Samstag, 25. Juni 2011

Als Photokopien High-Tech waren #urheberrecht

Netter Post bei IUWIS denen ein Diskussionspapier zur Urheberrechtsdebatte 1955 in die Hände gefallen ist. Damals drohte der neue Fotokopierer ein Zeitschriftensterben an. Vom Fotokopierer. Ein Streiflicht auf die Urheberrechtsdebatte der 1955.

Damals ging die Bedrohungslage von gewerblichen Nutzern, die, meist mittelgroße oder größere Unternehmen die damals noch kleinen Wissenschaftsverlage und die Wissenschaft bedrohten. Mittlerweile geben sich internationale Großunternehmen von Privatnutzern und der Wissenschaft bedroht. Aber schon spannend wie sehr sich vieles von der Rhetorik wiederholt.


Im Herbst 1954 gab es nämlich schon einmal Referentenentwürfe des Bundesjustizministeriums zu einer Urheberrechtsreform. Der Entwurf selbst liegt mir nicht vor, allerdings das Protokoll einer Diskussionsrunde.. Dieses frühe Gegenstück zur Internet Enquete sollte über Expertengespräche die anscheinend auch damals bestehende Konfrontationslage zwischen Urhebern, Werkvermittlern und Werknutzern qua gegenseitigem Verständigung entschärfen. Herausgehoben interessant ist dabei ein Aspekt des so genannten fotografischen Urheberrechts...





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