Wie schon geschrieben, bei der außerordentlichen Wikimedia-Deutschland-Mitgliederversammlung am 22. Januar 2011 wird es unter anderem über zwei verschiedene überarbeitete Satzungsentwürfe gehen. Seit gestern ist auch der Olaf-Simons-Entwurf veröffentlicht. Da beide in Wikis stehen, kann man sie auch einfach diskutieren, sobald ich ernstlicher zum Lesen gekommen bin, geht es vermutlich auch hier weiter.
Entwurf AG Verantwortungsstruktur.
Entwurf Olaf Simons.
Samstag, 18. Dezember 2010
Freitag, 17. Dezember 2010
Traktorfreitag: Unimog Schneepflug

Manchmal fallen Themen einfach aufeinander. Während ich letztes mal ja schon die vielen Qualitäten des Unimogs anriss, bietet es sich heute an, noch ein paar Worte, diverse Videos und eine Auswahl an wirklich eigentümlicher Hintergrundmusik zum Thema Unimogs und Schneepflüge, oder besser, Schneeschleudern loszuwerden.
Wie ich vorletztes mal ja schon schrub, sind Traktoren geborene Schneeräumer. Wie ich letztes mal schrub, sind Unimogs im wesentlichen geländegängige Traktoren. Wie ich ebenfalls schrieb, hat ein komischer Mensch im Internet geschrieben, dass die Hälfte aller Schneepflüge vor Unimogs hängen. Da das anscheinend niemand wirklich gezählt hat, gibt es keine valide Gegenquellen, was bedeutet: die Hälfte aller Schneepfüge hängt vor Unimogs.
Was aucb bietet sich mehr an, als ein geländegängiges Fahrzeug mit meterhoher Bodenfreiheit und der Fähigkeit wirklich jedes Werkzeug dran zu befestigen, auf den Schnee loszulassen? Okay, ein Fahrzeug, das deutlich weniger kostet und deutlich weniger wartungsbedürftig ist vielleicht... Aber was sind Kosten wenn es doch im TRAKTOOOR geht.
Für den Anfang erstmal klein. Aber seien wir ehrlich: selbst dieses Spielzeug ist wahrscheinlich effektiver, als die komischen Elektrohandfeger, die gerade Berlins Gehwege schneefrei bekommen sollen.
Jetzt größer. In der Hoffnung, dass die Tonspur irgendwie ins 80er-Revival passt.
Und zum Abschluss: kein Schnee, aber cool. Bodenfreiheit.

Manchmal fallen Themen einfach aufeinander. Während ich letztes mal ja schon die vielen Qualitäten des Unimogs anriss, bietet es sich heute an, noch ein paar Worte, diverse Videos und eine Auswahl an wirklich eigentümlicher Hintergrundmusik zum Thema Unimogs und Schneepflüge, oder besser, Schneeschleudern loszuwerden.
Wie ich vorletztes mal ja schon schrub, sind Traktoren geborene Schneeräumer. Wie ich letztes mal schrub, sind Unimogs im wesentlichen geländegängige Traktoren. Wie ich ebenfalls schrieb, hat ein komischer Mensch im Internet geschrieben, dass die Hälfte aller Schneepflüge vor Unimogs hängen. Da das anscheinend niemand wirklich gezählt hat, gibt es keine valide Gegenquellen, was bedeutet: die Hälfte aller Schneepfüge hängt vor Unimogs.
Was aucb bietet sich mehr an, als ein geländegängiges Fahrzeug mit meterhoher Bodenfreiheit und der Fähigkeit wirklich jedes Werkzeug dran zu befestigen, auf den Schnee loszulassen? Okay, ein Fahrzeug, das deutlich weniger kostet und deutlich weniger wartungsbedürftig ist vielleicht... Aber was sind Kosten wenn es doch im TRAKTOOOR geht.
Für den Anfang erstmal klein. Aber seien wir ehrlich: selbst dieses Spielzeug ist wahrscheinlich effektiver, als die komischen Elektrohandfeger, die gerade Berlins Gehwege schneefrei bekommen sollen.
Jetzt größer. In der Hoffnung, dass die Tonspur irgendwie ins 80er-Revival passt.
Und zum Abschluss: kein Schnee, aber cool. Bodenfreiheit.
Traktorfreitag: Unimog Schneepflug
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Donnerstag, 16. Dezember 2010
"Why do you want images of animals having sex? This is no way to claim it is educational."
Drei Neuigkeiten zu den Wikimedia-Bildern. Penisse, Rechthilfe und Livestream.
1. Penisse
Vorerst gibt es keine Relevanzlöschungen auf Wikimedia Commons, auch nicht bei Sex. Auf einer Diskussionsseite einer Metaseite (Wikipedia halt..) hat sich eine mehr oder weniger improvisierte Abstimmung mit 239:230 Stimmen entschieden, die vorgeschlagene Richtlinie "Sexual content" nicht anzunehmen. Nicht mal vorläufig.
Die Richtlinie hätte neben Offensichtlichem (wie dem Verbot der Kinderpronographie und dem Einholen von Persönlichkeitsrechten, beides Punkte, die schon anderswo geregelt sind) auch solch illustren Punkte wie "nur enzyklopädische Dateinamen" und sonstige Absonderlichkeiten gehabt, um nur ja niemand zu irritieren. Ich zitiere mal: For example, File:Félicien Rops - Sainte-Thérèse.png, an anti-Catholic erotic artwork of Saint Teresa of Ávila, is in Category:Caricatures of Saint Teresa of Ávila instead of the main category Category:Saint Teresa of Ávila. Einer der Hauptkritikpunkte an der Richtlinie war, dass es durch sie möglich wäre, Bilder ohne Gegenkontrolle zu löschen, "weil sie nicht dem Commons-Ziel entsprechen". Das wäre der Gummiparagraph par excellence.

Könnte Wollfetischisten erotisieren.
Natürlich hätte sich Commons mit der Richtlinie sofort alle Probleme eingefangen, die auch die Wikipedia-Löschdiskussionen schon überschatten: im Zweifel gewinnt derjenige, der am schnellsten auf dem Löschknopf ist, und nicht derjenige, der nachdenkt. Wenn die Diskussion schon Standpunkte bringt, dass Tiere beim Sex überhaupt nicht lehrreich sein können, schwamt mir Übles. (Wer will und es braucht darf an dieser Stelle einen antiamerikanischen Rant, Schwerpunkt Prüderie, einsetzen) Und selbst wenn alle Löschungen übergerechtfertigt sind, erfordert das allgemeine Mysterium des Unbekannten und Verschwiegene schon übermenschliches Vertrauen herauf, das auch blind und ohne Kontrollmöglichkeit zu glauben.
Andererseits haben die Contra-Stimmer die Abstimmung nur knapp gewonnen. Die Gegner selbst sind ein arg lockerer Verbund aus Leuten denen der Vorschlag zu restriktiv, Leuten, denen er zu liberal ist, und Leuten, denen er zu schlecht formuliert ist. Da die Foundation wohl auch an sich auf eine restriktivere Auslegung drängt, war das noch nicht das letzte Wort. Noch immerhin können wir andächtig staunen, wieviel Männer auf dieser Welt ihren Penis mit Handykameras fotografiert haben.
2. Rechtshilfe
Der deutsche Verein hat sich in der Zwischenzeit entschieden, in bestimmten Fällen Fotografen (und Autoren) finanzielle Unterstützung zu gewähren, wenn diese gegen unrechtmäßige Nachnutzung vorgehen. Aus zuverlässiger Quelle wurde mir versichert, dass damit keine der Speziallizenzbastler gemeint sind, die jetzt schon gerne mal abmahnen, sondern eher Fälle, die tatsächlich prinzipiell für alle Wikipedianer gelten. Das ist super und doch genau das was ein Förderverein machen soll: Initiativen, die schon da sind, fördern.
Als Beispiel fielen mir da die seltsamen Raubdrucke auf Amazon ein, oder natürlich die Bild, die letztens einen autoren- und fotografenfreien Wikipedia-Beileger hatte. Jetzt braucht der Verein nur jemand, der wirklich klagen will. Ich hoffe ja, es sind nicht nur Fotografen dabei, sondern auch Autoren - allein um zu wissen, was ein deutsches Gericht zur komplett unauffindbaren Methode zu sagen hat, mit der Wikipedia selbst Autoren kennzeichnet,
3. Neue-Bilder-Stream
Dank Olaf Simons habe ich übrigens den (mehr oder weniger) Real-Life-Stream neuer Commons-Dateien entdeckt. Damit kann man sicher auch gut arbeiten, und beispielsweise Urheberrechtsverletzungen entdecken. Ich allerdings freue mich mehr am netten Hintergrund und dem schönen Tab, den ich dann ab und an anclicken kann. Weiß zufällig jemand, ob man den in eine Website einbinden oder als Bildschirmschoner nutzbar machen kann? Und nun zum Abschluß noch ein paar Fundstücke aus dem Stream:









1. Penisse
Vorerst gibt es keine Relevanzlöschungen auf Wikimedia Commons, auch nicht bei Sex. Auf einer Diskussionsseite einer Metaseite (Wikipedia halt..) hat sich eine mehr oder weniger improvisierte Abstimmung mit 239:230 Stimmen entschieden, die vorgeschlagene Richtlinie "Sexual content" nicht anzunehmen. Nicht mal vorläufig.
Die Richtlinie hätte neben Offensichtlichem (wie dem Verbot der Kinderpronographie und dem Einholen von Persönlichkeitsrechten, beides Punkte, die schon anderswo geregelt sind) auch solch illustren Punkte wie "nur enzyklopädische Dateinamen" und sonstige Absonderlichkeiten gehabt, um nur ja niemand zu irritieren. Ich zitiere mal: For example, File:Félicien Rops - Sainte-Thérèse.png, an anti-Catholic erotic artwork of Saint Teresa of Ávila, is in Category:Caricatures of Saint Teresa of Ávila instead of the main category Category:Saint Teresa of Ávila. Einer der Hauptkritikpunkte an der Richtlinie war, dass es durch sie möglich wäre, Bilder ohne Gegenkontrolle zu löschen, "weil sie nicht dem Commons-Ziel entsprechen". Das wäre der Gummiparagraph par excellence.
Könnte Wollfetischisten erotisieren.
Natürlich hätte sich Commons mit der Richtlinie sofort alle Probleme eingefangen, die auch die Wikipedia-Löschdiskussionen schon überschatten: im Zweifel gewinnt derjenige, der am schnellsten auf dem Löschknopf ist, und nicht derjenige, der nachdenkt. Wenn die Diskussion schon Standpunkte bringt, dass Tiere beim Sex überhaupt nicht lehrreich sein können, schwamt mir Übles. (Wer will und es braucht darf an dieser Stelle einen antiamerikanischen Rant, Schwerpunkt Prüderie, einsetzen) Und selbst wenn alle Löschungen übergerechtfertigt sind, erfordert das allgemeine Mysterium des Unbekannten und Verschwiegene schon übermenschliches Vertrauen herauf, das auch blind und ohne Kontrollmöglichkeit zu glauben.
Andererseits haben die Contra-Stimmer die Abstimmung nur knapp gewonnen. Die Gegner selbst sind ein arg lockerer Verbund aus Leuten denen der Vorschlag zu restriktiv, Leuten, denen er zu liberal ist, und Leuten, denen er zu schlecht formuliert ist. Da die Foundation wohl auch an sich auf eine restriktivere Auslegung drängt, war das noch nicht das letzte Wort. Noch immerhin können wir andächtig staunen, wieviel Männer auf dieser Welt ihren Penis mit Handykameras fotografiert haben.
2. Rechtshilfe
Der deutsche Verein hat sich in der Zwischenzeit entschieden, in bestimmten Fällen Fotografen (und Autoren) finanzielle Unterstützung zu gewähren, wenn diese gegen unrechtmäßige Nachnutzung vorgehen. Aus zuverlässiger Quelle wurde mir versichert, dass damit keine der Speziallizenzbastler gemeint sind, die jetzt schon gerne mal abmahnen, sondern eher Fälle, die tatsächlich prinzipiell für alle Wikipedianer gelten. Das ist super und doch genau das was ein Förderverein machen soll: Initiativen, die schon da sind, fördern.
Als Beispiel fielen mir da die seltsamen Raubdrucke auf Amazon ein, oder natürlich die Bild, die letztens einen autoren- und fotografenfreien Wikipedia-Beileger hatte. Jetzt braucht der Verein nur jemand, der wirklich klagen will. Ich hoffe ja, es sind nicht nur Fotografen dabei, sondern auch Autoren - allein um zu wissen, was ein deutsches Gericht zur komplett unauffindbaren Methode zu sagen hat, mit der Wikipedia selbst Autoren kennzeichnet,
3. Neue-Bilder-Stream
Dank Olaf Simons habe ich übrigens den (mehr oder weniger) Real-Life-Stream neuer Commons-Dateien entdeckt. Damit kann man sicher auch gut arbeiten, und beispielsweise Urheberrechtsverletzungen entdecken. Ich allerdings freue mich mehr am netten Hintergrund und dem schönen Tab, den ich dann ab und an anclicken kann. Weiß zufällig jemand, ob man den in eine Website einbinden oder als Bildschirmschoner nutzbar machen kann? Und nun zum Abschluß noch ein paar Fundstücke aus dem Stream:

Drei Neuigkeiten zu den Wikimedia-Bildern. Penisse, Rechthilfe und Livestream.
1. Penisse
Vorerst gibt es keine Relevanzlöschungen auf Wikimedia Commons, auch nicht bei Sex. Auf einer Diskussionsseite einer Metaseite (Wikipedia halt..) hat sich eine mehr oder weniger improvisierte Abstimmung mit 239:230 Stimmen entschieden, die vorgeschlagene Richtlinie "Sexual content" nicht anzunehmen. Nicht mal vorläufig.
Die Richtlinie hätte neben Offensichtlichem (wie dem Verbot der Kinderpronographie und dem Einholen von Persönlichkeitsrechten, beides Punkte, die schon anderswo geregelt sind) auch solch illustren Punkte wie "nur enzyklopädische Dateinamen" und sonstige Absonderlichkeiten gehabt, um nur ja niemand zu irritieren. Ich zitiere mal: For example, File:Félicien Rops - Sainte-Thérèse.png, an anti-Catholic erotic artwork of Saint Teresa of Ávila, is in Category:Caricatures of Saint Teresa of Ávila instead of the main category Category:Saint Teresa of Ávila. Einer der Hauptkritikpunkte an der Richtlinie war, dass es durch sie möglich wäre, Bilder ohne Gegenkontrolle zu löschen, "weil sie nicht dem Commons-Ziel entsprechen". Das wäre der Gummiparagraph par excellence.

Könnte Wollfetischisten erotisieren.
Natürlich hätte sich Commons mit der Richtlinie sofort alle Probleme eingefangen, die auch die Wikipedia-Löschdiskussionen schon überschatten: im Zweifel gewinnt derjenige, der am schnellsten auf dem Löschknopf ist, und nicht derjenige, der nachdenkt. Wenn die Diskussion schon Standpunkte bringt, dass Tiere beim Sex überhaupt nicht lehrreich sein können, schwamt mir Übles. (Wer will und es braucht darf an dieser Stelle einen antiamerikanischen Rant, Schwerpunkt Prüderie, einsetzen) Und selbst wenn alle Löschungen übergerechtfertigt sind, erfordert das allgemeine Mysterium des Unbekannten und Verschwiegene schon übermenschliches Vertrauen herauf, das auch blind und ohne Kontrollmöglichkeit zu glauben.
Andererseits haben die Contra-Stimmer die Abstimmung nur knapp gewonnen. Die Gegner selbst sind ein arg lockerer Verbund aus Leuten denen der Vorschlag zu restriktiv, Leuten, denen er zu liberal ist, und Leuten, denen er zu schlecht formuliert ist. Da die Foundation wohl auch an sich auf eine restriktivere Auslegung drängt, war das noch nicht das letzte Wort. Noch immerhin können wir andächtig staunen, wieviel Männer auf dieser Welt ihren Penis mit Handykameras fotografiert haben.
2. Rechtshilfe
Der deutsche Verein hat sich in der Zwischenzeit entschieden, in bestimmten Fällen Fotografen (und Autoren) finanzielle Unterstützung zu gewähren, wenn diese gegen unrechtmäßige Nachnutzung vorgehen. Aus zuverlässiger Quelle wurde mir versichert, dass damit keine der Speziallizenzbastler gemeint sind, die jetzt schon gerne mal abmahnen, sondern eher Fälle, die tatsächlich prinzipiell für alle Wikipedianer gelten. Das ist super und doch genau das was ein Förderverein machen soll: Initiativen, die schon da sind, fördern.
Als Beispiel fielen mir da die seltsamen Raubdrucke auf Amazon ein, oder natürlich die Bild, die letztens einen autoren- und fotografenfreien Wikipedia-Beileger hatte. Jetzt braucht der Verein nur jemand, der wirklich klagen will. Ich hoffe ja, es sind nicht nur Fotografen dabei, sondern auch Autoren - allein um zu wissen, was ein deutsches Gericht zur komplett unauffindbaren Methode zu sagen hat, mit der Wikipedia selbst Autoren kennzeichnet,
3. Neue-Bilder-Stream
Dank Olaf Simons habe ich übrigens den (mehr oder weniger) Real-Life-Stream neuer Commons-Dateien entdeckt. Damit kann man sicher auch gut arbeiten, und beispielsweise Urheberrechtsverletzungen entdecken. Ich allerdings freue mich mehr am netten Hintergrund und dem schönen Tab, den ich dann ab und an anclicken kann. Weiß zufällig jemand, ob man den in eine Website einbinden oder als Bildschirmschoner nutzbar machen kann? Und nun zum Abschluß noch ein paar Fundstücke aus dem Stream:









1. Penisse
Vorerst gibt es keine Relevanzlöschungen auf Wikimedia Commons, auch nicht bei Sex. Auf einer Diskussionsseite einer Metaseite (Wikipedia halt..) hat sich eine mehr oder weniger improvisierte Abstimmung mit 239:230 Stimmen entschieden, die vorgeschlagene Richtlinie "Sexual content" nicht anzunehmen. Nicht mal vorläufig.
Die Richtlinie hätte neben Offensichtlichem (wie dem Verbot der Kinderpronographie und dem Einholen von Persönlichkeitsrechten, beides Punkte, die schon anderswo geregelt sind) auch solch illustren Punkte wie "nur enzyklopädische Dateinamen" und sonstige Absonderlichkeiten gehabt, um nur ja niemand zu irritieren. Ich zitiere mal: For example, File:Félicien Rops - Sainte-Thérèse.png, an anti-Catholic erotic artwork of Saint Teresa of Ávila, is in Category:Caricatures of Saint Teresa of Ávila instead of the main category Category:Saint Teresa of Ávila. Einer der Hauptkritikpunkte an der Richtlinie war, dass es durch sie möglich wäre, Bilder ohne Gegenkontrolle zu löschen, "weil sie nicht dem Commons-Ziel entsprechen". Das wäre der Gummiparagraph par excellence.
Könnte Wollfetischisten erotisieren.
Natürlich hätte sich Commons mit der Richtlinie sofort alle Probleme eingefangen, die auch die Wikipedia-Löschdiskussionen schon überschatten: im Zweifel gewinnt derjenige, der am schnellsten auf dem Löschknopf ist, und nicht derjenige, der nachdenkt. Wenn die Diskussion schon Standpunkte bringt, dass Tiere beim Sex überhaupt nicht lehrreich sein können, schwamt mir Übles. (Wer will und es braucht darf an dieser Stelle einen antiamerikanischen Rant, Schwerpunkt Prüderie, einsetzen) Und selbst wenn alle Löschungen übergerechtfertigt sind, erfordert das allgemeine Mysterium des Unbekannten und Verschwiegene schon übermenschliches Vertrauen herauf, das auch blind und ohne Kontrollmöglichkeit zu glauben.
Andererseits haben die Contra-Stimmer die Abstimmung nur knapp gewonnen. Die Gegner selbst sind ein arg lockerer Verbund aus Leuten denen der Vorschlag zu restriktiv, Leuten, denen er zu liberal ist, und Leuten, denen er zu schlecht formuliert ist. Da die Foundation wohl auch an sich auf eine restriktivere Auslegung drängt, war das noch nicht das letzte Wort. Noch immerhin können wir andächtig staunen, wieviel Männer auf dieser Welt ihren Penis mit Handykameras fotografiert haben.
2. Rechtshilfe
Der deutsche Verein hat sich in der Zwischenzeit entschieden, in bestimmten Fällen Fotografen (und Autoren) finanzielle Unterstützung zu gewähren, wenn diese gegen unrechtmäßige Nachnutzung vorgehen. Aus zuverlässiger Quelle wurde mir versichert, dass damit keine der Speziallizenzbastler gemeint sind, die jetzt schon gerne mal abmahnen, sondern eher Fälle, die tatsächlich prinzipiell für alle Wikipedianer gelten. Das ist super und doch genau das was ein Förderverein machen soll: Initiativen, die schon da sind, fördern.
Als Beispiel fielen mir da die seltsamen Raubdrucke auf Amazon ein, oder natürlich die Bild, die letztens einen autoren- und fotografenfreien Wikipedia-Beileger hatte. Jetzt braucht der Verein nur jemand, der wirklich klagen will. Ich hoffe ja, es sind nicht nur Fotografen dabei, sondern auch Autoren - allein um zu wissen, was ein deutsches Gericht zur komplett unauffindbaren Methode zu sagen hat, mit der Wikipedia selbst Autoren kennzeichnet,
3. Neue-Bilder-Stream
Dank Olaf Simons habe ich übrigens den (mehr oder weniger) Real-Life-Stream neuer Commons-Dateien entdeckt. Damit kann man sicher auch gut arbeiten, und beispielsweise Urheberrechtsverletzungen entdecken. Ich allerdings freue mich mehr am netten Hintergrund und dem schönen Tab, den ich dann ab und an anclicken kann. Weiß zufällig jemand, ob man den in eine Website einbinden oder als Bildschirmschoner nutzbar machen kann? Und nun zum Abschluß noch ein paar Fundstücke aus dem Stream:

"Why do you want images of animals having sex? This is no way to claim it is educational."
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Wikimedia Deutschland,
Wikipedia
Wenn ich täglich auf den Wikimedia-Spendenbanner kucke..
wird das hier noch der Tag des Sinnierens. Aber je länger ich Pavel in die Augen schaue, desto mehr frage ich mich, warum mich da eigentlich der Geschäftsführer anlächelt, und nicht der Vorsitzende. Und ist das Banner eigentlich auch umfangreich getestet?
wird das hier noch der Tag des Sinnierens. Aber je länger ich Pavel in die Augen schaue, desto mehr frage ich mich, warum mich da eigentlich der Geschäftsführer anlächelt, und nicht der Vorsitzende. Und ist das Banner eigentlich auch umfangreich getestet?
Wenn ich täglich auf den Wikimedia-Spendenbanner kucke..
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Satz zum darüber sinnieren.
Ist crossmedial die Antwort darauf, dass die Multimedia gescheitert ist? Und brauchen wir jetzt eine crosskulturelle Gesellschaft?
Ist crossmedial die Antwort darauf, dass die Multimedia gescheitert ist? Und brauchen wir jetzt eine crosskulturelle Gesellschaft?
Satz zum darüber sinnieren.
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Mittwoch, 15. Dezember 2010
Darummagichberlin (XXI)
Hier wehren sich Unternehmen mit allen Mittel dagegen, dass sie mehr und größere Aufräge kriegen. Tagesspiegel:
Ruwe will als erster privater Räumdienst gegen das im November verschärfte Straßenreinigungsgesetz vorgehen. In einem Kundenschreiben kündigte die Firma für das Frühjahr eine Verfassungsbeschwerde an. „Das Gesetz hindert mich an der Ausübung meiner Tätigkeit“, erklärt Geschäftsführer Klaus Dieter Tschäpe und verweist auf die Vorschrift, wonach Eisbildungen beseitigt werden müssen.
Hier wehren sich Unternehmen mit allen Mittel dagegen, dass sie mehr und größere Aufräge kriegen. Tagesspiegel:
Ruwe will als erster privater Räumdienst gegen das im November verschärfte Straßenreinigungsgesetz vorgehen. In einem Kundenschreiben kündigte die Firma für das Frühjahr eine Verfassungsbeschwerde an. „Das Gesetz hindert mich an der Ausübung meiner Tätigkeit“, erklärt Geschäftsführer Klaus Dieter Tschäpe und verweist auf die Vorschrift, wonach Eisbildungen beseitigt werden müssen.
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Dienstag, 14. Dezember 2010
Offene Tabs wegbloggen 20101214
Weil hier heute weitgehend Wikileakfreier Tag ist, kurze Anekdote am Rande vorweg. Ich in Döneria, Ayran süffelnd, Fotos-für-Kalender-2011-durchschauend, hinter mir offensichtlich ganze Berliner Schulklassen. Und die diskutieren intensiv darüber ob sie sich Low Orbit Ion Cannons installieren sollen oder nicht. Glückwunsch State Department, neue Rekordzeit im Erschaffen von Massenbewegungem
Endlich. Die Wikileaks-Suchmaschine. Cable Search.
Robert Darnton über den Zustand wissenchaftlichen Publizierens. The Library: Three Jeremiads. Wired kürzer und leichter verdaulich: Demand growing for open access science texts and tools
Die Zwölfer. Text muss man nicht unbedingt lesen, aber die beiden Bilder sind soo niedlich. NPR: How To Celebrate 12/12
British Medical Journal: Jonathan D Barry and coworkers discuss the validity of the unique surgical requirements of patients with red hair
The Unknown Blogger Who Changed WikiLeaks Coverage
Und das ultimative Richard-Holbrooke-Portrait: The Last Mission
Ein bißchen Weltuntergangsstimmung? Der Economist über den Zustand Russlands. Stagnation, Korruption, Brutalität. Leider auch ausführlich begründbar. Dmitry Medvedev and Vladimir Putin are presiding over a system that can no longer change
Werfen Männer und Frauen verschieden`Der Ausdruck ist mir aus dem deutschen unbekannt, aber gibt es das Phänomen? Eigentümliches aus der Gender-Welt, und ich hab mir fast den Arm verrenkt beim Versuch: Throwing Like a Girl
Endlich. Die Wikileaks-Suchmaschine. Cable Search.
Robert Darnton über den Zustand wissenchaftlichen Publizierens. The Library: Three Jeremiads. Wired kürzer und leichter verdaulich: Demand growing for open access science texts and tools
Die Zwölfer. Text muss man nicht unbedingt lesen, aber die beiden Bilder sind soo niedlich. NPR: How To Celebrate 12/12
British Medical Journal: Jonathan D Barry and coworkers discuss the validity of the unique surgical requirements of patients with red hair
The Unknown Blogger Who Changed WikiLeaks Coverage
Und das ultimative Richard-Holbrooke-Portrait: The Last Mission
Ein bißchen Weltuntergangsstimmung? Der Economist über den Zustand Russlands. Stagnation, Korruption, Brutalität. Leider auch ausführlich begründbar. Dmitry Medvedev and Vladimir Putin are presiding over a system that can no longer change
Werfen Männer und Frauen verschieden`Der Ausdruck ist mir aus dem deutschen unbekannt, aber gibt es das Phänomen? Eigentümliches aus der Gender-Welt, und ich hab mir fast den Arm verrenkt beim Versuch: Throwing Like a Girl
Weil hier heute weitgehend Wikileakfreier Tag ist, kurze Anekdote am Rande vorweg. Ich in Döneria, Ayran süffelnd, Fotos-für-Kalender-2011-durchschauend, hinter mir offensichtlich ganze Berliner Schulklassen. Und die diskutieren intensiv darüber ob sie sich Low Orbit Ion Cannons installieren sollen oder nicht. Glückwunsch State Department, neue Rekordzeit im Erschaffen von Massenbewegungem
Endlich. Die Wikileaks-Suchmaschine. Cable Search.
Robert Darnton über den Zustand wissenchaftlichen Publizierens. The Library: Three Jeremiads. Wired kürzer und leichter verdaulich: Demand growing for open access science texts and tools
Die Zwölfer. Text muss man nicht unbedingt lesen, aber die beiden Bilder sind soo niedlich. NPR: How To Celebrate 12/12
British Medical Journal: Jonathan D Barry and coworkers discuss the validity of the unique surgical requirements of patients with red hair
The Unknown Blogger Who Changed WikiLeaks Coverage
Und das ultimative Richard-Holbrooke-Portrait: The Last Mission
Ein bißchen Weltuntergangsstimmung? Der Economist über den Zustand Russlands. Stagnation, Korruption, Brutalität. Leider auch ausführlich begründbar. Dmitry Medvedev and Vladimir Putin are presiding over a system that can no longer change
Werfen Männer und Frauen verschieden`Der Ausdruck ist mir aus dem deutschen unbekannt, aber gibt es das Phänomen? Eigentümliches aus der Gender-Welt, und ich hab mir fast den Arm verrenkt beim Versuch: Throwing Like a Girl
Endlich. Die Wikileaks-Suchmaschine. Cable Search.
Robert Darnton über den Zustand wissenchaftlichen Publizierens. The Library: Three Jeremiads. Wired kürzer und leichter verdaulich: Demand growing for open access science texts and tools
Die Zwölfer. Text muss man nicht unbedingt lesen, aber die beiden Bilder sind soo niedlich. NPR: How To Celebrate 12/12
British Medical Journal: Jonathan D Barry and coworkers discuss the validity of the unique surgical requirements of patients with red hair
The Unknown Blogger Who Changed WikiLeaks Coverage
Und das ultimative Richard-Holbrooke-Portrait: The Last Mission
Ein bißchen Weltuntergangsstimmung? Der Economist über den Zustand Russlands. Stagnation, Korruption, Brutalität. Leider auch ausführlich begründbar. Dmitry Medvedev and Vladimir Putin are presiding over a system that can no longer change
Werfen Männer und Frauen verschieden`Der Ausdruck ist mir aus dem deutschen unbekannt, aber gibt es das Phänomen? Eigentümliches aus der Gender-Welt, und ich hab mir fast den Arm verrenkt beim Versuch: Throwing Like a Girl
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Ein Stockwerk unter dem Räuchertee. Wikimedia-Forum im Palais am Festungsgraben.
Wikimedia lud zum Forum. Nicht zum Online-Forum, sondern zum Real-Life-Forum.. Nachdem ich ja schon eher meine Irritation kundgetan hatte, was das alles soll, war ich jetzt da. Zwar bin immer noch ein bißchen irritiert, aber ausreichend mit Wein, Sekt und netten Gesprächen angefüllt, dass mir auch die inhärente Ziellosigkeit der Veranstaltung egal ist.
Ort: Saarländische Galerie im Palais am Festungsgraben, Kernzone des Edel-touristischen Berlins, beim Gorki-Theater, der Stolperstein-Zentrale, neben dem Deutschen Historischen Museum und Staatsoper, unmitten einer .. ähm, ja, Galerie. Leider waren wir nicht in der Lage, den ausstellenden Künstler herauszufinden.
Ich muss zugeben, erwartet hatte ich eher 6 Teilnehmer und eine Runde, die sich nach eienr Stunde wieder verflüchtig. Letztlich wurden es doch 20 Anwesende, und als ich nach anderthalb Stunden der erste war, der die Saarländische Galerie verließ, waren die Gespräche noch im Gange. Und das obwohl es ein Stehempfang war.
Von den 20 Anwesenden waren gut 10 aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen (rlb, Hexer, Davidl, Lienhard, YEO etc..) aber doch immerhin auch fast nur-Vereinsmitglieder, die an sich interessiert sind und sich durch die edle, persönliche Form der Einladung angesprochen fühlten. Wirklich. (Rant am Rande: ich hatte mir die Einladung auf Edel-Butterbrotpapier(?) eingesteckt, um die Adresse zu finden; nach zweimal rein und raus aus der Tasche bestand sie aus einem Dutzend Fetzen. Schick, aber nicht praktisch verwendbar.)

Galeriewürdiges Schaf.
Was passierte: derHexer erzählte länger von so allem Möglichen, es folgte eine längere Vorstellungsrunde (ich wartete die ganze Zeit, dass wir mit Wollknäuelwerfen anfangen um zu sehen wie vernetzt wir am Ende sind), und soweit ich daran beteiligt war oder mithören konnte, sehr verschiedene, spannende Gruppen- und Einzelgespräche zu allem Möglichen.
Leider hab ich dann aus Zeitmangel nicht mehr mitbekommen, was man als Wikimedia-Mitgliedsbeauftragter einer Firma so macht, stelle aber fest, dass es doch bei einigen den Wunsch gibt, irgendwas zu machen, außer zu Wikipedieren. Die Zahl meiner Fragen ist seit dem Treffen eher gewachsen, aber jetzt bin ich ernstlich neugierig auf die Nachfolgeveranstaltung.
Am Rande: welch archäologische Entdeckungen man doch auf der Suche nach Links tätigt: Wikimedia Deutschland/Forum
Ort: Saarländische Galerie im Palais am Festungsgraben, Kernzone des Edel-touristischen Berlins, beim Gorki-Theater, der Stolperstein-Zentrale, neben dem Deutschen Historischen Museum und Staatsoper, unmitten einer .. ähm, ja, Galerie. Leider waren wir nicht in der Lage, den ausstellenden Künstler herauszufinden.
Ich muss zugeben, erwartet hatte ich eher 6 Teilnehmer und eine Runde, die sich nach eienr Stunde wieder verflüchtig. Letztlich wurden es doch 20 Anwesende, und als ich nach anderthalb Stunden der erste war, der die Saarländische Galerie verließ, waren die Gespräche noch im Gange. Und das obwohl es ein Stehempfang war.
Von den 20 Anwesenden waren gut 10 aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen (rlb, Hexer, Davidl, Lienhard, YEO etc..) aber doch immerhin auch fast nur-Vereinsmitglieder, die an sich interessiert sind und sich durch die edle, persönliche Form der Einladung angesprochen fühlten. Wirklich. (Rant am Rande: ich hatte mir die Einladung auf Edel-Butterbrotpapier(?) eingesteckt, um die Adresse zu finden; nach zweimal rein und raus aus der Tasche bestand sie aus einem Dutzend Fetzen. Schick, aber nicht praktisch verwendbar.)
Galeriewürdiges Schaf.
Was passierte: derHexer erzählte länger von so allem Möglichen, es folgte eine längere Vorstellungsrunde (ich wartete die ganze Zeit, dass wir mit Wollknäuelwerfen anfangen um zu sehen wie vernetzt wir am Ende sind), und soweit ich daran beteiligt war oder mithören konnte, sehr verschiedene, spannende Gruppen- und Einzelgespräche zu allem Möglichen.
Leider hab ich dann aus Zeitmangel nicht mehr mitbekommen, was man als Wikimedia-Mitgliedsbeauftragter einer Firma so macht, stelle aber fest, dass es doch bei einigen den Wunsch gibt, irgendwas zu machen, außer zu Wikipedieren. Die Zahl meiner Fragen ist seit dem Treffen eher gewachsen, aber jetzt bin ich ernstlich neugierig auf die Nachfolgeveranstaltung.
Am Rande: welch archäologische Entdeckungen man doch auf der Suche nach Links tätigt: Wikimedia Deutschland/Forum
Wikimedia lud zum Forum. Nicht zum Online-Forum, sondern zum Real-Life-Forum.. Nachdem ich ja schon eher meine Irritation kundgetan hatte, was das alles soll, war ich jetzt da. Zwar bin immer noch ein bißchen irritiert, aber ausreichend mit Wein, Sekt und netten Gesprächen angefüllt, dass mir auch die inhärente Ziellosigkeit der Veranstaltung egal ist.
Ort: Saarländische Galerie im Palais am Festungsgraben, Kernzone des Edel-touristischen Berlins, beim Gorki-Theater, der Stolperstein-Zentrale, neben dem Deutschen Historischen Museum und Staatsoper, unmitten einer .. ähm, ja, Galerie. Leider waren wir nicht in der Lage, den ausstellenden Künstler herauszufinden.
Ich muss zugeben, erwartet hatte ich eher 6 Teilnehmer und eine Runde, die sich nach eienr Stunde wieder verflüchtig. Letztlich wurden es doch 20 Anwesende, und als ich nach anderthalb Stunden der erste war, der die Saarländische Galerie verließ, waren die Gespräche noch im Gange. Und das obwohl es ein Stehempfang war.
Von den 20 Anwesenden waren gut 10 aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen (rlb, Hexer, Davidl, Lienhard, YEO etc..) aber doch immerhin auch fast nur-Vereinsmitglieder, die an sich interessiert sind und sich durch die edle, persönliche Form der Einladung angesprochen fühlten. Wirklich. (Rant am Rande: ich hatte mir die Einladung auf Edel-Butterbrotpapier(?) eingesteckt, um die Adresse zu finden; nach zweimal rein und raus aus der Tasche bestand sie aus einem Dutzend Fetzen. Schick, aber nicht praktisch verwendbar.)

Galeriewürdiges Schaf.
Was passierte: derHexer erzählte länger von so allem Möglichen, es folgte eine längere Vorstellungsrunde (ich wartete die ganze Zeit, dass wir mit Wollknäuelwerfen anfangen um zu sehen wie vernetzt wir am Ende sind), und soweit ich daran beteiligt war oder mithören konnte, sehr verschiedene, spannende Gruppen- und Einzelgespräche zu allem Möglichen.
Leider hab ich dann aus Zeitmangel nicht mehr mitbekommen, was man als Wikimedia-Mitgliedsbeauftragter einer Firma so macht, stelle aber fest, dass es doch bei einigen den Wunsch gibt, irgendwas zu machen, außer zu Wikipedieren. Die Zahl meiner Fragen ist seit dem Treffen eher gewachsen, aber jetzt bin ich ernstlich neugierig auf die Nachfolgeveranstaltung.
Am Rande: welch archäologische Entdeckungen man doch auf der Suche nach Links tätigt: Wikimedia Deutschland/Forum
Ort: Saarländische Galerie im Palais am Festungsgraben, Kernzone des Edel-touristischen Berlins, beim Gorki-Theater, der Stolperstein-Zentrale, neben dem Deutschen Historischen Museum und Staatsoper, unmitten einer .. ähm, ja, Galerie. Leider waren wir nicht in der Lage, den ausstellenden Künstler herauszufinden.
Ich muss zugeben, erwartet hatte ich eher 6 Teilnehmer und eine Runde, die sich nach eienr Stunde wieder verflüchtig. Letztlich wurden es doch 20 Anwesende, und als ich nach anderthalb Stunden der erste war, der die Saarländische Galerie verließ, waren die Gespräche noch im Gange. Und das obwohl es ein Stehempfang war.
Von den 20 Anwesenden waren gut 10 aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen (rlb, Hexer, Davidl, Lienhard, YEO etc..) aber doch immerhin auch fast nur-Vereinsmitglieder, die an sich interessiert sind und sich durch die edle, persönliche Form der Einladung angesprochen fühlten. Wirklich. (Rant am Rande: ich hatte mir die Einladung auf Edel-Butterbrotpapier(?) eingesteckt, um die Adresse zu finden; nach zweimal rein und raus aus der Tasche bestand sie aus einem Dutzend Fetzen. Schick, aber nicht praktisch verwendbar.)
Galeriewürdiges Schaf.
Was passierte: derHexer erzählte länger von so allem Möglichen, es folgte eine längere Vorstellungsrunde (ich wartete die ganze Zeit, dass wir mit Wollknäuelwerfen anfangen um zu sehen wie vernetzt wir am Ende sind), und soweit ich daran beteiligt war oder mithören konnte, sehr verschiedene, spannende Gruppen- und Einzelgespräche zu allem Möglichen.
Leider hab ich dann aus Zeitmangel nicht mehr mitbekommen, was man als Wikimedia-Mitgliedsbeauftragter einer Firma so macht, stelle aber fest, dass es doch bei einigen den Wunsch gibt, irgendwas zu machen, außer zu Wikipedieren. Die Zahl meiner Fragen ist seit dem Treffen eher gewachsen, aber jetzt bin ich ernstlich neugierig auf die Nachfolgeveranstaltung.
Am Rande: welch archäologische Entdeckungen man doch auf der Suche nach Links tätigt: Wikimedia Deutschland/Forum
Ein Stockwerk unter dem Räuchertee. Wikimedia-Forum im Palais am Festungsgraben.
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Wikimedia Deutschland,
Wikipedia
Wikipedia verlinkt 20101214
Man wundert sich fast, warum die Idee so spät aufkommt. Wanting to “create and disseminate the knowledge of all and for all, from Cuba and with the world,” Cuba launches its own online encyclopedia, similar to Wikipedia, called EcuRed.
Sehr bedauerlich, dass die Idee nicht früher kam. RNA Biology Guidelines for Authors. Guidelines for the RNA Families Track This track will primarily publish articles describing either: (1) substantial updates and reviews of existing RNA families or (2) novel RNA families ... These articles must be accompanied by ... at least one Wikipedia article; each centered around the RNA in question.
Noch eine Initiative zur Beteiligung, wieder auf English. Association for Psychological Science: To make this possible, APS is calling upon its members, faculty, and students, to support the Association’s mission to use the power of Wikipedia to represent scientific psychology as fully and as accurately as possible.
Studienergebnis: Technologies du Langage. Wikipedia immer besser bei Google, Studenten mit dem Ergebnis aber immer unzufriedener.
Warum die CC-PD-Kennzeichnung in Wikimedia Commons nützlich ist. Implementing the #CC-PD-mark at #glamwiki
Spannender Blogpost über Sinn und Unsinn von Wikipedia, Bücherein, Lehre undsoweiter, allerdings mit eher ungewöhnlichem Ende. What is the value of Wikipedia really?
Der Signpost sollte ja eh auf der Leseliste des Wikipedianers über dem Tellerrand sein.
Kurz am Rande: WPRI.com: University of Rhode Island students are using what they've learned and updating dozens of oceanography entries on Wikipedia.
Ebenfalls eher kurz, falls man es mal braucht. Praxis: aus Wikipedia zitieren
Sehr bedauerlich, dass die Idee nicht früher kam. RNA Biology Guidelines for Authors. Guidelines for the RNA Families Track This track will primarily publish articles describing either: (1) substantial updates and reviews of existing RNA families or (2) novel RNA families ... These articles must be accompanied by ... at least one Wikipedia article; each centered around the RNA in question.
Noch eine Initiative zur Beteiligung, wieder auf English. Association for Psychological Science: To make this possible, APS is calling upon its members, faculty, and students, to support the Association’s mission to use the power of Wikipedia to represent scientific psychology as fully and as accurately as possible.
Studienergebnis: Technologies du Langage. Wikipedia immer besser bei Google, Studenten mit dem Ergebnis aber immer unzufriedener.
Warum die CC-PD-Kennzeichnung in Wikimedia Commons nützlich ist. Implementing the #CC-PD-mark at #glamwiki
Spannender Blogpost über Sinn und Unsinn von Wikipedia, Bücherein, Lehre undsoweiter, allerdings mit eher ungewöhnlichem Ende. What is the value of Wikipedia really?
Der Signpost sollte ja eh auf der Leseliste des Wikipedianers über dem Tellerrand sein.
Kurz am Rande: WPRI.com: University of Rhode Island students are using what they've learned and updating dozens of oceanography entries on Wikipedia.
Ebenfalls eher kurz, falls man es mal braucht. Praxis: aus Wikipedia zitieren
Man wundert sich fast, warum die Idee so spät aufkommt. Wanting to “create and disseminate the knowledge of all and for all, from Cuba and with the world,” Cuba launches its own online encyclopedia, similar to Wikipedia, called EcuRed.
Sehr bedauerlich, dass die Idee nicht früher kam. RNA Biology Guidelines for Authors. Guidelines for the RNA Families Track This track will primarily publish articles describing either: (1) substantial updates and reviews of existing RNA families or (2) novel RNA families ... These articles must be accompanied by ... at least one Wikipedia article; each centered around the RNA in question.
Noch eine Initiative zur Beteiligung, wieder auf English. Association for Psychological Science: To make this possible, APS is calling upon its members, faculty, and students, to support the Association’s mission to use the power of Wikipedia to represent scientific psychology as fully and as accurately as possible.
Studienergebnis: Technologies du Langage. Wikipedia immer besser bei Google, Studenten mit dem Ergebnis aber immer unzufriedener.
Warum die CC-PD-Kennzeichnung in Wikimedia Commons nützlich ist. Implementing the #CC-PD-mark at #glamwiki
Spannender Blogpost über Sinn und Unsinn von Wikipedia, Bücherein, Lehre undsoweiter, allerdings mit eher ungewöhnlichem Ende. What is the value of Wikipedia really?
Der Signpost sollte ja eh auf der Leseliste des Wikipedianers über dem Tellerrand sein.
Kurz am Rande: WPRI.com: University of Rhode Island students are using what they've learned and updating dozens of oceanography entries on Wikipedia.
Ebenfalls eher kurz, falls man es mal braucht. Praxis: aus Wikipedia zitieren
Sehr bedauerlich, dass die Idee nicht früher kam. RNA Biology Guidelines for Authors. Guidelines for the RNA Families Track This track will primarily publish articles describing either: (1) substantial updates and reviews of existing RNA families or (2) novel RNA families ... These articles must be accompanied by ... at least one Wikipedia article; each centered around the RNA in question.
Noch eine Initiative zur Beteiligung, wieder auf English. Association for Psychological Science: To make this possible, APS is calling upon its members, faculty, and students, to support the Association’s mission to use the power of Wikipedia to represent scientific psychology as fully and as accurately as possible.
Studienergebnis: Technologies du Langage. Wikipedia immer besser bei Google, Studenten mit dem Ergebnis aber immer unzufriedener.
Warum die CC-PD-Kennzeichnung in Wikimedia Commons nützlich ist. Implementing the #CC-PD-mark at #glamwiki
Spannender Blogpost über Sinn und Unsinn von Wikipedia, Bücherein, Lehre undsoweiter, allerdings mit eher ungewöhnlichem Ende. What is the value of Wikipedia really?
Der Signpost sollte ja eh auf der Leseliste des Wikipedianers über dem Tellerrand sein.
Kurz am Rande: WPRI.com: University of Rhode Island students are using what they've learned and updating dozens of oceanography entries on Wikipedia.
Ebenfalls eher kurz, falls man es mal braucht. Praxis: aus Wikipedia zitieren
Wikipedia verlinkt 20101214
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Montag, 13. Dezember 2010
Es braucht ein Wikileaks-Wiki und spektakuläre Fehleinschätzung: ETA-Bomben in Madrid
Christiane Schulzi-Haddouti hat beim Presserat eine Rüge gegen den Spiegel beantragt, da Richtlinie 1.1 des Presserats-Kodex' fordert, die "“Unterrichtung der Öffentlichkeit über Vorgänge oder Ereignisse, die für die Meinungs- und Willensbildung wesentlich sind”, “nicht durch Exklusivverträge mit den Informanten oder durch deren Abschirmung eingeschränkt oder verhindert werden”" Nun hat der Spiegel Zugriff auf die Depeschen, veröffentlicht die aber in Miniaturstückchen und die Schwerpunktsetzung der Berichterstattung hat nun wirklich gar nichts mit Wichtigkeit zu tun. Als Leser englischsprachiger Medien steht man immerhin etwas besser da, allerdings scheinen auch die die nächsten zehn Jahre damit Gewinn machen zu wollen, dass sie jede Depesche einzeln veröffentlichen.
Auch die Wikileaks-Veröffentlichungen selber sind eher fragwürdig. Das tröpfelt vor sich hin, die Depeschen sind nicht durchsuchbar, nicht erläutert, Zusammenhänge fehlen, ein grotestkes Missverhältnis zwischen Aufstand und Ergebnis.
Nun ja, wenn man nicht der Spiegel ist oder auf ein Leak in Wikileaks dzurückgreifen kann, lässt sich kaum etwas daran ändern, dass etwa 0,5% der angepreisten Depeschen öffentlich sind. Was man aber kann: die Depeschen in ein echtes Wiki einstellen. Ein Wiki aufzusetzen dürfte kein großer Aufwand sein, bei dem übersichtlichem Veröffentlichungstempo kann das auch ein Mensch in seiner Freizeit betreuen.
Danach wären sie besser durchsuch- kategorisier- und einordnenbar. Man könnte Links Untereinander setzen, kurze Hintergrundinfos aufsetzen. Personen und Botschaften erläutern, Depeschen zeitlich einordnenbar machen, verschiedene Depeschen zu einem Themenkomplex sammeln, also alles das was die Depeschen von einem unzugänglichen Datenwust und verwertbares Wissen verwandelt und damit den Inhalt der Depeschen wirklich öffentlich nutzbar zu machen. Wenn 1500 Leute einen Mirror basteln können, sollte doch auch einer die Inhalte extrahieren. Oder wäre das was für Wikisource? Was sagen die Wikimedia-Regularien dazu?
Hier geht es erstmal mit der Depesche des Tages weiter: 04MADRID827, SPAIN'S 9-11: ETA MASSACRE IN MADRID THREE DAYS. Und obwohl die Depeschen in ihrer Gesamtheit eher meine Hochachtung vor dem diplomatischen Dient der USA gesteigert haben, lässt sich die heutige nur als Totalausfall beschreiben.
Geschrieben am Tag der Bombenanschläge in Madrid, lässt sie keinen Zweifel daran, dass die Anschläge von der ETA verübt wurden. Dem Schreiber fällt zwar auch auf, dass [t]he magnitude of death and injuries caused by the attack is unprecedented in ETA's history and is, by far, the worst terrorist attack Spain has suffered, die Umstände belegen, dass es a major departure in ETA's modus operandi sei. Aber selbst das Land, das den "Krieg gegen den Terror" ausgerufen hat, hat auch intern nicht den Ansatz eines Gedankens daran, dass jemand anderes als ETA für den Anschlag verantwortlich ist.
This record is a partial extract of the original cable. The full text of the original cable is not available.
C O N F I D E N T I A L SECTION 01 OF 02 MADRID 000827
SIPDIS
FOR S/CT, DS/DSS/ITA, DS/ICI/PII, DS/IP/EUR, DS/DSS/IP,
DS/DSS/OSAC
E.O. 12958: DECL: 03/11/2014
TAGS: PTER PREL ASEC SP OSAC
SUBJECT: SPAIN'S 9-11: ETA MASSACRE IN MADRID THREE DAYS
BEFORE ELECTION, DEATH TOLL UPWARDS OF 173
REF: (A) MADRID 679 (B) MADRID 712
Classified By: A/DCM Carol Urban per 1.5 (b) and (d).
¶1. (SBU) ETA terrorists struck March 11 in the center of
Madrid, placing bombs on four commuter trains. There were a
total of 13 explosions (including three police-controlled
explosions to disactivate bombs.) The bombs exploded in
the middle of rush hour, from 0835 to 0855 local. Interior
Minister Acebes confirmed that the GOS had "no doubt" that
ETA was responsible. He also confirmed that there were no
advisory calls before the bombs went off. The death toll
continues to mount. According to Acebes and other official
sources, the death toll was 173, with more than 600 wounded.
FM Ana Palacio also commented to the press that ETA was
responsible, as did Popular Party candidate for President of
the Government, Mariano Rajoy.
¶2. (C) As noted in reftels, ETA experts in the Spanish
police, as well as other Spanish officials, had expressed
concern to us that ETA would seek to strike before the March
14 general elections. Our contacts said ETA would seek to
strike during the high profile election campaign to
demonstrate that, despite suffering unprecedented arrests and
disruption, it had not given up. In the past two months,
police have had success in disrupting two major ETA attempted
attacks. On February 29, two ETA operatives were arrested
about 100 miles east of Madrid. One was driving a truck
laden with 536 kg of explosives, destined for detonation in
Madrid. On December 24 police stopped an attempt by two
ETA operatives to place backpacks laden with explosives on a
train going from Irun (Basque region) to a Madrid train
station. Acebes said that this demonstrated ETA had been
looking for a spectacular attack, with major civilian
casualties. He added: "I will not accept the intolerable
assertion by those who try to divert the culpability to other
groups."
¶3. (SBU) As a result of these and other police operations,
and the arrest of 126 ETA operatives and accomplices in Spain
in 2003, ETA had not killed anyone in a terrorist attack
since May 2003. The total of three ETA killings for 2003
was the lowest figure in ETA's history (apart from brief
periods of unilateral "cease-fire"). Prior to this attack,
ETA's highest number of victims in a single attack was in
Barcelona in 1987 when ETA exploded a bomb in a Hipercor
shopping center, killing 21. (ETA claimed that it did not
intend to kill so many civilians at Hipercor but that there
had been a problem with the warning call.) Apart from
this, several ETA attacks caused 10 or 12 fatalities, often
against police targets. But ETA had more typically
targeted its victims more discriminately, generally killing
one or two at a time. The total number persons ETA had
killed, before the March 11 Madrid attack, was about 850.
¶4. (C) This attack comes only three days before March 14
general elections. Both major political parties have
canceled campaign events, including major end of campaign
rallies scheduled for March 12. A spokesman for ETA's
political arm, the de-legalized party Batasuna, Arnaldo
Otegi, claims that the attack could not have been by ETA
since, he claimed, ETA phones in ahead of time. Otegi
attributed the attack to Islamic extremists. President's
Office contacts have called us to stress that the GOS is sure
that the perpetrator is ETA, as Acebes has stated
emphatically. They request that the USG support this in its
declarations and not express any doubt in public comments
about the party responsible.
¶5. (SBU) The Ambassador has called King Juan Carlos, FM
Palacio, Madrid Region President Aguirre and President
Aznar's Office to express our solidarity with Spain. FM
Palacio made a point in her conversation with the Ambassador
in objecting to media use of the term "Basque Separatists" to
describe ETA. Now more than ever, she stressed, ETA must be
called only by the name of "ETA Terrorists." The Ambassador
will also write letters to Interior Minister Acebes, the
Mayor of Madrid, and other senior officials.
¶6. (C) Comment: The magnitude of death and injuries caused
by the attack is unprecedented in ETA's history and is, by
far, the worst terrorist attack Spain has suffered. The
fact that there was no warning call combined with massive
civilian casualties represents a major departure in ETA's
modus operandi. The two foiled attacks mentioned (para 2)
above indicate that ETA was already changing its tactics in
favor of indiscriminate attacks. As per reftels, an ETA
under intense police and judicial pressure and lacking in
technical skill for pinpointed attacks appears to have
decided to lash out, not unlike a wounded animal, to cause
maximum civilian harm. As far as the political campaign is
concerned, Mariano Rajoy and the Popular Party, have made
waging the war against ETA, without compromise or dialogue,
central to their campaign. An ETA attack, even this
enormous one, should thus not work against the governing
party. However, if ETA's political wing (the de-legalized
Batausna) is able to seed doubt about the perpetrator, some
might blame the PP government for exposing Spain to Islamic
extremist terrorism because of its Iraq policy. Hence the
call to us from Moncloa for the USG to be clear in public
comments that the perpetrator of this tragedy is ETA.
ARGYROS
Auch die Wikileaks-Veröffentlichungen selber sind eher fragwürdig. Das tröpfelt vor sich hin, die Depeschen sind nicht durchsuchbar, nicht erläutert, Zusammenhänge fehlen, ein grotestkes Missverhältnis zwischen Aufstand und Ergebnis.
Nun ja, wenn man nicht der Spiegel ist oder auf ein Leak in Wikileaks dzurückgreifen kann, lässt sich kaum etwas daran ändern, dass etwa 0,5% der angepreisten Depeschen öffentlich sind. Was man aber kann: die Depeschen in ein echtes Wiki einstellen. Ein Wiki aufzusetzen dürfte kein großer Aufwand sein, bei dem übersichtlichem Veröffentlichungstempo kann das auch ein Mensch in seiner Freizeit betreuen.
Danach wären sie besser durchsuch- kategorisier- und einordnenbar. Man könnte Links Untereinander setzen, kurze Hintergrundinfos aufsetzen. Personen und Botschaften erläutern, Depeschen zeitlich einordnenbar machen, verschiedene Depeschen zu einem Themenkomplex sammeln, also alles das was die Depeschen von einem unzugänglichen Datenwust und verwertbares Wissen verwandelt und damit den Inhalt der Depeschen wirklich öffentlich nutzbar zu machen. Wenn 1500 Leute einen Mirror basteln können, sollte doch auch einer die Inhalte extrahieren. Oder wäre das was für Wikisource? Was sagen die Wikimedia-Regularien dazu?
Hier geht es erstmal mit der Depesche des Tages weiter: 04MADRID827, SPAIN'S 9-11: ETA MASSACRE IN MADRID THREE DAYS. Und obwohl die Depeschen in ihrer Gesamtheit eher meine Hochachtung vor dem diplomatischen Dient der USA gesteigert haben, lässt sich die heutige nur als Totalausfall beschreiben.
Geschrieben am Tag der Bombenanschläge in Madrid, lässt sie keinen Zweifel daran, dass die Anschläge von der ETA verübt wurden. Dem Schreiber fällt zwar auch auf, dass [t]he magnitude of death and injuries caused by the attack is unprecedented in ETA's history and is, by far, the worst terrorist attack Spain has suffered, die Umstände belegen, dass es a major departure in ETA's modus operandi sei. Aber selbst das Land, das den "Krieg gegen den Terror" ausgerufen hat, hat auch intern nicht den Ansatz eines Gedankens daran, dass jemand anderes als ETA für den Anschlag verantwortlich ist.
This record is a partial extract of the original cable. The full text of the original cable is not available.
C O N F I D E N T I A L SECTION 01 OF 02 MADRID 000827
SIPDIS
FOR S/CT, DS/DSS/ITA, DS/ICI/PII, DS/IP/EUR, DS/DSS/IP,
DS/DSS/OSAC
E.O. 12958: DECL: 03/11/2014
TAGS: PTER PREL ASEC SP OSAC
SUBJECT: SPAIN'S 9-11: ETA MASSACRE IN MADRID THREE DAYS
BEFORE ELECTION, DEATH TOLL UPWARDS OF 173
REF: (A) MADRID 679 (B) MADRID 712
Classified By: A/DCM Carol Urban per 1.5 (b) and (d).
¶1. (SBU) ETA terrorists struck March 11 in the center of
Madrid, placing bombs on four commuter trains. There were a
total of 13 explosions (including three police-controlled
explosions to disactivate bombs.) The bombs exploded in
the middle of rush hour, from 0835 to 0855 local. Interior
Minister Acebes confirmed that the GOS had "no doubt" that
ETA was responsible. He also confirmed that there were no
advisory calls before the bombs went off. The death toll
continues to mount. According to Acebes and other official
sources, the death toll was 173, with more than 600 wounded.
FM Ana Palacio also commented to the press that ETA was
responsible, as did Popular Party candidate for President of
the Government, Mariano Rajoy.
¶2. (C) As noted in reftels, ETA experts in the Spanish
police, as well as other Spanish officials, had expressed
concern to us that ETA would seek to strike before the March
14 general elections. Our contacts said ETA would seek to
strike during the high profile election campaign to
demonstrate that, despite suffering unprecedented arrests and
disruption, it had not given up. In the past two months,
police have had success in disrupting two major ETA attempted
attacks. On February 29, two ETA operatives were arrested
about 100 miles east of Madrid. One was driving a truck
laden with 536 kg of explosives, destined for detonation in
Madrid. On December 24 police stopped an attempt by two
ETA operatives to place backpacks laden with explosives on a
train going from Irun (Basque region) to a Madrid train
station. Acebes said that this demonstrated ETA had been
looking for a spectacular attack, with major civilian
casualties. He added: "I will not accept the intolerable
assertion by those who try to divert the culpability to other
groups."
¶3. (SBU) As a result of these and other police operations,
and the arrest of 126 ETA operatives and accomplices in Spain
in 2003, ETA had not killed anyone in a terrorist attack
since May 2003. The total of three ETA killings for 2003
was the lowest figure in ETA's history (apart from brief
periods of unilateral "cease-fire"). Prior to this attack,
ETA's highest number of victims in a single attack was in
Barcelona in 1987 when ETA exploded a bomb in a Hipercor
shopping center, killing 21. (ETA claimed that it did not
intend to kill so many civilians at Hipercor but that there
had been a problem with the warning call.) Apart from
this, several ETA attacks caused 10 or 12 fatalities, often
against police targets. But ETA had more typically
targeted its victims more discriminately, generally killing
one or two at a time. The total number persons ETA had
killed, before the March 11 Madrid attack, was about 850.
¶4. (C) This attack comes only three days before March 14
general elections. Both major political parties have
canceled campaign events, including major end of campaign
rallies scheduled for March 12. A spokesman for ETA's
political arm, the de-legalized party Batasuna, Arnaldo
Otegi, claims that the attack could not have been by ETA
since, he claimed, ETA phones in ahead of time. Otegi
attributed the attack to Islamic extremists. President's
Office contacts have called us to stress that the GOS is sure
that the perpetrator is ETA, as Acebes has stated
emphatically. They request that the USG support this in its
declarations and not express any doubt in public comments
about the party responsible.
¶5. (SBU) The Ambassador has called King Juan Carlos, FM
Palacio, Madrid Region President Aguirre and President
Aznar's Office to express our solidarity with Spain. FM
Palacio made a point in her conversation with the Ambassador
in objecting to media use of the term "Basque Separatists" to
describe ETA. Now more than ever, she stressed, ETA must be
called only by the name of "ETA Terrorists." The Ambassador
will also write letters to Interior Minister Acebes, the
Mayor of Madrid, and other senior officials.
¶6. (C) Comment: The magnitude of death and injuries caused
by the attack is unprecedented in ETA's history and is, by
far, the worst terrorist attack Spain has suffered. The
fact that there was no warning call combined with massive
civilian casualties represents a major departure in ETA's
modus operandi. The two foiled attacks mentioned (para 2)
above indicate that ETA was already changing its tactics in
favor of indiscriminate attacks. As per reftels, an ETA
under intense police and judicial pressure and lacking in
technical skill for pinpointed attacks appears to have
decided to lash out, not unlike a wounded animal, to cause
maximum civilian harm. As far as the political campaign is
concerned, Mariano Rajoy and the Popular Party, have made
waging the war against ETA, without compromise or dialogue,
central to their campaign. An ETA attack, even this
enormous one, should thus not work against the governing
party. However, if ETA's political wing (the de-legalized
Batausna) is able to seed doubt about the perpetrator, some
might blame the PP government for exposing Spain to Islamic
extremist terrorism because of its Iraq policy. Hence the
call to us from Moncloa for the USG to be clear in public
comments that the perpetrator of this tragedy is ETA.
ARGYROS
Christiane Schulzi-Haddouti hat beim Presserat eine Rüge gegen den Spiegel beantragt, da Richtlinie 1.1 des Presserats-Kodex' fordert, die "“Unterrichtung der Öffentlichkeit über Vorgänge oder Ereignisse, die für die Meinungs- und Willensbildung wesentlich sind”, “nicht durch Exklusivverträge mit den Informanten oder durch deren Abschirmung eingeschränkt oder verhindert werden”" Nun hat der Spiegel Zugriff auf die Depeschen, veröffentlicht die aber in Miniaturstückchen und die Schwerpunktsetzung der Berichterstattung hat nun wirklich gar nichts mit Wichtigkeit zu tun. Als Leser englischsprachiger Medien steht man immerhin etwas besser da, allerdings scheinen auch die die nächsten zehn Jahre damit Gewinn machen zu wollen, dass sie jede Depesche einzeln veröffentlichen.
Auch die Wikileaks-Veröffentlichungen selber sind eher fragwürdig. Das tröpfelt vor sich hin, die Depeschen sind nicht durchsuchbar, nicht erläutert, Zusammenhänge fehlen, ein grotestkes Missverhältnis zwischen Aufstand und Ergebnis.
Nun ja, wenn man nicht der Spiegel ist oder auf ein Leak in Wikileaks dzurückgreifen kann, lässt sich kaum etwas daran ändern, dass etwa 0,5% der angepreisten Depeschen öffentlich sind. Was man aber kann: die Depeschen in ein echtes Wiki einstellen. Ein Wiki aufzusetzen dürfte kein großer Aufwand sein, bei dem übersichtlichem Veröffentlichungstempo kann das auch ein Mensch in seiner Freizeit betreuen.
Danach wären sie besser durchsuch- kategorisier- und einordnenbar. Man könnte Links Untereinander setzen, kurze Hintergrundinfos aufsetzen. Personen und Botschaften erläutern, Depeschen zeitlich einordnenbar machen, verschiedene Depeschen zu einem Themenkomplex sammeln, also alles das was die Depeschen von einem unzugänglichen Datenwust und verwertbares Wissen verwandelt und damit den Inhalt der Depeschen wirklich öffentlich nutzbar zu machen. Wenn 1500 Leute einen Mirror basteln können, sollte doch auch einer die Inhalte extrahieren. Oder wäre das was für Wikisource? Was sagen die Wikimedia-Regularien dazu?
Hier geht es erstmal mit der Depesche des Tages weiter: 04MADRID827, SPAIN'S 9-11: ETA MASSACRE IN MADRID THREE DAYS. Und obwohl die Depeschen in ihrer Gesamtheit eher meine Hochachtung vor dem diplomatischen Dient der USA gesteigert haben, lässt sich die heutige nur als Totalausfall beschreiben.
Geschrieben am Tag der Bombenanschläge in Madrid, lässt sie keinen Zweifel daran, dass die Anschläge von der ETA verübt wurden. Dem Schreiber fällt zwar auch auf, dass [t]he magnitude of death and injuries caused by the attack is unprecedented in ETA's history and is, by far, the worst terrorist attack Spain has suffered, die Umstände belegen, dass es a major departure in ETA's modus operandi sei. Aber selbst das Land, das den "Krieg gegen den Terror" ausgerufen hat, hat auch intern nicht den Ansatz eines Gedankens daran, dass jemand anderes als ETA für den Anschlag verantwortlich ist.
This record is a partial extract of the original cable. The full text of the original cable is not available.
C O N F I D E N T I A L SECTION 01 OF 02 MADRID 000827
SIPDIS
FOR S/CT, DS/DSS/ITA, DS/ICI/PII, DS/IP/EUR, DS/DSS/IP,
DS/DSS/OSAC
E.O. 12958: DECL: 03/11/2014
TAGS: PTER PREL ASEC SP OSAC
SUBJECT: SPAIN'S 9-11: ETA MASSACRE IN MADRID THREE DAYS
BEFORE ELECTION, DEATH TOLL UPWARDS OF 173
REF: (A) MADRID 679 (B) MADRID 712
Classified By: A/DCM Carol Urban per 1.5 (b) and (d).
¶1. (SBU) ETA terrorists struck March 11 in the center of
Madrid, placing bombs on four commuter trains. There were a
total of 13 explosions (including three police-controlled
explosions to disactivate bombs.) The bombs exploded in
the middle of rush hour, from 0835 to 0855 local. Interior
Minister Acebes confirmed that the GOS had "no doubt" that
ETA was responsible. He also confirmed that there were no
advisory calls before the bombs went off. The death toll
continues to mount. According to Acebes and other official
sources, the death toll was 173, with more than 600 wounded.
FM Ana Palacio also commented to the press that ETA was
responsible, as did Popular Party candidate for President of
the Government, Mariano Rajoy.
¶2. (C) As noted in reftels, ETA experts in the Spanish
police, as well as other Spanish officials, had expressed
concern to us that ETA would seek to strike before the March
14 general elections. Our contacts said ETA would seek to
strike during the high profile election campaign to
demonstrate that, despite suffering unprecedented arrests and
disruption, it had not given up. In the past two months,
police have had success in disrupting two major ETA attempted
attacks. On February 29, two ETA operatives were arrested
about 100 miles east of Madrid. One was driving a truck
laden with 536 kg of explosives, destined for detonation in
Madrid. On December 24 police stopped an attempt by two
ETA operatives to place backpacks laden with explosives on a
train going from Irun (Basque region) to a Madrid train
station. Acebes said that this demonstrated ETA had been
looking for a spectacular attack, with major civilian
casualties. He added: "I will not accept the intolerable
assertion by those who try to divert the culpability to other
groups."
¶3. (SBU) As a result of these and other police operations,
and the arrest of 126 ETA operatives and accomplices in Spain
in 2003, ETA had not killed anyone in a terrorist attack
since May 2003. The total of three ETA killings for 2003
was the lowest figure in ETA's history (apart from brief
periods of unilateral "cease-fire"). Prior to this attack,
ETA's highest number of victims in a single attack was in
Barcelona in 1987 when ETA exploded a bomb in a Hipercor
shopping center, killing 21. (ETA claimed that it did not
intend to kill so many civilians at Hipercor but that there
had been a problem with the warning call.) Apart from
this, several ETA attacks caused 10 or 12 fatalities, often
against police targets. But ETA had more typically
targeted its victims more discriminately, generally killing
one or two at a time. The total number persons ETA had
killed, before the March 11 Madrid attack, was about 850.
¶4. (C) This attack comes only three days before March 14
general elections. Both major political parties have
canceled campaign events, including major end of campaign
rallies scheduled for March 12. A spokesman for ETA's
political arm, the de-legalized party Batasuna, Arnaldo
Otegi, claims that the attack could not have been by ETA
since, he claimed, ETA phones in ahead of time. Otegi
attributed the attack to Islamic extremists. President's
Office contacts have called us to stress that the GOS is sure
that the perpetrator is ETA, as Acebes has stated
emphatically. They request that the USG support this in its
declarations and not express any doubt in public comments
about the party responsible.
¶5. (SBU) The Ambassador has called King Juan Carlos, FM
Palacio, Madrid Region President Aguirre and President
Aznar's Office to express our solidarity with Spain. FM
Palacio made a point in her conversation with the Ambassador
in objecting to media use of the term "Basque Separatists" to
describe ETA. Now more than ever, she stressed, ETA must be
called only by the name of "ETA Terrorists." The Ambassador
will also write letters to Interior Minister Acebes, the
Mayor of Madrid, and other senior officials.
¶6. (C) Comment: The magnitude of death and injuries caused
by the attack is unprecedented in ETA's history and is, by
far, the worst terrorist attack Spain has suffered. The
fact that there was no warning call combined with massive
civilian casualties represents a major departure in ETA's
modus operandi. The two foiled attacks mentioned (para 2)
above indicate that ETA was already changing its tactics in
favor of indiscriminate attacks. As per reftels, an ETA
under intense police and judicial pressure and lacking in
technical skill for pinpointed attacks appears to have
decided to lash out, not unlike a wounded animal, to cause
maximum civilian harm. As far as the political campaign is
concerned, Mariano Rajoy and the Popular Party, have made
waging the war against ETA, without compromise or dialogue,
central to their campaign. An ETA attack, even this
enormous one, should thus not work against the governing
party. However, if ETA's political wing (the de-legalized
Batausna) is able to seed doubt about the perpetrator, some
might blame the PP government for exposing Spain to Islamic
extremist terrorism because of its Iraq policy. Hence the
call to us from Moncloa for the USG to be clear in public
comments that the perpetrator of this tragedy is ETA.
ARGYROS
Auch die Wikileaks-Veröffentlichungen selber sind eher fragwürdig. Das tröpfelt vor sich hin, die Depeschen sind nicht durchsuchbar, nicht erläutert, Zusammenhänge fehlen, ein grotestkes Missverhältnis zwischen Aufstand und Ergebnis.
Nun ja, wenn man nicht der Spiegel ist oder auf ein Leak in Wikileaks dzurückgreifen kann, lässt sich kaum etwas daran ändern, dass etwa 0,5% der angepreisten Depeschen öffentlich sind. Was man aber kann: die Depeschen in ein echtes Wiki einstellen. Ein Wiki aufzusetzen dürfte kein großer Aufwand sein, bei dem übersichtlichem Veröffentlichungstempo kann das auch ein Mensch in seiner Freizeit betreuen.
Danach wären sie besser durchsuch- kategorisier- und einordnenbar. Man könnte Links Untereinander setzen, kurze Hintergrundinfos aufsetzen. Personen und Botschaften erläutern, Depeschen zeitlich einordnenbar machen, verschiedene Depeschen zu einem Themenkomplex sammeln, also alles das was die Depeschen von einem unzugänglichen Datenwust und verwertbares Wissen verwandelt und damit den Inhalt der Depeschen wirklich öffentlich nutzbar zu machen. Wenn 1500 Leute einen Mirror basteln können, sollte doch auch einer die Inhalte extrahieren. Oder wäre das was für Wikisource? Was sagen die Wikimedia-Regularien dazu?
Hier geht es erstmal mit der Depesche des Tages weiter: 04MADRID827, SPAIN'S 9-11: ETA MASSACRE IN MADRID THREE DAYS. Und obwohl die Depeschen in ihrer Gesamtheit eher meine Hochachtung vor dem diplomatischen Dient der USA gesteigert haben, lässt sich die heutige nur als Totalausfall beschreiben.
Geschrieben am Tag der Bombenanschläge in Madrid, lässt sie keinen Zweifel daran, dass die Anschläge von der ETA verübt wurden. Dem Schreiber fällt zwar auch auf, dass [t]he magnitude of death and injuries caused by the attack is unprecedented in ETA's history and is, by far, the worst terrorist attack Spain has suffered, die Umstände belegen, dass es a major departure in ETA's modus operandi sei. Aber selbst das Land, das den "Krieg gegen den Terror" ausgerufen hat, hat auch intern nicht den Ansatz eines Gedankens daran, dass jemand anderes als ETA für den Anschlag verantwortlich ist.
This record is a partial extract of the original cable. The full text of the original cable is not available.
C O N F I D E N T I A L SECTION 01 OF 02 MADRID 000827
SIPDIS
FOR S/CT, DS/DSS/ITA, DS/ICI/PII, DS/IP/EUR, DS/DSS/IP,
DS/DSS/OSAC
E.O. 12958: DECL: 03/11/2014
TAGS: PTER PREL ASEC SP OSAC
SUBJECT: SPAIN'S 9-11: ETA MASSACRE IN MADRID THREE DAYS
BEFORE ELECTION, DEATH TOLL UPWARDS OF 173
REF: (A) MADRID 679 (B) MADRID 712
Classified By: A/DCM Carol Urban per 1.5 (b) and (d).
¶1. (SBU) ETA terrorists struck March 11 in the center of
Madrid, placing bombs on four commuter trains. There were a
total of 13 explosions (including three police-controlled
explosions to disactivate bombs.) The bombs exploded in
the middle of rush hour, from 0835 to 0855 local. Interior
Minister Acebes confirmed that the GOS had "no doubt" that
ETA was responsible. He also confirmed that there were no
advisory calls before the bombs went off. The death toll
continues to mount. According to Acebes and other official
sources, the death toll was 173, with more than 600 wounded.
FM Ana Palacio also commented to the press that ETA was
responsible, as did Popular Party candidate for President of
the Government, Mariano Rajoy.
¶2. (C) As noted in reftels, ETA experts in the Spanish
police, as well as other Spanish officials, had expressed
concern to us that ETA would seek to strike before the March
14 general elections. Our contacts said ETA would seek to
strike during the high profile election campaign to
demonstrate that, despite suffering unprecedented arrests and
disruption, it had not given up. In the past two months,
police have had success in disrupting two major ETA attempted
attacks. On February 29, two ETA operatives were arrested
about 100 miles east of Madrid. One was driving a truck
laden with 536 kg of explosives, destined for detonation in
Madrid. On December 24 police stopped an attempt by two
ETA operatives to place backpacks laden with explosives on a
train going from Irun (Basque region) to a Madrid train
station. Acebes said that this demonstrated ETA had been
looking for a spectacular attack, with major civilian
casualties. He added: "I will not accept the intolerable
assertion by those who try to divert the culpability to other
groups."
¶3. (SBU) As a result of these and other police operations,
and the arrest of 126 ETA operatives and accomplices in Spain
in 2003, ETA had not killed anyone in a terrorist attack
since May 2003. The total of three ETA killings for 2003
was the lowest figure in ETA's history (apart from brief
periods of unilateral "cease-fire"). Prior to this attack,
ETA's highest number of victims in a single attack was in
Barcelona in 1987 when ETA exploded a bomb in a Hipercor
shopping center, killing 21. (ETA claimed that it did not
intend to kill so many civilians at Hipercor but that there
had been a problem with the warning call.) Apart from
this, several ETA attacks caused 10 or 12 fatalities, often
against police targets. But ETA had more typically
targeted its victims more discriminately, generally killing
one or two at a time. The total number persons ETA had
killed, before the March 11 Madrid attack, was about 850.
¶4. (C) This attack comes only three days before March 14
general elections. Both major political parties have
canceled campaign events, including major end of campaign
rallies scheduled for March 12. A spokesman for ETA's
political arm, the de-legalized party Batasuna, Arnaldo
Otegi, claims that the attack could not have been by ETA
since, he claimed, ETA phones in ahead of time. Otegi
attributed the attack to Islamic extremists. President's
Office contacts have called us to stress that the GOS is sure
that the perpetrator is ETA, as Acebes has stated
emphatically. They request that the USG support this in its
declarations and not express any doubt in public comments
about the party responsible.
¶5. (SBU) The Ambassador has called King Juan Carlos, FM
Palacio, Madrid Region President Aguirre and President
Aznar's Office to express our solidarity with Spain. FM
Palacio made a point in her conversation with the Ambassador
in objecting to media use of the term "Basque Separatists" to
describe ETA. Now more than ever, she stressed, ETA must be
called only by the name of "ETA Terrorists." The Ambassador
will also write letters to Interior Minister Acebes, the
Mayor of Madrid, and other senior officials.
¶6. (C) Comment: The magnitude of death and injuries caused
by the attack is unprecedented in ETA's history and is, by
far, the worst terrorist attack Spain has suffered. The
fact that there was no warning call combined with massive
civilian casualties represents a major departure in ETA's
modus operandi. The two foiled attacks mentioned (para 2)
above indicate that ETA was already changing its tactics in
favor of indiscriminate attacks. As per reftels, an ETA
under intense police and judicial pressure and lacking in
technical skill for pinpointed attacks appears to have
decided to lash out, not unlike a wounded animal, to cause
maximum civilian harm. As far as the political campaign is
concerned, Mariano Rajoy and the Popular Party, have made
waging the war against ETA, without compromise or dialogue,
central to their campaign. An ETA attack, even this
enormous one, should thus not work against the governing
party. However, if ETA's political wing (the de-legalized
Batausna) is able to seed doubt about the perpetrator, some
might blame the PP government for exposing Spain to Islamic
extremist terrorism because of its Iraq policy. Hence the
call to us from Moncloa for the USG to be clear in public
comments that the perpetrator of this tragedy is ETA.
ARGYROS
Es braucht ein Wikileaks-Wiki und spektakuläre Fehleinschätzung: ETA-Bomben in Madrid
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Sonntag, 12. Dezember 2010
Darummagichberlin (XX)
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