Montag, 18. Juli 2011

Wikipedia needs Heroes!

Gen Con Indy 2008 - costumes 208

Kleiner Hinweis auf Psychology Today und deren Artikel über ein gewisses Internetenzyklopädieprojekt, der den mild enthusiastischen Titel Hail to Wikipedia trägt. Geschrieben hat ihn Prof. Christopher Peterson von der University of Michigan.

Peterson nun schildert wie er vom großen Wikipedia-Skeptiker zu jemand wurde, der selbst heimlich in Wikipedia nachschaute, und schließlich zum offenen Anhänger der Website. Soweit so bekannt, würde ich sagen.

Interessant wird es aber an dem Punkt, an dem er seine Wandlung schildert:

What really changed my attitude was a book chapter I was asked to write about comic book superheroes from a positive psychology perspective (Peterson & Park, 2008). Other than boxes of comics stored in the garage of my parents, there were no other places I could turn for information about superheroes in the DC and Marvel stables, and Wikipedia proved invaluable.


Das bestätigt eine ganze Menge Einstellungen, die eigentlich selbstverständlich sind, aber irgendwie im (deutschen) Projekt selber nicht ankommen: (1) das was Wissenschaft interessiert ist deutlich breiter als das, was deutsche Wikipedianer denken, was Wissenschaft interessiert. (2) Es sind nicht immer die Meta-Informationen, die wichtig sind. Den psychologisch einordnenden Teil kann Peterson die Superhelden ja selbst. Oft genug braucht es nur die "Fan-Information." (3) Eine Enzyklopädie ist nicht so gut wie der durchschnittliche Artikel, sondern wie die Summe all ihrer Artikel.




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