Dienstag, 22. März 2011

Am Rande: alles was in Internet noch lebt ist weiblich

Spannender Artikel in TechCrunch: Why Women Rule The Internet

And take a look at four of the new “horsemen” of the consumer web—Facebook, Zynga, Groupon and Twitter. This may surprise you, the majority of all four properties’ users are female. Make that “horsewomen”.


If females had not adopted in the early days, I wonder if Facebook would be what it is today.
Kann man ja mal in der einen großen Community mit den 87% Männern und dem unterirdischen Sozialverhalten schauen..

Kommentare:

AndreasP hat gesagt…

Ja, aber mit Katzen-, Kinder-, Schuh-, Essens-, Frisur- und Feierabendnachrichten (aus denen Facebook zum großen Teil besteht) lässt sich halt keine Enzyklopädie zusammenschustern.

dirkfranke hat gesagt…

So schlimm ich facebook persönlich finde. Ich würde vermuten, wenn man allen Katzencontent abzieht, bleibt immer noch mehr als genug für eine Enzyklopädie übrig.

Anonym hat gesagt…

Ich saß letztes Jahr mit 5 Admins und 3 langjärigen Usern und ein paar Vereinshanseln zusammen. Angesprochen auf das Thema "Frauen und Enzyklopädien" kamen durchweg Sprüche wie "Wenn die Mädels nicht wollen, sollen sie es halt lassen"

Ich kann machmal gar nicht soviel... ihr wißt schon...

Anonym hat gesagt…

Schenkt mir bitte ein "H". Mein letzter Beitrag kann es gebrauchen. ;-)

AndreasP hat gesagt…

@Anonym: Das ist bei mir nur Galgenhumor. Ich habe in der letzten Zeit ernsthaft versucht, für die so viel kolportierte Frauenfeindlichkeit der de.wikipedia mal belastbare Beispiele zu bekommen, aber es wird immer nur ein diffuses Gefühl beschworen. Die von Sue Gardner zusammengestellte Liste kann ich für de.wikipedia auch nicht nachvollziehen.

Mich würde inzwischen mal interessieren, wie viele Frauen unter den Käufern gedruckter Lexika sind und waren. Es ist ja vielleicht wirklich die Textform "Enzyklopädie", die Frauen einfach weniger anspricht als Männer (und da die Nerds noch viel mehr als alle anderen Jungs). Und wenn das wirklich so sein sollte, wird Wikipedia, solange sie Enzyklopädie bleiben will, immer ein Gender-Problem haben.

Anonym hat gesagt…

Naja, Bibliotheken waren wie Philosophielehrstühle noch bis vor kurzem die längsten Männersachen...

dirkfranke hat gesagt…

Wobei ich ja jetzt sagen muss, dass ich auch nie eine Enzyklopädie kaufen würde (okay, mal von Diderots abgesehen..) und mir trotzdem einbilde so ein bißchen was zur de.wp beigetragen zu haben.

Ich weiß auch nicht ob und wie man das auf Frauenfeindlichkeit bezeichnen kann. Gardner sagt ja u.a. auch, dass klassisches Machotum, blöde Anmache, sexistische Bemerkungen etc. bei wp eher weniger verbreitet sind.

Dennoch wirkt WP halt ein unaufgeräumtes Nerd-Schlafzimmer, in der ein Sozialtroll mit fanatischem Blick obsessive Staubkörnchen zählt. Das kann schon abschrecken, ist nicht notwendigm und hat jetzt auch nur bedingt mit "Befreiung durch Wissen zu tun"

snotty hat gesagt…

der zitierte artikel ist das beste argument GEGEN mehr frauen in WP: labertaschen (männliche) haben wir schon genug, und zu verkaufen haben wir nix.

move along, nothing to see.

dirkfranke hat gesagt…

Ein Hoch auf die Grumpy Old Man, die sich mit Grunzen durch hervorragend verständigen!

Wenn da ein paar mehr Leute reden und ein paar weniger rumgrummeln oder edit-war führen. Die Einsicht, dass Teamarbeit Kommunikation erfordert, scheint mir in Wikipedia eher wenig ausgeprägt zu sein.

AndreasP hat gesagt…

Kommunikation, aber auch ganz einfaches Lob. Etwas wie der "Gefällt mir"-Button für Edits, neue Artikel, Fotos, Diskussionsbeiträge fehlt in der Wikipedia immens. Die "Exzellenten" und "Lesenswerten" sind in ihren inzwischen absurd hohen Anforderungen kein ausreichender Ersatz.

Anonym hat gesagt…

Ach, die "immens hohen Anforderungen" sind doch auch oft nur Quackeleien zum Herrengedeck, nein? Der Snotty, der hat's erfasst: Frauen schreiben zuviel und sollten lieber malen...

dirkfranke hat gesagt…

Den Like-Button finde ich (mittlerweile, auch ich lerne ab und an..) eine super Idee, denn wenn Wikipedia etwas braucht, dann ist es feedback jenseits von "du inkompetenter Idiot".

Und das KEA-Trauerspiel: ob hoch weiß ich nicht, nahezu unerfüllbar auf jeden Fall, und sehr von der Willkür der Abstimmenden abhängig. Da schickt man niemand mehr gerne hin.