s not for the masses
Hammerwerfen ist eine der unterschätztesten sportlichen Disziplinen. Es erfordert jede Menge Technik und Rhythmusgefühl und natürlich Kraft. Die Hauptherausforderung des Sports ist es, dass Beine und Bauch höchstleistung bringen müssen, während gleichzeitig Arme und Oberkörper so entspannt wie möglich sein müssen. Leider führt das zu einem etwas unglücklichen Aufbau des Körpers (unten breit, oben nicht so), so dass alle Welt denkt, die sehen gar nicht sportlich aus.
Die Nordsee von oben. (Danke Anneke!; auch wenn der Trailer mir zuviel touristisch Bekanntes und zuwenig spektakuläre, einsame Natur zeigt, aber nuja, so geht das halt mit Marketing)
Schöner, nachdenklicher, vergleichsweise verständlicher Text zum Thema, was will die Philosophie in der Welt. TPM: Philosophy that’s not for the masses
Seit Dezember verfolge ich sehr interessiert die Ereignisse um den Millionenbetrug beim öffentlich-rechtlichen Kinderkanal. Es geht um mehr als 8 Mio. Euro. Nun wurde also Anklage gegen den ehemaligen Produktionsleiter erhoben, der Prozess soll im Juni beginnen.
Obwohl ich aus den Pressemeldungen schon einiges über den Umfang des Betruges wusste, hat mich das erste Überfliegen des Revisonsberichts (pdf) mit offenen Mund zurückgelassen. Spannend wie ein Krimi titelte auch entsprechend die taz. Obwohl ich die betreffenden Personen und die Abläufe größtenteils kenne, hat mich die Art und Weise doch heftig überrascht. Zusammengefasst kann man sagen: Über Jahre hinweg wurden von verschiedenen Unternehmen Rechnungen gestellt, die keinerlei Grundlage hatten. Zum Teil wurden reine Phantasieleistungen abgerechnet, teilweise Leistungen, die andere Unternehmen erbracht hatten, und teilweise Leistungen von Mitarbeitern aus dem eigenen Haus.
Nach einem aufmerksameren Lesen des Berichts bin ich mir sicher, dass der Betrug auch zumindest noch zwei anderen Mitarbeitern bekannt gewesen sein muss. Bekannt geworden sind bisher Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen fünf Ki.Ka-Mitarbeiter sowie gegen den Geschäftsführer eines Unternehmens, der mit seiner Selbstanzeige die ganze Geschichte erst ins Rollen brachte. Doch das kann nur die Spitze des Eisberges sein: Zwangsläufigerweise müssen auch bei den anderen beteiligten Unternehmen Personen strafbar gehandelt haben, schließlich schreiben sich die Scheinrechnungen nicht von selbst und die Geldeingänge müssen auch irgendwo verbucht werden. Die jeweiligen Finanzämter dürften sich sicher auch noch dafür interessieren. Vier weitere Unternehmen werden im Prüfbericht bisher erwähnt, ohne ihre Namen zu nennen. Spätestens zur Verhandlung dürften auch diese ans Tageslicht kommen.
Besonders bemerkenswert finde ich die Höhe der Unterschlagungen im Verhältnis zum Gesamtbudget. Bei einem Jahresetat für den ganzen Ki.Ka insgesamt in Höhe von etwa 35 Mio. € etwa eine Million jährlich abzuzweigen ist schon ein beachtlicher Anteil. Interessant ist auch das mich stark an zu Guttenberg erinnernde Verhalten der Intendanten: MDR-Intendant Reiter feuert erst einmal um sich und verteilt Entlassungen und Abmahnungen an die nächste Leitungsebene, sieht für sein eigenes Verhalten aber offenbar keine Beanstandung. Noch besser steht ZDF-Intendant Schächter da: Obwohl für den Kinderkanal von ARD und ZDF eigentlich zur Hälfte mitverantwortlich, teilt er fleißig gegen den federführenden MDR und den früheren Ki.Ka-Programmgeschäftsführer Beckmann aus. Selbstreflexion gleich Null.
Äußerst ärgerlich ist zum einen nun natürlich der Imageschaden für den Ki.Ka. Hier bin ich aber zuversichtlich, dass sich das nicht weiter auf die Akzeptanz des Senders auswirken wird. Die Leidtragenden sind meiner Ansicht nach die vielen Redakteure und anderen Mitarbeiter des Senders, die von den ganzen Betrügereien nichts wussten und mit noch weniger Geld als sowieso schon budgetiert auskommen mussten.
Das andere große Ärgernis ist für mich die Scheinheiligkeit von Reiter: Seinen mehrfach geäußerten Kommentar, der Ki.Ka sei offenbar bisher mit weniger Geld ausgekommen, also kann man den Etat ja ruhig etwas kürzen, finde ich unter aller Sau. Außerdem ist es ein Affront gegen die Mitarbeiter, die mit vergleichsweise (vor allem im Gegensatz z. B. zum ZDF) lächerlichen finanziellen Mitteln ein derart hochwertiges Programm auf die Beine stellen.
Eigentlich sollte man doch denken, dass nun nach Abdichten des Finanzlecks wieder mehr Geld zur Verfügung steht. Im Gegenteil hat man aber offenbar dem Ki.Ka in diesem Jahr seine sehr beliebte und erfolgreiche Sommertour gestrichen. Komische Welt.
Seit Dezember verfolge ich sehr interessiert die Ereignisse um den Millionenbetrug beim öffentlich-rechtlichen Kinderkanal. Es geht um mehr als 8 Mio. Euro. Nun wurde also Anklage gegen den ehemaligen Produktionsleiter erhoben, der Prozess soll im Juni beginnen.
Obwohl ich aus den Pressemeldungen schon einiges über den Umfang des Betruges wusste, hat mich das erste Überfliegen des Revisonsberichts (pdf) mit offenen Mund zurückgelassen. Spannend wie ein Krimi titelte auch entsprechend die taz. Obwohl ich die betreffenden Personen und die Abläufe größtenteils kenne, hat mich die Art und Weise doch heftig überrascht. Zusammengefasst kann man sagen: Über Jahre hinweg wurden von verschiedenen Unternehmen Rechnungen gestellt, die keinerlei Grundlage hatten. Zum Teil wurden reine Phantasieleistungen abgerechnet, teilweise Leistungen, die andere Unternehmen erbracht hatten, und teilweise Leistungen von Mitarbeitern aus dem eigenen Haus.
Nach einem aufmerksameren Lesen des Berichts bin ich mir sicher, dass der Betrug auch zumindest noch zwei anderen Mitarbeitern bekannt gewesen sein muss. Bekannt geworden sind bisher Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen fünf Ki.Ka-Mitarbeiter sowie gegen den Geschäftsführer eines Unternehmens, der mit seiner Selbstanzeige die ganze Geschichte erst ins Rollen brachte. Doch das kann nur die Spitze des Eisberges sein: Zwangsläufigerweise müssen auch bei den anderen beteiligten Unternehmen Personen strafbar gehandelt haben, schließlich schreiben sich die Scheinrechnungen nicht von selbst und die Geldeingänge müssen auch irgendwo verbucht werden. Die jeweiligen Finanzämter dürften sich sicher auch noch dafür interessieren. Vier weitere Unternehmen werden im Prüfbericht bisher erwähnt, ohne ihre Namen zu nennen. Spätestens zur Verhandlung dürften auch diese ans Tageslicht kommen.
Besonders bemerkenswert finde ich die Höhe der Unterschlagungen im Verhältnis zum Gesamtbudget. Bei einem Jahresetat für den ganzen Ki.Ka insgesamt in Höhe von etwa 35 Mio. € etwa eine Million jährlich abzuzweigen ist schon ein beachtlicher Anteil. Interessant ist auch das mich stark an zu Guttenberg erinnernde Verhalten der Intendanten: MDR-Intendant Reiter feuert erst einmal um sich und verteilt Entlassungen und Abmahnungen an die nächste Leitungsebene, sieht für sein eigenes Verhalten aber offenbar keine Beanstandung. Noch besser steht ZDF-Intendant Schächter da: Obwohl für den Kinderkanal von ARD und ZDF eigentlich zur Hälfte mitverantwortlich, teilt er fleißig gegen den federführenden MDR und den früheren Ki.Ka-Programmgeschäftsführer Beckmann aus. Selbstreflexion gleich Null.
Äußerst ärgerlich ist zum einen nun natürlich der Imageschaden für den Ki.Ka. Hier bin ich aber zuversichtlich, dass sich das nicht weiter auf die Akzeptanz des Senders auswirken wird. Die Leidtragenden sind meiner Ansicht nach die vielen Redakteure und anderen Mitarbeiter des Senders, die von den ganzen Betrügereien nichts wussten und mit noch weniger Geld als sowieso schon budgetiert auskommen mussten.
Das andere große Ärgernis ist für mich die Scheinheiligkeit von Reiter: Seinen mehrfach geäußerten Kommentar, der Ki.Ka sei offenbar bisher mit weniger Geld ausgekommen, also kann man den Etat ja ruhig etwas kürzen, finde ich unter aller Sau. Außerdem ist es ein Affront gegen die Mitarbeiter, die mit vergleichsweise (vor allem im Gegensatz z. B. zum ZDF) lächerlichen finanziellen Mitteln ein derart hochwertiges Programm auf die Beine stellen.
Eigentlich sollte man doch denken, dass nun nach Abdichten des Finanzlecks wieder mehr Geld zur Verfügung steht. Im Gegenteil hat man aber offenbar dem Ki.Ka in diesem Jahr seine sehr beliebte und erfolgreiche Sommertour gestrichen. Komische Welt.