Montag, 17. Januar 2011

Europäische Institutionen. Noch langsamer als Sie denken.

Selbst eine EU-Kommissarin für digitale Agenda braucht fast ein Jahr, um sich wenigstens Firefox und halbwegs ein Wlan installieren zu lassen. Und die weiß im Normalfall wenigstens, was sie will und was es gibt.

Kommentare:

Cornelius hat gesagt…

Naja, das ist doch das übliche, wie es auch in vielen (auch deutschen) Unternehmen geregelt wird. Dort werden alle PCs durch eine gemeinsame Netzwerkadministration unterhalten und bis man die überzeugt hat, dauert's ne Weile. (Siehe dazu ja auch die unterschiedlichen Browsernutzungsraten Wochentag/Wochenende)

Und WLAN.. tja, das liegt an den obskuren Sicherheitsbestimmungen im Parlaments- & Kommissionsgebäude. Irgendsowas wurde mir auch erzählt als ich da war. Ich glaube, im Bundestag gibt's auch kein WLAN, oder?

dirkfranke hat gesagt…

Wie aber soll das je was mit der digtalen Agenda für alle Staaten Europas werden, wenn die durchaus fähige Chefin von das ganze ein Jahr braucht, um sich gegen ihre popelige interne Administration durchzusetzen. Im Gegensatz zu fast allen Arbeitnehmer arbeitet Neelie Kroes ja eben nicht weisungsgebunden.

snotty hat gesagt…

Das momentan sicherste Verschlüsselungsssytem für WLANs, WPA2, ist in ein paar Minuten hackbar.

Kudos an jeden Admin der in sicherheitsrelevanten Umgebungen kein WLAN zulässt.

Link zum Thema: http://blogs.techrepublic.com.com/security/?p=4097&tag=results;CR1

dirkfranke hat gesagt…

Ich habe Zweifel, ob es daran liegt.. zumindest als ich in Brüssel war, war das ganze EU-Netz derart offen, das hätte im Zweifel selbst ich hacken können. Beziehungsweise: wer wirklich sicherheitsrelevantes machen will, war schon damals gut angeraten, sich eine parallele zum offiziellen Netz zu suchen.