Donnerstag, 14. April 2011

Vermutlich nicht-live-blogging re:publica Tag 2 #rp11

Was ist das?, für mich zum wiederfinden: Zeitplan

18:36 Mittlerweile bin ich in der besten Döneria Schönebergs angekommen und harre meines abendlichen Dates. Bis dahin noch ein paar abschließende Worte zum Ägypten-Vortrag. Wow. Auf einer Konferenz des überbordenden Ichs sehr angenehm so einen persönlich zurücknehmenden und inhaltsreichen Vortrag zu hören, Viel gelernt, was ich jetzt nachlesen will, positive beeindruckt von der Sprecherin und sehr neugirig. Sehr anders als der Newsgames-Vortrag aber ähnlich beeindruckend.

18:00 In 2009 alone more than 100 bloggers arrested. “Internet police” abteilung des Innenministeriums-

17:59 Why they keep these sites online? Mubarak was very careful how the west and americans viewed him. Was nit blocking websites but arresting and threatening people.

17:58 were is tortureinegypt hosted? A. It is hosted in Egypt.

17:56 As a police officer you can google your name but you cannot google your pictire. “People who published texts were intimated, but not pictures.

17:55 It is not difficult to take a picture of a police officer. For me I have very easy technique: I see a police officer, I smile, he smiles, I take a picture and smiles.

17:54 Q: How dangerous was it to collect evidence? Was it dangerous to you?

17:53 Not all content is uploaded by us. Some police officers were charged, some were not.

17:51 So gab es Fragen? Publikum liest vor: what happened to charges posted to piggypedia? Possible to verify?

17:50 Social media didn't create the revolution, but it was a very powerful tool. Facebook and Twitter are available everywhere but you won't find revolutions everywhere.

17:49 “3 Social Media Stories from Egypt”

17:48 Foto: Mobile-Aufladestation in Tahrir, lustiger Kabelsalat.

17:47 Internet-usage seit tahrir steil nach oben gegangen.

17:46 “iwasintahrir”, Map beschriftet mit Namen.

17:46 In Tahrir alles auf zentralen Computer in Zelt auf Platz gespeichert. Auch ohne Netz, wollten archivieren.

17:45 “we want internet.” “who's afraid of twitter?”

17:45 Graffiti “facebook and aj-jazeera.” We want this.

17:44 Nachdem Internet und Mobiles abgeschaltet waren “there is something serious going on”

17:42 all organised by foreigner who oh my god all speak very good english. So war state TV die ganze Zeit-

17:40 ah, Nile TV. Großartiger heulender Mensch erzählt, dass die Leute die Flyer machen und Tahrir-Demos kontrollieren alle English reden-

17:39 secret of egyptian revolution per anrufer by fernsehen

17;37 Flickr took pictures off wegen copyright.

17:37 Währned sie wieder mit der Technik kämpfen, kann ich bemerken, lustige beleuchtete Tastatur beim nebenan.

17:36 A. what happened when these torture-videos were leaked to youtube, youtibe took them down wegen violence and sexual content.

17:36 Q:Where do you host content? Could you describe your experience with services?

17:36 Al-Jazeera-Einspielung von Youtube, technische Probleme, wieder Twitter-Fragen

17:34 4/2009-5/2010 169 sit-ins, 112 strikes, 87 demonstrations, 63 protest machrches Demofoto von 2006

17:33 Nach einer halben Stunde fällt mir jetzt auch auf, dass ihre Slides in weiß-rot-schwarz sind. “Mini Revolutions.”

17:32 Reading about something is not the same as watching it.

17:31 facebook.page “we are all khaled said”

17:29 If there was somebody behind the revolutiion, “Khaled Said was one of them”

17;27 sehr unschöne Bilder von Piggypedia

17;24 I would just blog related to everythung related to torture in egypt. “Piggypedia” - photoalbum for police officers.

17:23 Found Police everywhere.

17;22 Bewegendes Video: Tortureinegypt.net

17:19 Frage per Twitter: wird military power zurück zu people geben. A: wer in einer dictatorship geboren ist, wird niemand vertrauen. Gute Absichten damit, dass sie nur 6 Monate im Land bleiben wollen, machen auch schlechtes, aber verändern es anscheinend unter Druck der Leute.

17:17 Sie kämpft weiter, ich kann zwischendurch noch verraten, dass es doch guten Kaffee hierherum gibt. Danke der Espresso-Ambulanz im Piaggio vor der Tür.

17:16 Während sie grad mit der Technik kämpft, noch die Bemerkung, Polizeifestspiele am Brandenburger Tor waren wirklich eine gute emotionale Einstimmung auf den Vortrag jetzt.

17:16 “Social media is media.” Media shapes public opinion-

17:14 Frage: Did they use social media to pave the way to the revolution? “I would say yes.”

17:13 Und noch eine einleitende Bemerkung. Sie hat gleich am Anfang gebeten, Fragen per Twitter zu stellen, sie wird sie am Ende beantworten. Dabei fragen, wieviel Leute hier überhaupt an den Account kommen: knapp ein Fünftel. “Internet is not working?” “No!” “That is good, than you will be looking at me.”

17:13 Aah, das lustie geshoppte Mubarak-Bild an der Wand.

17:11 Redet von Begeisterung der Ägypter, Sachen Online zu stellen, auch bei Nicht-Bloggern.

17:11 Sie übrigens im Kopftuch, weder Haar noch Knöchel zu sehen. Und noch was: auf dem Weg hierher die Trägerin des Style-Preises heute gesehen: blonde Frau mit Anzug und Hut und Halstattoo.

17:10 Egypt, 4,5 Mio Facebook-Users, 26.800 Twitter-Users

17:08 Saal etwa ein Viertel vor, auf dem Weg hierher kamen mir Massen an Leuten entgegen, die “Blogger reden miteinander” angesehen haben. Ich habe dann ja doch den Fußweg zurück genommen.

17:08 Mitterweile zurück im Friedrichstadtpakast, höre Nora Atef zum Thema Social Media and Egyptian Revolution.

16:06 Wen es übrigens interessiert: die Entfernung zwischen der Politik und den Menschen beträgt etwa einen knappen Kilometer. (An der Straße des 17. Juni). Ich überlege langsam mal, ob ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zum Friedrichstadtpalast komme, so wie es aussieht geht die Absperrung echt bis zum Potsdamer Platz.

16:01 Habe beschlossen, meine Kaffeepause zu nutzen, um ein bißchen Polizeitourismus zu betreinen. Wegen NATO.Außenministerkonferenz ist so einiges abgeseprrt, Leider soviel, dass ich seit einer halben Stunde dauernd in Absperrungen renne, wenn ich versuche wieder zurückzukommen. Immerhin jetzt gibt's fast-Liveblogginbg aus dem Tiergarten. Und viel besser, es gibt Netz. Wenn sich der Tiergarten jetzt noch weniger im Rechner spiegelte und jemand einen Kaffee brächte, wäre das echt schön.

15:06 Wobei er das Kernproblem nicht beantwortete: für mich als newskonsument ist das einfach zu umständlich, um Infos aufzunehmen. Und für mich als Spieler ist das zu dilettantisch.

15:04 Danach dann die Überraschung “Newsgames”, also Computerspiele, die auf aktuellen Nachrichten aufbauen. Vage Grundisee faszinierend, die Umsetzungen der letzten 10 Jahre eher Desilussionierend aber ein echtes Highlight an Vortrag. Ich weiß jetzt alles, was extrem unterhalten, kann vermutlich alles über Newsgames erzählen, und werde mich heute Abend hinsetzen und einen Wikipedia-Artikel darüber schreiben oder so. Super.

15:03 Wenig spektakuläres bei der Computerspielsucht, aber viel inhaltliches, souverän dageboten, sowohl was die Empirie als auch die dahinterliegenden moralischen Fragen angeht und dringend dafür plädierte, das ganze Thema umfassender zu begreifen als nur als “böses Spiel”. Lohnend.

15:02 Also einfach mal spontanisiert, und auf Gut Glück in den Quatsch Comedy Club gegangen, in dem ja bekanntermaßen zumindest die Räume sehr nett sind und die Bar besser. Erster Vortrag: gibt es Computerspielsucht? Ich würde es mal als gute, klassische deutsche Wissenschaft begreifen.

15:01 Meine je, Workshop 2 ist ja noch kleiner als Workshop 3. Da war der Raum schon mit den Speakern zur Hälfte gefüllt und natürlich war schon der halbe Gang verfüllt als ich 5 vor 2 davor stand. Also auch nichts..

13:47 Nun aber husch, husch zum Palast, sonst ist Co:llaboratory auch noch voll.

13:45 Noch ein Nachtrag zum Urheberrechtsvortrag vorhin Fragerunde, Offene Inhalte bla. Die erste Frage, die sich dem deutschen Michel stellt “aber dann dürfen Nazis ja auch.” Ja, tatsächlich, auch Nazis haben Rechte, so schockierend das in Deutschland immer wieder wirkt.

13:47 Und weil es als Anekdote so nett ist, auch noch die letzte Frage der Runde. “Why are you barefoot?” S. “It keeps me alert on stage” Frage: “to keep you down to earth”? S: No. I'm not very down to earth.”

13:43 Dann also Sunde. Und danach verstehe ich, warum flattr erfolgreicher ist als Kachingle. Der war unterhaltsam, kurz und hatte tatsächlich was Neues zu sagen. Endlich kann man Leute per flattr spammen. Oder eher in seinen Worten: Man kann auch Leute flattrn, die gar nicht Mitglied sind. Die kriegen dann eine Nachricht, und können flattr beitreten, um das Geld zu kriegen.” Torsten Kleinz mit der intelligenten Nachfrage “was passiert mit dem Geld, wenn sie nicht beitreten.” Sunde “kriegen sie zurück” Kleinz: wie lange Sunde: wir experimentieren. Außerdem wollen sie großkundenrabatt einführen, so dass nicht der – hypothetisches Beispiel von mir – der kleine flickeraner Geld kriegt sondenr auch flickr an sich. Oder der Wikipedianer und Wikimedia.

13:42 Egal, im Palast hatte ich mich dann noch spontan entschieden, doch Peter Sunde zu Flattr zu hören. Bzw. Erstmal Domscheidt-Berg zu OpenLeaks, der weit überzog, kaum zu Potte kam und auch sonst den personifizierten Bedenkenträger gab. “We have discovered that I am some kind of bottleneck in OpenLeaks.” Na das glaube ich aber sofort.

13:41 Hm, der Geruch der Küche und die Optik des Essens schafft es ja jedesmal mich aus dem Friedrichstadtpalast zu vertreiben. Wobei “Fast Food im Bahnhof Friedrichsatrße” jetzt auch eine blöde Alternative ist, Jemand Ideen?

12:27 Und nun: Mittagspause bis 14 Uhr. Mineralienstand? Vielleicht funktioniert da UMTS.

12:26 Nachdem ich gestern oberflächliche Presse/Blogschau zu re:publica gemacht hatte, hatte ich heute ja schon leichte Zweifel, da die alle Lobo als den wichtigen Punkt begriffen. Habe mich heute aber persönlich bei Anwesenden vergewissert, dass das alles “besser als eine Stunde im Zug ohne Buch” war, aber sonst auch eher abgekaut und wenig inspiriert.

12:24 Weiterhin Überlegung warum mir J. Zimmermann gestern abend so deutlich besser gefallen hat als das vorher .Neues zu erzählen hatte der eigentlich auch nicht. Aber immerhin hatte er eine Story und eine Absicht und Punkte und so. Der Wade, bla-Vortrag kam mir dann doch vor wie routiniertes runterleiern, was man halt macht, um einen Vortrag zu füllen. Wunderkammern sind so wunderlich, da kann man sooo einfach leuchtende Augen kriegen. Das war irgendwie nicht da.

12:23 Zweifel am Rande: warum gehen Leute in Vorträge und spielen dann 60 Minuten auf ihrem Handy rum? Macht am Handyrumspielen nicht mehr Spaß, wenn man besser sitzt, mehr Licht hat und niemand nervig dazwischenredet?

12:19 Der Tag begann mit Till Kreutzer: “Wir sind das Urheberrecht”. Der lange, lange Anfang war irgendwie die ausgewalzte Version des Larry-Lessig-Vortrags letzte Woche, und selbst der hatte nichts neues zu sagen. Glücklicherweise hatte Kreutzer beim letzten Punkt “Handlungsempfehlungen” dann doch die Kurve gebracht, eigene, detaillierte Empfehlungen rausgelassen, die sich vom üblichen Unterscheiden und jede Menge Stoff für spannende Diskussion liefern. Langfristig: alles muss anders, kurzfristig: “Transformative Nutzungen” als Schrankenbestimmung in der InfoSoc-Richtlinie. Naja, so kurzfristig wie EU-Lobbying halt funktioniert.

12:19 Habe mir übrigens inzwischen mehrfach erzählen lassen, dass ich Kenntnisse und Bildung des anwesenden Publikums weit überschätze, die Ansprüche runterschrauben sollte, und dann auch weniger genervt bin. Okay, wäre ein Versuch.

12:18 Sowohl Google Books als auch European Lobbying sind rammelvoll, Zeit ein bißchen im Foyer zu sitzen und zu kontemplieren. Für das erste und nach eingehenderer Betrachtung: Mein Gott ist der Friedrichstadtpalast ostig.

10:29 Berlin! Berlin! Ich bin schon in Berlin.

10:07 Sollte ich was zur Digitalen Gesellschaft schreiben? Hm, also ''Das sieht vor, dass der Verein vorerst auf wenige Mitglieder beschränkt bleibt, so dass Strukturen und Abläufe effizient und möglichst schlagkräftig gestaltet werden können.'' klingt mir persönlich einfach zu sehr nach dem Politikmodell China.

9:04 Strahlender Optimist, der ich bin, werde ich natürlich wieder den 0 kbit-Stick einstecken.

9:03 Gut, Bändsel für die Schiffstour gibt es noch Morgen.

8:49 Damit ich selber den Überblick behalte: Programmplanung 11.00 Till Kreuztzer (Palast), 12 Jeanette Hofmann (kleiner Saal), 14 dann ein letztes mal Urheberrecht mit co:llaboratory (workshop 2), 15 scheint dann nur facebook-und-so stattzufinden, da kann ich dann nett eis essen gehen (oder was arbeiten oder so). Weiter um 16 dann mal was ganz anderes "Internet im Film" (blauer Saal), und zum Abschluss 17 dann wieder im Palast gibt es Ägypten.

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