Sonntag, 3. Juli 2011

Tellerrandblick Sonntag 20110703

How I became an administrator on Wikipedia and inadvertently deleted its main page.

Im Internet sind weder lesbische syrische Bloggerinnen echt noch schwule Palästina-Sympathisanten.

Kachingle existiert noch.

Kahrs? Wie ist denn der dahingekommen? iuwis: Auch Enquete-Kommission wagt sich nicht an Reformperspektiven für das Urheberrecht

Schade eigentlich, wenn die wilde These nicht hält? Filter Bubble? KoopTech: Filter Bubble vs. Evoked Set.

Eine wirklich schöne Nachricht: Hoffmann und Campe veröffentlicht Wikipedia-Buch unter Freier Lizenz

Es geht voran, Geschichte wird gemacht. Bachmann fans float Wikipedia edits to cover candidate’s recent gaffes Der Wikipedian allerdings ist nicht beeindruckt: Michele Bachmann, Sarah Palin and the Boring Truth About Wikipedia Vandalism

Schicke Idee: An Airline-Style Loyalty Program for Public Transit Wobei sie natürlich nur mit umfassender Beobachtung der Benutzenden funktioniert.

Wikilin:

Jürg Alean und Tom Biber, zwei Gymnasiallehrer der Kantonsschule Zürcher Unterland, haben eine umfassende, sehr durchdachte Unterrichtseinheit "Wikipedia intelligent nutzen" erabeitet und - besonders erfreulich - stellen diese anderen Lehrkräften zur Verfügung.


Der Schweizer Plattefirmenverband auch grad im steilen Sinkflug. Berner Zeitung: Die Schlinge um die IFPI zieht sich zu

Niemanlab: Paz and a colleague, Héctor Vergara, are building Poderopedia — Powerpedia — a crowdsourced, professionally edited index of Chile’s elite.

Zu diesem Schluss jedenfalls kommt eine Langzeitstudie des Humanities Research Institute an der University of California und räumt mit dem Vorurteil auf, dass sich die Nutzer nur mit jenen politischen Perspektiven auseinandersetzen, mit denen sie übereinstimmen.

Ich habe ja den Verdacht, irgendeine Wikimedia-Pressestelle steckt dahinter. Aber netter Text: 10 Ways Wikipedia Has Changed Education

Wenn Wikipedistik die wissenschaftliche Beschäftigung mit Wikipedia ist, ist es dann /b/istik? Slate: 4chanomics

Der Ägypter-gegen-Löwen-Wettkampf, den ich hier schon mal erwähnte, war wohl nicht so dolle. Löwe hat's verpennt, Ägypter sich zum Sieger erklärt.

Die Linke will ein neues Urheberrecht. Oder auch nicht. Oder für alle. Gegen Großkapital:

“Es braucht einen solidarischen Gesellschaftsvertrag für die digitale Welt”. Ein solcher Vertrag muss einen angemessenen Ausgleich zwischen Urheber_innen, Nutzer_innen und Verwertern finden. Hierzu sind in erster Linie Urheber- und Nutzerrechte zu stärken.