Fragen, die sich auf einer Zugreise stellen?
Warum fahren hunderte Menschen Samstag Abend von Leipzig nach Berlin? (Grund mittlerweile gefunden, Touristik & Caravaning International Leipzig), das erklärt auch wer im Zug saß.
Darf man im Ruhebereich eines Zugs hörbar schnarchen?
Wie sieht es im selben Ruhebereich mit dem Verzehr stark riechenden Käses aus?
Samstag, 20. November 2010
Wikipedia-Academy liveblogging: Samstag #wpa10
Hintergrund: Wikipedia Academy
14:51 So, ich klappe mal zusammen und schaue nach ob es noch Kaffee gibt, und beschließe diesen Post. Danke für die tolle Organisation und viele spannende Veranstaltungen. War auf jeden Fall ein sehr lohnendes Wochenende, spannende Leute getroffen, interessante Sachen erfahren, Schick sehr schick.
14:46 Vorschlag Publikum: Enquete-Kommission. Desöfteren Vorschläge ans Support-Team: verbessert unsere Artikel, uns wäre das auch was wert.
14:41 Birken: Paid editing passiert eh, aber es braucht ein Richtlinienwerk. Natürlich gibt es ein Regilarium. Vorschlag: Geldgeber von Außen, Kontrolle bspw durch Wikipedia Deutschland.
14:38 Gibt es Geldgelber für solche Projekte. Achim "es gibt immer Geld für dissemination".
14:35 Am ehesten können Wissenschaftler sich Seminare vorstellen. Für Wissenschaftler: selbst bei Paid editig uninteressant, weil zählt nicht als Publikation.
14:34 Diskussion, ob es Modell für andere Projekte sein könnte.
14:24 Keine Budgetauskunft, aber 1 1/2 Stellen für 3 Jahre plus viel Aktivitäten sonst. Preis pro Artikel dürfte meiner falschen Überschlagsrechnung nach nicht so wahnsinnig fern von den bisher vage geschätzten 1000/Artikel liegen.
14:23 Noch 10 Minuten bis zur Frage.
14:18 Er hat drei Abschlussbericte dabei. Habenwollen. Neben dem kurzen technischen Bericht besteht er vor allem aus vier PediaPress-Bänden mit den dementsprechenden Artikeln.
14:17 Verweis auf Darstellung bei Fachagentur samt Link auf öffentlichen Abschlussbericht.
14:15 Insgesamt 550 Artikel bearbeitet, davon 434 neu oder umfangreich umgeschrieben.
14:14 Absichtlich grüne Biotechnologie nur sehr vorsichtig angefasst, weil schwierig.
14:10 Spannender Artikel zB: Palmöl. "Palmöl ist nicht ganz so einfach". - Monokultur in Asien, sehr umstritten. "Auch dafür keinen Ärger in Wikipedia", ist recht ausgewogen. Ähnlich Biodiesel, Bioethanol. Grundsatzartikel "weiße Biotechnologie, Grüne Biotechnologie."
14:08 Was geklappt hat: Portal ist nett geworden. Zeigt Beispielartikel Buchenholz. Viele Artikel zum Thema Holz, der Rohstoff. Andere Bereich: Biogene Schmierstoffe.
14:07 Detaildiskussion über Aufrufgestaltung.
14:03 Bin jetzt im Besitz einer Wikipedia-Erklär-Broschüre für NAWARO. Achim, falls du nachliest, gibt es den als pdf?
14:01 Am Ende musste NOVA-Institut selber machen: zwei Festangestellte, drei Autoren extra angestellt. Achim fand es inhaltlich sehr erfolgreich.
13:59 Argumentation an Verbände "wenn ihr einen guten Artikel haben wollt, müsst ihr in Wikipedia schreiben", beste Öffentlichkeitsarbeit. Anschreiben, Workshops.. Resonanz "ja, ist interessant", aber kam nichts.
13:59 Community gut. Schwieriger war's "wie kriegen wie die Experten da rein"? Hier nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Verbandsleute.
13:57 Erster Job in Geschäftsstelle: NAWARO-Leuten auf die Finger kucken wg. Wikipediastandards.
13:56 NAWARO-Abschlussbericht per PediaPress.
13:55 Nach einem Jahr, erste Arbeiten, Artikel, Kategorien, Links, Zusammenarbeit mit Community klappt recht gut, Schulung von NAWARO-Experten für WP klappte fast gar nicht.
13:53 Detaillierte Schilderung der Präliminarien von NAWARO (Dauer: 1 Jahr, strukturierte Bestandsaufnahme) und erste Artikel. Faserbereich klappte recht gut.
13:48 Idee kam von Außen, nicht von einem Wikipedianer. Grund: Unzufriedenheit mit Wikipedia-Artikeln, kein Wissen über Wikipedia-Hintergründe. Anfrage an Wikimedia: "habe diese Idee, läßt sie sich realisieren?"
13:47 Bisher einzig offizielles gefördertes, bezahltes Projekt für Wikipedia-Schreiben.
13:46 Raschka stellt das Projekt NAWARO vor.
13:45 Duell mit dem Beamer änderte mit einem Patt. Aber erläuft. 8 Zuhörer. Beim Essen waren deutlich mehr ihr Banausen!
13:44 Zwei weitere Zuhörer sind angekündigt.
13:40 Letzte Etappe. Vor derzeit 6 Zuschauern kämpft Achim Raschka gegen den Beamer und den Anschluss. Es wird werden Achim Raschka: „Erfahrungen und Ergebnisse aus dem WikiProjekt Nachwachsende Rohstoffe".
13:06 Vortrag vorbei. Pause. Juhu! Bin schon extrem dekoffeiiniert.
13:05 "Wissenschaftler arbeiten nicht vorausschauend."
13:03 Open Access ist eher unbeleckt, was Lizenzen angeht. "Mach mal"-Lizenz oft vorherrschend.
13:01 Publikum: vieles wird sich ändern und andere Medien werde dazukommen. Aber skeptisch ob das wirklich eine Änderung ist, oder ob sich nicht die Wichtung auf die anderen Medien ausweitet.
12:57 Diskussion über Meriten und Probleme von Papier als Kommunikationsmedium. Publikum: Es wird nicht zuviel publiziert, sondern zuviel was nicht publikationswürdig ist. Versagen des Peer Review.
12:55 Jetzt wäre noch Diskussion dran, schauen ob sie in den Zeitplan sind. Publikum: Sachen die nützlich sind, werden sich durchsetzen. Hört auch zum ersten mal von ORCID, sinnvolle und gute Lösung. Fischer: entscheidende Stelle sind wissenschaftliche Verlage, die im Zentrum des Publikationswesens sitzen. Verlage haben aber wenig Interesse eine Änderung am System zu haben.
12:53 Rotes Fazit in Slide "Information technology is changing science - but it's up to scientists and their readers to decide how."
12:50 Fischer: Vorschlag bei ORCID; wäre auch in Wikipedia nutzbar und könnte so Reputation bringen. Spontan überraschend aber coole Idee.
12:50 Diskussion über Article Level Metrics: Impaktfaktor nicht mehr per Journal sondern per Article.
12:45 Neues Bild: Katze am Computer. (und diverse Websites, PLos One, Neurotic Physioloy, Databases, Open Notebooks (Open Wetware).
12:43 ORCID "Open Researcher and Contributor ID", dentral register für researchers. Schon mal vor 20 Jahren versucht, daran gescheitert dass Fachgesellschaften und Publisher nicht dafür waren.
12:42 Diskussion: Viele Fachgesellschaften sind aktiv gegen Open Access, weil Fachgesellschafts-Journals eine Einnahmequelle sind.
12:41 Diskussion warum sich das System kaum ändert, wenn doch alle wissen wie sehr es knirscht. Sinneswandel bei den Nachwuchsleuten, wenn sie entsprechende Positionen erreichen? Es ist laaangsam.
12:40 Über Twitter (danke @EvoMRI), Video in pdf.
12:37 Namensprobleme: zu jedem halbwegs häufigen Namen gibt es zahlreiche Publiktanionen und diverse Autoren aus verschiedenen Fachgebieten. Bei abgekürzten Vornamen endgültig ausschichtslos.
12:35 "Smallest publishable unit", Forschungsarbeiten so gestückelt, dass sie möglichst viele Papers ergibt -> In der Masse komplett unlesbar. Viele Erkenntnisse nicht publizierbar, müssen aber als Paper publiziert werden. Liest niemand, weil alle nur die Daten wollen. bsp. 70 Papers/Tag allein zu Zinkproteinen, wer soll das lesen? Alles redundant, nichts wird gelesen. Hilft wenig, dass die Lizenezn abschließen, die Datenformate abschließen.
12:35 Zentraler Grund für Veränderung: System knirscht an allen Enden und Ecken, das System steht kurz vor dem Zusammenbruch.
12:34 Wobei die biologischen lautmalerischen Umschreibungen der Vogelstimmen echt eine große zivilisatorische und künstlersiche Errungenschaft ist, imho.
12:33 Publikum: Problem ist aber alt: Astronimische Daten, Vogelstimmen etc, alle nicht für Papier geeignet.
12:32 Entspräche es einem Bedürfnis, dass sich das wesentlich ändert? In Bio Papier extrem unpraktisch bei DNA-Sequenzen Proteinsequenzen etc. Kein Mensch will fünf Seiten Daten abtippen.
12:30 Zukunft wird sich vom Papier lösen und von Formaten, die auf Papier zugeschnitten sind. "Man kann Videos und Audos in PDFs einbinden, macht aber kaum jemand. Man kann's nicht drucken."
12:29 Wir kommen zum Ausblick. 1800 -> 2010 -> ?
12:27 Neues Bild: Fra(?) kuckt durch Schlüsselloch. Im Hintergrund Euroscheine.
12:25 OA-Journals werden häufiger zitiert. Klar.
12:23 Diskussion: OA stark unterschiedlich in Disziplinen, Mathe oder Bio nutzen es vgl. viel, ein wirklich gut informierter SPrachwissenschaftler hat schon mal vage gehört, dass es sowas wie OA gibt. Fischer: Chemiker interessiert das Jahr nicht, setzen auf das traditionellste System als wäre 1800. Chemie konservativster Fachbereich.
12:21 Publikum: Problem auch politisch, bsp. Elsevier verhandelt nicht mit Bibliotheken sondern mit Kultusministerien, aus der Hand der Wissenschaftler. Gegenbewegung, zB DFG fördert Open Access.
12:18 Versorgungslage für Jungwissenschaftler desaströs, entweder Lehrstuhl oder nichts. "Natürlich wissen alle, dass es absurd ist." Wenn man sich dagegen engagiert, hat man keine Zeit zum publizieren -> das war's.
12:17 Frage aus Publikum zu heutigem Publikationswesen: sind wissenschaftler so blöd oder tun sie nur so. "Alle Wissenschaftler hassen dieses System". Frage ist, wer es ändern kann und wie..
12:14 Lizenzinkompatibilität besonders schlimm bei Datenbanken. Aber in US haben Datenbanken doch gar kein Urheberrecht.. bin verwirrt.. muss mal ergründen wie Datenbanken in US Lizenzen haben können. Muss mal loswerden: Datenbankdirektive der EG ist sowohl inhaltlich als auch handwerklich eines der schlimmsten IP-Gesetze je gemacht.
12:11 Bild von Mann mit tollem Fernglas als Slide. Illustriert mehr Sichtbarkeit glaube ich. Erinnert mich daran, dass KIII einen deutlich schöne Aussicht hatte, H1 hingegen fensterfrei ist.
12:08 OA Gold (klassische Journals nur halt OA) und OA Green: Texte schon zugänglich bevor sie durch Peer-Review gegangen ist. (zB arXiv.org), preprint server (Texte aus closed Journals, die nachträglich ge-OA-t wurden)
12:07 Phänomenal, Akku läuft schon seit ner Stunde und verspricht noch 7 1/2 Stunden mehr.
12:06 OA-Journals sehr heterogen: verschiedene Lizenzen, unterschiedliche Impact Factors (großer Teil sehr niedrig) aber wie gesagt mit Ausnahmen. Sehr heterogen in der Finanzierung.
12:05 Aufregung über Impact Factor. In seiner derzeitigen Anwendung komplett absurd.
12:04 Nachdem es jetzt Paralellplanung im Raum nebenan gibt, etwa 15 Anwesende.
12:04 Antwort Mietchen: prinzipiell closed Journals noch vorne, punktuell hat es sich aber schon geändert. Gibt in bestimmten Fachbereichen auch Open Review Journals die Nummer 1 sind.
12:03 5400 Journals im DOAJ (Directory of Open Access Journals), etwa 80% aller OA-Journals. Im Schnitt kommen 3 pro Tag dazu. Damit größer als große Publisher. Frage nach Impact Factors.
11:59 Beschreibt derzeitiges Publikationssystem: bekanntermaßen eine Zumutung für alle außer die Verlage. "Open Access ist Notwehr."
11:56 Open-Access-Vortrag beginnt. Grundthesen "Wissenschaftler werden in absehbarer Zeit nicht an Wikipedia teilnehmen. Es gibt aber Hoffnung. Schlüssel ist Open Access."
11:36 Kaffeepause. In 10 Minuten geht es weiter mit Lars Fischer: „Von Open Access zu Freiem Wissen und Freien Lizenzen“. Andernorts planen Wikipediader die Feierlichkeiten zum 10jährigen Jubiläum.
11:34 Der Vortrag, den ich kaum mitbekam, hier zum nachlesen: Wissenschaft als Wiki.
11:31 Wer noch kommt: in KIII findet nichts statt, sondern alles in H1 und H2 im Hauptgebäude. Bin selten in einem so neu renovierten Hörsaal einer Uni gewesen. 24 Anwesende plus diverse, die ich draußen vor der Tür gesehen habe.
11:27 Shame on me. Daniel Mietchen: „Wissenschaft als Wiki“ höre ich erst nur grade halb im Hintergrund, und kriege eher am Rande mit, dass die Diskussion durchaus interessant verläuft. Allerdings eher zum Thema "sollten/müssen/dürften Wissenschaftler in der Wikipedia arbeiten" als zu einem Extra-Wiki.
Noch mehr Shame: anscheinend habe ich Lizzy falsch geschrieben. Sorry, sorry, sorry, es sind natürlich zwei Z!
Weniger Schaden, neues Kaffeeproblem: es gibt Kaffee, Tassen und alles. Nur keine einzige wirklich gerade Ablagefläche in Hörsaal H1. Dafür gibt es Steckdosen. Hooray.
14:51 So, ich klappe mal zusammen und schaue nach ob es noch Kaffee gibt, und beschließe diesen Post. Danke für die tolle Organisation und viele spannende Veranstaltungen. War auf jeden Fall ein sehr lohnendes Wochenende, spannende Leute getroffen, interessante Sachen erfahren, Schick sehr schick.
14:46 Vorschlag Publikum: Enquete-Kommission. Desöfteren Vorschläge ans Support-Team: verbessert unsere Artikel, uns wäre das auch was wert.
14:41 Birken: Paid editing passiert eh, aber es braucht ein Richtlinienwerk. Natürlich gibt es ein Regilarium. Vorschlag: Geldgeber von Außen, Kontrolle bspw durch Wikipedia Deutschland.
14:38 Gibt es Geldgelber für solche Projekte. Achim "es gibt immer Geld für dissemination".
14:35 Am ehesten können Wissenschaftler sich Seminare vorstellen. Für Wissenschaftler: selbst bei Paid editig uninteressant, weil zählt nicht als Publikation.
14:34 Diskussion, ob es Modell für andere Projekte sein könnte.
14:24 Keine Budgetauskunft, aber 1 1/2 Stellen für 3 Jahre plus viel Aktivitäten sonst. Preis pro Artikel dürfte meiner falschen Überschlagsrechnung nach nicht so wahnsinnig fern von den bisher vage geschätzten 1000/Artikel liegen.
14:23 Noch 10 Minuten bis zur Frage.
14:18 Er hat drei Abschlussbericte dabei. Habenwollen. Neben dem kurzen technischen Bericht besteht er vor allem aus vier PediaPress-Bänden mit den dementsprechenden Artikeln.
14:17 Verweis auf Darstellung bei Fachagentur samt Link auf öffentlichen Abschlussbericht.
14:15 Insgesamt 550 Artikel bearbeitet, davon 434 neu oder umfangreich umgeschrieben.
14:14 Absichtlich grüne Biotechnologie nur sehr vorsichtig angefasst, weil schwierig.
14:10 Spannender Artikel zB: Palmöl. "Palmöl ist nicht ganz so einfach". - Monokultur in Asien, sehr umstritten. "Auch dafür keinen Ärger in Wikipedia", ist recht ausgewogen. Ähnlich Biodiesel, Bioethanol. Grundsatzartikel "weiße Biotechnologie, Grüne Biotechnologie."
14:08 Was geklappt hat: Portal ist nett geworden. Zeigt Beispielartikel Buchenholz. Viele Artikel zum Thema Holz, der Rohstoff. Andere Bereich: Biogene Schmierstoffe.
14:07 Detaildiskussion über Aufrufgestaltung.
14:03 Bin jetzt im Besitz einer Wikipedia-Erklär-Broschüre für NAWARO. Achim, falls du nachliest, gibt es den als pdf?
14:01 Am Ende musste NOVA-Institut selber machen: zwei Festangestellte, drei Autoren extra angestellt. Achim fand es inhaltlich sehr erfolgreich.
13:59 Argumentation an Verbände "wenn ihr einen guten Artikel haben wollt, müsst ihr in Wikipedia schreiben", beste Öffentlichkeitsarbeit. Anschreiben, Workshops.. Resonanz "ja, ist interessant", aber kam nichts.
13:59 Community gut. Schwieriger war's "wie kriegen wie die Experten da rein"? Hier nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Verbandsleute.
13:57 Erster Job in Geschäftsstelle: NAWARO-Leuten auf die Finger kucken wg. Wikipediastandards.
13:56 NAWARO-Abschlussbericht per PediaPress.
13:55 Nach einem Jahr, erste Arbeiten, Artikel, Kategorien, Links, Zusammenarbeit mit Community klappt recht gut, Schulung von NAWARO-Experten für WP klappte fast gar nicht.
13:53 Detaillierte Schilderung der Präliminarien von NAWARO (Dauer: 1 Jahr, strukturierte Bestandsaufnahme) und erste Artikel. Faserbereich klappte recht gut.
13:48 Idee kam von Außen, nicht von einem Wikipedianer. Grund: Unzufriedenheit mit Wikipedia-Artikeln, kein Wissen über Wikipedia-Hintergründe. Anfrage an Wikimedia: "habe diese Idee, läßt sie sich realisieren?"
13:47 Bisher einzig offizielles gefördertes, bezahltes Projekt für Wikipedia-Schreiben.
13:46 Raschka stellt das Projekt NAWARO vor.
13:45 Duell mit dem Beamer änderte mit einem Patt. Aber erläuft. 8 Zuhörer. Beim Essen waren deutlich mehr ihr Banausen!
13:44 Zwei weitere Zuhörer sind angekündigt.
13:40 Letzte Etappe. Vor derzeit 6 Zuschauern kämpft Achim Raschka gegen den Beamer und den Anschluss. Es wird werden Achim Raschka: „Erfahrungen und Ergebnisse aus dem WikiProjekt Nachwachsende Rohstoffe".
13:06 Vortrag vorbei. Pause. Juhu! Bin schon extrem dekoffeiiniert.
13:05 "Wissenschaftler arbeiten nicht vorausschauend."
13:03 Open Access ist eher unbeleckt, was Lizenzen angeht. "Mach mal"-Lizenz oft vorherrschend.
13:01 Publikum: vieles wird sich ändern und andere Medien werde dazukommen. Aber skeptisch ob das wirklich eine Änderung ist, oder ob sich nicht die Wichtung auf die anderen Medien ausweitet.
12:57 Diskussion über Meriten und Probleme von Papier als Kommunikationsmedium. Publikum: Es wird nicht zuviel publiziert, sondern zuviel was nicht publikationswürdig ist. Versagen des Peer Review.
12:55 Jetzt wäre noch Diskussion dran, schauen ob sie in den Zeitplan sind. Publikum: Sachen die nützlich sind, werden sich durchsetzen. Hört auch zum ersten mal von ORCID, sinnvolle und gute Lösung. Fischer: entscheidende Stelle sind wissenschaftliche Verlage, die im Zentrum des Publikationswesens sitzen. Verlage haben aber wenig Interesse eine Änderung am System zu haben.
12:53 Rotes Fazit in Slide "Information technology is changing science - but it's up to scientists and their readers to decide how."
12:50 Fischer: Vorschlag bei ORCID; wäre auch in Wikipedia nutzbar und könnte so Reputation bringen. Spontan überraschend aber coole Idee.
12:50 Diskussion über Article Level Metrics: Impaktfaktor nicht mehr per Journal sondern per Article.
12:45 Neues Bild: Katze am Computer. (und diverse Websites, PLos One, Neurotic Physioloy, Databases, Open Notebooks (Open Wetware).
12:43 ORCID "Open Researcher and Contributor ID", dentral register für researchers. Schon mal vor 20 Jahren versucht, daran gescheitert dass Fachgesellschaften und Publisher nicht dafür waren.
12:42 Diskussion: Viele Fachgesellschaften sind aktiv gegen Open Access, weil Fachgesellschafts-Journals eine Einnahmequelle sind.
12:41 Diskussion warum sich das System kaum ändert, wenn doch alle wissen wie sehr es knirscht. Sinneswandel bei den Nachwuchsleuten, wenn sie entsprechende Positionen erreichen? Es ist laaangsam.
12:40 Über Twitter (danke @EvoMRI), Video in pdf.
12:37 Namensprobleme: zu jedem halbwegs häufigen Namen gibt es zahlreiche Publiktanionen und diverse Autoren aus verschiedenen Fachgebieten. Bei abgekürzten Vornamen endgültig ausschichtslos.
12:35 "Smallest publishable unit", Forschungsarbeiten so gestückelt, dass sie möglichst viele Papers ergibt -> In der Masse komplett unlesbar. Viele Erkenntnisse nicht publizierbar, müssen aber als Paper publiziert werden. Liest niemand, weil alle nur die Daten wollen. bsp. 70 Papers/Tag allein zu Zinkproteinen, wer soll das lesen? Alles redundant, nichts wird gelesen. Hilft wenig, dass die Lizenezn abschließen, die Datenformate abschließen.
12:35 Zentraler Grund für Veränderung: System knirscht an allen Enden und Ecken, das System steht kurz vor dem Zusammenbruch.
12:34 Wobei die biologischen lautmalerischen Umschreibungen der Vogelstimmen echt eine große zivilisatorische und künstlersiche Errungenschaft ist, imho.
12:33 Publikum: Problem ist aber alt: Astronimische Daten, Vogelstimmen etc, alle nicht für Papier geeignet.
12:32 Entspräche es einem Bedürfnis, dass sich das wesentlich ändert? In Bio Papier extrem unpraktisch bei DNA-Sequenzen Proteinsequenzen etc. Kein Mensch will fünf Seiten Daten abtippen.
12:30 Zukunft wird sich vom Papier lösen und von Formaten, die auf Papier zugeschnitten sind. "Man kann Videos und Audos in PDFs einbinden, macht aber kaum jemand. Man kann's nicht drucken."
12:29 Wir kommen zum Ausblick. 1800 -> 2010 -> ?
12:27 Neues Bild: Fra(?) kuckt durch Schlüsselloch. Im Hintergrund Euroscheine.
12:25 OA-Journals werden häufiger zitiert. Klar.
12:23 Diskussion: OA stark unterschiedlich in Disziplinen, Mathe oder Bio nutzen es vgl. viel, ein wirklich gut informierter SPrachwissenschaftler hat schon mal vage gehört, dass es sowas wie OA gibt. Fischer: Chemiker interessiert das Jahr nicht, setzen auf das traditionellste System als wäre 1800. Chemie konservativster Fachbereich.
12:21 Publikum: Problem auch politisch, bsp. Elsevier verhandelt nicht mit Bibliotheken sondern mit Kultusministerien, aus der Hand der Wissenschaftler. Gegenbewegung, zB DFG fördert Open Access.
12:18 Versorgungslage für Jungwissenschaftler desaströs, entweder Lehrstuhl oder nichts. "Natürlich wissen alle, dass es absurd ist." Wenn man sich dagegen engagiert, hat man keine Zeit zum publizieren -> das war's.
12:17 Frage aus Publikum zu heutigem Publikationswesen: sind wissenschaftler so blöd oder tun sie nur so. "Alle Wissenschaftler hassen dieses System". Frage ist, wer es ändern kann und wie..
12:14 Lizenzinkompatibilität besonders schlimm bei Datenbanken. Aber in US haben Datenbanken doch gar kein Urheberrecht.. bin verwirrt.. muss mal ergründen wie Datenbanken in US Lizenzen haben können. Muss mal loswerden: Datenbankdirektive der EG ist sowohl inhaltlich als auch handwerklich eines der schlimmsten IP-Gesetze je gemacht.
12:11 Bild von Mann mit tollem Fernglas als Slide. Illustriert mehr Sichtbarkeit glaube ich. Erinnert mich daran, dass KIII einen deutlich schöne Aussicht hatte, H1 hingegen fensterfrei ist.
12:08 OA Gold (klassische Journals nur halt OA) und OA Green: Texte schon zugänglich bevor sie durch Peer-Review gegangen ist. (zB arXiv.org), preprint server (Texte aus closed Journals, die nachträglich ge-OA-t wurden)
12:07 Phänomenal, Akku läuft schon seit ner Stunde und verspricht noch 7 1/2 Stunden mehr.
12:06 OA-Journals sehr heterogen: verschiedene Lizenzen, unterschiedliche Impact Factors (großer Teil sehr niedrig) aber wie gesagt mit Ausnahmen. Sehr heterogen in der Finanzierung.
12:05 Aufregung über Impact Factor. In seiner derzeitigen Anwendung komplett absurd.
12:04 Nachdem es jetzt Paralellplanung im Raum nebenan gibt, etwa 15 Anwesende.
12:04 Antwort Mietchen: prinzipiell closed Journals noch vorne, punktuell hat es sich aber schon geändert. Gibt in bestimmten Fachbereichen auch Open Review Journals die Nummer 1 sind.
12:03 5400 Journals im DOAJ (Directory of Open Access Journals), etwa 80% aller OA-Journals. Im Schnitt kommen 3 pro Tag dazu. Damit größer als große Publisher. Frage nach Impact Factors.
11:59 Beschreibt derzeitiges Publikationssystem: bekanntermaßen eine Zumutung für alle außer die Verlage. "Open Access ist Notwehr."
11:56 Open-Access-Vortrag beginnt. Grundthesen "Wissenschaftler werden in absehbarer Zeit nicht an Wikipedia teilnehmen. Es gibt aber Hoffnung. Schlüssel ist Open Access."
11:36 Kaffeepause. In 10 Minuten geht es weiter mit Lars Fischer: „Von Open Access zu Freiem Wissen und Freien Lizenzen“. Andernorts planen Wikipediader die Feierlichkeiten zum 10jährigen Jubiläum.
11:34 Der Vortrag, den ich kaum mitbekam, hier zum nachlesen: Wissenschaft als Wiki.
11:31 Wer noch kommt: in KIII findet nichts statt, sondern alles in H1 und H2 im Hauptgebäude. Bin selten in einem so neu renovierten Hörsaal einer Uni gewesen. 24 Anwesende plus diverse, die ich draußen vor der Tür gesehen habe.
11:27 Shame on me. Daniel Mietchen: „Wissenschaft als Wiki“ höre ich erst nur grade halb im Hintergrund, und kriege eher am Rande mit, dass die Diskussion durchaus interessant verläuft. Allerdings eher zum Thema "sollten/müssen/dürften Wissenschaftler in der Wikipedia arbeiten" als zu einem Extra-Wiki.
Noch mehr Shame: anscheinend habe ich Lizzy falsch geschrieben. Sorry, sorry, sorry, es sind natürlich zwei Z!
Weniger Schaden, neues Kaffeeproblem: es gibt Kaffee, Tassen und alles. Nur keine einzige wirklich gerade Ablagefläche in Hörsaal H1. Dafür gibt es Steckdosen. Hooray.
Hintergrund: Wikipedia Academy
14:51 So, ich klappe mal zusammen und schaue nach ob es noch Kaffee gibt, und beschließe diesen Post. Danke für die tolle Organisation und viele spannende Veranstaltungen. War auf jeden Fall ein sehr lohnendes Wochenende, spannende Leute getroffen, interessante Sachen erfahren, Schick sehr schick.
14:46 Vorschlag Publikum: Enquete-Kommission. Desöfteren Vorschläge ans Support-Team: verbessert unsere Artikel, uns wäre das auch was wert.
14:41 Birken: Paid editing passiert eh, aber es braucht ein Richtlinienwerk. Natürlich gibt es ein Regilarium. Vorschlag: Geldgeber von Außen, Kontrolle bspw durch Wikipedia Deutschland.
14:38 Gibt es Geldgelber für solche Projekte. Achim "es gibt immer Geld für dissemination".
14:35 Am ehesten können Wissenschaftler sich Seminare vorstellen. Für Wissenschaftler: selbst bei Paid editig uninteressant, weil zählt nicht als Publikation.
14:34 Diskussion, ob es Modell für andere Projekte sein könnte.
14:24 Keine Budgetauskunft, aber 1 1/2 Stellen für 3 Jahre plus viel Aktivitäten sonst. Preis pro Artikel dürfte meiner falschen Überschlagsrechnung nach nicht so wahnsinnig fern von den bisher vage geschätzten 1000/Artikel liegen.
14:23 Noch 10 Minuten bis zur Frage.
14:18 Er hat drei Abschlussbericte dabei. Habenwollen. Neben dem kurzen technischen Bericht besteht er vor allem aus vier PediaPress-Bänden mit den dementsprechenden Artikeln.
14:17 Verweis auf Darstellung bei Fachagentur samt Link auf öffentlichen Abschlussbericht.
14:15 Insgesamt 550 Artikel bearbeitet, davon 434 neu oder umfangreich umgeschrieben.
14:14 Absichtlich grüne Biotechnologie nur sehr vorsichtig angefasst, weil schwierig.
14:10 Spannender Artikel zB: Palmöl. "Palmöl ist nicht ganz so einfach". - Monokultur in Asien, sehr umstritten. "Auch dafür keinen Ärger in Wikipedia", ist recht ausgewogen. Ähnlich Biodiesel, Bioethanol. Grundsatzartikel "weiße Biotechnologie, Grüne Biotechnologie."
14:08 Was geklappt hat: Portal ist nett geworden. Zeigt Beispielartikel Buchenholz. Viele Artikel zum Thema Holz, der Rohstoff. Andere Bereich: Biogene Schmierstoffe.
14:07 Detaildiskussion über Aufrufgestaltung.
14:03 Bin jetzt im Besitz einer Wikipedia-Erklär-Broschüre für NAWARO. Achim, falls du nachliest, gibt es den als pdf?
14:01 Am Ende musste NOVA-Institut selber machen: zwei Festangestellte, drei Autoren extra angestellt. Achim fand es inhaltlich sehr erfolgreich.
13:59 Argumentation an Verbände "wenn ihr einen guten Artikel haben wollt, müsst ihr in Wikipedia schreiben", beste Öffentlichkeitsarbeit. Anschreiben, Workshops.. Resonanz "ja, ist interessant", aber kam nichts.
13:59 Community gut. Schwieriger war's "wie kriegen wie die Experten da rein"? Hier nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Verbandsleute.
13:57 Erster Job in Geschäftsstelle: NAWARO-Leuten auf die Finger kucken wg. Wikipediastandards.
13:56 NAWARO-Abschlussbericht per PediaPress.
13:55 Nach einem Jahr, erste Arbeiten, Artikel, Kategorien, Links, Zusammenarbeit mit Community klappt recht gut, Schulung von NAWARO-Experten für WP klappte fast gar nicht.
13:53 Detaillierte Schilderung der Präliminarien von NAWARO (Dauer: 1 Jahr, strukturierte Bestandsaufnahme) und erste Artikel. Faserbereich klappte recht gut.
13:48 Idee kam von Außen, nicht von einem Wikipedianer. Grund: Unzufriedenheit mit Wikipedia-Artikeln, kein Wissen über Wikipedia-Hintergründe. Anfrage an Wikimedia: "habe diese Idee, läßt sie sich realisieren?"
13:47 Bisher einzig offizielles gefördertes, bezahltes Projekt für Wikipedia-Schreiben.
13:46 Raschka stellt das Projekt NAWARO vor.
13:45 Duell mit dem Beamer änderte mit einem Patt. Aber erläuft. 8 Zuhörer. Beim Essen waren deutlich mehr ihr Banausen!
13:44 Zwei weitere Zuhörer sind angekündigt.
13:40 Letzte Etappe. Vor derzeit 6 Zuschauern kämpft Achim Raschka gegen den Beamer und den Anschluss. Es wird werden Achim Raschka: „Erfahrungen und Ergebnisse aus dem WikiProjekt Nachwachsende Rohstoffe".
13:06 Vortrag vorbei. Pause. Juhu! Bin schon extrem dekoffeiiniert.
13:05 "Wissenschaftler arbeiten nicht vorausschauend."
13:03 Open Access ist eher unbeleckt, was Lizenzen angeht. "Mach mal"-Lizenz oft vorherrschend.
13:01 Publikum: vieles wird sich ändern und andere Medien werde dazukommen. Aber skeptisch ob das wirklich eine Änderung ist, oder ob sich nicht die Wichtung auf die anderen Medien ausweitet.
12:57 Diskussion über Meriten und Probleme von Papier als Kommunikationsmedium. Publikum: Es wird nicht zuviel publiziert, sondern zuviel was nicht publikationswürdig ist. Versagen des Peer Review.
12:55 Jetzt wäre noch Diskussion dran, schauen ob sie in den Zeitplan sind. Publikum: Sachen die nützlich sind, werden sich durchsetzen. Hört auch zum ersten mal von ORCID, sinnvolle und gute Lösung. Fischer: entscheidende Stelle sind wissenschaftliche Verlage, die im Zentrum des Publikationswesens sitzen. Verlage haben aber wenig Interesse eine Änderung am System zu haben.
12:53 Rotes Fazit in Slide "Information technology is changing science - but it's up to scientists and their readers to decide how."
12:50 Fischer: Vorschlag bei ORCID; wäre auch in Wikipedia nutzbar und könnte so Reputation bringen. Spontan überraschend aber coole Idee.
12:50 Diskussion über Article Level Metrics: Impaktfaktor nicht mehr per Journal sondern per Article.
12:45 Neues Bild: Katze am Computer. (und diverse Websites, PLos One, Neurotic Physioloy, Databases, Open Notebooks (Open Wetware).
12:43 ORCID "Open Researcher and Contributor ID", dentral register für researchers. Schon mal vor 20 Jahren versucht, daran gescheitert dass Fachgesellschaften und Publisher nicht dafür waren.
12:42 Diskussion: Viele Fachgesellschaften sind aktiv gegen Open Access, weil Fachgesellschafts-Journals eine Einnahmequelle sind.
12:41 Diskussion warum sich das System kaum ändert, wenn doch alle wissen wie sehr es knirscht. Sinneswandel bei den Nachwuchsleuten, wenn sie entsprechende Positionen erreichen? Es ist laaangsam.
12:40 Über Twitter (danke @EvoMRI), Video in pdf.
12:37 Namensprobleme: zu jedem halbwegs häufigen Namen gibt es zahlreiche Publiktanionen und diverse Autoren aus verschiedenen Fachgebieten. Bei abgekürzten Vornamen endgültig ausschichtslos.
12:35 "Smallest publishable unit", Forschungsarbeiten so gestückelt, dass sie möglichst viele Papers ergibt -> In der Masse komplett unlesbar. Viele Erkenntnisse nicht publizierbar, müssen aber als Paper publiziert werden. Liest niemand, weil alle nur die Daten wollen. bsp. 70 Papers/Tag allein zu Zinkproteinen, wer soll das lesen? Alles redundant, nichts wird gelesen. Hilft wenig, dass die Lizenezn abschließen, die Datenformate abschließen.
12:35 Zentraler Grund für Veränderung: System knirscht an allen Enden und Ecken, das System steht kurz vor dem Zusammenbruch.
12:34 Wobei die biologischen lautmalerischen Umschreibungen der Vogelstimmen echt eine große zivilisatorische und künstlersiche Errungenschaft ist, imho.
12:33 Publikum: Problem ist aber alt: Astronimische Daten, Vogelstimmen etc, alle nicht für Papier geeignet.
12:32 Entspräche es einem Bedürfnis, dass sich das wesentlich ändert? In Bio Papier extrem unpraktisch bei DNA-Sequenzen Proteinsequenzen etc. Kein Mensch will fünf Seiten Daten abtippen.
12:30 Zukunft wird sich vom Papier lösen und von Formaten, die auf Papier zugeschnitten sind. "Man kann Videos und Audos in PDFs einbinden, macht aber kaum jemand. Man kann's nicht drucken."
12:29 Wir kommen zum Ausblick. 1800 -> 2010 -> ?
12:27 Neues Bild: Fra(?) kuckt durch Schlüsselloch. Im Hintergrund Euroscheine.
12:25 OA-Journals werden häufiger zitiert. Klar.
12:23 Diskussion: OA stark unterschiedlich in Disziplinen, Mathe oder Bio nutzen es vgl. viel, ein wirklich gut informierter SPrachwissenschaftler hat schon mal vage gehört, dass es sowas wie OA gibt. Fischer: Chemiker interessiert das Jahr nicht, setzen auf das traditionellste System als wäre 1800. Chemie konservativster Fachbereich.
12:21 Publikum: Problem auch politisch, bsp. Elsevier verhandelt nicht mit Bibliotheken sondern mit Kultusministerien, aus der Hand der Wissenschaftler. Gegenbewegung, zB DFG fördert Open Access.
12:18 Versorgungslage für Jungwissenschaftler desaströs, entweder Lehrstuhl oder nichts. "Natürlich wissen alle, dass es absurd ist." Wenn man sich dagegen engagiert, hat man keine Zeit zum publizieren -> das war's.
12:17 Frage aus Publikum zu heutigem Publikationswesen: sind wissenschaftler so blöd oder tun sie nur so. "Alle Wissenschaftler hassen dieses System". Frage ist, wer es ändern kann und wie..
12:14 Lizenzinkompatibilität besonders schlimm bei Datenbanken. Aber in US haben Datenbanken doch gar kein Urheberrecht.. bin verwirrt.. muss mal ergründen wie Datenbanken in US Lizenzen haben können. Muss mal loswerden: Datenbankdirektive der EG ist sowohl inhaltlich als auch handwerklich eines der schlimmsten IP-Gesetze je gemacht.
12:11 Bild von Mann mit tollem Fernglas als Slide. Illustriert mehr Sichtbarkeit glaube ich. Erinnert mich daran, dass KIII einen deutlich schöne Aussicht hatte, H1 hingegen fensterfrei ist.
12:08 OA Gold (klassische Journals nur halt OA) und OA Green: Texte schon zugänglich bevor sie durch Peer-Review gegangen ist. (zB arXiv.org), preprint server (Texte aus closed Journals, die nachträglich ge-OA-t wurden)
12:07 Phänomenal, Akku läuft schon seit ner Stunde und verspricht noch 7 1/2 Stunden mehr.
12:06 OA-Journals sehr heterogen: verschiedene Lizenzen, unterschiedliche Impact Factors (großer Teil sehr niedrig) aber wie gesagt mit Ausnahmen. Sehr heterogen in der Finanzierung.
12:05 Aufregung über Impact Factor. In seiner derzeitigen Anwendung komplett absurd.
12:04 Nachdem es jetzt Paralellplanung im Raum nebenan gibt, etwa 15 Anwesende.
12:04 Antwort Mietchen: prinzipiell closed Journals noch vorne, punktuell hat es sich aber schon geändert. Gibt in bestimmten Fachbereichen auch Open Review Journals die Nummer 1 sind.
12:03 5400 Journals im DOAJ (Directory of Open Access Journals), etwa 80% aller OA-Journals. Im Schnitt kommen 3 pro Tag dazu. Damit größer als große Publisher. Frage nach Impact Factors.
11:59 Beschreibt derzeitiges Publikationssystem: bekanntermaßen eine Zumutung für alle außer die Verlage. "Open Access ist Notwehr."
11:56 Open-Access-Vortrag beginnt. Grundthesen "Wissenschaftler werden in absehbarer Zeit nicht an Wikipedia teilnehmen. Es gibt aber Hoffnung. Schlüssel ist Open Access."
11:36 Kaffeepause. In 10 Minuten geht es weiter mit Lars Fischer: „Von Open Access zu Freiem Wissen und Freien Lizenzen“. Andernorts planen Wikipediader die Feierlichkeiten zum 10jährigen Jubiläum.
11:34 Der Vortrag, den ich kaum mitbekam, hier zum nachlesen: Wissenschaft als Wiki.
11:31 Wer noch kommt: in KIII findet nichts statt, sondern alles in H1 und H2 im Hauptgebäude. Bin selten in einem so neu renovierten Hörsaal einer Uni gewesen. 24 Anwesende plus diverse, die ich draußen vor der Tür gesehen habe.
11:27 Shame on me. Daniel Mietchen: „Wissenschaft als Wiki“ höre ich erst nur grade halb im Hintergrund, und kriege eher am Rande mit, dass die Diskussion durchaus interessant verläuft. Allerdings eher zum Thema "sollten/müssen/dürften Wissenschaftler in der Wikipedia arbeiten" als zu einem Extra-Wiki.
Noch mehr Shame: anscheinend habe ich Lizzy falsch geschrieben. Sorry, sorry, sorry, es sind natürlich zwei Z!
Weniger Schaden, neues Kaffeeproblem: es gibt Kaffee, Tassen und alles. Nur keine einzige wirklich gerade Ablagefläche in Hörsaal H1. Dafür gibt es Steckdosen. Hooray.
14:51 So, ich klappe mal zusammen und schaue nach ob es noch Kaffee gibt, und beschließe diesen Post. Danke für die tolle Organisation und viele spannende Veranstaltungen. War auf jeden Fall ein sehr lohnendes Wochenende, spannende Leute getroffen, interessante Sachen erfahren, Schick sehr schick.
14:46 Vorschlag Publikum: Enquete-Kommission. Desöfteren Vorschläge ans Support-Team: verbessert unsere Artikel, uns wäre das auch was wert.
14:41 Birken: Paid editing passiert eh, aber es braucht ein Richtlinienwerk. Natürlich gibt es ein Regilarium. Vorschlag: Geldgeber von Außen, Kontrolle bspw durch Wikipedia Deutschland.
14:38 Gibt es Geldgelber für solche Projekte. Achim "es gibt immer Geld für dissemination".
14:35 Am ehesten können Wissenschaftler sich Seminare vorstellen. Für Wissenschaftler: selbst bei Paid editig uninteressant, weil zählt nicht als Publikation.
14:34 Diskussion, ob es Modell für andere Projekte sein könnte.
14:24 Keine Budgetauskunft, aber 1 1/2 Stellen für 3 Jahre plus viel Aktivitäten sonst. Preis pro Artikel dürfte meiner falschen Überschlagsrechnung nach nicht so wahnsinnig fern von den bisher vage geschätzten 1000/Artikel liegen.
14:23 Noch 10 Minuten bis zur Frage.
14:18 Er hat drei Abschlussbericte dabei. Habenwollen. Neben dem kurzen technischen Bericht besteht er vor allem aus vier PediaPress-Bänden mit den dementsprechenden Artikeln.
14:17 Verweis auf Darstellung bei Fachagentur samt Link auf öffentlichen Abschlussbericht.
14:15 Insgesamt 550 Artikel bearbeitet, davon 434 neu oder umfangreich umgeschrieben.
14:14 Absichtlich grüne Biotechnologie nur sehr vorsichtig angefasst, weil schwierig.
14:10 Spannender Artikel zB: Palmöl. "Palmöl ist nicht ganz so einfach". - Monokultur in Asien, sehr umstritten. "Auch dafür keinen Ärger in Wikipedia", ist recht ausgewogen. Ähnlich Biodiesel, Bioethanol. Grundsatzartikel "weiße Biotechnologie, Grüne Biotechnologie."
14:08 Was geklappt hat: Portal ist nett geworden. Zeigt Beispielartikel Buchenholz. Viele Artikel zum Thema Holz, der Rohstoff. Andere Bereich: Biogene Schmierstoffe.
14:07 Detaildiskussion über Aufrufgestaltung.
14:03 Bin jetzt im Besitz einer Wikipedia-Erklär-Broschüre für NAWARO. Achim, falls du nachliest, gibt es den als pdf?
14:01 Am Ende musste NOVA-Institut selber machen: zwei Festangestellte, drei Autoren extra angestellt. Achim fand es inhaltlich sehr erfolgreich.
13:59 Argumentation an Verbände "wenn ihr einen guten Artikel haben wollt, müsst ihr in Wikipedia schreiben", beste Öffentlichkeitsarbeit. Anschreiben, Workshops.. Resonanz "ja, ist interessant", aber kam nichts.
13:59 Community gut. Schwieriger war's "wie kriegen wie die Experten da rein"? Hier nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Verbandsleute.
13:57 Erster Job in Geschäftsstelle: NAWARO-Leuten auf die Finger kucken wg. Wikipediastandards.
13:56 NAWARO-Abschlussbericht per PediaPress.
13:55 Nach einem Jahr, erste Arbeiten, Artikel, Kategorien, Links, Zusammenarbeit mit Community klappt recht gut, Schulung von NAWARO-Experten für WP klappte fast gar nicht.
13:53 Detaillierte Schilderung der Präliminarien von NAWARO (Dauer: 1 Jahr, strukturierte Bestandsaufnahme) und erste Artikel. Faserbereich klappte recht gut.
13:48 Idee kam von Außen, nicht von einem Wikipedianer. Grund: Unzufriedenheit mit Wikipedia-Artikeln, kein Wissen über Wikipedia-Hintergründe. Anfrage an Wikimedia: "habe diese Idee, läßt sie sich realisieren?"
13:47 Bisher einzig offizielles gefördertes, bezahltes Projekt für Wikipedia-Schreiben.
13:46 Raschka stellt das Projekt NAWARO vor.
13:45 Duell mit dem Beamer änderte mit einem Patt. Aber erläuft. 8 Zuhörer. Beim Essen waren deutlich mehr ihr Banausen!
13:44 Zwei weitere Zuhörer sind angekündigt.
13:40 Letzte Etappe. Vor derzeit 6 Zuschauern kämpft Achim Raschka gegen den Beamer und den Anschluss. Es wird werden Achim Raschka: „Erfahrungen und Ergebnisse aus dem WikiProjekt Nachwachsende Rohstoffe".
13:06 Vortrag vorbei. Pause. Juhu! Bin schon extrem dekoffeiiniert.
13:05 "Wissenschaftler arbeiten nicht vorausschauend."
13:03 Open Access ist eher unbeleckt, was Lizenzen angeht. "Mach mal"-Lizenz oft vorherrschend.
13:01 Publikum: vieles wird sich ändern und andere Medien werde dazukommen. Aber skeptisch ob das wirklich eine Änderung ist, oder ob sich nicht die Wichtung auf die anderen Medien ausweitet.
12:57 Diskussion über Meriten und Probleme von Papier als Kommunikationsmedium. Publikum: Es wird nicht zuviel publiziert, sondern zuviel was nicht publikationswürdig ist. Versagen des Peer Review.
12:55 Jetzt wäre noch Diskussion dran, schauen ob sie in den Zeitplan sind. Publikum: Sachen die nützlich sind, werden sich durchsetzen. Hört auch zum ersten mal von ORCID, sinnvolle und gute Lösung. Fischer: entscheidende Stelle sind wissenschaftliche Verlage, die im Zentrum des Publikationswesens sitzen. Verlage haben aber wenig Interesse eine Änderung am System zu haben.
12:53 Rotes Fazit in Slide "Information technology is changing science - but it's up to scientists and their readers to decide how."
12:50 Fischer: Vorschlag bei ORCID; wäre auch in Wikipedia nutzbar und könnte so Reputation bringen. Spontan überraschend aber coole Idee.
12:50 Diskussion über Article Level Metrics: Impaktfaktor nicht mehr per Journal sondern per Article.
12:45 Neues Bild: Katze am Computer. (und diverse Websites, PLos One, Neurotic Physioloy, Databases, Open Notebooks (Open Wetware).
12:43 ORCID "Open Researcher and Contributor ID", dentral register für researchers. Schon mal vor 20 Jahren versucht, daran gescheitert dass Fachgesellschaften und Publisher nicht dafür waren.
12:42 Diskussion: Viele Fachgesellschaften sind aktiv gegen Open Access, weil Fachgesellschafts-Journals eine Einnahmequelle sind.
12:41 Diskussion warum sich das System kaum ändert, wenn doch alle wissen wie sehr es knirscht. Sinneswandel bei den Nachwuchsleuten, wenn sie entsprechende Positionen erreichen? Es ist laaangsam.
12:40 Über Twitter (danke @EvoMRI), Video in pdf.
12:37 Namensprobleme: zu jedem halbwegs häufigen Namen gibt es zahlreiche Publiktanionen und diverse Autoren aus verschiedenen Fachgebieten. Bei abgekürzten Vornamen endgültig ausschichtslos.
12:35 "Smallest publishable unit", Forschungsarbeiten so gestückelt, dass sie möglichst viele Papers ergibt -> In der Masse komplett unlesbar. Viele Erkenntnisse nicht publizierbar, müssen aber als Paper publiziert werden. Liest niemand, weil alle nur die Daten wollen. bsp. 70 Papers/Tag allein zu Zinkproteinen, wer soll das lesen? Alles redundant, nichts wird gelesen. Hilft wenig, dass die Lizenezn abschließen, die Datenformate abschließen.
12:35 Zentraler Grund für Veränderung: System knirscht an allen Enden und Ecken, das System steht kurz vor dem Zusammenbruch.
12:34 Wobei die biologischen lautmalerischen Umschreibungen der Vogelstimmen echt eine große zivilisatorische und künstlersiche Errungenschaft ist, imho.
12:33 Publikum: Problem ist aber alt: Astronimische Daten, Vogelstimmen etc, alle nicht für Papier geeignet.
12:32 Entspräche es einem Bedürfnis, dass sich das wesentlich ändert? In Bio Papier extrem unpraktisch bei DNA-Sequenzen Proteinsequenzen etc. Kein Mensch will fünf Seiten Daten abtippen.
12:30 Zukunft wird sich vom Papier lösen und von Formaten, die auf Papier zugeschnitten sind. "Man kann Videos und Audos in PDFs einbinden, macht aber kaum jemand. Man kann's nicht drucken."
12:29 Wir kommen zum Ausblick. 1800 -> 2010 -> ?
12:27 Neues Bild: Fra(?) kuckt durch Schlüsselloch. Im Hintergrund Euroscheine.
12:25 OA-Journals werden häufiger zitiert. Klar.
12:23 Diskussion: OA stark unterschiedlich in Disziplinen, Mathe oder Bio nutzen es vgl. viel, ein wirklich gut informierter SPrachwissenschaftler hat schon mal vage gehört, dass es sowas wie OA gibt. Fischer: Chemiker interessiert das Jahr nicht, setzen auf das traditionellste System als wäre 1800. Chemie konservativster Fachbereich.
12:21 Publikum: Problem auch politisch, bsp. Elsevier verhandelt nicht mit Bibliotheken sondern mit Kultusministerien, aus der Hand der Wissenschaftler. Gegenbewegung, zB DFG fördert Open Access.
12:18 Versorgungslage für Jungwissenschaftler desaströs, entweder Lehrstuhl oder nichts. "Natürlich wissen alle, dass es absurd ist." Wenn man sich dagegen engagiert, hat man keine Zeit zum publizieren -> das war's.
12:17 Frage aus Publikum zu heutigem Publikationswesen: sind wissenschaftler so blöd oder tun sie nur so. "Alle Wissenschaftler hassen dieses System". Frage ist, wer es ändern kann und wie..
12:14 Lizenzinkompatibilität besonders schlimm bei Datenbanken. Aber in US haben Datenbanken doch gar kein Urheberrecht.. bin verwirrt.. muss mal ergründen wie Datenbanken in US Lizenzen haben können. Muss mal loswerden: Datenbankdirektive der EG ist sowohl inhaltlich als auch handwerklich eines der schlimmsten IP-Gesetze je gemacht.
12:11 Bild von Mann mit tollem Fernglas als Slide. Illustriert mehr Sichtbarkeit glaube ich. Erinnert mich daran, dass KIII einen deutlich schöne Aussicht hatte, H1 hingegen fensterfrei ist.
12:08 OA Gold (klassische Journals nur halt OA) und OA Green: Texte schon zugänglich bevor sie durch Peer-Review gegangen ist. (zB arXiv.org), preprint server (Texte aus closed Journals, die nachträglich ge-OA-t wurden)
12:07 Phänomenal, Akku läuft schon seit ner Stunde und verspricht noch 7 1/2 Stunden mehr.
12:06 OA-Journals sehr heterogen: verschiedene Lizenzen, unterschiedliche Impact Factors (großer Teil sehr niedrig) aber wie gesagt mit Ausnahmen. Sehr heterogen in der Finanzierung.
12:05 Aufregung über Impact Factor. In seiner derzeitigen Anwendung komplett absurd.
12:04 Nachdem es jetzt Paralellplanung im Raum nebenan gibt, etwa 15 Anwesende.
12:04 Antwort Mietchen: prinzipiell closed Journals noch vorne, punktuell hat es sich aber schon geändert. Gibt in bestimmten Fachbereichen auch Open Review Journals die Nummer 1 sind.
12:03 5400 Journals im DOAJ (Directory of Open Access Journals), etwa 80% aller OA-Journals. Im Schnitt kommen 3 pro Tag dazu. Damit größer als große Publisher. Frage nach Impact Factors.
11:59 Beschreibt derzeitiges Publikationssystem: bekanntermaßen eine Zumutung für alle außer die Verlage. "Open Access ist Notwehr."
11:56 Open-Access-Vortrag beginnt. Grundthesen "Wissenschaftler werden in absehbarer Zeit nicht an Wikipedia teilnehmen. Es gibt aber Hoffnung. Schlüssel ist Open Access."
11:36 Kaffeepause. In 10 Minuten geht es weiter mit Lars Fischer: „Von Open Access zu Freiem Wissen und Freien Lizenzen“. Andernorts planen Wikipediader die Feierlichkeiten zum 10jährigen Jubiläum.
11:34 Der Vortrag, den ich kaum mitbekam, hier zum nachlesen: Wissenschaft als Wiki.
11:31 Wer noch kommt: in KIII findet nichts statt, sondern alles in H1 und H2 im Hauptgebäude. Bin selten in einem so neu renovierten Hörsaal einer Uni gewesen. 24 Anwesende plus diverse, die ich draußen vor der Tür gesehen habe.
11:27 Shame on me. Daniel Mietchen: „Wissenschaft als Wiki“ höre ich erst nur grade halb im Hintergrund, und kriege eher am Rande mit, dass die Diskussion durchaus interessant verläuft. Allerdings eher zum Thema "sollten/müssen/dürften Wissenschaftler in der Wikipedia arbeiten" als zu einem Extra-Wiki.
Noch mehr Shame: anscheinend habe ich Lizzy falsch geschrieben. Sorry, sorry, sorry, es sind natürlich zwei Z!
Weniger Schaden, neues Kaffeeproblem: es gibt Kaffee, Tassen und alles. Nur keine einzige wirklich gerade Ablagefläche in Hörsaal H1. Dafür gibt es Steckdosen. Hooray.
Wikipedia-Academy liveblogging: Samstag #wpa10
Labels:
Wikimedia Deutschland,
Wikipedia,
wikipedia academy
Leider-bin-ich-relevant-Prezi
So, Prezi nachgereicht. Noch in der Begleitversion zum gesprochenen Wort, ich weiß nicht ob sie so nicht zu kryptisch ist, aber let's go, hooray, immer erstmal drauf.
Die Bedienung im Ablauf scheint über die rechte Pfeiltaste zu erfolgen.
Die Bedienung im Ablauf scheint über die rechte Pfeiltaste zu erfolgen.
So, Prezi nachgereicht. Noch in der Begleitversion zum gesprochenen Wort, ich weiß nicht ob sie so nicht zu kryptisch ist, aber let's go, hooray, immer erstmal drauf.
Die Bedienung im Ablauf scheint über die rechte Pfeiltaste zu erfolgen.
Die Bedienung im Ablauf scheint über die rechte Pfeiltaste zu erfolgen.
Leider-bin-ich-relevant-Prezi
Labels:
Wikipedia,
wikipedia academy
Freitag, 19. November 2010
Wikipedia Academy liveblogging; Zedler-Verleihung #wpa10
Hintergrund: Zedler-Medaille. Hier zum Livestream.
20:51 Pianio pianiert, Buffet ist eröffnet, sofern das Hotel WLAN nicht Wunder vollbringt, bis Morgen,
20:51 Schad, diesmal keine Kurzbiographie der Gewinner. Das fand ich letztes Jahr ja mit am spannendsten-
20:50 Vierte Medaille doch nicht vergeben. Großapplaus für Anna Lena Schiller. Pianist ist Gerhard Sattler.
20:50 Pavel meint Donald Duck hätte den Preis gewonnen, nicht Dagobert.
20:48 Fotograf mag nicht kommen. Lebt in Indien. Saal applaudiert in Richtung Indien.
20:46 Dritter (also bestplatzierter) "Bild Focus Stacking".

20:45 Bilder Plätze 4-6 Äpfel, Kühe, Baum, Gazelle, Vogel und was ich nicht erkennen kann.
20:45 Wollen aber nicht aufgegen, sondern "attraktiver Gestalten, mehr Fotografen erreichen."
20:44 Ups, gibt weder ersten noch zweiten Preis.
20:43 Messlatte sehr hoch angelegt. Nicht nur ästhetische Kriterien, mussten auch relevant sein, Wikipediaartikel illustrieren, der vorher nichts hatte. Bilder haben Meßlatte nicht erreicht, "Beteiligung selbst entsprach nicht unseren Erwartungen."
20:41 Carl Zeiss Sponsor "hochwertige Bilder", und Reporter ohne Grenzen Sponsor ("ausdrucksstarke Bilder").
20:40 Wiegand "ohne Bilder sind unsere Enzyklopädien nicht ganz so gut. Ein großer Teil ihrer Faszination und ihrer Information ginge verloren."
20:39 Huch, sehe grad, dass die Stühle im Boden festgeschraubt sind. Dafür stehen sie überraschend ungleichmäßig.
20:37 Jetzt Bildpreis. Alice Wiegand erklärt. Einführung, Lizzy, der Enzyklopädieband, Oma und der Ohrensessel. Besonders spannend Bilder, vor allem Hautkrankheiten (und Karten und Insekten)
20:35 Warum mit diesem Thema an diesem Wettbewerb. Lutzi: gar nicht speziell für den Wettbewerb, erst später getraut den Artikel einzureichen. Thema ist doch eher Fan- Nerd- auf den ersten Blick nichtakademisches Thema. Ein Tag vor Ende: Ziel der Wikipeida nicht zu werten was Wissen ist, schönes Zeichen dass auch solche Themen eine Chance haben.
20:35 PediaPress hat individuelles Hardcover aller Preisträger gemacht. Schick.
20:30 Kann mich da nicht ganz des Gedankens erwehren, dass das eher eine Themen- denn eine Artikelwertung ist. "Kabinettstück unter den in diesem Jahr vorgeschlagenen Artikeln." Gefiel besonders wegen seiner Positionierung im Grenzgebiet zwischen Kunstgeschichte, Mediensoziologie, Sprachwissenschaft, Jugendsoziologie, klar geschrieben mit Augenzwinkern.
20:29 Zedler-Medaille Geisteswissenschaften: Dagobert Duck.
20:29 Wilhelm schlägt 10 neue Medaillen vor.
20:25 Erbs ist 1999 zu Sonnenfinsternissen gekommen. Gereizt, dass die Besselschen Elemente in der Populärkultur immer als Mysterium vorkommen. "bin kein Astronom. und auch kein Ornithologe. Was ich kann, ist mich in ein Thema reinzubeißen, wenn mich etwas interessiert." In Zusammenarbeit mit IP ("Guido") entstanden, die sich nicht outen will und heute auch nicht kommen will. Überrascht, weil mit Nischenthema gekommen. Aber an denen kann man ruhiger arbeiten.
20:24 Lizzy übergibt Medaille. Ungewohnt dass sie sich siezen.
20:21 Besellsche Elemente waren sehr schick. Laudatio zeichnet sich durch ansprechende naturwissenschaftliche Methode nicht nur sprachlich sondern auch mit Grafiken und Gleichungen. Winner is Jürgen Erbs, Sieger aus dem letzten Jahr. Letztes mal Ornithologie, diesmal Astronomie.
20:21 Winner Naturwissenschaften: Besselsche Elemente.
20:19 Schildert wie das in der Praxis aussieht. Jury in zwei Abteilungen, die getrennt tagen und danach beraten. Dabei wird sehr intensiv und kontrovers diskutiert. Kann ich als Ex-Juror durchaus bestätigen. Kriterien: WP-Grundprinzipien plus ein dem Thema angemessener Aufbau, Prägnanz, Qualität des sprachlichen Ausdrucks, optimale Verbindung von Exaktheit und Verständlichkeit. Wissenschaftliche Qualität und Korrektheit ist selbstverständlich. Artikel anonym bewertet, Namen werden erst danach bekannt.
20:18 Vor Beginn nicht nur Begeisterung bei Mainzer Akademie.
20:16 Nun Gernot Wilhelm für die Mainzer Akademie.
20:15 BASF hat intern Wiki.
20:15 Luhmann-Zitat.
20:13 BASF interne Allianz aus Hochschulrelationen und Social Media Experten zur Zusammenarbeit.
20:12 Frau Feldmanm von BASF tritt auf. Klingt ein bißchen wie eine näselnde Henriette, sieht aber anders aus. Recht irritierend. Sie kommt aus der Foschungskommunikation.
20:11 Birken mutmaßt, dass diesmal vier Mediallen vergeben werden. Damit währen die 10 geprägten Medaillen alle-
20:10 Passt Einzelautorenauszeichnung zu "alle dürfen alles." Klar. Artikel haben Hauptautoren.
20:07 Links Wikipedia-Logo, rechts Zedler-Titelbild. Zedler sieht deutlich besser aus. Birken erklärt was Zedler mit WP zu tun hat.
20:06 Community (sehr viele Bilder, bzw. Admincollage). Ha! Grund zum Aufregen! Community ungleich Admins.
20:04 "Spinner, Spammer, Selbstdarsteller." (kein Bild)
20:03 (Frei)bier und MArtin Luther King als Symbol der Redefreiheit.
20:00 Danach Sue Gardner (Wikimedia). Warum steht denn in der Bildunterschrift "Figure" vor der Fotografenennung. Zahlenvergleich mit Google, 300 Server v 200.000, 40 Angestellte v. 10.000. Nun Pavel (Wikimedia DE). Kein Vorstandsmitglied? Spannend.
19:58 Erster Mensch Ward Cunningham (Wikis), vor Wikimania-Poster. Danach Jimbo (Wikipedia) (samt Spendenaufrufblick)
19:56 Philipp Birken kündigt freundliche Bilder von fröhlichen Menschen an. Spannend.
19:56 Dank Nicole Ebber in den Kommentaren herausgefunden, dass @Annalena mit Nachnamen Schiller heißt. Merci!
19:55 Panzer mit Goethe zum Ende der Podi.
19:54 Fried verweigert Zukunftsratschläge. "Es entzieht sich unseren Möglichkeiten."
19:52 Hradil: Wikipedia Leistung: Überblick über Streitigkeiten hinweg, was ist Sache und unstrittig.
19:50 Hradil: im angesächischen Bereich gibt es viel öfter das fundierte und dennoch lesbare Fachbuch. Panzer holt natürlich noch Wissenschaftssendungen raus.
19:48 Könnecker betont Rolle des Wissenschaftsjournalismus.
19:46 P: es gibt bei Wissenschaftlern unterschiedliche Interessen, die Transport in die Öffentlichkeit konterkarieren. Janicka: Publiziertes Wissen ist öffentlich. Man kann in die Fachbücherei gehen oder in die Hochschule. Einwand: Journals sind unverständlich.
19:44 Auf zur Fragerund, ich versteh nichts. "Mikrofon kommt", Publikum "Wissen und Menschen nicht gefährlich, die Aktionen der Menschen sind gefährlich."
19:43 hr: "Große Teile der Bevölkerung haben soviel Wissen, dass diese Mitspracherechte zwangsläufig sind."
19:42 Hradil S21 hat mit Wissen sehr sehr viel zu tun. Explosion des Wissens provoziert Modifikation des politischen Systems weg von der reinen Repräsentativität.
19:41 Hradil "wer mehr weiß hat mehr Angst". Muss umgehen mit dem Wissen über alles was sein könnte. Unterliegt der Gefahr unzufriedener zu sein, weiß auch wie es besser sein könnte.
19:41 Panzer wirft weiter mit Reizwörtern um sich Nicht nur Wissensgesellschaft sondern "ich mach was Gesellschaft", S21, Castor, "auf das Wissen aufgebaut ein neuer Baustein für eine Weiterentwicklung der Demokratie"-
19:36 Nach dem Geheimwissen sucht Panzer jetzt zerstörerisches oder böses Wissen. Einstein, Atombombe, Zelluntersuchungen.
19:36 Janicka: in Maßen darf man auch Selbstverwaltung teilgenommen, aber nicht zuviel. Öffentliches Engagement schadet zumindest nicht direkt.
19:34 Hradil "wenn sie heute eine Professur haben wollen, zählt ausschließlich was in wissenschaftlicher Literatur publiziert wird. das liest draußen niemand, aber alles andere zählt nicht." Öffentliches Schreiben nur für Leute, die ihre Karriere schon haben und nicht mehr machen wollen.
19:33 Janicka hat keim Blog, aber Engagement über das Fach hinaus ist notwendig.
19:32 Panzer zitiert Könnecker, Wissenschaftler sollten zurückgeben, was Gesellschaft ihne gegeben hat. Viel einfacher durch Internet.
19:30 Könnecker "Egalität zu Zugang zu Wissen. Aber auch Ausbildung, Zugang nutzen zu können."
19:28 Fried: "Kann es Egalität des Wissens gehen". Hr: "Nein." Ihn beschäftigt Nichtegalität zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren. Bsp: Demographischer Wandel seit 1980ern in der Wissenschaft, seit fünf Jahren (frühestens) in der Politik.
19:25 Ungleichverteilung. Nachdem ich heute Morgen Tisch ohen Stuhl hatte bin ich jetzt bei Stuhl ohne Tisch. Fried widerspricht Hradil: heute demokratischer als im Mittelalter. Hradil: Wissensverteilung undemokratischer als vor Erfindung des Computers.
19:23 Fried sieht keinen Bruch zwischen Wissen und Gesellschaft. Auch nicht historisch. Panzer sucht weiter nach Geheimwissen.
19:22 Nachdem Klimawandel nicht reüssierte, holt Panzer die 0 aus dem Arsenal.
19:20 Panzer: wäre Wikipedia ein Weg neben dem Schulsystem ich Wissen anzueignen. Hr: Potenziell ja, viele WP-Artikel sind der Übergang zu Wissen. Praktisch greifen Gymnasiasten dramatisch viel öfter dahin als Hauptschüler. Drumherum ähnlich wichtig wie die Bereitstellung an sich. Was hat denn Hradil zuletzt geschrieben? Würd ich gern mal lesen.
19:19 Hradil: die Chancen dass etwas Geheimwissen bleiben könnte, stehen schlecht. Aber: Informations- und Wissensungleichheit wird durch die neuen Medien verschärft. Demokratisierungshoffnungen sind gescheitert, "wir leben in der Wissensgesellschaft aber nicht alle."
19:17 Panzer: Gibt es Geheimwissen? Wer kann noch ASCII (??), wer kann diese Rechner herstellen. Diese Wissen hat nur eine Elite.
19:16 Janicka. Auto ist im Prinzip seit 100 Jahren dasselbe, Detailänderungen, aber keine grundlegenden Änderungen. Problem ist mit der Informatiosnflut fertig zu werden.
19:15 Janicka: Information kann man messen, ob das was mit Wissen zu tun hat, ist eine andere Frage. Es gibt Versuche Wissen zu quantifizieren, Verdoppelungsraten bei 100 Jahren; I Verdoppelungsraten 15 Jahre.
19:13 Doch nicht Nerd-Preis gewonnen. Mindestenz zwei twittern mit.
19:11 Könnecker: eher Kommunikationsgesellschaft als Wissensgesellschaft.
19:09 Fried zur Wissensgesellschaft. Technische Revolution: Erfindung der Nockenwelle. Sozialer Wandel sondergleichen. Ähnlich: Trittwebstuhl. Sozialer Wandel der spätmittelalterlichen Stadt. Größte: Zerlegen des Papyrus zu Papier.
19:08 Fried: im gut geschriebenen WP-Artikel: vor dem Inhaltsverzeichnis Information, danach das Wissen.
19:06 Hradil: Informationen und Wissen sind nicht dasselbe. I: einzelbestände, leicht zu beschaffen. W: gesammelte Informationen, Einordnung, Zusammenhang, Selektion, Relevanz, Bedeutung. Spannungsverhätnis zwischen I und W. Heute wird es manchmal schwer aus I W zu machen.
19:05 Wo kommt das Wissen her? Wo liegen Schnittpunkte zwischen Wissen und Information?
19:03 Janicka wünscht sich mehr Ingenieure die zu solchen Themen Stellung nehmen. Panzer wirft den Klimawandel in den Raum.
19:03 Heise, aka Torsten Kleinz berichtet auch.
19:00 Anna Lena deren Nachnamen ist peinlicherweise immer noch nicht herausgefunden habe, malt wieder. Diesmal stimmt der Sichtwinkel, dafür habe ich die maximalmögliche Entfernung zur Tafel und erkenne wieder nichts.
18:57 Frage an Fried "was ist Wissen", A: Wissen ist die gesammelte Erfahrung der Menschheit. Frage an Hradil "was heißt Wissensgesellschaft", Hradil: Wissensgesellschaft ist auf eine Ebene zu stelken mit Veränderung zur Agrargesellschaft oder Industriegesellschaft.
18:55 Stellt Podium mit Zitaten vor. Fried "die Zukunft steckt in der Vergangenheit" Janicka "wir erleiben eine dramatische Zunahme des Wissens" Könnecker "Wissen setzt Energie frei. Es besitzt Sprengkraft." Hradil, wow der ist hier, der Soziologe in mir ist tierisch beeindruckt. Und das als Ersatz, deshalb kein Zitat.
18:52 Podiumsdission. Volker Panzer bekennt sich zum gedruckten Brockhaus.
18:51 Ja, bei der Gelegenheit: Offenlegung. Ich war als Vorvortierjurymitglied an dieser Veranstaltung beteiligt.
18:48 "Die Zedler-Medaille ist für Wikimedia ein Instrument der Qualitätssicherung." Wollen damit neue Autoren gewinnen. Huuuust. Ich erinnere an des letzten Jahres Preisträger. Partnerhinweis: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Verlag Spektrum der Wissenschaften, BASF, Carl Zeiss, Reporter ohne Grenzen. Huch, die saßen in der Jury? Cool. Dankt Jurymitgliedern und Wikipedianern, die vorsortiert haben (davidl, smial, achim, raymond et moi).
18:46 Hier laufen Menschen mit www.stream-host.de T-Shirts rum. Ich nehme an die hosten den Livestream. Pavel weiter bei den Meriten des Schulprojekts, Bzw dabei was es alles machen soll, weniger was es macht. "Mit Wikipedia ist es wie mit Rock n' Roll in den 50ern." Spendenfinanziert.
18:44 Mittlerweile beim "weltweit ersten Länderverein" angekommen. Hat immerhin noch nicht unzählbare Mitglieder. Toolserver, Literaturstipendium, 400 Dollar für Werk über chinesische Denkmäler, Reisekosten, organisatorische Hilfe, informieren. Schulprojekt.
18:43 Unzählbare Menge an Menschen, die jeden Tag. Würde ich widersprechen. "Wikipedia ist ein unglaubliches Phänomen."
18:42 Ha! Nerdpreis gewonnen. Einzig offener Laptop hier. ... 17 Millionen Artikel.. 260 Sprachen ... jeden Tag.. von Freiwilligen! "die uns allen etwas schenken".
18:41 "Es passierte etwas".. "frei".. "einige wenige".. Ist die Krawatte echt rosa? Zitiert Frühwerke. Vergisst Nupedia, würde auch Ereignisunpassende Komplexität einführen.
18:40 Korrigiere Zaahl der Anwesenden auf etwa 60. Die anderen haben wohl nur Sekt abgefasst. Oder ich kann nicht zählen.
18:39 Akku sagt, er wird noch 6 1/2 Stunden halten, und das bei wieder ausgeschaltetem Powersavingmodus. Habe also die Hoffnung, dass es nicht so lange dauert. Wikimedia-Pavel leitet ein.
18:35 Willkommen zur Verleihung des Zedler-Preises. Diesmal in der Uni Frankfurt selber, anscheinend der Barocksaal. Passend zum Thema Energie hängt die Mutter aller Kronenleuchter an der Decke.
Catering war deutlich unprätenziöser und weniger raffiniert als letztes mal. Zur Zeit spielt ein Klaviertist und der Raum füllt sich langsam. Vorhin hörte ich etwas von 130 Angemeldeten, die Zahl scheint mir zu stimmen.
Auf dem Gang habe ich immerhin den ersten Gewinner mitbekommen, schön, dass der Flurfunk wenigstens im Flur funktioniert. Bei meinem Vortrag von vorhin haben sich von etwa 35 Anwesenden 31 gar nicht geäußert, drei fanden es gut, eine Dame wurde seekrank.
20:51 Pianio pianiert, Buffet ist eröffnet, sofern das Hotel WLAN nicht Wunder vollbringt, bis Morgen,
20:51 Schad, diesmal keine Kurzbiographie der Gewinner. Das fand ich letztes Jahr ja mit am spannendsten-
20:50 Vierte Medaille doch nicht vergeben. Großapplaus für Anna Lena Schiller. Pianist ist Gerhard Sattler.
20:50 Pavel meint Donald Duck hätte den Preis gewonnen, nicht Dagobert.
20:48 Fotograf mag nicht kommen. Lebt in Indien. Saal applaudiert in Richtung Indien.
20:46 Dritter (also bestplatzierter) "Bild Focus Stacking".
20:45 Bilder Plätze 4-6 Äpfel, Kühe, Baum, Gazelle, Vogel und was ich nicht erkennen kann.
20:45 Wollen aber nicht aufgegen, sondern "attraktiver Gestalten, mehr Fotografen erreichen."
20:44 Ups, gibt weder ersten noch zweiten Preis.
20:43 Messlatte sehr hoch angelegt. Nicht nur ästhetische Kriterien, mussten auch relevant sein, Wikipediaartikel illustrieren, der vorher nichts hatte. Bilder haben Meßlatte nicht erreicht, "Beteiligung selbst entsprach nicht unseren Erwartungen."
20:41 Carl Zeiss Sponsor "hochwertige Bilder", und Reporter ohne Grenzen Sponsor ("ausdrucksstarke Bilder").
20:40 Wiegand "ohne Bilder sind unsere Enzyklopädien nicht ganz so gut. Ein großer Teil ihrer Faszination und ihrer Information ginge verloren."
20:39 Huch, sehe grad, dass die Stühle im Boden festgeschraubt sind. Dafür stehen sie überraschend ungleichmäßig.
20:37 Jetzt Bildpreis. Alice Wiegand erklärt. Einführung, Lizzy, der Enzyklopädieband, Oma und der Ohrensessel. Besonders spannend Bilder, vor allem Hautkrankheiten (und Karten und Insekten)
20:35 Warum mit diesem Thema an diesem Wettbewerb. Lutzi: gar nicht speziell für den Wettbewerb, erst später getraut den Artikel einzureichen. Thema ist doch eher Fan- Nerd- auf den ersten Blick nichtakademisches Thema. Ein Tag vor Ende: Ziel der Wikipeida nicht zu werten was Wissen ist, schönes Zeichen dass auch solche Themen eine Chance haben.
20:35 PediaPress hat individuelles Hardcover aller Preisträger gemacht. Schick.
20:30 Kann mich da nicht ganz des Gedankens erwehren, dass das eher eine Themen- denn eine Artikelwertung ist. "Kabinettstück unter den in diesem Jahr vorgeschlagenen Artikeln." Gefiel besonders wegen seiner Positionierung im Grenzgebiet zwischen Kunstgeschichte, Mediensoziologie, Sprachwissenschaft, Jugendsoziologie, klar geschrieben mit Augenzwinkern.
20:29 Zedler-Medaille Geisteswissenschaften: Dagobert Duck.
20:29 Wilhelm schlägt 10 neue Medaillen vor.
20:25 Erbs ist 1999 zu Sonnenfinsternissen gekommen. Gereizt, dass die Besselschen Elemente in der Populärkultur immer als Mysterium vorkommen. "bin kein Astronom. und auch kein Ornithologe. Was ich kann, ist mich in ein Thema reinzubeißen, wenn mich etwas interessiert." In Zusammenarbeit mit IP ("Guido") entstanden, die sich nicht outen will und heute auch nicht kommen will. Überrascht, weil mit Nischenthema gekommen. Aber an denen kann man ruhiger arbeiten.
20:24 Lizzy übergibt Medaille. Ungewohnt dass sie sich siezen.
20:21 Besellsche Elemente waren sehr schick. Laudatio zeichnet sich durch ansprechende naturwissenschaftliche Methode nicht nur sprachlich sondern auch mit Grafiken und Gleichungen. Winner is Jürgen Erbs, Sieger aus dem letzten Jahr. Letztes mal Ornithologie, diesmal Astronomie.
20:21 Winner Naturwissenschaften: Besselsche Elemente.
20:19 Schildert wie das in der Praxis aussieht. Jury in zwei Abteilungen, die getrennt tagen und danach beraten. Dabei wird sehr intensiv und kontrovers diskutiert. Kann ich als Ex-Juror durchaus bestätigen. Kriterien: WP-Grundprinzipien plus ein dem Thema angemessener Aufbau, Prägnanz, Qualität des sprachlichen Ausdrucks, optimale Verbindung von Exaktheit und Verständlichkeit. Wissenschaftliche Qualität und Korrektheit ist selbstverständlich. Artikel anonym bewertet, Namen werden erst danach bekannt.
20:18 Vor Beginn nicht nur Begeisterung bei Mainzer Akademie.
20:16 Nun Gernot Wilhelm für die Mainzer Akademie.
20:15 BASF hat intern Wiki.
20:15 Luhmann-Zitat.
20:13 BASF interne Allianz aus Hochschulrelationen und Social Media Experten zur Zusammenarbeit.
20:12 Frau Feldmanm von BASF tritt auf. Klingt ein bißchen wie eine näselnde Henriette, sieht aber anders aus. Recht irritierend. Sie kommt aus der Foschungskommunikation.
20:11 Birken mutmaßt, dass diesmal vier Mediallen vergeben werden. Damit währen die 10 geprägten Medaillen alle-
20:10 Passt Einzelautorenauszeichnung zu "alle dürfen alles." Klar. Artikel haben Hauptautoren.
20:07 Links Wikipedia-Logo, rechts Zedler-Titelbild. Zedler sieht deutlich besser aus. Birken erklärt was Zedler mit WP zu tun hat.
20:06 Community (sehr viele Bilder, bzw. Admincollage). Ha! Grund zum Aufregen! Community ungleich Admins.
20:04 "Spinner, Spammer, Selbstdarsteller." (kein Bild)
20:03 (Frei)bier und MArtin Luther King als Symbol der Redefreiheit.
20:00 Danach Sue Gardner (Wikimedia). Warum steht denn in der Bildunterschrift "Figure" vor der Fotografenennung. Zahlenvergleich mit Google, 300 Server v 200.000, 40 Angestellte v. 10.000. Nun Pavel (Wikimedia DE). Kein Vorstandsmitglied? Spannend.
19:58 Erster Mensch Ward Cunningham (Wikis), vor Wikimania-Poster. Danach Jimbo (Wikipedia) (samt Spendenaufrufblick)
19:56 Philipp Birken kündigt freundliche Bilder von fröhlichen Menschen an. Spannend.
19:56 Dank Nicole Ebber in den Kommentaren herausgefunden, dass @Annalena mit Nachnamen Schiller heißt. Merci!
19:55 Panzer mit Goethe zum Ende der Podi.
19:54 Fried verweigert Zukunftsratschläge. "Es entzieht sich unseren Möglichkeiten."
19:52 Hradil: Wikipedia Leistung: Überblick über Streitigkeiten hinweg, was ist Sache und unstrittig.
19:50 Hradil: im angesächischen Bereich gibt es viel öfter das fundierte und dennoch lesbare Fachbuch. Panzer holt natürlich noch Wissenschaftssendungen raus.
19:48 Könnecker betont Rolle des Wissenschaftsjournalismus.
19:46 P: es gibt bei Wissenschaftlern unterschiedliche Interessen, die Transport in die Öffentlichkeit konterkarieren. Janicka: Publiziertes Wissen ist öffentlich. Man kann in die Fachbücherei gehen oder in die Hochschule. Einwand: Journals sind unverständlich.
19:44 Auf zur Fragerund, ich versteh nichts. "Mikrofon kommt", Publikum "Wissen und Menschen nicht gefährlich, die Aktionen der Menschen sind gefährlich."
19:43 hr: "Große Teile der Bevölkerung haben soviel Wissen, dass diese Mitspracherechte zwangsläufig sind."
19:42 Hradil S21 hat mit Wissen sehr sehr viel zu tun. Explosion des Wissens provoziert Modifikation des politischen Systems weg von der reinen Repräsentativität.
19:41 Hradil "wer mehr weiß hat mehr Angst". Muss umgehen mit dem Wissen über alles was sein könnte. Unterliegt der Gefahr unzufriedener zu sein, weiß auch wie es besser sein könnte.
19:41 Panzer wirft weiter mit Reizwörtern um sich Nicht nur Wissensgesellschaft sondern "ich mach was Gesellschaft", S21, Castor, "auf das Wissen aufgebaut ein neuer Baustein für eine Weiterentwicklung der Demokratie"-
19:36 Nach dem Geheimwissen sucht Panzer jetzt zerstörerisches oder böses Wissen. Einstein, Atombombe, Zelluntersuchungen.
19:36 Janicka: in Maßen darf man auch Selbstverwaltung teilgenommen, aber nicht zuviel. Öffentliches Engagement schadet zumindest nicht direkt.
19:34 Hradil "wenn sie heute eine Professur haben wollen, zählt ausschließlich was in wissenschaftlicher Literatur publiziert wird. das liest draußen niemand, aber alles andere zählt nicht." Öffentliches Schreiben nur für Leute, die ihre Karriere schon haben und nicht mehr machen wollen.
19:33 Janicka hat keim Blog, aber Engagement über das Fach hinaus ist notwendig.
19:32 Panzer zitiert Könnecker, Wissenschaftler sollten zurückgeben, was Gesellschaft ihne gegeben hat. Viel einfacher durch Internet.
19:30 Könnecker "Egalität zu Zugang zu Wissen. Aber auch Ausbildung, Zugang nutzen zu können."
19:28 Fried: "Kann es Egalität des Wissens gehen". Hr: "Nein." Ihn beschäftigt Nichtegalität zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren. Bsp: Demographischer Wandel seit 1980ern in der Wissenschaft, seit fünf Jahren (frühestens) in der Politik.
19:25 Ungleichverteilung. Nachdem ich heute Morgen Tisch ohen Stuhl hatte bin ich jetzt bei Stuhl ohne Tisch. Fried widerspricht Hradil: heute demokratischer als im Mittelalter. Hradil: Wissensverteilung undemokratischer als vor Erfindung des Computers.
19:23 Fried sieht keinen Bruch zwischen Wissen und Gesellschaft. Auch nicht historisch. Panzer sucht weiter nach Geheimwissen.
19:22 Nachdem Klimawandel nicht reüssierte, holt Panzer die 0 aus dem Arsenal.
19:20 Panzer: wäre Wikipedia ein Weg neben dem Schulsystem ich Wissen anzueignen. Hr: Potenziell ja, viele WP-Artikel sind der Übergang zu Wissen. Praktisch greifen Gymnasiasten dramatisch viel öfter dahin als Hauptschüler. Drumherum ähnlich wichtig wie die Bereitstellung an sich. Was hat denn Hradil zuletzt geschrieben? Würd ich gern mal lesen.
19:19 Hradil: die Chancen dass etwas Geheimwissen bleiben könnte, stehen schlecht. Aber: Informations- und Wissensungleichheit wird durch die neuen Medien verschärft. Demokratisierungshoffnungen sind gescheitert, "wir leben in der Wissensgesellschaft aber nicht alle."
19:17 Panzer: Gibt es Geheimwissen? Wer kann noch ASCII (??), wer kann diese Rechner herstellen. Diese Wissen hat nur eine Elite.
19:16 Janicka. Auto ist im Prinzip seit 100 Jahren dasselbe, Detailänderungen, aber keine grundlegenden Änderungen. Problem ist mit der Informatiosnflut fertig zu werden.
19:15 Janicka: Information kann man messen, ob das was mit Wissen zu tun hat, ist eine andere Frage. Es gibt Versuche Wissen zu quantifizieren, Verdoppelungsraten bei 100 Jahren; I Verdoppelungsraten 15 Jahre.
19:13 Doch nicht Nerd-Preis gewonnen. Mindestenz zwei twittern mit.
19:11 Könnecker: eher Kommunikationsgesellschaft als Wissensgesellschaft.
19:09 Fried zur Wissensgesellschaft. Technische Revolution: Erfindung der Nockenwelle. Sozialer Wandel sondergleichen. Ähnlich: Trittwebstuhl. Sozialer Wandel der spätmittelalterlichen Stadt. Größte: Zerlegen des Papyrus zu Papier.
19:08 Fried: im gut geschriebenen WP-Artikel: vor dem Inhaltsverzeichnis Information, danach das Wissen.
19:06 Hradil: Informationen und Wissen sind nicht dasselbe. I: einzelbestände, leicht zu beschaffen. W: gesammelte Informationen, Einordnung, Zusammenhang, Selektion, Relevanz, Bedeutung. Spannungsverhätnis zwischen I und W. Heute wird es manchmal schwer aus I W zu machen.
19:05 Wo kommt das Wissen her? Wo liegen Schnittpunkte zwischen Wissen und Information?
19:03 Janicka wünscht sich mehr Ingenieure die zu solchen Themen Stellung nehmen. Panzer wirft den Klimawandel in den Raum.
19:03 Heise, aka Torsten Kleinz berichtet auch.
19:00 Anna Lena deren Nachnamen ist peinlicherweise immer noch nicht herausgefunden habe, malt wieder. Diesmal stimmt der Sichtwinkel, dafür habe ich die maximalmögliche Entfernung zur Tafel und erkenne wieder nichts.
18:57 Frage an Fried "was ist Wissen", A: Wissen ist die gesammelte Erfahrung der Menschheit. Frage an Hradil "was heißt Wissensgesellschaft", Hradil: Wissensgesellschaft ist auf eine Ebene zu stelken mit Veränderung zur Agrargesellschaft oder Industriegesellschaft.
18:55 Stellt Podium mit Zitaten vor. Fried "die Zukunft steckt in der Vergangenheit" Janicka "wir erleiben eine dramatische Zunahme des Wissens" Könnecker "Wissen setzt Energie frei. Es besitzt Sprengkraft." Hradil, wow der ist hier, der Soziologe in mir ist tierisch beeindruckt. Und das als Ersatz, deshalb kein Zitat.
18:52 Podiumsdission. Volker Panzer bekennt sich zum gedruckten Brockhaus.
18:51 Ja, bei der Gelegenheit: Offenlegung. Ich war als Vorvortierjurymitglied an dieser Veranstaltung beteiligt.
18:48 "Die Zedler-Medaille ist für Wikimedia ein Instrument der Qualitätssicherung." Wollen damit neue Autoren gewinnen. Huuuust. Ich erinnere an des letzten Jahres Preisträger. Partnerhinweis: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Verlag Spektrum der Wissenschaften, BASF, Carl Zeiss, Reporter ohne Grenzen. Huch, die saßen in der Jury? Cool. Dankt Jurymitgliedern und Wikipedianern, die vorsortiert haben (davidl, smial, achim, raymond et moi).
18:46 Hier laufen Menschen mit www.stream-host.de T-Shirts rum. Ich nehme an die hosten den Livestream. Pavel weiter bei den Meriten des Schulprojekts, Bzw dabei was es alles machen soll, weniger was es macht. "Mit Wikipedia ist es wie mit Rock n' Roll in den 50ern." Spendenfinanziert.
18:44 Mittlerweile beim "weltweit ersten Länderverein" angekommen. Hat immerhin noch nicht unzählbare Mitglieder. Toolserver, Literaturstipendium, 400 Dollar für Werk über chinesische Denkmäler, Reisekosten, organisatorische Hilfe, informieren. Schulprojekt.
18:43 Unzählbare Menge an Menschen, die jeden Tag. Würde ich widersprechen. "Wikipedia ist ein unglaubliches Phänomen."
18:42 Ha! Nerdpreis gewonnen. Einzig offener Laptop hier. ... 17 Millionen Artikel.. 260 Sprachen ... jeden Tag.. von Freiwilligen! "die uns allen etwas schenken".
18:41 "Es passierte etwas".. "frei".. "einige wenige".. Ist die Krawatte echt rosa? Zitiert Frühwerke. Vergisst Nupedia, würde auch Ereignisunpassende Komplexität einführen.
18:40 Korrigiere Zaahl der Anwesenden auf etwa 60. Die anderen haben wohl nur Sekt abgefasst. Oder ich kann nicht zählen.
18:39 Akku sagt, er wird noch 6 1/2 Stunden halten, und das bei wieder ausgeschaltetem Powersavingmodus. Habe also die Hoffnung, dass es nicht so lange dauert. Wikimedia-Pavel leitet ein.
18:35 Willkommen zur Verleihung des Zedler-Preises. Diesmal in der Uni Frankfurt selber, anscheinend der Barocksaal. Passend zum Thema Energie hängt die Mutter aller Kronenleuchter an der Decke.
Catering war deutlich unprätenziöser und weniger raffiniert als letztes mal. Zur Zeit spielt ein Klaviertist und der Raum füllt sich langsam. Vorhin hörte ich etwas von 130 Angemeldeten, die Zahl scheint mir zu stimmen.
Auf dem Gang habe ich immerhin den ersten Gewinner mitbekommen, schön, dass der Flurfunk wenigstens im Flur funktioniert. Bei meinem Vortrag von vorhin haben sich von etwa 35 Anwesenden 31 gar nicht geäußert, drei fanden es gut, eine Dame wurde seekrank.
Hintergrund: Zedler-Medaille. Hier zum Livestream.
20:51 Pianio pianiert, Buffet ist eröffnet, sofern das Hotel WLAN nicht Wunder vollbringt, bis Morgen,
20:51 Schad, diesmal keine Kurzbiographie der Gewinner. Das fand ich letztes Jahr ja mit am spannendsten-
20:50 Vierte Medaille doch nicht vergeben. Großapplaus für Anna Lena Schiller. Pianist ist Gerhard Sattler.
20:50 Pavel meint Donald Duck hätte den Preis gewonnen, nicht Dagobert.
20:48 Fotograf mag nicht kommen. Lebt in Indien. Saal applaudiert in Richtung Indien.
20:46 Dritter (also bestplatzierter) "Bild Focus Stacking".

20:45 Bilder Plätze 4-6 Äpfel, Kühe, Baum, Gazelle, Vogel und was ich nicht erkennen kann.
20:45 Wollen aber nicht aufgegen, sondern "attraktiver Gestalten, mehr Fotografen erreichen."
20:44 Ups, gibt weder ersten noch zweiten Preis.
20:43 Messlatte sehr hoch angelegt. Nicht nur ästhetische Kriterien, mussten auch relevant sein, Wikipediaartikel illustrieren, der vorher nichts hatte. Bilder haben Meßlatte nicht erreicht, "Beteiligung selbst entsprach nicht unseren Erwartungen."
20:41 Carl Zeiss Sponsor "hochwertige Bilder", und Reporter ohne Grenzen Sponsor ("ausdrucksstarke Bilder").
20:40 Wiegand "ohne Bilder sind unsere Enzyklopädien nicht ganz so gut. Ein großer Teil ihrer Faszination und ihrer Information ginge verloren."
20:39 Huch, sehe grad, dass die Stühle im Boden festgeschraubt sind. Dafür stehen sie überraschend ungleichmäßig.
20:37 Jetzt Bildpreis. Alice Wiegand erklärt. Einführung, Lizzy, der Enzyklopädieband, Oma und der Ohrensessel. Besonders spannend Bilder, vor allem Hautkrankheiten (und Karten und Insekten)
20:35 Warum mit diesem Thema an diesem Wettbewerb. Lutzi: gar nicht speziell für den Wettbewerb, erst später getraut den Artikel einzureichen. Thema ist doch eher Fan- Nerd- auf den ersten Blick nichtakademisches Thema. Ein Tag vor Ende: Ziel der Wikipeida nicht zu werten was Wissen ist, schönes Zeichen dass auch solche Themen eine Chance haben.
20:35 PediaPress hat individuelles Hardcover aller Preisträger gemacht. Schick.
20:30 Kann mich da nicht ganz des Gedankens erwehren, dass das eher eine Themen- denn eine Artikelwertung ist. "Kabinettstück unter den in diesem Jahr vorgeschlagenen Artikeln." Gefiel besonders wegen seiner Positionierung im Grenzgebiet zwischen Kunstgeschichte, Mediensoziologie, Sprachwissenschaft, Jugendsoziologie, klar geschrieben mit Augenzwinkern.
20:29 Zedler-Medaille Geisteswissenschaften: Dagobert Duck.
20:29 Wilhelm schlägt 10 neue Medaillen vor.
20:25 Erbs ist 1999 zu Sonnenfinsternissen gekommen. Gereizt, dass die Besselschen Elemente in der Populärkultur immer als Mysterium vorkommen. "bin kein Astronom. und auch kein Ornithologe. Was ich kann, ist mich in ein Thema reinzubeißen, wenn mich etwas interessiert." In Zusammenarbeit mit IP ("Guido") entstanden, die sich nicht outen will und heute auch nicht kommen will. Überrascht, weil mit Nischenthema gekommen. Aber an denen kann man ruhiger arbeiten.
20:24 Lizzy übergibt Medaille. Ungewohnt dass sie sich siezen.
20:21 Besellsche Elemente waren sehr schick. Laudatio zeichnet sich durch ansprechende naturwissenschaftliche Methode nicht nur sprachlich sondern auch mit Grafiken und Gleichungen. Winner is Jürgen Erbs, Sieger aus dem letzten Jahr. Letztes mal Ornithologie, diesmal Astronomie.
20:21 Winner Naturwissenschaften: Besselsche Elemente.
20:19 Schildert wie das in der Praxis aussieht. Jury in zwei Abteilungen, die getrennt tagen und danach beraten. Dabei wird sehr intensiv und kontrovers diskutiert. Kann ich als Ex-Juror durchaus bestätigen. Kriterien: WP-Grundprinzipien plus ein dem Thema angemessener Aufbau, Prägnanz, Qualität des sprachlichen Ausdrucks, optimale Verbindung von Exaktheit und Verständlichkeit. Wissenschaftliche Qualität und Korrektheit ist selbstverständlich. Artikel anonym bewertet, Namen werden erst danach bekannt.
20:18 Vor Beginn nicht nur Begeisterung bei Mainzer Akademie.
20:16 Nun Gernot Wilhelm für die Mainzer Akademie.
20:15 BASF hat intern Wiki.
20:15 Luhmann-Zitat.
20:13 BASF interne Allianz aus Hochschulrelationen und Social Media Experten zur Zusammenarbeit.
20:12 Frau Feldmanm von BASF tritt auf. Klingt ein bißchen wie eine näselnde Henriette, sieht aber anders aus. Recht irritierend. Sie kommt aus der Foschungskommunikation.
20:11 Birken mutmaßt, dass diesmal vier Mediallen vergeben werden. Damit währen die 10 geprägten Medaillen alle-
20:10 Passt Einzelautorenauszeichnung zu "alle dürfen alles." Klar. Artikel haben Hauptautoren.
20:07 Links Wikipedia-Logo, rechts Zedler-Titelbild. Zedler sieht deutlich besser aus. Birken erklärt was Zedler mit WP zu tun hat.
20:06 Community (sehr viele Bilder, bzw. Admincollage). Ha! Grund zum Aufregen! Community ungleich Admins.
20:04 "Spinner, Spammer, Selbstdarsteller." (kein Bild)
20:03 (Frei)bier und MArtin Luther King als Symbol der Redefreiheit.
20:00 Danach Sue Gardner (Wikimedia). Warum steht denn in der Bildunterschrift "Figure" vor der Fotografenennung. Zahlenvergleich mit Google, 300 Server v 200.000, 40 Angestellte v. 10.000. Nun Pavel (Wikimedia DE). Kein Vorstandsmitglied? Spannend.
19:58 Erster Mensch Ward Cunningham (Wikis), vor Wikimania-Poster. Danach Jimbo (Wikipedia) (samt Spendenaufrufblick)
19:56 Philipp Birken kündigt freundliche Bilder von fröhlichen Menschen an. Spannend.
19:56 Dank Nicole Ebber in den Kommentaren herausgefunden, dass @Annalena mit Nachnamen Schiller heißt. Merci!
19:55 Panzer mit Goethe zum Ende der Podi.
19:54 Fried verweigert Zukunftsratschläge. "Es entzieht sich unseren Möglichkeiten."
19:52 Hradil: Wikipedia Leistung: Überblick über Streitigkeiten hinweg, was ist Sache und unstrittig.
19:50 Hradil: im angesächischen Bereich gibt es viel öfter das fundierte und dennoch lesbare Fachbuch. Panzer holt natürlich noch Wissenschaftssendungen raus.
19:48 Könnecker betont Rolle des Wissenschaftsjournalismus.
19:46 P: es gibt bei Wissenschaftlern unterschiedliche Interessen, die Transport in die Öffentlichkeit konterkarieren. Janicka: Publiziertes Wissen ist öffentlich. Man kann in die Fachbücherei gehen oder in die Hochschule. Einwand: Journals sind unverständlich.
19:44 Auf zur Fragerund, ich versteh nichts. "Mikrofon kommt", Publikum "Wissen und Menschen nicht gefährlich, die Aktionen der Menschen sind gefährlich."
19:43 hr: "Große Teile der Bevölkerung haben soviel Wissen, dass diese Mitspracherechte zwangsläufig sind."
19:42 Hradil S21 hat mit Wissen sehr sehr viel zu tun. Explosion des Wissens provoziert Modifikation des politischen Systems weg von der reinen Repräsentativität.
19:41 Hradil "wer mehr weiß hat mehr Angst". Muss umgehen mit dem Wissen über alles was sein könnte. Unterliegt der Gefahr unzufriedener zu sein, weiß auch wie es besser sein könnte.
19:41 Panzer wirft weiter mit Reizwörtern um sich Nicht nur Wissensgesellschaft sondern "ich mach was Gesellschaft", S21, Castor, "auf das Wissen aufgebaut ein neuer Baustein für eine Weiterentwicklung der Demokratie"-
19:36 Nach dem Geheimwissen sucht Panzer jetzt zerstörerisches oder böses Wissen. Einstein, Atombombe, Zelluntersuchungen.
19:36 Janicka: in Maßen darf man auch Selbstverwaltung teilgenommen, aber nicht zuviel. Öffentliches Engagement schadet zumindest nicht direkt.
19:34 Hradil "wenn sie heute eine Professur haben wollen, zählt ausschließlich was in wissenschaftlicher Literatur publiziert wird. das liest draußen niemand, aber alles andere zählt nicht." Öffentliches Schreiben nur für Leute, die ihre Karriere schon haben und nicht mehr machen wollen.
19:33 Janicka hat keim Blog, aber Engagement über das Fach hinaus ist notwendig.
19:32 Panzer zitiert Könnecker, Wissenschaftler sollten zurückgeben, was Gesellschaft ihne gegeben hat. Viel einfacher durch Internet.
19:30 Könnecker "Egalität zu Zugang zu Wissen. Aber auch Ausbildung, Zugang nutzen zu können."
19:28 Fried: "Kann es Egalität des Wissens gehen". Hr: "Nein." Ihn beschäftigt Nichtegalität zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren. Bsp: Demographischer Wandel seit 1980ern in der Wissenschaft, seit fünf Jahren (frühestens) in der Politik.
19:25 Ungleichverteilung. Nachdem ich heute Morgen Tisch ohen Stuhl hatte bin ich jetzt bei Stuhl ohne Tisch. Fried widerspricht Hradil: heute demokratischer als im Mittelalter. Hradil: Wissensverteilung undemokratischer als vor Erfindung des Computers.
19:23 Fried sieht keinen Bruch zwischen Wissen und Gesellschaft. Auch nicht historisch. Panzer sucht weiter nach Geheimwissen.
19:22 Nachdem Klimawandel nicht reüssierte, holt Panzer die 0 aus dem Arsenal.
19:20 Panzer: wäre Wikipedia ein Weg neben dem Schulsystem ich Wissen anzueignen. Hr: Potenziell ja, viele WP-Artikel sind der Übergang zu Wissen. Praktisch greifen Gymnasiasten dramatisch viel öfter dahin als Hauptschüler. Drumherum ähnlich wichtig wie die Bereitstellung an sich. Was hat denn Hradil zuletzt geschrieben? Würd ich gern mal lesen.
19:19 Hradil: die Chancen dass etwas Geheimwissen bleiben könnte, stehen schlecht. Aber: Informations- und Wissensungleichheit wird durch die neuen Medien verschärft. Demokratisierungshoffnungen sind gescheitert, "wir leben in der Wissensgesellschaft aber nicht alle."
19:17 Panzer: Gibt es Geheimwissen? Wer kann noch ASCII (??), wer kann diese Rechner herstellen. Diese Wissen hat nur eine Elite.
19:16 Janicka. Auto ist im Prinzip seit 100 Jahren dasselbe, Detailänderungen, aber keine grundlegenden Änderungen. Problem ist mit der Informatiosnflut fertig zu werden.
19:15 Janicka: Information kann man messen, ob das was mit Wissen zu tun hat, ist eine andere Frage. Es gibt Versuche Wissen zu quantifizieren, Verdoppelungsraten bei 100 Jahren; I Verdoppelungsraten 15 Jahre.
19:13 Doch nicht Nerd-Preis gewonnen. Mindestenz zwei twittern mit.
19:11 Könnecker: eher Kommunikationsgesellschaft als Wissensgesellschaft.
19:09 Fried zur Wissensgesellschaft. Technische Revolution: Erfindung der Nockenwelle. Sozialer Wandel sondergleichen. Ähnlich: Trittwebstuhl. Sozialer Wandel der spätmittelalterlichen Stadt. Größte: Zerlegen des Papyrus zu Papier.
19:08 Fried: im gut geschriebenen WP-Artikel: vor dem Inhaltsverzeichnis Information, danach das Wissen.
19:06 Hradil: Informationen und Wissen sind nicht dasselbe. I: einzelbestände, leicht zu beschaffen. W: gesammelte Informationen, Einordnung, Zusammenhang, Selektion, Relevanz, Bedeutung. Spannungsverhätnis zwischen I und W. Heute wird es manchmal schwer aus I W zu machen.
19:05 Wo kommt das Wissen her? Wo liegen Schnittpunkte zwischen Wissen und Information?
19:03 Janicka wünscht sich mehr Ingenieure die zu solchen Themen Stellung nehmen. Panzer wirft den Klimawandel in den Raum.
19:03 Heise, aka Torsten Kleinz berichtet auch.
19:00 Anna Lena deren Nachnamen ist peinlicherweise immer noch nicht herausgefunden habe, malt wieder. Diesmal stimmt der Sichtwinkel, dafür habe ich die maximalmögliche Entfernung zur Tafel und erkenne wieder nichts.
18:57 Frage an Fried "was ist Wissen", A: Wissen ist die gesammelte Erfahrung der Menschheit. Frage an Hradil "was heißt Wissensgesellschaft", Hradil: Wissensgesellschaft ist auf eine Ebene zu stelken mit Veränderung zur Agrargesellschaft oder Industriegesellschaft.
18:55 Stellt Podium mit Zitaten vor. Fried "die Zukunft steckt in der Vergangenheit" Janicka "wir erleiben eine dramatische Zunahme des Wissens" Könnecker "Wissen setzt Energie frei. Es besitzt Sprengkraft." Hradil, wow der ist hier, der Soziologe in mir ist tierisch beeindruckt. Und das als Ersatz, deshalb kein Zitat.
18:52 Podiumsdission. Volker Panzer bekennt sich zum gedruckten Brockhaus.
18:51 Ja, bei der Gelegenheit: Offenlegung. Ich war als Vorvortierjurymitglied an dieser Veranstaltung beteiligt.
18:48 "Die Zedler-Medaille ist für Wikimedia ein Instrument der Qualitätssicherung." Wollen damit neue Autoren gewinnen. Huuuust. Ich erinnere an des letzten Jahres Preisträger. Partnerhinweis: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Verlag Spektrum der Wissenschaften, BASF, Carl Zeiss, Reporter ohne Grenzen. Huch, die saßen in der Jury? Cool. Dankt Jurymitgliedern und Wikipedianern, die vorsortiert haben (davidl, smial, achim, raymond et moi).
18:46 Hier laufen Menschen mit www.stream-host.de T-Shirts rum. Ich nehme an die hosten den Livestream. Pavel weiter bei den Meriten des Schulprojekts, Bzw dabei was es alles machen soll, weniger was es macht. "Mit Wikipedia ist es wie mit Rock n' Roll in den 50ern." Spendenfinanziert.
18:44 Mittlerweile beim "weltweit ersten Länderverein" angekommen. Hat immerhin noch nicht unzählbare Mitglieder. Toolserver, Literaturstipendium, 400 Dollar für Werk über chinesische Denkmäler, Reisekosten, organisatorische Hilfe, informieren. Schulprojekt.
18:43 Unzählbare Menge an Menschen, die jeden Tag. Würde ich widersprechen. "Wikipedia ist ein unglaubliches Phänomen."
18:42 Ha! Nerdpreis gewonnen. Einzig offener Laptop hier. ... 17 Millionen Artikel.. 260 Sprachen ... jeden Tag.. von Freiwilligen! "die uns allen etwas schenken".
18:41 "Es passierte etwas".. "frei".. "einige wenige".. Ist die Krawatte echt rosa? Zitiert Frühwerke. Vergisst Nupedia, würde auch Ereignisunpassende Komplexität einführen.
18:40 Korrigiere Zaahl der Anwesenden auf etwa 60. Die anderen haben wohl nur Sekt abgefasst. Oder ich kann nicht zählen.
18:39 Akku sagt, er wird noch 6 1/2 Stunden halten, und das bei wieder ausgeschaltetem Powersavingmodus. Habe also die Hoffnung, dass es nicht so lange dauert. Wikimedia-Pavel leitet ein.
18:35 Willkommen zur Verleihung des Zedler-Preises. Diesmal in der Uni Frankfurt selber, anscheinend der Barocksaal. Passend zum Thema Energie hängt die Mutter aller Kronenleuchter an der Decke.
Catering war deutlich unprätenziöser und weniger raffiniert als letztes mal. Zur Zeit spielt ein Klaviertist und der Raum füllt sich langsam. Vorhin hörte ich etwas von 130 Angemeldeten, die Zahl scheint mir zu stimmen.
Auf dem Gang habe ich immerhin den ersten Gewinner mitbekommen, schön, dass der Flurfunk wenigstens im Flur funktioniert. Bei meinem Vortrag von vorhin haben sich von etwa 35 Anwesenden 31 gar nicht geäußert, drei fanden es gut, eine Dame wurde seekrank.
20:51 Pianio pianiert, Buffet ist eröffnet, sofern das Hotel WLAN nicht Wunder vollbringt, bis Morgen,
20:51 Schad, diesmal keine Kurzbiographie der Gewinner. Das fand ich letztes Jahr ja mit am spannendsten-
20:50 Vierte Medaille doch nicht vergeben. Großapplaus für Anna Lena Schiller. Pianist ist Gerhard Sattler.
20:50 Pavel meint Donald Duck hätte den Preis gewonnen, nicht Dagobert.
20:48 Fotograf mag nicht kommen. Lebt in Indien. Saal applaudiert in Richtung Indien.
20:46 Dritter (also bestplatzierter) "Bild Focus Stacking".
20:45 Bilder Plätze 4-6 Äpfel, Kühe, Baum, Gazelle, Vogel und was ich nicht erkennen kann.
20:45 Wollen aber nicht aufgegen, sondern "attraktiver Gestalten, mehr Fotografen erreichen."
20:44 Ups, gibt weder ersten noch zweiten Preis.
20:43 Messlatte sehr hoch angelegt. Nicht nur ästhetische Kriterien, mussten auch relevant sein, Wikipediaartikel illustrieren, der vorher nichts hatte. Bilder haben Meßlatte nicht erreicht, "Beteiligung selbst entsprach nicht unseren Erwartungen."
20:41 Carl Zeiss Sponsor "hochwertige Bilder", und Reporter ohne Grenzen Sponsor ("ausdrucksstarke Bilder").
20:40 Wiegand "ohne Bilder sind unsere Enzyklopädien nicht ganz so gut. Ein großer Teil ihrer Faszination und ihrer Information ginge verloren."
20:39 Huch, sehe grad, dass die Stühle im Boden festgeschraubt sind. Dafür stehen sie überraschend ungleichmäßig.
20:37 Jetzt Bildpreis. Alice Wiegand erklärt. Einführung, Lizzy, der Enzyklopädieband, Oma und der Ohrensessel. Besonders spannend Bilder, vor allem Hautkrankheiten (und Karten und Insekten)
20:35 Warum mit diesem Thema an diesem Wettbewerb. Lutzi: gar nicht speziell für den Wettbewerb, erst später getraut den Artikel einzureichen. Thema ist doch eher Fan- Nerd- auf den ersten Blick nichtakademisches Thema. Ein Tag vor Ende: Ziel der Wikipeida nicht zu werten was Wissen ist, schönes Zeichen dass auch solche Themen eine Chance haben.
20:35 PediaPress hat individuelles Hardcover aller Preisträger gemacht. Schick.
20:30 Kann mich da nicht ganz des Gedankens erwehren, dass das eher eine Themen- denn eine Artikelwertung ist. "Kabinettstück unter den in diesem Jahr vorgeschlagenen Artikeln." Gefiel besonders wegen seiner Positionierung im Grenzgebiet zwischen Kunstgeschichte, Mediensoziologie, Sprachwissenschaft, Jugendsoziologie, klar geschrieben mit Augenzwinkern.
20:29 Zedler-Medaille Geisteswissenschaften: Dagobert Duck.
20:29 Wilhelm schlägt 10 neue Medaillen vor.
20:25 Erbs ist 1999 zu Sonnenfinsternissen gekommen. Gereizt, dass die Besselschen Elemente in der Populärkultur immer als Mysterium vorkommen. "bin kein Astronom. und auch kein Ornithologe. Was ich kann, ist mich in ein Thema reinzubeißen, wenn mich etwas interessiert." In Zusammenarbeit mit IP ("Guido") entstanden, die sich nicht outen will und heute auch nicht kommen will. Überrascht, weil mit Nischenthema gekommen. Aber an denen kann man ruhiger arbeiten.
20:24 Lizzy übergibt Medaille. Ungewohnt dass sie sich siezen.
20:21 Besellsche Elemente waren sehr schick. Laudatio zeichnet sich durch ansprechende naturwissenschaftliche Methode nicht nur sprachlich sondern auch mit Grafiken und Gleichungen. Winner is Jürgen Erbs, Sieger aus dem letzten Jahr. Letztes mal Ornithologie, diesmal Astronomie.
20:21 Winner Naturwissenschaften: Besselsche Elemente.
20:19 Schildert wie das in der Praxis aussieht. Jury in zwei Abteilungen, die getrennt tagen und danach beraten. Dabei wird sehr intensiv und kontrovers diskutiert. Kann ich als Ex-Juror durchaus bestätigen. Kriterien: WP-Grundprinzipien plus ein dem Thema angemessener Aufbau, Prägnanz, Qualität des sprachlichen Ausdrucks, optimale Verbindung von Exaktheit und Verständlichkeit. Wissenschaftliche Qualität und Korrektheit ist selbstverständlich. Artikel anonym bewertet, Namen werden erst danach bekannt.
20:18 Vor Beginn nicht nur Begeisterung bei Mainzer Akademie.
20:16 Nun Gernot Wilhelm für die Mainzer Akademie.
20:15 BASF hat intern Wiki.
20:15 Luhmann-Zitat.
20:13 BASF interne Allianz aus Hochschulrelationen und Social Media Experten zur Zusammenarbeit.
20:12 Frau Feldmanm von BASF tritt auf. Klingt ein bißchen wie eine näselnde Henriette, sieht aber anders aus. Recht irritierend. Sie kommt aus der Foschungskommunikation.
20:11 Birken mutmaßt, dass diesmal vier Mediallen vergeben werden. Damit währen die 10 geprägten Medaillen alle-
20:10 Passt Einzelautorenauszeichnung zu "alle dürfen alles." Klar. Artikel haben Hauptautoren.
20:07 Links Wikipedia-Logo, rechts Zedler-Titelbild. Zedler sieht deutlich besser aus. Birken erklärt was Zedler mit WP zu tun hat.
20:06 Community (sehr viele Bilder, bzw. Admincollage). Ha! Grund zum Aufregen! Community ungleich Admins.
20:04 "Spinner, Spammer, Selbstdarsteller." (kein Bild)
20:03 (Frei)bier und MArtin Luther King als Symbol der Redefreiheit.
20:00 Danach Sue Gardner (Wikimedia). Warum steht denn in der Bildunterschrift "Figure" vor der Fotografenennung. Zahlenvergleich mit Google, 300 Server v 200.000, 40 Angestellte v. 10.000. Nun Pavel (Wikimedia DE). Kein Vorstandsmitglied? Spannend.
19:58 Erster Mensch Ward Cunningham (Wikis), vor Wikimania-Poster. Danach Jimbo (Wikipedia) (samt Spendenaufrufblick)
19:56 Philipp Birken kündigt freundliche Bilder von fröhlichen Menschen an. Spannend.
19:56 Dank Nicole Ebber in den Kommentaren herausgefunden, dass @Annalena mit Nachnamen Schiller heißt. Merci!
19:55 Panzer mit Goethe zum Ende der Podi.
19:54 Fried verweigert Zukunftsratschläge. "Es entzieht sich unseren Möglichkeiten."
19:52 Hradil: Wikipedia Leistung: Überblick über Streitigkeiten hinweg, was ist Sache und unstrittig.
19:50 Hradil: im angesächischen Bereich gibt es viel öfter das fundierte und dennoch lesbare Fachbuch. Panzer holt natürlich noch Wissenschaftssendungen raus.
19:48 Könnecker betont Rolle des Wissenschaftsjournalismus.
19:46 P: es gibt bei Wissenschaftlern unterschiedliche Interessen, die Transport in die Öffentlichkeit konterkarieren. Janicka: Publiziertes Wissen ist öffentlich. Man kann in die Fachbücherei gehen oder in die Hochschule. Einwand: Journals sind unverständlich.
19:44 Auf zur Fragerund, ich versteh nichts. "Mikrofon kommt", Publikum "Wissen und Menschen nicht gefährlich, die Aktionen der Menschen sind gefährlich."
19:43 hr: "Große Teile der Bevölkerung haben soviel Wissen, dass diese Mitspracherechte zwangsläufig sind."
19:42 Hradil S21 hat mit Wissen sehr sehr viel zu tun. Explosion des Wissens provoziert Modifikation des politischen Systems weg von der reinen Repräsentativität.
19:41 Hradil "wer mehr weiß hat mehr Angst". Muss umgehen mit dem Wissen über alles was sein könnte. Unterliegt der Gefahr unzufriedener zu sein, weiß auch wie es besser sein könnte.
19:41 Panzer wirft weiter mit Reizwörtern um sich Nicht nur Wissensgesellschaft sondern "ich mach was Gesellschaft", S21, Castor, "auf das Wissen aufgebaut ein neuer Baustein für eine Weiterentwicklung der Demokratie"-
19:36 Nach dem Geheimwissen sucht Panzer jetzt zerstörerisches oder böses Wissen. Einstein, Atombombe, Zelluntersuchungen.
19:36 Janicka: in Maßen darf man auch Selbstverwaltung teilgenommen, aber nicht zuviel. Öffentliches Engagement schadet zumindest nicht direkt.
19:34 Hradil "wenn sie heute eine Professur haben wollen, zählt ausschließlich was in wissenschaftlicher Literatur publiziert wird. das liest draußen niemand, aber alles andere zählt nicht." Öffentliches Schreiben nur für Leute, die ihre Karriere schon haben und nicht mehr machen wollen.
19:33 Janicka hat keim Blog, aber Engagement über das Fach hinaus ist notwendig.
19:32 Panzer zitiert Könnecker, Wissenschaftler sollten zurückgeben, was Gesellschaft ihne gegeben hat. Viel einfacher durch Internet.
19:30 Könnecker "Egalität zu Zugang zu Wissen. Aber auch Ausbildung, Zugang nutzen zu können."
19:28 Fried: "Kann es Egalität des Wissens gehen". Hr: "Nein." Ihn beschäftigt Nichtegalität zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren. Bsp: Demographischer Wandel seit 1980ern in der Wissenschaft, seit fünf Jahren (frühestens) in der Politik.
19:25 Ungleichverteilung. Nachdem ich heute Morgen Tisch ohen Stuhl hatte bin ich jetzt bei Stuhl ohne Tisch. Fried widerspricht Hradil: heute demokratischer als im Mittelalter. Hradil: Wissensverteilung undemokratischer als vor Erfindung des Computers.
19:23 Fried sieht keinen Bruch zwischen Wissen und Gesellschaft. Auch nicht historisch. Panzer sucht weiter nach Geheimwissen.
19:22 Nachdem Klimawandel nicht reüssierte, holt Panzer die 0 aus dem Arsenal.
19:20 Panzer: wäre Wikipedia ein Weg neben dem Schulsystem ich Wissen anzueignen. Hr: Potenziell ja, viele WP-Artikel sind der Übergang zu Wissen. Praktisch greifen Gymnasiasten dramatisch viel öfter dahin als Hauptschüler. Drumherum ähnlich wichtig wie die Bereitstellung an sich. Was hat denn Hradil zuletzt geschrieben? Würd ich gern mal lesen.
19:19 Hradil: die Chancen dass etwas Geheimwissen bleiben könnte, stehen schlecht. Aber: Informations- und Wissensungleichheit wird durch die neuen Medien verschärft. Demokratisierungshoffnungen sind gescheitert, "wir leben in der Wissensgesellschaft aber nicht alle."
19:17 Panzer: Gibt es Geheimwissen? Wer kann noch ASCII (??), wer kann diese Rechner herstellen. Diese Wissen hat nur eine Elite.
19:16 Janicka. Auto ist im Prinzip seit 100 Jahren dasselbe, Detailänderungen, aber keine grundlegenden Änderungen. Problem ist mit der Informatiosnflut fertig zu werden.
19:15 Janicka: Information kann man messen, ob das was mit Wissen zu tun hat, ist eine andere Frage. Es gibt Versuche Wissen zu quantifizieren, Verdoppelungsraten bei 100 Jahren; I Verdoppelungsraten 15 Jahre.
19:13 Doch nicht Nerd-Preis gewonnen. Mindestenz zwei twittern mit.
19:11 Könnecker: eher Kommunikationsgesellschaft als Wissensgesellschaft.
19:09 Fried zur Wissensgesellschaft. Technische Revolution: Erfindung der Nockenwelle. Sozialer Wandel sondergleichen. Ähnlich: Trittwebstuhl. Sozialer Wandel der spätmittelalterlichen Stadt. Größte: Zerlegen des Papyrus zu Papier.
19:08 Fried: im gut geschriebenen WP-Artikel: vor dem Inhaltsverzeichnis Information, danach das Wissen.
19:06 Hradil: Informationen und Wissen sind nicht dasselbe. I: einzelbestände, leicht zu beschaffen. W: gesammelte Informationen, Einordnung, Zusammenhang, Selektion, Relevanz, Bedeutung. Spannungsverhätnis zwischen I und W. Heute wird es manchmal schwer aus I W zu machen.
19:05 Wo kommt das Wissen her? Wo liegen Schnittpunkte zwischen Wissen und Information?
19:03 Janicka wünscht sich mehr Ingenieure die zu solchen Themen Stellung nehmen. Panzer wirft den Klimawandel in den Raum.
19:03 Heise, aka Torsten Kleinz berichtet auch.
19:00 Anna Lena deren Nachnamen ist peinlicherweise immer noch nicht herausgefunden habe, malt wieder. Diesmal stimmt der Sichtwinkel, dafür habe ich die maximalmögliche Entfernung zur Tafel und erkenne wieder nichts.
18:57 Frage an Fried "was ist Wissen", A: Wissen ist die gesammelte Erfahrung der Menschheit. Frage an Hradil "was heißt Wissensgesellschaft", Hradil: Wissensgesellschaft ist auf eine Ebene zu stelken mit Veränderung zur Agrargesellschaft oder Industriegesellschaft.
18:55 Stellt Podium mit Zitaten vor. Fried "die Zukunft steckt in der Vergangenheit" Janicka "wir erleiben eine dramatische Zunahme des Wissens" Könnecker "Wissen setzt Energie frei. Es besitzt Sprengkraft." Hradil, wow der ist hier, der Soziologe in mir ist tierisch beeindruckt. Und das als Ersatz, deshalb kein Zitat.
18:52 Podiumsdission. Volker Panzer bekennt sich zum gedruckten Brockhaus.
18:51 Ja, bei der Gelegenheit: Offenlegung. Ich war als Vorvortierjurymitglied an dieser Veranstaltung beteiligt.
18:48 "Die Zedler-Medaille ist für Wikimedia ein Instrument der Qualitätssicherung." Wollen damit neue Autoren gewinnen. Huuuust. Ich erinnere an des letzten Jahres Preisträger. Partnerhinweis: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Verlag Spektrum der Wissenschaften, BASF, Carl Zeiss, Reporter ohne Grenzen. Huch, die saßen in der Jury? Cool. Dankt Jurymitgliedern und Wikipedianern, die vorsortiert haben (davidl, smial, achim, raymond et moi).
18:46 Hier laufen Menschen mit www.stream-host.de T-Shirts rum. Ich nehme an die hosten den Livestream. Pavel weiter bei den Meriten des Schulprojekts, Bzw dabei was es alles machen soll, weniger was es macht. "Mit Wikipedia ist es wie mit Rock n' Roll in den 50ern." Spendenfinanziert.
18:44 Mittlerweile beim "weltweit ersten Länderverein" angekommen. Hat immerhin noch nicht unzählbare Mitglieder. Toolserver, Literaturstipendium, 400 Dollar für Werk über chinesische Denkmäler, Reisekosten, organisatorische Hilfe, informieren. Schulprojekt.
18:43 Unzählbare Menge an Menschen, die jeden Tag. Würde ich widersprechen. "Wikipedia ist ein unglaubliches Phänomen."
18:42 Ha! Nerdpreis gewonnen. Einzig offener Laptop hier. ... 17 Millionen Artikel.. 260 Sprachen ... jeden Tag.. von Freiwilligen! "die uns allen etwas schenken".
18:41 "Es passierte etwas".. "frei".. "einige wenige".. Ist die Krawatte echt rosa? Zitiert Frühwerke. Vergisst Nupedia, würde auch Ereignisunpassende Komplexität einführen.
18:40 Korrigiere Zaahl der Anwesenden auf etwa 60. Die anderen haben wohl nur Sekt abgefasst. Oder ich kann nicht zählen.
18:39 Akku sagt, er wird noch 6 1/2 Stunden halten, und das bei wieder ausgeschaltetem Powersavingmodus. Habe also die Hoffnung, dass es nicht so lange dauert. Wikimedia-Pavel leitet ein.
18:35 Willkommen zur Verleihung des Zedler-Preises. Diesmal in der Uni Frankfurt selber, anscheinend der Barocksaal. Passend zum Thema Energie hängt die Mutter aller Kronenleuchter an der Decke.
Catering war deutlich unprätenziöser und weniger raffiniert als letztes mal. Zur Zeit spielt ein Klaviertist und der Raum füllt sich langsam. Vorhin hörte ich etwas von 130 Angemeldeten, die Zahl scheint mir zu stimmen.
Auf dem Gang habe ich immerhin den ersten Gewinner mitbekommen, schön, dass der Flurfunk wenigstens im Flur funktioniert. Bei meinem Vortrag von vorhin haben sich von etwa 35 Anwesenden 31 gar nicht geäußert, drei fanden es gut, eine Dame wurde seekrank.
Wikipedia Academy liveblogging; Zedler-Verleihung #wpa10
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Wikipedia-Academy liveblogging: Freitag #wpa10
Hintergrund: Wikipedia-Academy. Und dort ist der Academy-Livestream.
18:00 Ende! Aus! Vorbei! Jetzt endgültig hier. Nachher geht es weiter bei Zedler.
18:00 Problem: Was mach ich mit Datensätzen ohne Erkenntnis. Schwer zu beschaffen, wichtig, bringt aber keine Veröffentlichung, ergo keine Reputation.
17:59 Thema: Veröffentlichungen mit Daten anderer Leute. Open Researcher ID.
17:56 im Saal. Open Access ist erfahrungsgemäß leichter zu erklären als freie Lizenzen zu erklären.
17:55 Diskussion über Open Access aber nicht CC-Publikationen. Ist erfahrungsgemäß gar nichts.
17:53 Gefunden. Referent und Tafelzeichnerin. Referent dank @Fischblog.
17:51 Aus. Vorbei. Ende der Vortrag. Jetzt Diskussion.
17:51 Nebenbei fertigt Annalena ? noch ein superbes Tafelbild. Leider bin ich der einzige im Saal der so sitzt, dass er es kaum erkennen kann. My bad. Sorry.
17:50 Hab ja so ein bißchen den Eindruck, dass der Vortrag wirklich für Wissenschaftler konzipiert ist. Da dürfte er kontroverser sein, hier reißt er gerade offene Türen ein.
17:49 Wissenschaft sollte Gesellschaft dienen, freie Zugänglichkeit, Druck zur Offenheit, reproduzier und transparent ist exzellent.
17:47 Puschmann: Wir brauchen Regeln, die OA zum Standard machen (zB exklusive Verwertungsrechte zeitlich begrenzt, zB Depositionspflicht für Institute/Universitäten), wir brauchen erweiterten Publikationsbegriff, wir brauchen Selbstverständnis, dass ein guter Forscher ist, wer öffentlich publiziert.
17:47 Berührungsängste gegenüber Laien, viele Publizieren vor allem für Kollegen.
17:45 Erfolg = Zahl und Qualität der Publikationen.
17:45 "Als wissenschaftliche Qualität gilt, was in der Form traditionell bleibt."
17:44 "Wissenschaftler sind zurückhaltend in Kanälen zu veröffentlichen, die ihnen keine wissenschaftliche Reputation bringen."
17:42 20% der Publikation sind Open Access. Aber: Wissenschaftler betrachten OA-Publikationen als sekundär. Huch, Laptop hat ein Battery-Saving-Program. Dachte es wäre schon ein.
17:41 Solang er noch von Open Access erzählt; Traktorfreitag hier im Blog ist halb vorbereitet, wird aber vermutlich nur stattfinden können wenn das Hotel-WLAN heute besser geht als gestern.
17:40 Wirft Open Data in den Raum.
17:38 Aufzählung aller möglichen Open-Access-Initiativen. Zerfall zwischen stark wachsendem User-generated-Content und weit weniger schnell wachsenden wissenschaftlichen Content. Immer noch Minderheit.
17:37 Zuhörer sagen, sie kennen alle Open Access. Bzw. niemand sagt, er kennt es nicht.
17:36 Good News zur Zedler-Verleihung. Es gibt einen Livestream.
17:35 Stellt PLoS vor. Journals mit CC-Lizenzen. Merci, darüber wollte ich schon immer mehr wissen.
17:31 z zt allgeneine CC-Vorstellung und Erläuterung der einzelnen Lizenzen. Ich neige ja immer mehr dazu ND für evil zu halten. Licht ist übrigens wieder an. Ermöglicht mir zu zählen, dass gut 30 Leute im Raum sind. Weiß jemand ob es grad Paralellprogramm gibt?
17:29 Eingangsfrage: wenig Wissenschaftler im Saal.
17:29 Jetzt Creative-Commons-Vortrag, laut Programm "Dr. Cornelius Puschmann:
„Mehr Offenheit, bitte! Wikipedia und Creative Commons an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit“"
17:26 Mein Vorrag ist vorbei, die Diskussion am Anschluss fand ich spannend. Grundkonflikt: fühlt sich de.Wikipedia an deutsches oder amerikanischen Persönlichkeitsrecht gebunden. Wikipedianer und Wp-nahe sagen ja, Journalist im Raum sagt nein.
16:03 Mein Vortrag sollte bei Prezi zu finden sein. Computer droht Zwangsausschaltung an, wenn er keinen Strom kriegt. Also dann Kaffeepause, dann mein Vortrag, dann hoffentlich wieder Strom.
16:02 Merz erzählt noch, welche Faktoren sie nicht getestet haben oder sich in andere Faktoren reingerechnet haben.
15:59 P. Birken: wir haben einen hohen Anteil arbeitsloser Akademiker. Das ist ja super. Dass es sich eine Gesellschaft Wikipedia leisten kann.
15:57 Akku mäkelt rum. Nur noch 37 Minuten. Diplomarbeit gibt es per E-Mail. P. Birken rät zum Onlinestellen, ich rate da sehr zu.
15:54 Beitrag Wikipedianerin: Usability ist geschlechterspezifisch.
15:53 These von Frau: WP ist technisch anspruchsvoller, Merz läßt das nicht gelten.
15:52 Achim "Was schreckt am Enzyklopädiegedanken die Frauen ab?"
15:51 These weibliche Wikipedianerin, bei der ich mich schon die ganze Zeit frage wer das ist, spannende Sachen sagt sie auf jeden Fall. Jetzt grad: Diskussionston besonders im Metabereich sehr aggressiv.
15:50 Frage aus Publikum: warum nur 6%?
15:49 Hurra, es gibt die Möglichkeit den Fragebogen zu testen. www.wikipediaforschung.de. Ende, Aus, Vortrag vorbei! Applaus im Raume.
15:47 Will rauskriegen: Benchmarking. Unterstützung von Wikimedia. Beitrag zur Grundlagenforschung.
15:46 "Die Wikipedianer" gibts nicht. Haupt-Hypothese der Dissertation. Juche! Differenzierung nach Tätigkeiten/Erfahrungen/Qualifikationen. Diagnoistische Variablen, Vergleich DE und EN.
15:45 Binnendiffenzierung bei "den Wikipedianern". Hey, ich glaub erste Studie, die das tatsächlich macht. Bin immer beeindruckter. Lustige Grafik mit Tätigkeiten. Ist die CC?
15:42 Respekt, kein Wikipedianer regt sich auf. Spannende Diskussion, was die Ergebnisse bedeuten.
15:40 Hurra. Akku noch bei 54 Minuten.
15:38 Wenn man Nutzung vorhersagen will. Wichtigster Punkt Habitualisierung (Gewohnheit), Defizitiate Selbstregulation und Selbstwirksamkeitserwartung. Negativ wirken sich arbeitsbelastung RL und Bildung (im Vergleich zu den anderen) aus. Unwichtigste Punkte: Freude an Tätigkeiten und Bildung. These aus Publikum: Studenten haben mehr Zeit als Professoren.
15:37 Dieser abgedunkelte Raum ist ja tückisch was mein Schlafdefizit angeht. Und dabei ist es echt spannend.
15:36 Mitmachensgrund "Defizitäre Selbstregulation" bzw. Wikipedia:Sucht.
15:34 Mentorenprogrammsempfehlung.
15:33 Superbild "My first article" samt Löschanträgen.
15:32 Sehr schnelle Desillusionierung bei naivem Weltbild. Respekt, weiterhin ein Wikipedist, der weiß wovon er redet.
15:29 Zeigt Bilder aus Stern-Artikel. Ist Achom mit Schlang um Hals nicht URV?
15:29 Erklärt Theorie. Klingt bisher plausibel, ist mir aber ehrlich gesagt zu komplex, um es mitzubloggen, hoffe es steht auf seiner Homepage.
15:26 11% Admins, im Vergleich zu anderen Studien sehr niedriger Anteil. 57% haben akademischen Abschluss, 9% promoviert, samt Studierenden fast drei Viertel. 57% in Partnerschaft, also 43% nicht.
15:26 564 Wikipedianer befragt, von 13 bis 74, Mittelwert 37, zwei Gipfel: 25 und 45. Huust 6% Frauen, 94% Männer. Immerhin mehr Frauen als Schweizer (5%)
15:26 Benutzt sozial-kognitive Theorie der Medienselektion
15:25 Vorstudie 2009 wird vorgestellt. Ha, doch Streitmöglichkeiten!
15:24 21
15:23 Zuhörerzahl mittlerweile bei 20 Leuten.
15:22 Händchenheben: Wikipedianer ungefähr soviele wie Wikipedianer, ein paar Andere (u.a. Journalisten), ein paar Doppelte.
15:21 Untertitel "Ausblick auf die Wikipediabefragung." Schad eigentlich, das nimmt natürlich Konfliktpotenzial aus dem Vortrag. Akku noch eine Stunde. Genau rechtzeitig zum Vortrag wird er alle sein.
15:20 Beamer-Probleme. "Externen Ausgang einschalten". Aber der will nicht. Klassischer Ansatz "steck noch mal ein und aus." Funktioniert.
15:17 Als nächster Manuel Merz: Manuel Merz (wikipediaforschung.de): „Wer editiert warum in Wikipedia?“ Bin neugierig; klassisches Thema wo Wikipedia es besser wissen, sowohl prinzipiell als auch aus Erfahrung.
15:10 Einschätzungsfrage Kleinz: sollte man Wikipedia als weiterführende Information angeben? Permalinks prinzipiell sinnvoll, aber dem Leser nicht zu vermitteln.
15:06 Frage Achim: wie geht der Journalist mit einem solch fehlerhaften Wikipedia-Artikel um. Antwort: mit Standard: Wikipedia nur nutzen, wenn Versionsgeschichte und Diskussionsseite genutzt werden.
15:03 Die Diskussion klärt Mißverständnisse im Einsteigerheft. Habe mittlerweile bemerkt, dass man von Raum KIII aus den Fernsehturm sieht. Diskussion geht um den Unterschied zwischen Weblinks und Einzelnachweisen.
15:03 Akku sagt noch 1:20h, das reicht nicht bis zu Leider bin ich relevant.
15:02 Nachschlagen: bei WikiBu hat er 4/10, Wiki-Watch stuft ihn als zuverlässig ein.
15:00 Birken: Wikipedia kann nicht mehr leisten als die bestehenden Quellen.
14:59 Wikipedia-Admin hat's versaut. Bausteine entfernt, ohne dass der Artikel viel besser geworden wäre.
14:57 Bei Werbeartikeln fangen Wikipedianer an zu graben.
14:56 Publikum: Bausteinhinweise lassen sich auch ohne Baustein setzen. Im Normalfall wird ein Wikipedianer sich um formalien kümmern.
14:54 Diskussion: Ist Bausteine setzen sinnvoll? Prinzipiell ja, aber technisch aufwändig.
14:51 Super. Einzel- und Detailbesprechung der Versionsgeschichte. Minderbinder und Cartinal retten den Ruf der Wikipedisten.
14:50 Merke langsam, dass ich nicht allzuviel Schlaf hatte. Leider hab ich mich selbst vom Kaffeenachschub abgeschnitten.
14:48 Ph. Birken am Mikro. Bastel noch an Prezi, deshalb nur eingeschränktes Zuhören meinerseits. Bartsch erzählte noch, dass der Journalist an sich unsicher bis ablehnend ist, gefundene Fehler auch zu korrigieren.
14:44 Philipp erklärt, was rot markierte Nutzeraccounts heißen. Scheint selbst dann nicht offensichtlich, wenn man Ahnung vom Thema hat.
14:41 User hat nur den einen Artikel geschrieben. Schöner Edit "Falschaussage gelöscht. Juristisch geprüft." Klassische Artikelschönung. Bisher sehr angenehmer und kenntnisreicher Vortrag.
14:39 Bartsch von getöntem Wikipedia-Artikel. Nicht sofort offensichtlich Werbung, aber wenn man genauer hinkuckt schon stark gefärbt. Leider fallen viele Journalisten darauf rein. Imho tatsächlich der springende Punkt überhaupt was Wikipedia-Marketing angeht.
14:33 Steckdosen leider nur am Vortragstisch. Es wird spannend. Schicker Ausblick aus dem Raum auf die Bockenheimer Warte vor Dramahimmel. 14. Besucher. Bartsch erzählt von Bremer Verleger, der seinen Journalisten Wikipedia ganz gesperrt hat.
14:31 Mein Ayran und ich sind mittlerweile im Raum KIII angekommen. Zusammen mit 13 anderen Personen lauschen wir Günter Bartsch (Netzwerk Recherche), Dr. Philipp Birken (Universität Kassel): „Wofür benutze ich die Wikipedia, in welchem Rahmen darf ich sie benutzen?“ Zurzeit Vorstellung von Netzwerk Recherche und deren Erlebnisse mit Onlinerecherche.
13:16 Wenn das kein Timing ist. Ich habe den hoffentlich letzten echten Fehler gefunden, gleichzeitig strömen Leute aus dem Saal. Ich glaube es wird Zeit, das Mittagessen zu finden.
13:09 Phänomenal. Wirklich empfehlenswert. Man muss hier nur sitzen und beschäftigt tun, und die ganze Zeit kriegt man Kaffee, Brezeln und mittlerweile auch leere Räume angeboten. Leerer Raum wäre aber blöd, dann findet mich ja niemand mehr um mir Brezeln anzubieten. Vortrag entwickelt sich. Schnippel sind rausgeschnippelt, Rechtschreibfehler werden weniger, nur die Farbe fehlt weiterhin.
12:35 By the way: David Ludwig. Ich habe wirklich keine Ahnung wer heute Abend nun Zedlerist wird, was istn nur aus dem guten alten Flurfunk geworden.
12:34 Pfad-Testlauf erfolgreich. Ein paar Satzschnippel stehen noch in falschen Frames und arg schwarzweiß ist das ganze, aber es wird. Rührende Umsorgung, habe vorhin schon Kaffeebringdienst abgewehrt und jetzt auch noch einen Stuhl ausgeschlagen. Nebenbei: selbst wer Wikipedia extrem öde und komisch findet: Catering bisher super. Kommt, cooler Deal, eine Stunde Interesse heucheln und dafür nett versorgt werden. Wen es halbwegs interessiert, verpasst vermutlich grad einen spannenden David-Ludiwg-Vortrag.
12:04 Wenn ich in der Pause richtig gezählt habe, etwa 35 bis 40 Anwesende, hoffe mal, auch jemand mit einem eigenen Artikel ist dabei. Zwischendurch immerhin erfahren, dass es sehr wikipediafreundliche Museen gibt, wie das Archäologische in Frankfurt oder die Kunsthalle Karlsruhe, die einen mit Material quasi überschütten. Im Livestream gibt es jetzt: David Ludwig (Helmholtzzentrum für Kulturtechnik):
„Wikipedia als Wissenschaftskommunikation. Perspektiven gegenwärtiger Wissenschaftsforschung“ Hier hingegen schmerzhaftes Hand- und Fußgelenke, Kaffee sowie die Überlegung wie ich ein Schafsbild in die Prezi bekomme.
11:48 Vortrag vorbei. Und ich habe ein neues Kaffeeproblem: der Kaffee selbst ist nur fünf Meter weg, aber um hinzukommen, müsste ich 8 Kilo Technik in drei Taschen allein lassen.
11:37 Drinnen überziehen sie, hoffe das spricht für interessante Diskussion. Glücklicherweise bin ich schon beim Kaffeevorrat.
11:20 Hübsch ist das noch nicht, aber für einen Fallback reicht das. Meine Alternative - Zeige 45 Minuten ein Schafsbild und am Ende explodiert ein Traktor - scheint doch nicht zum Einsatz zu kommen. Von drinnen brandet ab und zu Applaus, der Raschka scheint seine Sache gut zu machen. Aber ist das draußen im Hof eine Trommelgruppe oder eine Baustelle?
11:01 Könnte natürlich dem Livestream folgen, um mitzubekommen was los ist. Fürchte aber das geht auf den Akku.
10:56 Wikimedia bedankt sich per Twitter für's mitschreiben. Das ist insofern blöd, weil ich grad nicht mehr zu bieten habe als Schmerzen im komisch abgeknickten Handgelenk und im auf der Tischkante liegenden Knöchel. Unheilvolle Verkettung von: "ich brauch oft Maus und Tastatur gleichzeitig" und "hier ist kein Stuhl". Aber auf Twitter hab ich gelesen, dass grad Achim Raschka vorträgt. Tolle Lichtinstallationen im Vorraum auch: Magenta-Orange auf Säule. Bei Prezi hab ich verstanden wie man Pfade installiert und Rahmen macht. Jetzt mal schauen wie man beides verbindet. Vielleicht weiß ich auch noch vor der Mittagspause wie man Bilder hineinbekommt. Videos sind mir heut glaub ich zu experimental. Die Zahl der Worte in der Präsentation sinkt -> das ist gut.
10:30 Gauck wird Präsident! Ein Blumenstrauß geht vor dem Saal in Stellung.
10:19 Noch allerdings frage ich mich, ob überhaupt jemand kommt, der einen eigenen Wikipedia-Artikel hat.
10:18 Da ich nicht nur liveblogging sondern auch live-Vortrags-Vorbereiting mache, werde ich wohl nicht reingehen, sondern während der Eröffnung vom Apfelsaftstand aus schreiben.
10:16 Wie ich erfahren habe, war die Menschenmenge zwangsverpflichtet. Allerdings zur Vorlesung im Hörsaal nebenan..
10:02 Ansammlungen junger Menschen vor dem Aula-Eingang. Ob die wohl zwangsverpflichtet sind?
9:42 Hurra, es gibt WLAN und ich habe mir Nutzername wiki001 erkämpft. Wer später kommt: das Netzwerk nennt sich Freiflug, Logins gibt's extra. Jeder wird einzeln regsitriert und der Passwortbegleitzettel der Uni regt sich auf, als handelte es sich um die Handy-Nummer der Uni-Direktoren-Tochter.
Hotel-WLAN hingegen ist gestern dann ganz zusammengebrochen, und obwohl es diverse Netze wie 1.OG, 2.OG, Erdgeschoss, Public1 und Public2 gab, war es mir nicht mehr möglich noch hineinzukommen. Dafür gab's Fernsehen, ein seltener Luxus in dem ich gerne schwelge. Hab dann leider vergessen heute morgen beim Frühstück zu fragen, was "Schweinefleisch aus nachgewiesener Zucht" ist.
Die ersten Besucher kommen, am Empfang sitzt ein nettes Tryptichon der Wikipedianer und der Hexer trägt Krawatte. Ich bin erstmal einen Tisch suchen und halte mittelfristig nach Steckdosen ausschau.
18:00 Ende! Aus! Vorbei! Jetzt endgültig hier. Nachher geht es weiter bei Zedler.
18:00 Problem: Was mach ich mit Datensätzen ohne Erkenntnis. Schwer zu beschaffen, wichtig, bringt aber keine Veröffentlichung, ergo keine Reputation.
17:59 Thema: Veröffentlichungen mit Daten anderer Leute. Open Researcher ID.
17:56 im Saal. Open Access ist erfahrungsgemäß leichter zu erklären als freie Lizenzen zu erklären.
17:55 Diskussion über Open Access aber nicht CC-Publikationen. Ist erfahrungsgemäß gar nichts.
17:53 Gefunden. Referent und Tafelzeichnerin. Referent dank @Fischblog.
17:51 Aus. Vorbei. Ende der Vortrag. Jetzt Diskussion.
17:51 Nebenbei fertigt Annalena ? noch ein superbes Tafelbild. Leider bin ich der einzige im Saal der so sitzt, dass er es kaum erkennen kann. My bad. Sorry.
17:50 Hab ja so ein bißchen den Eindruck, dass der Vortrag wirklich für Wissenschaftler konzipiert ist. Da dürfte er kontroverser sein, hier reißt er gerade offene Türen ein.
17:49 Wissenschaft sollte Gesellschaft dienen, freie Zugänglichkeit, Druck zur Offenheit, reproduzier und transparent ist exzellent.
17:47 Puschmann: Wir brauchen Regeln, die OA zum Standard machen (zB exklusive Verwertungsrechte zeitlich begrenzt, zB Depositionspflicht für Institute/Universitäten), wir brauchen erweiterten Publikationsbegriff, wir brauchen Selbstverständnis, dass ein guter Forscher ist, wer öffentlich publiziert.
17:47 Berührungsängste gegenüber Laien, viele Publizieren vor allem für Kollegen.
17:45 Erfolg = Zahl und Qualität der Publikationen.
17:45 "Als wissenschaftliche Qualität gilt, was in der Form traditionell bleibt."
17:44 "Wissenschaftler sind zurückhaltend in Kanälen zu veröffentlichen, die ihnen keine wissenschaftliche Reputation bringen."
17:42 20% der Publikation sind Open Access. Aber: Wissenschaftler betrachten OA-Publikationen als sekundär. Huch, Laptop hat ein Battery-Saving-Program. Dachte es wäre schon ein.
17:41 Solang er noch von Open Access erzählt; Traktorfreitag hier im Blog ist halb vorbereitet, wird aber vermutlich nur stattfinden können wenn das Hotel-WLAN heute besser geht als gestern.
17:40 Wirft Open Data in den Raum.
17:38 Aufzählung aller möglichen Open-Access-Initiativen. Zerfall zwischen stark wachsendem User-generated-Content und weit weniger schnell wachsenden wissenschaftlichen Content. Immer noch Minderheit.
17:37 Zuhörer sagen, sie kennen alle Open Access. Bzw. niemand sagt, er kennt es nicht.
17:36 Good News zur Zedler-Verleihung. Es gibt einen Livestream.
17:35 Stellt PLoS vor. Journals mit CC-Lizenzen. Merci, darüber wollte ich schon immer mehr wissen.
17:31 z zt allgeneine CC-Vorstellung und Erläuterung der einzelnen Lizenzen. Ich neige ja immer mehr dazu ND für evil zu halten. Licht ist übrigens wieder an. Ermöglicht mir zu zählen, dass gut 30 Leute im Raum sind. Weiß jemand ob es grad Paralellprogramm gibt?
17:29 Eingangsfrage: wenig Wissenschaftler im Saal.
17:29 Jetzt Creative-Commons-Vortrag, laut Programm "Dr. Cornelius Puschmann:
„Mehr Offenheit, bitte! Wikipedia und Creative Commons an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit“"
17:26 Mein Vorrag ist vorbei, die Diskussion am Anschluss fand ich spannend. Grundkonflikt: fühlt sich de.Wikipedia an deutsches oder amerikanischen Persönlichkeitsrecht gebunden. Wikipedianer und Wp-nahe sagen ja, Journalist im Raum sagt nein.
16:03 Mein Vortrag sollte bei Prezi zu finden sein. Computer droht Zwangsausschaltung an, wenn er keinen Strom kriegt. Also dann Kaffeepause, dann mein Vortrag, dann hoffentlich wieder Strom.
16:02 Merz erzählt noch, welche Faktoren sie nicht getestet haben oder sich in andere Faktoren reingerechnet haben.
15:59 P. Birken: wir haben einen hohen Anteil arbeitsloser Akademiker. Das ist ja super. Dass es sich eine Gesellschaft Wikipedia leisten kann.
15:57 Akku mäkelt rum. Nur noch 37 Minuten. Diplomarbeit gibt es per E-Mail. P. Birken rät zum Onlinestellen, ich rate da sehr zu.
15:54 Beitrag Wikipedianerin: Usability ist geschlechterspezifisch.
15:53 These von Frau: WP ist technisch anspruchsvoller, Merz läßt das nicht gelten.
15:52 Achim "Was schreckt am Enzyklopädiegedanken die Frauen ab?"
15:51 These weibliche Wikipedianerin, bei der ich mich schon die ganze Zeit frage wer das ist, spannende Sachen sagt sie auf jeden Fall. Jetzt grad: Diskussionston besonders im Metabereich sehr aggressiv.
15:50 Frage aus Publikum: warum nur 6%?
15:49 Hurra, es gibt die Möglichkeit den Fragebogen zu testen. www.wikipediaforschung.de. Ende, Aus, Vortrag vorbei! Applaus im Raume.
15:47 Will rauskriegen: Benchmarking. Unterstützung von Wikimedia. Beitrag zur Grundlagenforschung.
15:46 "Die Wikipedianer" gibts nicht. Haupt-Hypothese der Dissertation. Juche! Differenzierung nach Tätigkeiten/Erfahrungen/Qualifikationen. Diagnoistische Variablen, Vergleich DE und EN.
15:45 Binnendiffenzierung bei "den Wikipedianern". Hey, ich glaub erste Studie, die das tatsächlich macht. Bin immer beeindruckter. Lustige Grafik mit Tätigkeiten. Ist die CC?
15:42 Respekt, kein Wikipedianer regt sich auf. Spannende Diskussion, was die Ergebnisse bedeuten.
15:40 Hurra. Akku noch bei 54 Minuten.
15:38 Wenn man Nutzung vorhersagen will. Wichtigster Punkt Habitualisierung (Gewohnheit), Defizitiate Selbstregulation und Selbstwirksamkeitserwartung. Negativ wirken sich arbeitsbelastung RL und Bildung (im Vergleich zu den anderen) aus. Unwichtigste Punkte: Freude an Tätigkeiten und Bildung. These aus Publikum: Studenten haben mehr Zeit als Professoren.
15:37 Dieser abgedunkelte Raum ist ja tückisch was mein Schlafdefizit angeht. Und dabei ist es echt spannend.
15:36 Mitmachensgrund "Defizitäre Selbstregulation" bzw. Wikipedia:Sucht.
15:34 Mentorenprogrammsempfehlung.
15:33 Superbild "My first article" samt Löschanträgen.
15:32 Sehr schnelle Desillusionierung bei naivem Weltbild. Respekt, weiterhin ein Wikipedist, der weiß wovon er redet.
15:29 Zeigt Bilder aus Stern-Artikel. Ist Achom mit Schlang um Hals nicht URV?
15:29 Erklärt Theorie. Klingt bisher plausibel, ist mir aber ehrlich gesagt zu komplex, um es mitzubloggen, hoffe es steht auf seiner Homepage.
15:26 11% Admins, im Vergleich zu anderen Studien sehr niedriger Anteil. 57% haben akademischen Abschluss, 9% promoviert, samt Studierenden fast drei Viertel. 57% in Partnerschaft, also 43% nicht.
15:26 564 Wikipedianer befragt, von 13 bis 74, Mittelwert 37, zwei Gipfel: 25 und 45. Huust 6% Frauen, 94% Männer. Immerhin mehr Frauen als Schweizer (5%)
15:26 Benutzt sozial-kognitive Theorie der Medienselektion
15:25 Vorstudie 2009 wird vorgestellt. Ha, doch Streitmöglichkeiten!
15:24 21
15:23 Zuhörerzahl mittlerweile bei 20 Leuten.
15:22 Händchenheben: Wikipedianer ungefähr soviele wie Wikipedianer, ein paar Andere (u.a. Journalisten), ein paar Doppelte.
15:21 Untertitel "Ausblick auf die Wikipediabefragung." Schad eigentlich, das nimmt natürlich Konfliktpotenzial aus dem Vortrag. Akku noch eine Stunde. Genau rechtzeitig zum Vortrag wird er alle sein.
15:20 Beamer-Probleme. "Externen Ausgang einschalten". Aber der will nicht. Klassischer Ansatz "steck noch mal ein und aus." Funktioniert.
15:17 Als nächster Manuel Merz: Manuel Merz (wikipediaforschung.de): „Wer editiert warum in Wikipedia?“ Bin neugierig; klassisches Thema wo Wikipedia es besser wissen, sowohl prinzipiell als auch aus Erfahrung.
15:10 Einschätzungsfrage Kleinz: sollte man Wikipedia als weiterführende Information angeben? Permalinks prinzipiell sinnvoll, aber dem Leser nicht zu vermitteln.
15:06 Frage Achim: wie geht der Journalist mit einem solch fehlerhaften Wikipedia-Artikel um. Antwort: mit Standard: Wikipedia nur nutzen, wenn Versionsgeschichte und Diskussionsseite genutzt werden.
15:03 Die Diskussion klärt Mißverständnisse im Einsteigerheft. Habe mittlerweile bemerkt, dass man von Raum KIII aus den Fernsehturm sieht. Diskussion geht um den Unterschied zwischen Weblinks und Einzelnachweisen.
15:03 Akku sagt noch 1:20h, das reicht nicht bis zu Leider bin ich relevant.
15:02 Nachschlagen: bei WikiBu hat er 4/10, Wiki-Watch stuft ihn als zuverlässig ein.
15:00 Birken: Wikipedia kann nicht mehr leisten als die bestehenden Quellen.
14:59 Wikipedia-Admin hat's versaut. Bausteine entfernt, ohne dass der Artikel viel besser geworden wäre.
14:57 Bei Werbeartikeln fangen Wikipedianer an zu graben.
14:56 Publikum: Bausteinhinweise lassen sich auch ohne Baustein setzen. Im Normalfall wird ein Wikipedianer sich um formalien kümmern.
14:54 Diskussion: Ist Bausteine setzen sinnvoll? Prinzipiell ja, aber technisch aufwändig.
14:51 Super. Einzel- und Detailbesprechung der Versionsgeschichte. Minderbinder und Cartinal retten den Ruf der Wikipedisten.
14:50 Merke langsam, dass ich nicht allzuviel Schlaf hatte. Leider hab ich mich selbst vom Kaffeenachschub abgeschnitten.
14:48 Ph. Birken am Mikro. Bastel noch an Prezi, deshalb nur eingeschränktes Zuhören meinerseits. Bartsch erzählte noch, dass der Journalist an sich unsicher bis ablehnend ist, gefundene Fehler auch zu korrigieren.
14:44 Philipp erklärt, was rot markierte Nutzeraccounts heißen. Scheint selbst dann nicht offensichtlich, wenn man Ahnung vom Thema hat.
14:41 User hat nur den einen Artikel geschrieben. Schöner Edit "Falschaussage gelöscht. Juristisch geprüft." Klassische Artikelschönung. Bisher sehr angenehmer und kenntnisreicher Vortrag.
14:39 Bartsch von getöntem Wikipedia-Artikel. Nicht sofort offensichtlich Werbung, aber wenn man genauer hinkuckt schon stark gefärbt. Leider fallen viele Journalisten darauf rein. Imho tatsächlich der springende Punkt überhaupt was Wikipedia-Marketing angeht.
14:33 Steckdosen leider nur am Vortragstisch. Es wird spannend. Schicker Ausblick aus dem Raum auf die Bockenheimer Warte vor Dramahimmel. 14. Besucher. Bartsch erzählt von Bremer Verleger, der seinen Journalisten Wikipedia ganz gesperrt hat.
14:31 Mein Ayran und ich sind mittlerweile im Raum KIII angekommen. Zusammen mit 13 anderen Personen lauschen wir Günter Bartsch (Netzwerk Recherche), Dr. Philipp Birken (Universität Kassel): „Wofür benutze ich die Wikipedia, in welchem Rahmen darf ich sie benutzen?“ Zurzeit Vorstellung von Netzwerk Recherche und deren Erlebnisse mit Onlinerecherche.
13:16 Wenn das kein Timing ist. Ich habe den hoffentlich letzten echten Fehler gefunden, gleichzeitig strömen Leute aus dem Saal. Ich glaube es wird Zeit, das Mittagessen zu finden.
13:09 Phänomenal. Wirklich empfehlenswert. Man muss hier nur sitzen und beschäftigt tun, und die ganze Zeit kriegt man Kaffee, Brezeln und mittlerweile auch leere Räume angeboten. Leerer Raum wäre aber blöd, dann findet mich ja niemand mehr um mir Brezeln anzubieten. Vortrag entwickelt sich. Schnippel sind rausgeschnippelt, Rechtschreibfehler werden weniger, nur die Farbe fehlt weiterhin.
12:35 By the way: David Ludwig. Ich habe wirklich keine Ahnung wer heute Abend nun Zedlerist wird, was istn nur aus dem guten alten Flurfunk geworden.
12:34 Pfad-Testlauf erfolgreich. Ein paar Satzschnippel stehen noch in falschen Frames und arg schwarzweiß ist das ganze, aber es wird. Rührende Umsorgung, habe vorhin schon Kaffeebringdienst abgewehrt und jetzt auch noch einen Stuhl ausgeschlagen. Nebenbei: selbst wer Wikipedia extrem öde und komisch findet: Catering bisher super. Kommt, cooler Deal, eine Stunde Interesse heucheln und dafür nett versorgt werden. Wen es halbwegs interessiert, verpasst vermutlich grad einen spannenden David-Ludiwg-Vortrag.
12:04 Wenn ich in der Pause richtig gezählt habe, etwa 35 bis 40 Anwesende, hoffe mal, auch jemand mit einem eigenen Artikel ist dabei. Zwischendurch immerhin erfahren, dass es sehr wikipediafreundliche Museen gibt, wie das Archäologische in Frankfurt oder die Kunsthalle Karlsruhe, die einen mit Material quasi überschütten. Im Livestream gibt es jetzt: David Ludwig (Helmholtzzentrum für Kulturtechnik):
„Wikipedia als Wissenschaftskommunikation. Perspektiven gegenwärtiger Wissenschaftsforschung“ Hier hingegen schmerzhaftes Hand- und Fußgelenke, Kaffee sowie die Überlegung wie ich ein Schafsbild in die Prezi bekomme.
11:48 Vortrag vorbei. Und ich habe ein neues Kaffeeproblem: der Kaffee selbst ist nur fünf Meter weg, aber um hinzukommen, müsste ich 8 Kilo Technik in drei Taschen allein lassen.
11:37 Drinnen überziehen sie, hoffe das spricht für interessante Diskussion. Glücklicherweise bin ich schon beim Kaffeevorrat.
11:20 Hübsch ist das noch nicht, aber für einen Fallback reicht das. Meine Alternative - Zeige 45 Minuten ein Schafsbild und am Ende explodiert ein Traktor - scheint doch nicht zum Einsatz zu kommen. Von drinnen brandet ab und zu Applaus, der Raschka scheint seine Sache gut zu machen. Aber ist das draußen im Hof eine Trommelgruppe oder eine Baustelle?
11:01 Könnte natürlich dem Livestream folgen, um mitzubekommen was los ist. Fürchte aber das geht auf den Akku.
10:56 Wikimedia bedankt sich per Twitter für's mitschreiben. Das ist insofern blöd, weil ich grad nicht mehr zu bieten habe als Schmerzen im komisch abgeknickten Handgelenk und im auf der Tischkante liegenden Knöchel. Unheilvolle Verkettung von: "ich brauch oft Maus und Tastatur gleichzeitig" und "hier ist kein Stuhl". Aber auf Twitter hab ich gelesen, dass grad Achim Raschka vorträgt. Tolle Lichtinstallationen im Vorraum auch: Magenta-Orange auf Säule. Bei Prezi hab ich verstanden wie man Pfade installiert und Rahmen macht. Jetzt mal schauen wie man beides verbindet. Vielleicht weiß ich auch noch vor der Mittagspause wie man Bilder hineinbekommt. Videos sind mir heut glaub ich zu experimental. Die Zahl der Worte in der Präsentation sinkt -> das ist gut.
10:30 Gauck wird Präsident! Ein Blumenstrauß geht vor dem Saal in Stellung.
10:19 Noch allerdings frage ich mich, ob überhaupt jemand kommt, der einen eigenen Wikipedia-Artikel hat.
10:18 Da ich nicht nur liveblogging sondern auch live-Vortrags-Vorbereiting mache, werde ich wohl nicht reingehen, sondern während der Eröffnung vom Apfelsaftstand aus schreiben.
10:16 Wie ich erfahren habe, war die Menschenmenge zwangsverpflichtet. Allerdings zur Vorlesung im Hörsaal nebenan..
10:02 Ansammlungen junger Menschen vor dem Aula-Eingang. Ob die wohl zwangsverpflichtet sind?
9:42 Hurra, es gibt WLAN und ich habe mir Nutzername wiki001 erkämpft. Wer später kommt: das Netzwerk nennt sich Freiflug, Logins gibt's extra. Jeder wird einzeln regsitriert und der Passwortbegleitzettel der Uni regt sich auf, als handelte es sich um die Handy-Nummer der Uni-Direktoren-Tochter.
Hotel-WLAN hingegen ist gestern dann ganz zusammengebrochen, und obwohl es diverse Netze wie 1.OG, 2.OG, Erdgeschoss, Public1 und Public2 gab, war es mir nicht mehr möglich noch hineinzukommen. Dafür gab's Fernsehen, ein seltener Luxus in dem ich gerne schwelge. Hab dann leider vergessen heute morgen beim Frühstück zu fragen, was "Schweinefleisch aus nachgewiesener Zucht" ist.
Die ersten Besucher kommen, am Empfang sitzt ein nettes Tryptichon der Wikipedianer und der Hexer trägt Krawatte. Ich bin erstmal einen Tisch suchen und halte mittelfristig nach Steckdosen ausschau.
Hintergrund: Wikipedia-Academy. Und dort ist der Academy-Livestream.
18:00 Ende! Aus! Vorbei! Jetzt endgültig hier. Nachher geht es weiter bei Zedler.
18:00 Problem: Was mach ich mit Datensätzen ohne Erkenntnis. Schwer zu beschaffen, wichtig, bringt aber keine Veröffentlichung, ergo keine Reputation.
17:59 Thema: Veröffentlichungen mit Daten anderer Leute. Open Researcher ID.
17:56 im Saal. Open Access ist erfahrungsgemäß leichter zu erklären als freie Lizenzen zu erklären.
17:55 Diskussion über Open Access aber nicht CC-Publikationen. Ist erfahrungsgemäß gar nichts.
17:53 Gefunden. Referent und Tafelzeichnerin. Referent dank @Fischblog.
17:51 Aus. Vorbei. Ende der Vortrag. Jetzt Diskussion.
17:51 Nebenbei fertigt Annalena ? noch ein superbes Tafelbild. Leider bin ich der einzige im Saal der so sitzt, dass er es kaum erkennen kann. My bad. Sorry.
17:50 Hab ja so ein bißchen den Eindruck, dass der Vortrag wirklich für Wissenschaftler konzipiert ist. Da dürfte er kontroverser sein, hier reißt er gerade offene Türen ein.
17:49 Wissenschaft sollte Gesellschaft dienen, freie Zugänglichkeit, Druck zur Offenheit, reproduzier und transparent ist exzellent.
17:47 Puschmann: Wir brauchen Regeln, die OA zum Standard machen (zB exklusive Verwertungsrechte zeitlich begrenzt, zB Depositionspflicht für Institute/Universitäten), wir brauchen erweiterten Publikationsbegriff, wir brauchen Selbstverständnis, dass ein guter Forscher ist, wer öffentlich publiziert.
17:47 Berührungsängste gegenüber Laien, viele Publizieren vor allem für Kollegen.
17:45 Erfolg = Zahl und Qualität der Publikationen.
17:45 "Als wissenschaftliche Qualität gilt, was in der Form traditionell bleibt."
17:44 "Wissenschaftler sind zurückhaltend in Kanälen zu veröffentlichen, die ihnen keine wissenschaftliche Reputation bringen."
17:42 20% der Publikation sind Open Access. Aber: Wissenschaftler betrachten OA-Publikationen als sekundär. Huch, Laptop hat ein Battery-Saving-Program. Dachte es wäre schon ein.
17:41 Solang er noch von Open Access erzählt; Traktorfreitag hier im Blog ist halb vorbereitet, wird aber vermutlich nur stattfinden können wenn das Hotel-WLAN heute besser geht als gestern.
17:40 Wirft Open Data in den Raum.
17:38 Aufzählung aller möglichen Open-Access-Initiativen. Zerfall zwischen stark wachsendem User-generated-Content und weit weniger schnell wachsenden wissenschaftlichen Content. Immer noch Minderheit.
17:37 Zuhörer sagen, sie kennen alle Open Access. Bzw. niemand sagt, er kennt es nicht.
17:36 Good News zur Zedler-Verleihung. Es gibt einen Livestream.
17:35 Stellt PLoS vor. Journals mit CC-Lizenzen. Merci, darüber wollte ich schon immer mehr wissen.
17:31 z zt allgeneine CC-Vorstellung und Erläuterung der einzelnen Lizenzen. Ich neige ja immer mehr dazu ND für evil zu halten. Licht ist übrigens wieder an. Ermöglicht mir zu zählen, dass gut 30 Leute im Raum sind. Weiß jemand ob es grad Paralellprogramm gibt?
17:29 Eingangsfrage: wenig Wissenschaftler im Saal.
17:29 Jetzt Creative-Commons-Vortrag, laut Programm "Dr. Cornelius Puschmann:
„Mehr Offenheit, bitte! Wikipedia und Creative Commons an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit“"
17:26 Mein Vorrag ist vorbei, die Diskussion am Anschluss fand ich spannend. Grundkonflikt: fühlt sich de.Wikipedia an deutsches oder amerikanischen Persönlichkeitsrecht gebunden. Wikipedianer und Wp-nahe sagen ja, Journalist im Raum sagt nein.
16:03 Mein Vortrag sollte bei Prezi zu finden sein. Computer droht Zwangsausschaltung an, wenn er keinen Strom kriegt. Also dann Kaffeepause, dann mein Vortrag, dann hoffentlich wieder Strom.
16:02 Merz erzählt noch, welche Faktoren sie nicht getestet haben oder sich in andere Faktoren reingerechnet haben.
15:59 P. Birken: wir haben einen hohen Anteil arbeitsloser Akademiker. Das ist ja super. Dass es sich eine Gesellschaft Wikipedia leisten kann.
15:57 Akku mäkelt rum. Nur noch 37 Minuten. Diplomarbeit gibt es per E-Mail. P. Birken rät zum Onlinestellen, ich rate da sehr zu.
15:54 Beitrag Wikipedianerin: Usability ist geschlechterspezifisch.
15:53 These von Frau: WP ist technisch anspruchsvoller, Merz läßt das nicht gelten.
15:52 Achim "Was schreckt am Enzyklopädiegedanken die Frauen ab?"
15:51 These weibliche Wikipedianerin, bei der ich mich schon die ganze Zeit frage wer das ist, spannende Sachen sagt sie auf jeden Fall. Jetzt grad: Diskussionston besonders im Metabereich sehr aggressiv.
15:50 Frage aus Publikum: warum nur 6%?
15:49 Hurra, es gibt die Möglichkeit den Fragebogen zu testen. www.wikipediaforschung.de. Ende, Aus, Vortrag vorbei! Applaus im Raume.
15:47 Will rauskriegen: Benchmarking. Unterstützung von Wikimedia. Beitrag zur Grundlagenforschung.
15:46 "Die Wikipedianer" gibts nicht. Haupt-Hypothese der Dissertation. Juche! Differenzierung nach Tätigkeiten/Erfahrungen/Qualifikationen. Diagnoistische Variablen, Vergleich DE und EN.
15:45 Binnendiffenzierung bei "den Wikipedianern". Hey, ich glaub erste Studie, die das tatsächlich macht. Bin immer beeindruckter. Lustige Grafik mit Tätigkeiten. Ist die CC?
15:42 Respekt, kein Wikipedianer regt sich auf. Spannende Diskussion, was die Ergebnisse bedeuten.
15:40 Hurra. Akku noch bei 54 Minuten.
15:38 Wenn man Nutzung vorhersagen will. Wichtigster Punkt Habitualisierung (Gewohnheit), Defizitiate Selbstregulation und Selbstwirksamkeitserwartung. Negativ wirken sich arbeitsbelastung RL und Bildung (im Vergleich zu den anderen) aus. Unwichtigste Punkte: Freude an Tätigkeiten und Bildung. These aus Publikum: Studenten haben mehr Zeit als Professoren.
15:37 Dieser abgedunkelte Raum ist ja tückisch was mein Schlafdefizit angeht. Und dabei ist es echt spannend.
15:36 Mitmachensgrund "Defizitäre Selbstregulation" bzw. Wikipedia:Sucht.
15:34 Mentorenprogrammsempfehlung.
15:33 Superbild "My first article" samt Löschanträgen.
15:32 Sehr schnelle Desillusionierung bei naivem Weltbild. Respekt, weiterhin ein Wikipedist, der weiß wovon er redet.
15:29 Zeigt Bilder aus Stern-Artikel. Ist Achom mit Schlang um Hals nicht URV?
15:29 Erklärt Theorie. Klingt bisher plausibel, ist mir aber ehrlich gesagt zu komplex, um es mitzubloggen, hoffe es steht auf seiner Homepage.
15:26 11% Admins, im Vergleich zu anderen Studien sehr niedriger Anteil. 57% haben akademischen Abschluss, 9% promoviert, samt Studierenden fast drei Viertel. 57% in Partnerschaft, also 43% nicht.
15:26 564 Wikipedianer befragt, von 13 bis 74, Mittelwert 37, zwei Gipfel: 25 und 45. Huust 6% Frauen, 94% Männer. Immerhin mehr Frauen als Schweizer (5%)
15:26 Benutzt sozial-kognitive Theorie der Medienselektion
15:25 Vorstudie 2009 wird vorgestellt. Ha, doch Streitmöglichkeiten!
15:24 21
15:23 Zuhörerzahl mittlerweile bei 20 Leuten.
15:22 Händchenheben: Wikipedianer ungefähr soviele wie Wikipedianer, ein paar Andere (u.a. Journalisten), ein paar Doppelte.
15:21 Untertitel "Ausblick auf die Wikipediabefragung." Schad eigentlich, das nimmt natürlich Konfliktpotenzial aus dem Vortrag. Akku noch eine Stunde. Genau rechtzeitig zum Vortrag wird er alle sein.
15:20 Beamer-Probleme. "Externen Ausgang einschalten". Aber der will nicht. Klassischer Ansatz "steck noch mal ein und aus." Funktioniert.
15:17 Als nächster Manuel Merz: Manuel Merz (wikipediaforschung.de): „Wer editiert warum in Wikipedia?“ Bin neugierig; klassisches Thema wo Wikipedia es besser wissen, sowohl prinzipiell als auch aus Erfahrung.
15:10 Einschätzungsfrage Kleinz: sollte man Wikipedia als weiterführende Information angeben? Permalinks prinzipiell sinnvoll, aber dem Leser nicht zu vermitteln.
15:06 Frage Achim: wie geht der Journalist mit einem solch fehlerhaften Wikipedia-Artikel um. Antwort: mit Standard: Wikipedia nur nutzen, wenn Versionsgeschichte und Diskussionsseite genutzt werden.
15:03 Die Diskussion klärt Mißverständnisse im Einsteigerheft. Habe mittlerweile bemerkt, dass man von Raum KIII aus den Fernsehturm sieht. Diskussion geht um den Unterschied zwischen Weblinks und Einzelnachweisen.
15:03 Akku sagt noch 1:20h, das reicht nicht bis zu Leider bin ich relevant.
15:02 Nachschlagen: bei WikiBu hat er 4/10, Wiki-Watch stuft ihn als zuverlässig ein.
15:00 Birken: Wikipedia kann nicht mehr leisten als die bestehenden Quellen.
14:59 Wikipedia-Admin hat's versaut. Bausteine entfernt, ohne dass der Artikel viel besser geworden wäre.
14:57 Bei Werbeartikeln fangen Wikipedianer an zu graben.
14:56 Publikum: Bausteinhinweise lassen sich auch ohne Baustein setzen. Im Normalfall wird ein Wikipedianer sich um formalien kümmern.
14:54 Diskussion: Ist Bausteine setzen sinnvoll? Prinzipiell ja, aber technisch aufwändig.
14:51 Super. Einzel- und Detailbesprechung der Versionsgeschichte. Minderbinder und Cartinal retten den Ruf der Wikipedisten.
14:50 Merke langsam, dass ich nicht allzuviel Schlaf hatte. Leider hab ich mich selbst vom Kaffeenachschub abgeschnitten.
14:48 Ph. Birken am Mikro. Bastel noch an Prezi, deshalb nur eingeschränktes Zuhören meinerseits. Bartsch erzählte noch, dass der Journalist an sich unsicher bis ablehnend ist, gefundene Fehler auch zu korrigieren.
14:44 Philipp erklärt, was rot markierte Nutzeraccounts heißen. Scheint selbst dann nicht offensichtlich, wenn man Ahnung vom Thema hat.
14:41 User hat nur den einen Artikel geschrieben. Schöner Edit "Falschaussage gelöscht. Juristisch geprüft." Klassische Artikelschönung. Bisher sehr angenehmer und kenntnisreicher Vortrag.
14:39 Bartsch von getöntem Wikipedia-Artikel. Nicht sofort offensichtlich Werbung, aber wenn man genauer hinkuckt schon stark gefärbt. Leider fallen viele Journalisten darauf rein. Imho tatsächlich der springende Punkt überhaupt was Wikipedia-Marketing angeht.
14:33 Steckdosen leider nur am Vortragstisch. Es wird spannend. Schicker Ausblick aus dem Raum auf die Bockenheimer Warte vor Dramahimmel. 14. Besucher. Bartsch erzählt von Bremer Verleger, der seinen Journalisten Wikipedia ganz gesperrt hat.
14:31 Mein Ayran und ich sind mittlerweile im Raum KIII angekommen. Zusammen mit 13 anderen Personen lauschen wir Günter Bartsch (Netzwerk Recherche), Dr. Philipp Birken (Universität Kassel): „Wofür benutze ich die Wikipedia, in welchem Rahmen darf ich sie benutzen?“ Zurzeit Vorstellung von Netzwerk Recherche und deren Erlebnisse mit Onlinerecherche.
13:16 Wenn das kein Timing ist. Ich habe den hoffentlich letzten echten Fehler gefunden, gleichzeitig strömen Leute aus dem Saal. Ich glaube es wird Zeit, das Mittagessen zu finden.
13:09 Phänomenal. Wirklich empfehlenswert. Man muss hier nur sitzen und beschäftigt tun, und die ganze Zeit kriegt man Kaffee, Brezeln und mittlerweile auch leere Räume angeboten. Leerer Raum wäre aber blöd, dann findet mich ja niemand mehr um mir Brezeln anzubieten. Vortrag entwickelt sich. Schnippel sind rausgeschnippelt, Rechtschreibfehler werden weniger, nur die Farbe fehlt weiterhin.
12:35 By the way: David Ludwig. Ich habe wirklich keine Ahnung wer heute Abend nun Zedlerist wird, was istn nur aus dem guten alten Flurfunk geworden.
12:34 Pfad-Testlauf erfolgreich. Ein paar Satzschnippel stehen noch in falschen Frames und arg schwarzweiß ist das ganze, aber es wird. Rührende Umsorgung, habe vorhin schon Kaffeebringdienst abgewehrt und jetzt auch noch einen Stuhl ausgeschlagen. Nebenbei: selbst wer Wikipedia extrem öde und komisch findet: Catering bisher super. Kommt, cooler Deal, eine Stunde Interesse heucheln und dafür nett versorgt werden. Wen es halbwegs interessiert, verpasst vermutlich grad einen spannenden David-Ludiwg-Vortrag.
12:04 Wenn ich in der Pause richtig gezählt habe, etwa 35 bis 40 Anwesende, hoffe mal, auch jemand mit einem eigenen Artikel ist dabei. Zwischendurch immerhin erfahren, dass es sehr wikipediafreundliche Museen gibt, wie das Archäologische in Frankfurt oder die Kunsthalle Karlsruhe, die einen mit Material quasi überschütten. Im Livestream gibt es jetzt: David Ludwig (Helmholtzzentrum für Kulturtechnik):
„Wikipedia als Wissenschaftskommunikation. Perspektiven gegenwärtiger Wissenschaftsforschung“ Hier hingegen schmerzhaftes Hand- und Fußgelenke, Kaffee sowie die Überlegung wie ich ein Schafsbild in die Prezi bekomme.
11:48 Vortrag vorbei. Und ich habe ein neues Kaffeeproblem: der Kaffee selbst ist nur fünf Meter weg, aber um hinzukommen, müsste ich 8 Kilo Technik in drei Taschen allein lassen.
11:37 Drinnen überziehen sie, hoffe das spricht für interessante Diskussion. Glücklicherweise bin ich schon beim Kaffeevorrat.
11:20 Hübsch ist das noch nicht, aber für einen Fallback reicht das. Meine Alternative - Zeige 45 Minuten ein Schafsbild und am Ende explodiert ein Traktor - scheint doch nicht zum Einsatz zu kommen. Von drinnen brandet ab und zu Applaus, der Raschka scheint seine Sache gut zu machen. Aber ist das draußen im Hof eine Trommelgruppe oder eine Baustelle?
11:01 Könnte natürlich dem Livestream folgen, um mitzubekommen was los ist. Fürchte aber das geht auf den Akku.
10:56 Wikimedia bedankt sich per Twitter für's mitschreiben. Das ist insofern blöd, weil ich grad nicht mehr zu bieten habe als Schmerzen im komisch abgeknickten Handgelenk und im auf der Tischkante liegenden Knöchel. Unheilvolle Verkettung von: "ich brauch oft Maus und Tastatur gleichzeitig" und "hier ist kein Stuhl". Aber auf Twitter hab ich gelesen, dass grad Achim Raschka vorträgt. Tolle Lichtinstallationen im Vorraum auch: Magenta-Orange auf Säule. Bei Prezi hab ich verstanden wie man Pfade installiert und Rahmen macht. Jetzt mal schauen wie man beides verbindet. Vielleicht weiß ich auch noch vor der Mittagspause wie man Bilder hineinbekommt. Videos sind mir heut glaub ich zu experimental. Die Zahl der Worte in der Präsentation sinkt -> das ist gut.
10:30 Gauck wird Präsident! Ein Blumenstrauß geht vor dem Saal in Stellung.
10:19 Noch allerdings frage ich mich, ob überhaupt jemand kommt, der einen eigenen Wikipedia-Artikel hat.
10:18 Da ich nicht nur liveblogging sondern auch live-Vortrags-Vorbereiting mache, werde ich wohl nicht reingehen, sondern während der Eröffnung vom Apfelsaftstand aus schreiben.
10:16 Wie ich erfahren habe, war die Menschenmenge zwangsverpflichtet. Allerdings zur Vorlesung im Hörsaal nebenan..
10:02 Ansammlungen junger Menschen vor dem Aula-Eingang. Ob die wohl zwangsverpflichtet sind?
9:42 Hurra, es gibt WLAN und ich habe mir Nutzername wiki001 erkämpft. Wer später kommt: das Netzwerk nennt sich Freiflug, Logins gibt's extra. Jeder wird einzeln regsitriert und der Passwortbegleitzettel der Uni regt sich auf, als handelte es sich um die Handy-Nummer der Uni-Direktoren-Tochter.
Hotel-WLAN hingegen ist gestern dann ganz zusammengebrochen, und obwohl es diverse Netze wie 1.OG, 2.OG, Erdgeschoss, Public1 und Public2 gab, war es mir nicht mehr möglich noch hineinzukommen. Dafür gab's Fernsehen, ein seltener Luxus in dem ich gerne schwelge. Hab dann leider vergessen heute morgen beim Frühstück zu fragen, was "Schweinefleisch aus nachgewiesener Zucht" ist.
Die ersten Besucher kommen, am Empfang sitzt ein nettes Tryptichon der Wikipedianer und der Hexer trägt Krawatte. Ich bin erstmal einen Tisch suchen und halte mittelfristig nach Steckdosen ausschau.
18:00 Ende! Aus! Vorbei! Jetzt endgültig hier. Nachher geht es weiter bei Zedler.
18:00 Problem: Was mach ich mit Datensätzen ohne Erkenntnis. Schwer zu beschaffen, wichtig, bringt aber keine Veröffentlichung, ergo keine Reputation.
17:59 Thema: Veröffentlichungen mit Daten anderer Leute. Open Researcher ID.
17:56 im Saal. Open Access ist erfahrungsgemäß leichter zu erklären als freie Lizenzen zu erklären.
17:55 Diskussion über Open Access aber nicht CC-Publikationen. Ist erfahrungsgemäß gar nichts.
17:53 Gefunden. Referent und Tafelzeichnerin. Referent dank @Fischblog.
17:51 Aus. Vorbei. Ende der Vortrag. Jetzt Diskussion.
17:51 Nebenbei fertigt Annalena ? noch ein superbes Tafelbild. Leider bin ich der einzige im Saal der so sitzt, dass er es kaum erkennen kann. My bad. Sorry.
17:50 Hab ja so ein bißchen den Eindruck, dass der Vortrag wirklich für Wissenschaftler konzipiert ist. Da dürfte er kontroverser sein, hier reißt er gerade offene Türen ein.
17:49 Wissenschaft sollte Gesellschaft dienen, freie Zugänglichkeit, Druck zur Offenheit, reproduzier und transparent ist exzellent.
17:47 Puschmann: Wir brauchen Regeln, die OA zum Standard machen (zB exklusive Verwertungsrechte zeitlich begrenzt, zB Depositionspflicht für Institute/Universitäten), wir brauchen erweiterten Publikationsbegriff, wir brauchen Selbstverständnis, dass ein guter Forscher ist, wer öffentlich publiziert.
17:47 Berührungsängste gegenüber Laien, viele Publizieren vor allem für Kollegen.
17:45 Erfolg = Zahl und Qualität der Publikationen.
17:45 "Als wissenschaftliche Qualität gilt, was in der Form traditionell bleibt."
17:44 "Wissenschaftler sind zurückhaltend in Kanälen zu veröffentlichen, die ihnen keine wissenschaftliche Reputation bringen."
17:42 20% der Publikation sind Open Access. Aber: Wissenschaftler betrachten OA-Publikationen als sekundär. Huch, Laptop hat ein Battery-Saving-Program. Dachte es wäre schon ein.
17:41 Solang er noch von Open Access erzählt; Traktorfreitag hier im Blog ist halb vorbereitet, wird aber vermutlich nur stattfinden können wenn das Hotel-WLAN heute besser geht als gestern.
17:40 Wirft Open Data in den Raum.
17:38 Aufzählung aller möglichen Open-Access-Initiativen. Zerfall zwischen stark wachsendem User-generated-Content und weit weniger schnell wachsenden wissenschaftlichen Content. Immer noch Minderheit.
17:37 Zuhörer sagen, sie kennen alle Open Access. Bzw. niemand sagt, er kennt es nicht.
17:36 Good News zur Zedler-Verleihung. Es gibt einen Livestream.
17:35 Stellt PLoS vor. Journals mit CC-Lizenzen. Merci, darüber wollte ich schon immer mehr wissen.
17:31 z zt allgeneine CC-Vorstellung und Erläuterung der einzelnen Lizenzen. Ich neige ja immer mehr dazu ND für evil zu halten. Licht ist übrigens wieder an. Ermöglicht mir zu zählen, dass gut 30 Leute im Raum sind. Weiß jemand ob es grad Paralellprogramm gibt?
17:29 Eingangsfrage: wenig Wissenschaftler im Saal.
17:29 Jetzt Creative-Commons-Vortrag, laut Programm "Dr. Cornelius Puschmann:
„Mehr Offenheit, bitte! Wikipedia und Creative Commons an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit“"
17:26 Mein Vorrag ist vorbei, die Diskussion am Anschluss fand ich spannend. Grundkonflikt: fühlt sich de.Wikipedia an deutsches oder amerikanischen Persönlichkeitsrecht gebunden. Wikipedianer und Wp-nahe sagen ja, Journalist im Raum sagt nein.
16:03 Mein Vortrag sollte bei Prezi zu finden sein. Computer droht Zwangsausschaltung an, wenn er keinen Strom kriegt. Also dann Kaffeepause, dann mein Vortrag, dann hoffentlich wieder Strom.
16:02 Merz erzählt noch, welche Faktoren sie nicht getestet haben oder sich in andere Faktoren reingerechnet haben.
15:59 P. Birken: wir haben einen hohen Anteil arbeitsloser Akademiker. Das ist ja super. Dass es sich eine Gesellschaft Wikipedia leisten kann.
15:57 Akku mäkelt rum. Nur noch 37 Minuten. Diplomarbeit gibt es per E-Mail. P. Birken rät zum Onlinestellen, ich rate da sehr zu.
15:54 Beitrag Wikipedianerin: Usability ist geschlechterspezifisch.
15:53 These von Frau: WP ist technisch anspruchsvoller, Merz läßt das nicht gelten.
15:52 Achim "Was schreckt am Enzyklopädiegedanken die Frauen ab?"
15:51 These weibliche Wikipedianerin, bei der ich mich schon die ganze Zeit frage wer das ist, spannende Sachen sagt sie auf jeden Fall. Jetzt grad: Diskussionston besonders im Metabereich sehr aggressiv.
15:50 Frage aus Publikum: warum nur 6%?
15:49 Hurra, es gibt die Möglichkeit den Fragebogen zu testen. www.wikipediaforschung.de. Ende, Aus, Vortrag vorbei! Applaus im Raume.
15:47 Will rauskriegen: Benchmarking. Unterstützung von Wikimedia. Beitrag zur Grundlagenforschung.
15:46 "Die Wikipedianer" gibts nicht. Haupt-Hypothese der Dissertation. Juche! Differenzierung nach Tätigkeiten/Erfahrungen/Qualifikationen. Diagnoistische Variablen, Vergleich DE und EN.
15:45 Binnendiffenzierung bei "den Wikipedianern". Hey, ich glaub erste Studie, die das tatsächlich macht. Bin immer beeindruckter. Lustige Grafik mit Tätigkeiten. Ist die CC?
15:42 Respekt, kein Wikipedianer regt sich auf. Spannende Diskussion, was die Ergebnisse bedeuten.
15:40 Hurra. Akku noch bei 54 Minuten.
15:38 Wenn man Nutzung vorhersagen will. Wichtigster Punkt Habitualisierung (Gewohnheit), Defizitiate Selbstregulation und Selbstwirksamkeitserwartung. Negativ wirken sich arbeitsbelastung RL und Bildung (im Vergleich zu den anderen) aus. Unwichtigste Punkte: Freude an Tätigkeiten und Bildung. These aus Publikum: Studenten haben mehr Zeit als Professoren.
15:37 Dieser abgedunkelte Raum ist ja tückisch was mein Schlafdefizit angeht. Und dabei ist es echt spannend.
15:36 Mitmachensgrund "Defizitäre Selbstregulation" bzw. Wikipedia:Sucht.
15:34 Mentorenprogrammsempfehlung.
15:33 Superbild "My first article" samt Löschanträgen.
15:32 Sehr schnelle Desillusionierung bei naivem Weltbild. Respekt, weiterhin ein Wikipedist, der weiß wovon er redet.
15:29 Zeigt Bilder aus Stern-Artikel. Ist Achom mit Schlang um Hals nicht URV?
15:29 Erklärt Theorie. Klingt bisher plausibel, ist mir aber ehrlich gesagt zu komplex, um es mitzubloggen, hoffe es steht auf seiner Homepage.
15:26 11% Admins, im Vergleich zu anderen Studien sehr niedriger Anteil. 57% haben akademischen Abschluss, 9% promoviert, samt Studierenden fast drei Viertel. 57% in Partnerschaft, also 43% nicht.
15:26 564 Wikipedianer befragt, von 13 bis 74, Mittelwert 37, zwei Gipfel: 25 und 45. Huust 6% Frauen, 94% Männer. Immerhin mehr Frauen als Schweizer (5%)
15:26 Benutzt sozial-kognitive Theorie der Medienselektion
15:25 Vorstudie 2009 wird vorgestellt. Ha, doch Streitmöglichkeiten!
15:24 21
15:23 Zuhörerzahl mittlerweile bei 20 Leuten.
15:22 Händchenheben: Wikipedianer ungefähr soviele wie Wikipedianer, ein paar Andere (u.a. Journalisten), ein paar Doppelte.
15:21 Untertitel "Ausblick auf die Wikipediabefragung." Schad eigentlich, das nimmt natürlich Konfliktpotenzial aus dem Vortrag. Akku noch eine Stunde. Genau rechtzeitig zum Vortrag wird er alle sein.
15:20 Beamer-Probleme. "Externen Ausgang einschalten". Aber der will nicht. Klassischer Ansatz "steck noch mal ein und aus." Funktioniert.
15:17 Als nächster Manuel Merz: Manuel Merz (wikipediaforschung.de): „Wer editiert warum in Wikipedia?“ Bin neugierig; klassisches Thema wo Wikipedia es besser wissen, sowohl prinzipiell als auch aus Erfahrung.
15:10 Einschätzungsfrage Kleinz: sollte man Wikipedia als weiterführende Information angeben? Permalinks prinzipiell sinnvoll, aber dem Leser nicht zu vermitteln.
15:06 Frage Achim: wie geht der Journalist mit einem solch fehlerhaften Wikipedia-Artikel um. Antwort: mit Standard: Wikipedia nur nutzen, wenn Versionsgeschichte und Diskussionsseite genutzt werden.
15:03 Die Diskussion klärt Mißverständnisse im Einsteigerheft. Habe mittlerweile bemerkt, dass man von Raum KIII aus den Fernsehturm sieht. Diskussion geht um den Unterschied zwischen Weblinks und Einzelnachweisen.
15:03 Akku sagt noch 1:20h, das reicht nicht bis zu Leider bin ich relevant.
15:02 Nachschlagen: bei WikiBu hat er 4/10, Wiki-Watch stuft ihn als zuverlässig ein.
15:00 Birken: Wikipedia kann nicht mehr leisten als die bestehenden Quellen.
14:59 Wikipedia-Admin hat's versaut. Bausteine entfernt, ohne dass der Artikel viel besser geworden wäre.
14:57 Bei Werbeartikeln fangen Wikipedianer an zu graben.
14:56 Publikum: Bausteinhinweise lassen sich auch ohne Baustein setzen. Im Normalfall wird ein Wikipedianer sich um formalien kümmern.
14:54 Diskussion: Ist Bausteine setzen sinnvoll? Prinzipiell ja, aber technisch aufwändig.
14:51 Super. Einzel- und Detailbesprechung der Versionsgeschichte. Minderbinder und Cartinal retten den Ruf der Wikipedisten.
14:50 Merke langsam, dass ich nicht allzuviel Schlaf hatte. Leider hab ich mich selbst vom Kaffeenachschub abgeschnitten.
14:48 Ph. Birken am Mikro. Bastel noch an Prezi, deshalb nur eingeschränktes Zuhören meinerseits. Bartsch erzählte noch, dass der Journalist an sich unsicher bis ablehnend ist, gefundene Fehler auch zu korrigieren.
14:44 Philipp erklärt, was rot markierte Nutzeraccounts heißen. Scheint selbst dann nicht offensichtlich, wenn man Ahnung vom Thema hat.
14:41 User hat nur den einen Artikel geschrieben. Schöner Edit "Falschaussage gelöscht. Juristisch geprüft." Klassische Artikelschönung. Bisher sehr angenehmer und kenntnisreicher Vortrag.
14:39 Bartsch von getöntem Wikipedia-Artikel. Nicht sofort offensichtlich Werbung, aber wenn man genauer hinkuckt schon stark gefärbt. Leider fallen viele Journalisten darauf rein. Imho tatsächlich der springende Punkt überhaupt was Wikipedia-Marketing angeht.
14:33 Steckdosen leider nur am Vortragstisch. Es wird spannend. Schicker Ausblick aus dem Raum auf die Bockenheimer Warte vor Dramahimmel. 14. Besucher. Bartsch erzählt von Bremer Verleger, der seinen Journalisten Wikipedia ganz gesperrt hat.
14:31 Mein Ayran und ich sind mittlerweile im Raum KIII angekommen. Zusammen mit 13 anderen Personen lauschen wir Günter Bartsch (Netzwerk Recherche), Dr. Philipp Birken (Universität Kassel): „Wofür benutze ich die Wikipedia, in welchem Rahmen darf ich sie benutzen?“ Zurzeit Vorstellung von Netzwerk Recherche und deren Erlebnisse mit Onlinerecherche.
13:16 Wenn das kein Timing ist. Ich habe den hoffentlich letzten echten Fehler gefunden, gleichzeitig strömen Leute aus dem Saal. Ich glaube es wird Zeit, das Mittagessen zu finden.
13:09 Phänomenal. Wirklich empfehlenswert. Man muss hier nur sitzen und beschäftigt tun, und die ganze Zeit kriegt man Kaffee, Brezeln und mittlerweile auch leere Räume angeboten. Leerer Raum wäre aber blöd, dann findet mich ja niemand mehr um mir Brezeln anzubieten. Vortrag entwickelt sich. Schnippel sind rausgeschnippelt, Rechtschreibfehler werden weniger, nur die Farbe fehlt weiterhin.
12:35 By the way: David Ludwig. Ich habe wirklich keine Ahnung wer heute Abend nun Zedlerist wird, was istn nur aus dem guten alten Flurfunk geworden.
12:34 Pfad-Testlauf erfolgreich. Ein paar Satzschnippel stehen noch in falschen Frames und arg schwarzweiß ist das ganze, aber es wird. Rührende Umsorgung, habe vorhin schon Kaffeebringdienst abgewehrt und jetzt auch noch einen Stuhl ausgeschlagen. Nebenbei: selbst wer Wikipedia extrem öde und komisch findet: Catering bisher super. Kommt, cooler Deal, eine Stunde Interesse heucheln und dafür nett versorgt werden. Wen es halbwegs interessiert, verpasst vermutlich grad einen spannenden David-Ludiwg-Vortrag.
12:04 Wenn ich in der Pause richtig gezählt habe, etwa 35 bis 40 Anwesende, hoffe mal, auch jemand mit einem eigenen Artikel ist dabei. Zwischendurch immerhin erfahren, dass es sehr wikipediafreundliche Museen gibt, wie das Archäologische in Frankfurt oder die Kunsthalle Karlsruhe, die einen mit Material quasi überschütten. Im Livestream gibt es jetzt: David Ludwig (Helmholtzzentrum für Kulturtechnik):
„Wikipedia als Wissenschaftskommunikation. Perspektiven gegenwärtiger Wissenschaftsforschung“ Hier hingegen schmerzhaftes Hand- und Fußgelenke, Kaffee sowie die Überlegung wie ich ein Schafsbild in die Prezi bekomme.
11:48 Vortrag vorbei. Und ich habe ein neues Kaffeeproblem: der Kaffee selbst ist nur fünf Meter weg, aber um hinzukommen, müsste ich 8 Kilo Technik in drei Taschen allein lassen.
11:37 Drinnen überziehen sie, hoffe das spricht für interessante Diskussion. Glücklicherweise bin ich schon beim Kaffeevorrat.
11:20 Hübsch ist das noch nicht, aber für einen Fallback reicht das. Meine Alternative - Zeige 45 Minuten ein Schafsbild und am Ende explodiert ein Traktor - scheint doch nicht zum Einsatz zu kommen. Von drinnen brandet ab und zu Applaus, der Raschka scheint seine Sache gut zu machen. Aber ist das draußen im Hof eine Trommelgruppe oder eine Baustelle?
11:01 Könnte natürlich dem Livestream folgen, um mitzubekommen was los ist. Fürchte aber das geht auf den Akku.
10:56 Wikimedia bedankt sich per Twitter für's mitschreiben. Das ist insofern blöd, weil ich grad nicht mehr zu bieten habe als Schmerzen im komisch abgeknickten Handgelenk und im auf der Tischkante liegenden Knöchel. Unheilvolle Verkettung von: "ich brauch oft Maus und Tastatur gleichzeitig" und "hier ist kein Stuhl". Aber auf Twitter hab ich gelesen, dass grad Achim Raschka vorträgt. Tolle Lichtinstallationen im Vorraum auch: Magenta-Orange auf Säule. Bei Prezi hab ich verstanden wie man Pfade installiert und Rahmen macht. Jetzt mal schauen wie man beides verbindet. Vielleicht weiß ich auch noch vor der Mittagspause wie man Bilder hineinbekommt. Videos sind mir heut glaub ich zu experimental. Die Zahl der Worte in der Präsentation sinkt -> das ist gut.
10:30 Gauck wird Präsident! Ein Blumenstrauß geht vor dem Saal in Stellung.
10:19 Noch allerdings frage ich mich, ob überhaupt jemand kommt, der einen eigenen Wikipedia-Artikel hat.
10:18 Da ich nicht nur liveblogging sondern auch live-Vortrags-Vorbereiting mache, werde ich wohl nicht reingehen, sondern während der Eröffnung vom Apfelsaftstand aus schreiben.
10:16 Wie ich erfahren habe, war die Menschenmenge zwangsverpflichtet. Allerdings zur Vorlesung im Hörsaal nebenan..
10:02 Ansammlungen junger Menschen vor dem Aula-Eingang. Ob die wohl zwangsverpflichtet sind?
9:42 Hurra, es gibt WLAN und ich habe mir Nutzername wiki001 erkämpft. Wer später kommt: das Netzwerk nennt sich Freiflug, Logins gibt's extra. Jeder wird einzeln regsitriert und der Passwortbegleitzettel der Uni regt sich auf, als handelte es sich um die Handy-Nummer der Uni-Direktoren-Tochter.
Hotel-WLAN hingegen ist gestern dann ganz zusammengebrochen, und obwohl es diverse Netze wie 1.OG, 2.OG, Erdgeschoss, Public1 und Public2 gab, war es mir nicht mehr möglich noch hineinzukommen. Dafür gab's Fernsehen, ein seltener Luxus in dem ich gerne schwelge. Hab dann leider vergessen heute morgen beim Frühstück zu fragen, was "Schweinefleisch aus nachgewiesener Zucht" ist.
Die ersten Besucher kommen, am Empfang sitzt ein nettes Tryptichon der Wikipedianer und der Hexer trägt Krawatte. Ich bin erstmal einen Tisch suchen und halte mittelfristig nach Steckdosen ausschau.
Wikipedia-Academy liveblogging: Freitag #wpa10
Labels:
Wikimedia Deutschland,
wikipedia academy
Donnerstag, 18. November 2010
Wikipedia:Academy liveblogging, slow begin, Donnerstag #wpa10
Hintergrund: Wikipedia Academy.
21:22h Also liebe Bahn, ist ja schön, dass heute das erste mal seit sechs Monaten mein Zug wirklich ganz pünktlich war; gekoppelt mit der neuen unglaublichen langsamen Fahrkartenautomatensoftware war das nur heute zu schnell. Immerhin die Stunde Zusatzwarten unter der beruhigenden Bewachung zweier Herren mit Maschinenpistole verbracht. Weniger nett: auf den Sitzen, die ich mir zuerst aussuchte war soviel Platz, weil es durch die Decke tropft. Wie alt ist der Bahnhof Südkreuz? Drei Jahre? Vier? Wow. Da der Anschluss in Leipzig ganz weg war, gleich zwei Stunden verloren..
Nett hingegen, dass in Leipzig dann ein Mysterienzug nach Frankfurt erwischt, den es laut Fahrplan gar nicht geben sollte. Eine Stunde wieder gewonnen.
Die dann aber prompt zwischen Eisenach und Erfurt wieder drauf ging, weil der Zug öfters mal aus diversen Gründen stehenzublieben beliebte.
Darummagichberlin: Noch nie kam mir Frankfurt so surreal vor, wie nach längerer Zeit in Berlin.
Jetzt im Hotel. Das hat eine wunderbare Leuchtreklame außen, das Zimmer bietete einen hoch unterhaltsamen Blick mitten in ein Fitnesstudio hinein; Bett groß, WLAN ist ein bißchen schlepperig geht aber an sich, Tee making facilities sind vorhanden (!). Mal schauen ob ich es in den nächsten 18 Stunde schaffe, erfolgreich Prezi zu bedienen.
21:22h Also liebe Bahn, ist ja schön, dass heute das erste mal seit sechs Monaten mein Zug wirklich ganz pünktlich war; gekoppelt mit der neuen unglaublichen langsamen Fahrkartenautomatensoftware war das nur heute zu schnell. Immerhin die Stunde Zusatzwarten unter der beruhigenden Bewachung zweier Herren mit Maschinenpistole verbracht. Weniger nett: auf den Sitzen, die ich mir zuerst aussuchte war soviel Platz, weil es durch die Decke tropft. Wie alt ist der Bahnhof Südkreuz? Drei Jahre? Vier? Wow. Da der Anschluss in Leipzig ganz weg war, gleich zwei Stunden verloren..
Nett hingegen, dass in Leipzig dann ein Mysterienzug nach Frankfurt erwischt, den es laut Fahrplan gar nicht geben sollte. Eine Stunde wieder gewonnen.
Die dann aber prompt zwischen Eisenach und Erfurt wieder drauf ging, weil der Zug öfters mal aus diversen Gründen stehenzublieben beliebte.
Darummagichberlin: Noch nie kam mir Frankfurt so surreal vor, wie nach längerer Zeit in Berlin.
Jetzt im Hotel. Das hat eine wunderbare Leuchtreklame außen, das Zimmer bietete einen hoch unterhaltsamen Blick mitten in ein Fitnesstudio hinein; Bett groß, WLAN ist ein bißchen schlepperig geht aber an sich, Tee making facilities sind vorhanden (!). Mal schauen ob ich es in den nächsten 18 Stunde schaffe, erfolgreich Prezi zu bedienen.
Hintergrund: Wikipedia Academy.
21:22h Also liebe Bahn, ist ja schön, dass heute das erste mal seit sechs Monaten mein Zug wirklich ganz pünktlich war; gekoppelt mit der neuen unglaublichen langsamen Fahrkartenautomatensoftware war das nur heute zu schnell. Immerhin die Stunde Zusatzwarten unter der beruhigenden Bewachung zweier Herren mit Maschinenpistole verbracht. Weniger nett: auf den Sitzen, die ich mir zuerst aussuchte war soviel Platz, weil es durch die Decke tropft. Wie alt ist der Bahnhof Südkreuz? Drei Jahre? Vier? Wow. Da der Anschluss in Leipzig ganz weg war, gleich zwei Stunden verloren..
Nett hingegen, dass in Leipzig dann ein Mysterienzug nach Frankfurt erwischt, den es laut Fahrplan gar nicht geben sollte. Eine Stunde wieder gewonnen.
Die dann aber prompt zwischen Eisenach und Erfurt wieder drauf ging, weil der Zug öfters mal aus diversen Gründen stehenzublieben beliebte.
Darummagichberlin: Noch nie kam mir Frankfurt so surreal vor, wie nach längerer Zeit in Berlin.
Jetzt im Hotel. Das hat eine wunderbare Leuchtreklame außen, das Zimmer bietete einen hoch unterhaltsamen Blick mitten in ein Fitnesstudio hinein; Bett groß, WLAN ist ein bißchen schlepperig geht aber an sich, Tee making facilities sind vorhanden (!). Mal schauen ob ich es in den nächsten 18 Stunde schaffe, erfolgreich Prezi zu bedienen.
21:22h Also liebe Bahn, ist ja schön, dass heute das erste mal seit sechs Monaten mein Zug wirklich ganz pünktlich war; gekoppelt mit der neuen unglaublichen langsamen Fahrkartenautomatensoftware war das nur heute zu schnell. Immerhin die Stunde Zusatzwarten unter der beruhigenden Bewachung zweier Herren mit Maschinenpistole verbracht. Weniger nett: auf den Sitzen, die ich mir zuerst aussuchte war soviel Platz, weil es durch die Decke tropft. Wie alt ist der Bahnhof Südkreuz? Drei Jahre? Vier? Wow. Da der Anschluss in Leipzig ganz weg war, gleich zwei Stunden verloren..
Nett hingegen, dass in Leipzig dann ein Mysterienzug nach Frankfurt erwischt, den es laut Fahrplan gar nicht geben sollte. Eine Stunde wieder gewonnen.
Die dann aber prompt zwischen Eisenach und Erfurt wieder drauf ging, weil der Zug öfters mal aus diversen Gründen stehenzublieben beliebte.
Darummagichberlin: Noch nie kam mir Frankfurt so surreal vor, wie nach längerer Zeit in Berlin.
Jetzt im Hotel. Das hat eine wunderbare Leuchtreklame außen, das Zimmer bietete einen hoch unterhaltsamen Blick mitten in ein Fitnesstudio hinein; Bett groß, WLAN ist ein bißchen schlepperig geht aber an sich, Tee making facilities sind vorhanden (!). Mal schauen ob ich es in den nächsten 18 Stunde schaffe, erfolgreich Prezi zu bedienen.
Wikipedia:Academy liveblogging, slow begin, Donnerstag #wpa10
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Wikipedia,
wpa10
Sinnloser Symbolismus beim Deutschlandradio
Deutschlandradio Wissen stellt seine Nachrichten unter eine freie Lizenz. Das klingt leider deutlich besser als es ist. Substanz hat die Meldung nicht viel.
Zum einen ist es grenzwertig ob die Wissensnachrichten selbst überhaupt eine Schöpfungshöhe haben, also überhaupt unter eine Lizenz gestellt werden können. Zum anderen ist ja der Inhalt der Nachricht sowieso frei. Natürlich kann jeder schon so die einzelne Nachricht umformulieren, ändern, kommerziell verwerten etc. Das Urheberrecht schützt eh nur die Umschreibung des Fakts, nicht den Fakt selber.
Und diese vielleicht schutzfähige Formulierung einzelner Nachrichten.. mit Verlaub: aber arbeiten kann man mit keine-kommerzielle-Nutzung, keine Veränderungen nicht. Brav nachdrucken ist für das Deutschlandradio okay, irgendwas kreatives nicht.
Das einzige was legal möglich wäre, wäre es, die Texte automatisch auf die eigene Website zu hieven. Das mag vielleicht für den ein oder anderen Websitenbetreiber ein nettes Feature sein, aber selbst da habe ich Zweifel, reine Kopien bringen selten was. Aber Ziele des Freien Wissens befördert die Papageienlizenz in dem Fall sicher nicht.
Schon fast beruhigend, dass auch diese Aktion meine Vorurteile gegen die Jugendinnovativsparte des DRadios bestätigt: cool, hip und drin sein wollen, aber einfach keine Substanz bringen. Längere echte Texte unter NC-ND wären vielleicht ein Gewinn, jedweder Text unter eine Lizenz, die Veränderung und/oder kommerzielle Nutzung erlaubt, wäre ein echter Fortschritt. Aber das ist ja schon fast weniger als nichts.
Zum einen ist es grenzwertig ob die Wissensnachrichten selbst überhaupt eine Schöpfungshöhe haben, also überhaupt unter eine Lizenz gestellt werden können. Zum anderen ist ja der Inhalt der Nachricht sowieso frei. Natürlich kann jeder schon so die einzelne Nachricht umformulieren, ändern, kommerziell verwerten etc. Das Urheberrecht schützt eh nur die Umschreibung des Fakts, nicht den Fakt selber.
Und diese vielleicht schutzfähige Formulierung einzelner Nachrichten.. mit Verlaub: aber arbeiten kann man mit keine-kommerzielle-Nutzung, keine Veränderungen nicht. Brav nachdrucken ist für das Deutschlandradio okay, irgendwas kreatives nicht.
Das einzige was legal möglich wäre, wäre es, die Texte automatisch auf die eigene Website zu hieven. Das mag vielleicht für den ein oder anderen Websitenbetreiber ein nettes Feature sein, aber selbst da habe ich Zweifel, reine Kopien bringen selten was. Aber Ziele des Freien Wissens befördert die Papageienlizenz in dem Fall sicher nicht.
Schon fast beruhigend, dass auch diese Aktion meine Vorurteile gegen die Jugendinnovativsparte des DRadios bestätigt: cool, hip und drin sein wollen, aber einfach keine Substanz bringen. Längere echte Texte unter NC-ND wären vielleicht ein Gewinn, jedweder Text unter eine Lizenz, die Veränderung und/oder kommerzielle Nutzung erlaubt, wäre ein echter Fortschritt. Aber das ist ja schon fast weniger als nichts.
Deutschlandradio Wissen stellt seine Nachrichten unter eine freie Lizenz. Das klingt leider deutlich besser als es ist. Substanz hat die Meldung nicht viel.
Zum einen ist es grenzwertig ob die Wissensnachrichten selbst überhaupt eine Schöpfungshöhe haben, also überhaupt unter eine Lizenz gestellt werden können. Zum anderen ist ja der Inhalt der Nachricht sowieso frei. Natürlich kann jeder schon so die einzelne Nachricht umformulieren, ändern, kommerziell verwerten etc. Das Urheberrecht schützt eh nur die Umschreibung des Fakts, nicht den Fakt selber.
Und diese vielleicht schutzfähige Formulierung einzelner Nachrichten.. mit Verlaub: aber arbeiten kann man mit keine-kommerzielle-Nutzung, keine Veränderungen nicht. Brav nachdrucken ist für das Deutschlandradio okay, irgendwas kreatives nicht.
Das einzige was legal möglich wäre, wäre es, die Texte automatisch auf die eigene Website zu hieven. Das mag vielleicht für den ein oder anderen Websitenbetreiber ein nettes Feature sein, aber selbst da habe ich Zweifel, reine Kopien bringen selten was. Aber Ziele des Freien Wissens befördert die Papageienlizenz in dem Fall sicher nicht.
Schon fast beruhigend, dass auch diese Aktion meine Vorurteile gegen die Jugendinnovativsparte des DRadios bestätigt: cool, hip und drin sein wollen, aber einfach keine Substanz bringen. Längere echte Texte unter NC-ND wären vielleicht ein Gewinn, jedweder Text unter eine Lizenz, die Veränderung und/oder kommerzielle Nutzung erlaubt, wäre ein echter Fortschritt. Aber das ist ja schon fast weniger als nichts.
Zum einen ist es grenzwertig ob die Wissensnachrichten selbst überhaupt eine Schöpfungshöhe haben, also überhaupt unter eine Lizenz gestellt werden können. Zum anderen ist ja der Inhalt der Nachricht sowieso frei. Natürlich kann jeder schon so die einzelne Nachricht umformulieren, ändern, kommerziell verwerten etc. Das Urheberrecht schützt eh nur die Umschreibung des Fakts, nicht den Fakt selber.
Und diese vielleicht schutzfähige Formulierung einzelner Nachrichten.. mit Verlaub: aber arbeiten kann man mit keine-kommerzielle-Nutzung, keine Veränderungen nicht. Brav nachdrucken ist für das Deutschlandradio okay, irgendwas kreatives nicht.
Das einzige was legal möglich wäre, wäre es, die Texte automatisch auf die eigene Website zu hieven. Das mag vielleicht für den ein oder anderen Websitenbetreiber ein nettes Feature sein, aber selbst da habe ich Zweifel, reine Kopien bringen selten was. Aber Ziele des Freien Wissens befördert die Papageienlizenz in dem Fall sicher nicht.
Schon fast beruhigend, dass auch diese Aktion meine Vorurteile gegen die Jugendinnovativsparte des DRadios bestätigt: cool, hip und drin sein wollen, aber einfach keine Substanz bringen. Längere echte Texte unter NC-ND wären vielleicht ein Gewinn, jedweder Text unter eine Lizenz, die Veränderung und/oder kommerzielle Nutzung erlaubt, wäre ein echter Fortschritt. Aber das ist ja schon fast weniger als nichts.
Sinnloser Symbolismus beim Deutschlandradio
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Deutschlandradio,
Urheberrecht
Mittwoch, 17. November 2010
Sei Sozialdemokrat. Sei Beschenkbar. @Vorwaerts
Der Vorwärts sucht Geschenkideen für SPD-Mitglieder. Bei Guten Taten sind bin ich ja immer dabei, hier ein paar Vorschläge.
- Ein Nierentisch.
- Groß, grün und unheimlich: Godzilla-Filme.
- Zur Erinnerung an selige 1.Mai-Demos: ein Glas Bockwurst.
- Hilf ihm dabei, seinen E-Mail-Account einzurichten.
- Eine Packung Zigaretten. Erinnerung an bessere Zeiten und gleichzeitig Solidaritätserklärung mit den Ausgebeuteten und Zeichen der Abgrenzung gegenüber Grün.
- Wie jedes Jahr: den Willy-Schrein.
- Allerlei Medikamente und Mittelchen, die man als Mitglied der Generation 80+ halt so braucht.
- Depressions-Hilfs-Paket: Taschentücher, Kuscheldecke und Wein.
- Zum Banken zerschlagen: http://www.modellbau-company.com/product_info.php?info=p171_parkbank.html
- Und natürlich, alt aber notwendig, eine Hommage an den großen Vorsitzenden. Die Single, die unbedingt unter den Tannenbaum gehört:
- Ein Nierentisch.
- Groß, grün und unheimlich: Godzilla-Filme.
- Zur Erinnerung an selige 1.Mai-Demos: ein Glas Bockwurst.
- Hilf ihm dabei, seinen E-Mail-Account einzurichten.
- Eine Packung Zigaretten. Erinnerung an bessere Zeiten und gleichzeitig Solidaritätserklärung mit den Ausgebeuteten und Zeichen der Abgrenzung gegenüber Grün.
- Wie jedes Jahr: den Willy-Schrein.
- Allerlei Medikamente und Mittelchen, die man als Mitglied der Generation 80+ halt so braucht.
- Depressions-Hilfs-Paket: Taschentücher, Kuscheldecke und Wein.
- Zum Banken zerschlagen: http://www.modellbau-company.com/product_info.php?info=p171_parkbank.html
- Und natürlich, alt aber notwendig, eine Hommage an den großen Vorsitzenden. Die Single, die unbedingt unter den Tannenbaum gehört:
Der Vorwärts sucht Geschenkideen für SPD-Mitglieder. Bei Guten Taten sind bin ich ja immer dabei, hier ein paar Vorschläge.
- Ein Nierentisch.
- Groß, grün und unheimlich: Godzilla-Filme.
- Zur Erinnerung an selige 1.Mai-Demos: ein Glas Bockwurst.
- Hilf ihm dabei, seinen E-Mail-Account einzurichten.
- Eine Packung Zigaretten. Erinnerung an bessere Zeiten und gleichzeitig Solidaritätserklärung mit den Ausgebeuteten und Zeichen der Abgrenzung gegenüber Grün.
- Wie jedes Jahr: den Willy-Schrein.
- Allerlei Medikamente und Mittelchen, die man als Mitglied der Generation 80+ halt so braucht.
- Depressions-Hilfs-Paket: Taschentücher, Kuscheldecke und Wein.
- Zum Banken zerschlagen: http://www.modellbau-company.com/product_info.php?info=p171_parkbank.html
- Und natürlich, alt aber notwendig, eine Hommage an den großen Vorsitzenden. Die Single, die unbedingt unter den Tannenbaum gehört:
- Ein Nierentisch.
- Groß, grün und unheimlich: Godzilla-Filme.
- Zur Erinnerung an selige 1.Mai-Demos: ein Glas Bockwurst.
- Hilf ihm dabei, seinen E-Mail-Account einzurichten.
- Eine Packung Zigaretten. Erinnerung an bessere Zeiten und gleichzeitig Solidaritätserklärung mit den Ausgebeuteten und Zeichen der Abgrenzung gegenüber Grün.
- Wie jedes Jahr: den Willy-Schrein.
- Allerlei Medikamente und Mittelchen, die man als Mitglied der Generation 80+ halt so braucht.
- Depressions-Hilfs-Paket: Taschentücher, Kuscheldecke und Wein.
- Zum Banken zerschlagen: http://www.modellbau-company.com/product_info.php?info=p171_parkbank.html
- Und natürlich, alt aber notwendig, eine Hommage an den großen Vorsitzenden. Die Single, die unbedingt unter den Tannenbaum gehört:
Sei Sozialdemokrat. Sei Beschenkbar. @Vorwaerts
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Get da girlz in da house
Ohne allzusehr in Lobpreisungen ausbrechen zu wollen, der Blog von Sue Gardner schafft eine wunderbare Mischung aus spannenden Gedanken und möglichen Umsetzungen. In Unlocking the Clubhouse: Five ways to encourage women to edit Wikipedia stellt Gardner fest, dass 87% der Wikipedia-Autoren männlich sind, und erfreulicherweise sieht sie es als Problem. Noch erfreulichererweise sogar als lösbares Problem.
Sie verweist in ihren Gedanken auf das Buch "Unlocking the Clubhouse". (hm, gebraucht 1,80 USD, das sieht machbar aus). Sie fasst wichtige Thesen zusammen, man kann ihr aber schön beim Denken zusehen, was man daraus wohl für die Foundation machen könnte: Try reading it as though “computer science” meant “Wikimedia,” and “teachers” meant “experienced editors.
1.) Spezielle Veranstaltungen für Frauen. Nimm nicht an, dass allgemein angeschriebene Veranstaltungen diese Anziehen werden.
2.) Veranstalte und Unterstütze Veranstaltungen nur für Mädchen.
3.) Lass Dich von Opposition nicht abbringen.
4.) Arbeite daran eine frauenfreundliche Arbeitsumgebung zu schaffen und zu erhalten.
5.) Unterstreiche die soziale Bedeutung des Projekts.
Ausführlicherer Begründungen und Erläuterungen gibt es natürlich beim Gardner-Post. Angesichts der Projekte Outreach und GLAM, von denen ich beiden sehr begeistert bin, bin ich neugierig wie sich das umsetzt.
Sie verweist in ihren Gedanken auf das Buch "Unlocking the Clubhouse". (hm, gebraucht 1,80 USD, das sieht machbar aus). Sie fasst wichtige Thesen zusammen, man kann ihr aber schön beim Denken zusehen, was man daraus wohl für die Foundation machen könnte: Try reading it as though “computer science” meant “Wikimedia,” and “teachers” meant “experienced editors.
1.) Spezielle Veranstaltungen für Frauen. Nimm nicht an, dass allgemein angeschriebene Veranstaltungen diese Anziehen werden.
2.) Veranstalte und Unterstütze Veranstaltungen nur für Mädchen.
3.) Lass Dich von Opposition nicht abbringen.
4.) Arbeite daran eine frauenfreundliche Arbeitsumgebung zu schaffen und zu erhalten.
5.) Unterstreiche die soziale Bedeutung des Projekts.
Ausführlicherer Begründungen und Erläuterungen gibt es natürlich beim Gardner-Post. Angesichts der Projekte Outreach und GLAM, von denen ich beiden sehr begeistert bin, bin ich neugierig wie sich das umsetzt.
Ohne allzusehr in Lobpreisungen ausbrechen zu wollen, der Blog von Sue Gardner schafft eine wunderbare Mischung aus spannenden Gedanken und möglichen Umsetzungen. In Unlocking the Clubhouse: Five ways to encourage women to edit Wikipedia stellt Gardner fest, dass 87% der Wikipedia-Autoren männlich sind, und erfreulicherweise sieht sie es als Problem. Noch erfreulichererweise sogar als lösbares Problem.
Sie verweist in ihren Gedanken auf das Buch "Unlocking the Clubhouse". (hm, gebraucht 1,80 USD, das sieht machbar aus). Sie fasst wichtige Thesen zusammen, man kann ihr aber schön beim Denken zusehen, was man daraus wohl für die Foundation machen könnte: Try reading it as though “computer science” meant “Wikimedia,” and “teachers” meant “experienced editors.
1.) Spezielle Veranstaltungen für Frauen. Nimm nicht an, dass allgemein angeschriebene Veranstaltungen diese Anziehen werden.
2.) Veranstalte und Unterstütze Veranstaltungen nur für Mädchen.
3.) Lass Dich von Opposition nicht abbringen.
4.) Arbeite daran eine frauenfreundliche Arbeitsumgebung zu schaffen und zu erhalten.
5.) Unterstreiche die soziale Bedeutung des Projekts.
Ausführlicherer Begründungen und Erläuterungen gibt es natürlich beim Gardner-Post. Angesichts der Projekte Outreach und GLAM, von denen ich beiden sehr begeistert bin, bin ich neugierig wie sich das umsetzt.
Sie verweist in ihren Gedanken auf das Buch "Unlocking the Clubhouse". (hm, gebraucht 1,80 USD, das sieht machbar aus). Sie fasst wichtige Thesen zusammen, man kann ihr aber schön beim Denken zusehen, was man daraus wohl für die Foundation machen könnte: Try reading it as though “computer science” meant “Wikimedia,” and “teachers” meant “experienced editors.
1.) Spezielle Veranstaltungen für Frauen. Nimm nicht an, dass allgemein angeschriebene Veranstaltungen diese Anziehen werden.
2.) Veranstalte und Unterstütze Veranstaltungen nur für Mädchen.
3.) Lass Dich von Opposition nicht abbringen.
4.) Arbeite daran eine frauenfreundliche Arbeitsumgebung zu schaffen und zu erhalten.
5.) Unterstreiche die soziale Bedeutung des Projekts.
Ausführlicherer Begründungen und Erläuterungen gibt es natürlich beim Gardner-Post. Angesichts der Projekte Outreach und GLAM, von denen ich beiden sehr begeistert bin, bin ich neugierig wie sich das umsetzt.
Get da girlz in da house
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Dienstag, 16. November 2010
Freie Vögel zwitschern frei. Es sei denn, sie sind eine Datenbank. #twitter #urheberrecht
Vor einiger Zeit waberste ja schon mal das Urheberrecht durch den Twitter-Raum. mspro verfasste "Geistige Eigentümlichkeiten" und argumentierte primär moralisch auf eher angreifbarer ethischer Grundlage.
Eher juristich kamen dann deutsche Rechtsanwältemit dem deutschen Recht gab es beim LBR-Blog. Fazit: generell nicht, aber es kommt auf den einzelnen Tweet an.
Rechtzweinull hat sich dann noch mit der Frage auseinandergesetzt, ob für Twitter-Streams anderer Regeln gelten und kommt auf den Datenbankschutz, der eventuell greift. Ich würde ja eher dahin gehen, dass ein Stream ein Werk auf vielen Tweets sein, ähnlich wie ein Artikel ein Werk aus vielen Texten - aber solang noch kein Gericht tätig war..
So altm so okay. In den USA gibt/gab es die Diskussion wohl auch. Auf "Twitterlogical: The Misunderstandings of Ownership" steht der Text als Leseempfehlung, den ich mir auf deutsch gewünscht hätte. Eine sehr saubere und systematische und im Tonfall erfreulich unjuristische Auseinandersetzung mit dem Thema. Leider natürlich auf englisch und auf das amerikanische Rechtssystem bezogen, aber dafür unter Einbeziehung zahlreicher möglicher und unmöglicher Missverständnisse.
Und obwohl 1:1-Übertragung amerikanischer Normen auf die deutsche Debatte eine Hauptursache für deutsche Verwirrungen, stimmen hier doch alle Grundprinzipien überein. Fazit: Es kommt drauf an. Und "du bist nicht so originell wie du denkst." Theoretisch sind Einzeltweets schutzfähig. Bei den real existierenden Tweets müsste man aber schon sehr lange suchen, um mit 140 Zeichen aus der Banalität heraus auf einen Text mit Schöpfungshöhe zu kommen.
Eher juristich kamen dann deutsche Rechtsanwältemit dem deutschen Recht gab es beim LBR-Blog. Fazit: generell nicht, aber es kommt auf den einzelnen Tweet an.
Rechtzweinull hat sich dann noch mit der Frage auseinandergesetzt, ob für Twitter-Streams anderer Regeln gelten und kommt auf den Datenbankschutz, der eventuell greift. Ich würde ja eher dahin gehen, dass ein Stream ein Werk auf vielen Tweets sein, ähnlich wie ein Artikel ein Werk aus vielen Texten - aber solang noch kein Gericht tätig war..
So altm so okay. In den USA gibt/gab es die Diskussion wohl auch. Auf "Twitterlogical: The Misunderstandings of Ownership" steht der Text als Leseempfehlung, den ich mir auf deutsch gewünscht hätte. Eine sehr saubere und systematische und im Tonfall erfreulich unjuristische Auseinandersetzung mit dem Thema. Leider natürlich auf englisch und auf das amerikanische Rechtssystem bezogen, aber dafür unter Einbeziehung zahlreicher möglicher und unmöglicher Missverständnisse.
Und obwohl 1:1-Übertragung amerikanischer Normen auf die deutsche Debatte eine Hauptursache für deutsche Verwirrungen, stimmen hier doch alle Grundprinzipien überein. Fazit: Es kommt drauf an. Und "du bist nicht so originell wie du denkst." Theoretisch sind Einzeltweets schutzfähig. Bei den real existierenden Tweets müsste man aber schon sehr lange suchen, um mit 140 Zeichen aus der Banalität heraus auf einen Text mit Schöpfungshöhe zu kommen.
Vor einiger Zeit waberste ja schon mal das Urheberrecht durch den Twitter-Raum. mspro verfasste "Geistige Eigentümlichkeiten" und argumentierte primär moralisch auf eher angreifbarer ethischer Grundlage.
Eher juristich kamen dann deutsche Rechtsanwältemit dem deutschen Recht gab es beim LBR-Blog. Fazit: generell nicht, aber es kommt auf den einzelnen Tweet an.
Rechtzweinull hat sich dann noch mit der Frage auseinandergesetzt, ob für Twitter-Streams anderer Regeln gelten und kommt auf den Datenbankschutz, der eventuell greift. Ich würde ja eher dahin gehen, dass ein Stream ein Werk auf vielen Tweets sein, ähnlich wie ein Artikel ein Werk aus vielen Texten - aber solang noch kein Gericht tätig war..
So altm so okay. In den USA gibt/gab es die Diskussion wohl auch. Auf "Twitterlogical: The Misunderstandings of Ownership" steht der Text als Leseempfehlung, den ich mir auf deutsch gewünscht hätte. Eine sehr saubere und systematische und im Tonfall erfreulich unjuristische Auseinandersetzung mit dem Thema. Leider natürlich auf englisch und auf das amerikanische Rechtssystem bezogen, aber dafür unter Einbeziehung zahlreicher möglicher und unmöglicher Missverständnisse.
Und obwohl 1:1-Übertragung amerikanischer Normen auf die deutsche Debatte eine Hauptursache für deutsche Verwirrungen, stimmen hier doch alle Grundprinzipien überein. Fazit: Es kommt drauf an. Und "du bist nicht so originell wie du denkst." Theoretisch sind Einzeltweets schutzfähig. Bei den real existierenden Tweets müsste man aber schon sehr lange suchen, um mit 140 Zeichen aus der Banalität heraus auf einen Text mit Schöpfungshöhe zu kommen.
Eher juristich kamen dann deutsche Rechtsanwältemit dem deutschen Recht gab es beim LBR-Blog. Fazit: generell nicht, aber es kommt auf den einzelnen Tweet an.
Rechtzweinull hat sich dann noch mit der Frage auseinandergesetzt, ob für Twitter-Streams anderer Regeln gelten und kommt auf den Datenbankschutz, der eventuell greift. Ich würde ja eher dahin gehen, dass ein Stream ein Werk auf vielen Tweets sein, ähnlich wie ein Artikel ein Werk aus vielen Texten - aber solang noch kein Gericht tätig war..
So altm so okay. In den USA gibt/gab es die Diskussion wohl auch. Auf "Twitterlogical: The Misunderstandings of Ownership" steht der Text als Leseempfehlung, den ich mir auf deutsch gewünscht hätte. Eine sehr saubere und systematische und im Tonfall erfreulich unjuristische Auseinandersetzung mit dem Thema. Leider natürlich auf englisch und auf das amerikanische Rechtssystem bezogen, aber dafür unter Einbeziehung zahlreicher möglicher und unmöglicher Missverständnisse.
Und obwohl 1:1-Übertragung amerikanischer Normen auf die deutsche Debatte eine Hauptursache für deutsche Verwirrungen, stimmen hier doch alle Grundprinzipien überein. Fazit: Es kommt drauf an. Und "du bist nicht so originell wie du denkst." Theoretisch sind Einzeltweets schutzfähig. Bei den real existierenden Tweets müsste man aber schon sehr lange suchen, um mit 140 Zeichen aus der Banalität heraus auf einen Text mit Schöpfungshöhe zu kommen.
Freie Vögel zwitschern frei. Es sei denn, sie sind eine Datenbank. #twitter #urheberrecht
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Urheberrecht
Offene Tabs wegbloggen 20101116
Mehr Fragen als Antworten, aber spannende Fragen zu wichtigem Thema. Kann/wie/wer äthiopischen Kaffeebauern helfen, indem man sie besser geistig vereigentumt?
Ömms, wo sind die netten Zeichungen hingekommen? These Wikipedia Entries are Totally NSFW Wirklich nicht.
Microbrewing in Berlin. Leider nicht ganz falsch. Vielleicht sollte ich doch mal über die Überall-gleichschmeckende-Pils-Obsession schreiben. NPR: In my opinion, Germany has rested on its laurels long enough as a tourist destination for beer aficionados. The truth is, outside of southern Germany and the Franconia region, interesting beer is hard to come by.
White flight mal anders. Laut Macleans vermeiden weiße Kanadier bestimmte Unis, weil ihnen die Asia-Kanadier als zu gut erscheinen.
An wem es bisher vorbeiging, der Geocities-Torrent.
GoogleWatchBlog: Google baut eine Stadt.
Stiftung Warentest: wie funktioniert das Geschäftsmodell. (via Neunetz)
A tl;dr-one. Nein, Trolle sind kein Problem. Scary. GQ: Are You Sure You Want To Quit The World? If you were desperate and hopeless enough to log on to a suicide chat room in recent years, there was a good chance a mysterious woman named Li Dao would find you, befriend you, and gently urge you to take your own life. And, she'd promise, she would join you in that final journey. But then the bodies started adding up, and the promises didn't.
Nicht ganz so lang, weniger Scary, aber dafür im Geiste der Marx-Brothers. Ich, die Behörde und der Mülleimer. 27bslash6: "For the safety of all residents, section 9 of the MPOA Agreement should probably be amended to state that all cats, and their elderly owners, be kept in bear-proof containers. "
Gute Nachricht für Eisenbahnunternehmen: Verschmutzt/weiß mit rotem Strich ist keine schützbare Marke. Class 46: Deutsche Bahn: combination of grey and red colours remain free to use by competitors in railway sector
Ich bin wahrhaftig aufgestanden, weil ich vor Lachen Angst um die Balance hatte. Tagesschau you have a long way to go.
Ömms, wo sind die netten Zeichungen hingekommen? These Wikipedia Entries are Totally NSFW Wirklich nicht.
Microbrewing in Berlin. Leider nicht ganz falsch. Vielleicht sollte ich doch mal über die Überall-gleichschmeckende-Pils-Obsession schreiben. NPR: In my opinion, Germany has rested on its laurels long enough as a tourist destination for beer aficionados. The truth is, outside of southern Germany and the Franconia region, interesting beer is hard to come by.
White flight mal anders. Laut Macleans vermeiden weiße Kanadier bestimmte Unis, weil ihnen die Asia-Kanadier als zu gut erscheinen.
An wem es bisher vorbeiging, der Geocities-Torrent.
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A tl;dr-one. Nein, Trolle sind kein Problem. Scary. GQ: Are You Sure You Want To Quit The World? If you were desperate and hopeless enough to log on to a suicide chat room in recent years, there was a good chance a mysterious woman named Li Dao would find you, befriend you, and gently urge you to take your own life. And, she'd promise, she would join you in that final journey. But then the bodies started adding up, and the promises didn't.
Nicht ganz so lang, weniger Scary, aber dafür im Geiste der Marx-Brothers. Ich, die Behörde und der Mülleimer. 27bslash6: "For the safety of all residents, section 9 of the MPOA Agreement should probably be amended to state that all cats, and their elderly owners, be kept in bear-proof containers. "
Gute Nachricht für Eisenbahnunternehmen: Verschmutzt/weiß mit rotem Strich ist keine schützbare Marke. Class 46: Deutsche Bahn: combination of grey and red colours remain free to use by competitors in railway sector
Ich bin wahrhaftig aufgestanden, weil ich vor Lachen Angst um die Balance hatte. Tagesschau you have a long way to go.
Mehr Fragen als Antworten, aber spannende Fragen zu wichtigem Thema. Kann/wie/wer äthiopischen Kaffeebauern helfen, indem man sie besser geistig vereigentumt?
Ömms, wo sind die netten Zeichungen hingekommen? These Wikipedia Entries are Totally NSFW Wirklich nicht.
Microbrewing in Berlin. Leider nicht ganz falsch. Vielleicht sollte ich doch mal über die Überall-gleichschmeckende-Pils-Obsession schreiben. NPR: In my opinion, Germany has rested on its laurels long enough as a tourist destination for beer aficionados. The truth is, outside of southern Germany and the Franconia region, interesting beer is hard to come by.
White flight mal anders. Laut Macleans vermeiden weiße Kanadier bestimmte Unis, weil ihnen die Asia-Kanadier als zu gut erscheinen.
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A tl;dr-one. Nein, Trolle sind kein Problem. Scary. GQ: Are You Sure You Want To Quit The World? If you were desperate and hopeless enough to log on to a suicide chat room in recent years, there was a good chance a mysterious woman named Li Dao would find you, befriend you, and gently urge you to take your own life. And, she'd promise, she would join you in that final journey. But then the bodies started adding up, and the promises didn't.
Nicht ganz so lang, weniger Scary, aber dafür im Geiste der Marx-Brothers. Ich, die Behörde und der Mülleimer. 27bslash6: "For the safety of all residents, section 9 of the MPOA Agreement should probably be amended to state that all cats, and their elderly owners, be kept in bear-proof containers. "
Gute Nachricht für Eisenbahnunternehmen: Verschmutzt/weiß mit rotem Strich ist keine schützbare Marke. Class 46: Deutsche Bahn: combination of grey and red colours remain free to use by competitors in railway sector
Ich bin wahrhaftig aufgestanden, weil ich vor Lachen Angst um die Balance hatte. Tagesschau you have a long way to go.
Ömms, wo sind die netten Zeichungen hingekommen? These Wikipedia Entries are Totally NSFW Wirklich nicht.
Microbrewing in Berlin. Leider nicht ganz falsch. Vielleicht sollte ich doch mal über die Überall-gleichschmeckende-Pils-Obsession schreiben. NPR: In my opinion, Germany has rested on its laurels long enough as a tourist destination for beer aficionados. The truth is, outside of southern Germany and the Franconia region, interesting beer is hard to come by.
White flight mal anders. Laut Macleans vermeiden weiße Kanadier bestimmte Unis, weil ihnen die Asia-Kanadier als zu gut erscheinen.
An wem es bisher vorbeiging, der Geocities-Torrent.
GoogleWatchBlog: Google baut eine Stadt.
Stiftung Warentest: wie funktioniert das Geschäftsmodell. (via Neunetz)
A tl;dr-one. Nein, Trolle sind kein Problem. Scary. GQ: Are You Sure You Want To Quit The World? If you were desperate and hopeless enough to log on to a suicide chat room in recent years, there was a good chance a mysterious woman named Li Dao would find you, befriend you, and gently urge you to take your own life. And, she'd promise, she would join you in that final journey. But then the bodies started adding up, and the promises didn't.
Nicht ganz so lang, weniger Scary, aber dafür im Geiste der Marx-Brothers. Ich, die Behörde und der Mülleimer. 27bslash6: "For the safety of all residents, section 9 of the MPOA Agreement should probably be amended to state that all cats, and their elderly owners, be kept in bear-proof containers. "
Gute Nachricht für Eisenbahnunternehmen: Verschmutzt/weiß mit rotem Strich ist keine schützbare Marke. Class 46: Deutsche Bahn: combination of grey and red colours remain free to use by competitors in railway sector
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Montag, 15. November 2010
40 Projekte wollen Geld von Wikimedia: Wissenswert-Rundumschlag
Wikimedia Deutschland verteilt Geld. Im Rahmen des "WissensWert"-Wettbewerb verteilt der Verein fünf mal je 5000 Euro, an Projekte, die freies Wissen fördern. Bedingung ist allerdings, dass diese Projekte nicht nur den Inhalten der Wikipedia oder einem Schwesterprojekt zu Gute kommen.
Insgesamt sind 93 Bewerbungen eingegangen, von denen 40 die formellen Voraussetzungen erfüllten. Bis zum 30. November läuft die Bewerbungsphase. In der bestimmt vor allem bestimmt eine Jury aus zwei Wikipedianern, zwei Aussenstehenden und einem Vereinsvorstand, wer das Geld erhält. Allerdings darf auch die Öffentlichkeit an sich teilhaben und abstimmen.
Das Ergebnis der Abstimmung zählt als Votum des imaginären 6. Jurymitglieds. Wer wirklich effektiv Geld verteilen möchte, ist vermutlich gut beraten, noch einen Plausch mit den anderen fünf zu halten. Andererseits staune ich ja weiterhin über die Transparenzinitiativen und aus Marketingsgesichtspunkten ist es natürlich auch nicht ganz blöd.
Die Projekte selbst sind mal sehr durchgeplant, mal eher vage. Einige sind wahnwitzig wie einst Wikipedia, bei anderen beginne ich mich zu fragen, wofür die nur die 5.000 Euro loswerden wollen. Manche sind eher luftig, andere suchen anscheinend eine Co-Finanzierung einer schon laufenden Aktionen. Insgesamt also tatsächlich eine spannende Aktion.
Zumindest die Interessanteren der Ideen wollte ich mir noch näher ansehen. Aber hier kommt erstmal der Rundumschlag. Statt nun die Projekte nach Kriterien wie wahnwitzig oder durchdacht, innovativ oder langweilig etc. zu beurteilen, eine erste grob inhaltlich sortierte Zusammenstellung:
Projekte, die zu originell sind, um sie direkt einzuordnen.
Wissenschaft als Wiki. Die Aufbereitung bereits unter offener Lizenz erstellter wissenschaftlicher Inhalte als Wiki mit den dementsprechenden Zusatzmöglichkeiten.
Berlin live Wiki. Ein offenes Lokalwiki für News aus Berlin. Erstellt prinzipiell von Allen, aber mit Hilfe von Journalisten, die regelmäßig und zuverlässig in einem offenen Büro anzutreffen sind.
Inhalte:
Den größten Batzen nehmen Projekte zur direkten Inhaltserstellung ein. Mal auf Wiki-Basis, mal mit anderer Software. Sofern man auch Wikis als Datenbank akzeptiert fast alle mehr oder weniger spezielle Datenbanken.
Extrem ambitioniert zum Beispiel eine Zusammenstellung zum Stand der Technik für Patente - daneben dürfte selbst Wikipedia ein nettes Projektchen sein. Ebenfalls ambitioniert, aber dafür voll im OpenGovernment-Trend die weltweite Fahrplandaten. In die ambitionierteren Datenbankprojekte reiht sich auch Archiv für Public-Domain Musik- und Videoaufnahmen, ein. Riesige Datenmengen könnte theoretisch auch das Zeitzeugenwiki produzieren.
Das betahaus Team Hamburg, Lissabon, Zürich und Köln und der Coworking Deutschland Bewegung möchten ein Buch schreiben.
Genau abgegrenzt hingegen ist das Projekt zur Erschließung von Drucken aus dem 16. JahrhundertDen Vorteil der Umsetzbarkeit und des übersichtlichen Maßstabs hat das Projekt dazu 500 Luftbilder für Open Street Map. Karten- und Ortsinformationen soll es auch für Rollstuhlfahrer oder für blinde Fußgänger geben.
Lehrmaterialen wollen auch mehrere Teilnehmer erstellen, mal mit Fallbeispielen für Medizinstudenten oder ganz allgemeine und frei Hochschul-Lehrmaterialien.

Für 5000 Euro kann man jede Menge Kohl essen.
Metainformationen:
Eher abstrakt setzen diejenigen an, die Informationen über freies Wissen sammeln wollen. Das Webverzeichnis freier Projekte, ein Open-Access-Portal für Sportwissenschaften oder die Datenbank für freies Wissen/freie Kultur in Berlin,
Werkzeuge:
Noch abstrakter geht es auch noch, ein paar Anträge gingen ein, um Werkzeuge zu erstellen, mit denen sich dann freies Wissen produzieren lässt.
Am ambitioniertsen ist da die Entwickling einer Open Hardware Lizenz, weit begrenzter die Software für vereinheitlichte Klimadiagramme in Wikipedia. Ein allgemeiner WYSIGWYG-MediaWiki-Editor soll wohl vor allem die Generation 15 Minus und 50 Plus ansprechen.
Eher schräg: Wikipedia goes Second Life, weniger schräg: Wikipedia goes Netzwerkdiagramm. Bei der Suchmaschine für schlechte Wikipedia-Artikel würde ich ja weiterhin vorschlagen, einfach zweimal auf "zufälliger Artikel" zu clicken.
Inhalte aufbereiten:
Eher weniger Abstrakt, wollen andere Projektideen wollen bereits vorhandene Inhalte besser vermitteln:
Freies Wissen als Podcast, oder auch von einer Maschine automatisch gesprochen Wikipedia. Man könnte dazu natürlich auch die Texte in Kwisahili nehmen, die aus dem Englischen übersetzung werden sollen.
Vage in den Bereich Lehrmaterialen greift das Lernquiz mit Wikipedia-Inhalten. Eher wörtlich nimmt das Wissensverteilung das sowie eine , das Buchmobil für freie Bücher in die Hand.
Dann sind da eine Menge Beiträge, die im Prinzip zur Werbung aufrufen:
Ein Motivationsfilm für Creative Commons, und allgemein endlich mal Werbenmaterialien für Creative Commons. Weniger allgemein ist der fremdwortreiche Antrag Werbung für CC bei argentinischer und französischer Regierung. Weniger durchgestylt, aber dafür Gewinner meines persönlichen Nettigkeits-Sympathiepreises ein Kartenspiel, um Freie Inhalte zu vermitteln,
Menschen treffen sich:
Die Vorschläge sind da ebenso für allgemeines Treffen zum Freien Wissen in Berlin, oder eine deutlich spezieller Konferenz von Altertumswissenschaftler treffen sich mit Wikipedianern.
Intellektuell überfordert bin ich damit das Konzept des angedachten Wikichats ganz zu durchsteigen, mir scheint es eine Mischung aus Chat, StudiVZ und freien Inhalten zu sein.
Kurse oder Workshops sollen stattfinden, eine freie Medienschule in München Kursezu freier Software in Österreich, ebenso wie Workshops zu freier Software.
Die Twick.it-Fördermaßnahmen:
Quasi als Querschnittsprojekt gibt es Anträge, die auf der Mini-Enzyklopädie Twick.it aufbaufen. Diese erstellt Lexikoneinträge in 140 Zeichen, und die Macher scheinen durchaus motiviert und enthusiastsich was das Antragsschreiben angeht. Natürlich für Twick.it an sich, ein Portal, um Twick.it-Schreiber und Leser zusammenzubringen, sowie die Idee für ein einTwick.it-Plugin für den Browsser,
Insgesamt sind 93 Bewerbungen eingegangen, von denen 40 die formellen Voraussetzungen erfüllten. Bis zum 30. November läuft die Bewerbungsphase. In der bestimmt vor allem bestimmt eine Jury aus zwei Wikipedianern, zwei Aussenstehenden und einem Vereinsvorstand, wer das Geld erhält. Allerdings darf auch die Öffentlichkeit an sich teilhaben und abstimmen.
Das Ergebnis der Abstimmung zählt als Votum des imaginären 6. Jurymitglieds. Wer wirklich effektiv Geld verteilen möchte, ist vermutlich gut beraten, noch einen Plausch mit den anderen fünf zu halten. Andererseits staune ich ja weiterhin über die Transparenzinitiativen und aus Marketingsgesichtspunkten ist es natürlich auch nicht ganz blöd.
Die Projekte selbst sind mal sehr durchgeplant, mal eher vage. Einige sind wahnwitzig wie einst Wikipedia, bei anderen beginne ich mich zu fragen, wofür die nur die 5.000 Euro loswerden wollen. Manche sind eher luftig, andere suchen anscheinend eine Co-Finanzierung einer schon laufenden Aktionen. Insgesamt also tatsächlich eine spannende Aktion.
Zumindest die Interessanteren der Ideen wollte ich mir noch näher ansehen. Aber hier kommt erstmal der Rundumschlag. Statt nun die Projekte nach Kriterien wie wahnwitzig oder durchdacht, innovativ oder langweilig etc. zu beurteilen, eine erste grob inhaltlich sortierte Zusammenstellung:
Projekte, die zu originell sind, um sie direkt einzuordnen.
Wissenschaft als Wiki. Die Aufbereitung bereits unter offener Lizenz erstellter wissenschaftlicher Inhalte als Wiki mit den dementsprechenden Zusatzmöglichkeiten.
Berlin live Wiki. Ein offenes Lokalwiki für News aus Berlin. Erstellt prinzipiell von Allen, aber mit Hilfe von Journalisten, die regelmäßig und zuverlässig in einem offenen Büro anzutreffen sind.
Inhalte:
Den größten Batzen nehmen Projekte zur direkten Inhaltserstellung ein. Mal auf Wiki-Basis, mal mit anderer Software. Sofern man auch Wikis als Datenbank akzeptiert fast alle mehr oder weniger spezielle Datenbanken.
Extrem ambitioniert zum Beispiel eine Zusammenstellung zum Stand der Technik für Patente - daneben dürfte selbst Wikipedia ein nettes Projektchen sein. Ebenfalls ambitioniert, aber dafür voll im OpenGovernment-Trend die weltweite Fahrplandaten. In die ambitionierteren Datenbankprojekte reiht sich auch Archiv für Public-Domain Musik- und Videoaufnahmen, ein. Riesige Datenmengen könnte theoretisch auch das Zeitzeugenwiki produzieren.
Das betahaus Team Hamburg, Lissabon, Zürich und Köln und der Coworking Deutschland Bewegung möchten ein Buch schreiben.
Genau abgegrenzt hingegen ist das Projekt zur Erschließung von Drucken aus dem 16. JahrhundertDen Vorteil der Umsetzbarkeit und des übersichtlichen Maßstabs hat das Projekt dazu 500 Luftbilder für Open Street Map. Karten- und Ortsinformationen soll es auch für Rollstuhlfahrer oder für blinde Fußgänger geben.
Lehrmaterialen wollen auch mehrere Teilnehmer erstellen, mal mit Fallbeispielen für Medizinstudenten oder ganz allgemeine und frei Hochschul-Lehrmaterialien.
Für 5000 Euro kann man jede Menge Kohl essen.
Metainformationen:
Eher abstrakt setzen diejenigen an, die Informationen über freies Wissen sammeln wollen. Das Webverzeichnis freier Projekte, ein Open-Access-Portal für Sportwissenschaften oder die Datenbank für freies Wissen/freie Kultur in Berlin,
Werkzeuge:
Noch abstrakter geht es auch noch, ein paar Anträge gingen ein, um Werkzeuge zu erstellen, mit denen sich dann freies Wissen produzieren lässt.
Am ambitioniertsen ist da die Entwickling einer Open Hardware Lizenz, weit begrenzter die Software für vereinheitlichte Klimadiagramme in Wikipedia. Ein allgemeiner WYSIGWYG-MediaWiki-Editor soll wohl vor allem die Generation 15 Minus und 50 Plus ansprechen.
Eher schräg: Wikipedia goes Second Life, weniger schräg: Wikipedia goes Netzwerkdiagramm. Bei der Suchmaschine für schlechte Wikipedia-Artikel würde ich ja weiterhin vorschlagen, einfach zweimal auf "zufälliger Artikel" zu clicken.
Inhalte aufbereiten:
Eher weniger Abstrakt, wollen andere Projektideen wollen bereits vorhandene Inhalte besser vermitteln:
Freies Wissen als Podcast, oder auch von einer Maschine automatisch gesprochen Wikipedia. Man könnte dazu natürlich auch die Texte in Kwisahili nehmen, die aus dem Englischen übersetzung werden sollen.
Vage in den Bereich Lehrmaterialen greift das Lernquiz mit Wikipedia-Inhalten. Eher wörtlich nimmt das Wissensverteilung das sowie eine , das Buchmobil für freie Bücher in die Hand.
Dann sind da eine Menge Beiträge, die im Prinzip zur Werbung aufrufen:
Ein Motivationsfilm für Creative Commons, und allgemein endlich mal Werbenmaterialien für Creative Commons. Weniger allgemein ist der fremdwortreiche Antrag Werbung für CC bei argentinischer und französischer Regierung. Weniger durchgestylt, aber dafür Gewinner meines persönlichen Nettigkeits-Sympathiepreises ein Kartenspiel, um Freie Inhalte zu vermitteln,
Menschen treffen sich:
Die Vorschläge sind da ebenso für allgemeines Treffen zum Freien Wissen in Berlin, oder eine deutlich spezieller Konferenz von Altertumswissenschaftler treffen sich mit Wikipedianern.
Intellektuell überfordert bin ich damit das Konzept des angedachten Wikichats ganz zu durchsteigen, mir scheint es eine Mischung aus Chat, StudiVZ und freien Inhalten zu sein.
Kurse oder Workshops sollen stattfinden, eine freie Medienschule in München Kursezu freier Software in Österreich, ebenso wie Workshops zu freier Software.
Die Twick.it-Fördermaßnahmen:
Quasi als Querschnittsprojekt gibt es Anträge, die auf der Mini-Enzyklopädie Twick.it aufbaufen. Diese erstellt Lexikoneinträge in 140 Zeichen, und die Macher scheinen durchaus motiviert und enthusiastsich was das Antragsschreiben angeht. Natürlich für Twick.it an sich, ein Portal, um Twick.it-Schreiber und Leser zusammenzubringen, sowie die Idee für ein einTwick.it-Plugin für den Browsser,
Wikimedia Deutschland verteilt Geld. Im Rahmen des "WissensWert"-Wettbewerb verteilt der Verein fünf mal je 5000 Euro, an Projekte, die freies Wissen fördern. Bedingung ist allerdings, dass diese Projekte nicht nur den Inhalten der Wikipedia oder einem Schwesterprojekt zu Gute kommen.
Insgesamt sind 93 Bewerbungen eingegangen, von denen 40 die formellen Voraussetzungen erfüllten. Bis zum 30. November läuft die Bewerbungsphase. In der bestimmt vor allem bestimmt eine Jury aus zwei Wikipedianern, zwei Aussenstehenden und einem Vereinsvorstand, wer das Geld erhält. Allerdings darf auch die Öffentlichkeit an sich teilhaben und abstimmen.
Das Ergebnis der Abstimmung zählt als Votum des imaginären 6. Jurymitglieds. Wer wirklich effektiv Geld verteilen möchte, ist vermutlich gut beraten, noch einen Plausch mit den anderen fünf zu halten. Andererseits staune ich ja weiterhin über die Transparenzinitiativen und aus Marketingsgesichtspunkten ist es natürlich auch nicht ganz blöd.
Die Projekte selbst sind mal sehr durchgeplant, mal eher vage. Einige sind wahnwitzig wie einst Wikipedia, bei anderen beginne ich mich zu fragen, wofür die nur die 5.000 Euro loswerden wollen. Manche sind eher luftig, andere suchen anscheinend eine Co-Finanzierung einer schon laufenden Aktionen. Insgesamt also tatsächlich eine spannende Aktion.
Zumindest die Interessanteren der Ideen wollte ich mir noch näher ansehen. Aber hier kommt erstmal der Rundumschlag. Statt nun die Projekte nach Kriterien wie wahnwitzig oder durchdacht, innovativ oder langweilig etc. zu beurteilen, eine erste grob inhaltlich sortierte Zusammenstellung:
Projekte, die zu originell sind, um sie direkt einzuordnen.
Wissenschaft als Wiki. Die Aufbereitung bereits unter offener Lizenz erstellter wissenschaftlicher Inhalte als Wiki mit den dementsprechenden Zusatzmöglichkeiten.
Berlin live Wiki. Ein offenes Lokalwiki für News aus Berlin. Erstellt prinzipiell von Allen, aber mit Hilfe von Journalisten, die regelmäßig und zuverlässig in einem offenen Büro anzutreffen sind.
Inhalte:
Den größten Batzen nehmen Projekte zur direkten Inhaltserstellung ein. Mal auf Wiki-Basis, mal mit anderer Software. Sofern man auch Wikis als Datenbank akzeptiert fast alle mehr oder weniger spezielle Datenbanken.
Extrem ambitioniert zum Beispiel eine Zusammenstellung zum Stand der Technik für Patente - daneben dürfte selbst Wikipedia ein nettes Projektchen sein. Ebenfalls ambitioniert, aber dafür voll im OpenGovernment-Trend die weltweite Fahrplandaten. In die ambitionierteren Datenbankprojekte reiht sich auch Archiv für Public-Domain Musik- und Videoaufnahmen, ein. Riesige Datenmengen könnte theoretisch auch das Zeitzeugenwiki produzieren.
Das betahaus Team Hamburg, Lissabon, Zürich und Köln und der Coworking Deutschland Bewegung möchten ein Buch schreiben.
Genau abgegrenzt hingegen ist das Projekt zur Erschließung von Drucken aus dem 16. JahrhundertDen Vorteil der Umsetzbarkeit und des übersichtlichen Maßstabs hat das Projekt dazu 500 Luftbilder für Open Street Map. Karten- und Ortsinformationen soll es auch für Rollstuhlfahrer oder für blinde Fußgänger geben.
Lehrmaterialen wollen auch mehrere Teilnehmer erstellen, mal mit Fallbeispielen für Medizinstudenten oder ganz allgemeine und frei Hochschul-Lehrmaterialien.

Für 5000 Euro kann man jede Menge Kohl essen.
Metainformationen:
Eher abstrakt setzen diejenigen an, die Informationen über freies Wissen sammeln wollen. Das Webverzeichnis freier Projekte, ein Open-Access-Portal für Sportwissenschaften oder die Datenbank für freies Wissen/freie Kultur in Berlin,
Werkzeuge:
Noch abstrakter geht es auch noch, ein paar Anträge gingen ein, um Werkzeuge zu erstellen, mit denen sich dann freies Wissen produzieren lässt.
Am ambitioniertsen ist da die Entwickling einer Open Hardware Lizenz, weit begrenzter die Software für vereinheitlichte Klimadiagramme in Wikipedia. Ein allgemeiner WYSIGWYG-MediaWiki-Editor soll wohl vor allem die Generation 15 Minus und 50 Plus ansprechen.
Eher schräg: Wikipedia goes Second Life, weniger schräg: Wikipedia goes Netzwerkdiagramm. Bei der Suchmaschine für schlechte Wikipedia-Artikel würde ich ja weiterhin vorschlagen, einfach zweimal auf "zufälliger Artikel" zu clicken.
Inhalte aufbereiten:
Eher weniger Abstrakt, wollen andere Projektideen wollen bereits vorhandene Inhalte besser vermitteln:
Freies Wissen als Podcast, oder auch von einer Maschine automatisch gesprochen Wikipedia. Man könnte dazu natürlich auch die Texte in Kwisahili nehmen, die aus dem Englischen übersetzung werden sollen.
Vage in den Bereich Lehrmaterialen greift das Lernquiz mit Wikipedia-Inhalten. Eher wörtlich nimmt das Wissensverteilung das sowie eine , das Buchmobil für freie Bücher in die Hand.
Dann sind da eine Menge Beiträge, die im Prinzip zur Werbung aufrufen:
Ein Motivationsfilm für Creative Commons, und allgemein endlich mal Werbenmaterialien für Creative Commons. Weniger allgemein ist der fremdwortreiche Antrag Werbung für CC bei argentinischer und französischer Regierung. Weniger durchgestylt, aber dafür Gewinner meines persönlichen Nettigkeits-Sympathiepreises ein Kartenspiel, um Freie Inhalte zu vermitteln,
Menschen treffen sich:
Die Vorschläge sind da ebenso für allgemeines Treffen zum Freien Wissen in Berlin, oder eine deutlich spezieller Konferenz von Altertumswissenschaftler treffen sich mit Wikipedianern.
Intellektuell überfordert bin ich damit das Konzept des angedachten Wikichats ganz zu durchsteigen, mir scheint es eine Mischung aus Chat, StudiVZ und freien Inhalten zu sein.
Kurse oder Workshops sollen stattfinden, eine freie Medienschule in München Kursezu freier Software in Österreich, ebenso wie Workshops zu freier Software.
Die Twick.it-Fördermaßnahmen:
Quasi als Querschnittsprojekt gibt es Anträge, die auf der Mini-Enzyklopädie Twick.it aufbaufen. Diese erstellt Lexikoneinträge in 140 Zeichen, und die Macher scheinen durchaus motiviert und enthusiastsich was das Antragsschreiben angeht. Natürlich für Twick.it an sich, ein Portal, um Twick.it-Schreiber und Leser zusammenzubringen, sowie die Idee für ein einTwick.it-Plugin für den Browsser,
Insgesamt sind 93 Bewerbungen eingegangen, von denen 40 die formellen Voraussetzungen erfüllten. Bis zum 30. November läuft die Bewerbungsphase. In der bestimmt vor allem bestimmt eine Jury aus zwei Wikipedianern, zwei Aussenstehenden und einem Vereinsvorstand, wer das Geld erhält. Allerdings darf auch die Öffentlichkeit an sich teilhaben und abstimmen.
Das Ergebnis der Abstimmung zählt als Votum des imaginären 6. Jurymitglieds. Wer wirklich effektiv Geld verteilen möchte, ist vermutlich gut beraten, noch einen Plausch mit den anderen fünf zu halten. Andererseits staune ich ja weiterhin über die Transparenzinitiativen und aus Marketingsgesichtspunkten ist es natürlich auch nicht ganz blöd.
Die Projekte selbst sind mal sehr durchgeplant, mal eher vage. Einige sind wahnwitzig wie einst Wikipedia, bei anderen beginne ich mich zu fragen, wofür die nur die 5.000 Euro loswerden wollen. Manche sind eher luftig, andere suchen anscheinend eine Co-Finanzierung einer schon laufenden Aktionen. Insgesamt also tatsächlich eine spannende Aktion.
Zumindest die Interessanteren der Ideen wollte ich mir noch näher ansehen. Aber hier kommt erstmal der Rundumschlag. Statt nun die Projekte nach Kriterien wie wahnwitzig oder durchdacht, innovativ oder langweilig etc. zu beurteilen, eine erste grob inhaltlich sortierte Zusammenstellung:
Projekte, die zu originell sind, um sie direkt einzuordnen.
Wissenschaft als Wiki. Die Aufbereitung bereits unter offener Lizenz erstellter wissenschaftlicher Inhalte als Wiki mit den dementsprechenden Zusatzmöglichkeiten.
Berlin live Wiki. Ein offenes Lokalwiki für News aus Berlin. Erstellt prinzipiell von Allen, aber mit Hilfe von Journalisten, die regelmäßig und zuverlässig in einem offenen Büro anzutreffen sind.
Inhalte:
Den größten Batzen nehmen Projekte zur direkten Inhaltserstellung ein. Mal auf Wiki-Basis, mal mit anderer Software. Sofern man auch Wikis als Datenbank akzeptiert fast alle mehr oder weniger spezielle Datenbanken.
Extrem ambitioniert zum Beispiel eine Zusammenstellung zum Stand der Technik für Patente - daneben dürfte selbst Wikipedia ein nettes Projektchen sein. Ebenfalls ambitioniert, aber dafür voll im OpenGovernment-Trend die weltweite Fahrplandaten. In die ambitionierteren Datenbankprojekte reiht sich auch Archiv für Public-Domain Musik- und Videoaufnahmen, ein. Riesige Datenmengen könnte theoretisch auch das Zeitzeugenwiki produzieren.
Das betahaus Team Hamburg, Lissabon, Zürich und Köln und der Coworking Deutschland Bewegung möchten ein Buch schreiben.
Genau abgegrenzt hingegen ist das Projekt zur Erschließung von Drucken aus dem 16. JahrhundertDen Vorteil der Umsetzbarkeit und des übersichtlichen Maßstabs hat das Projekt dazu 500 Luftbilder für Open Street Map. Karten- und Ortsinformationen soll es auch für Rollstuhlfahrer oder für blinde Fußgänger geben.
Lehrmaterialen wollen auch mehrere Teilnehmer erstellen, mal mit Fallbeispielen für Medizinstudenten oder ganz allgemeine und frei Hochschul-Lehrmaterialien.
Für 5000 Euro kann man jede Menge Kohl essen.
Metainformationen:
Eher abstrakt setzen diejenigen an, die Informationen über freies Wissen sammeln wollen. Das Webverzeichnis freier Projekte, ein Open-Access-Portal für Sportwissenschaften oder die Datenbank für freies Wissen/freie Kultur in Berlin,
Werkzeuge:
Noch abstrakter geht es auch noch, ein paar Anträge gingen ein, um Werkzeuge zu erstellen, mit denen sich dann freies Wissen produzieren lässt.
Am ambitioniertsen ist da die Entwickling einer Open Hardware Lizenz, weit begrenzter die Software für vereinheitlichte Klimadiagramme in Wikipedia. Ein allgemeiner WYSIGWYG-MediaWiki-Editor soll wohl vor allem die Generation 15 Minus und 50 Plus ansprechen.
Eher schräg: Wikipedia goes Second Life, weniger schräg: Wikipedia goes Netzwerkdiagramm. Bei der Suchmaschine für schlechte Wikipedia-Artikel würde ich ja weiterhin vorschlagen, einfach zweimal auf "zufälliger Artikel" zu clicken.
Inhalte aufbereiten:
Eher weniger Abstrakt, wollen andere Projektideen wollen bereits vorhandene Inhalte besser vermitteln:
Freies Wissen als Podcast, oder auch von einer Maschine automatisch gesprochen Wikipedia. Man könnte dazu natürlich auch die Texte in Kwisahili nehmen, die aus dem Englischen übersetzung werden sollen.
Vage in den Bereich Lehrmaterialen greift das Lernquiz mit Wikipedia-Inhalten. Eher wörtlich nimmt das Wissensverteilung das sowie eine , das Buchmobil für freie Bücher in die Hand.
Dann sind da eine Menge Beiträge, die im Prinzip zur Werbung aufrufen:
Ein Motivationsfilm für Creative Commons, und allgemein endlich mal Werbenmaterialien für Creative Commons. Weniger allgemein ist der fremdwortreiche Antrag Werbung für CC bei argentinischer und französischer Regierung. Weniger durchgestylt, aber dafür Gewinner meines persönlichen Nettigkeits-Sympathiepreises ein Kartenspiel, um Freie Inhalte zu vermitteln,
Menschen treffen sich:
Die Vorschläge sind da ebenso für allgemeines Treffen zum Freien Wissen in Berlin, oder eine deutlich spezieller Konferenz von Altertumswissenschaftler treffen sich mit Wikipedianern.
Intellektuell überfordert bin ich damit das Konzept des angedachten Wikichats ganz zu durchsteigen, mir scheint es eine Mischung aus Chat, StudiVZ und freien Inhalten zu sein.
Kurse oder Workshops sollen stattfinden, eine freie Medienschule in München Kursezu freier Software in Österreich, ebenso wie Workshops zu freier Software.
Die Twick.it-Fördermaßnahmen:
Quasi als Querschnittsprojekt gibt es Anträge, die auf der Mini-Enzyklopädie Twick.it aufbaufen. Diese erstellt Lexikoneinträge in 140 Zeichen, und die Macher scheinen durchaus motiviert und enthusiastsich was das Antragsschreiben angeht. Natürlich für Twick.it an sich, ein Portal, um Twick.it-Schreiber und Leser zusammenzubringen, sowie die Idee für ein einTwick.it-Plugin für den Browsser,
40 Projekte wollen Geld von Wikimedia: Wissenswert-Rundumschlag
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Zur Erinnerung: Traktormontag wird Traktorfreitag
Wegen Gastbloggerinnenbeschwerde. Aber damit die Wartezeit nicht zu lang wird, ein Explosiönchen beim Traktorpulling.
Wegen Gastbloggerinnenbeschwerde. Aber damit die Wartezeit nicht zu lang wird, ein Explosiönchen beim Traktorpulling.
Zur Erinnerung: Traktormontag wird Traktorfreitag
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Sonntag, 14. November 2010
Prezi lebt.
So, mein zweiter Aktionstag im Versuch, Prezi vor der Wikipedia-Löschung zu bewahren (Wikipedia:Prezi). Beim Schreiben habe ich mich ja fast gewundert, dass die internen Links auf LeWeb, TED und TechCrunch tatsächlich existierten. Gelöschte Artikelversuche an den Stellen hätten mich fast weniger überrascht.
Da ich noch bei der Artikel- beziegungweise Themenrettung bin, habe ich dann auch gleich die unseligen Nebenfolgen der Relevanzdebatte bemerkt: Selbst wenn man ein Thema nicht promoten will, schreibt man es unwillkürlich nach oben, um auch den inhaltlich unaffinisten Löschabarbeiter von der Relevanz des Artikelgegenstands zu überzeugen. Um die Sache nicht mit komischen Quellen zu belasten, bleiben die inhaltlich besten Posts zum Thema erstmal draußen. Nicht etwa, dass "unwichtiger Mensch schreibt essayistisch zu komischem Thema" das Artikelkarma versaut.
Oder um es anders auszudrücken. Um das Thema durchzubringen, wird ein Rettungsartikel erstmal ein "New York Times sagt alles sei super"; nicht ein: "viele Blogger sagen, ihr Publikum wurde seekrank und schlagen Sehkrankheit als Begriff vor."
Da ich noch bei der Artikel- beziegungweise Themenrettung bin, habe ich dann auch gleich die unseligen Nebenfolgen der Relevanzdebatte bemerkt: Selbst wenn man ein Thema nicht promoten will, schreibt man es unwillkürlich nach oben, um auch den inhaltlich unaffinisten Löschabarbeiter von der Relevanz des Artikelgegenstands zu überzeugen. Um die Sache nicht mit komischen Quellen zu belasten, bleiben die inhaltlich besten Posts zum Thema erstmal draußen. Nicht etwa, dass "unwichtiger Mensch schreibt essayistisch zu komischem Thema" das Artikelkarma versaut.
Oder um es anders auszudrücken. Um das Thema durchzubringen, wird ein Rettungsartikel erstmal ein "New York Times sagt alles sei super"; nicht ein: "viele Blogger sagen, ihr Publikum wurde seekrank und schlagen Sehkrankheit als Begriff vor."
So, mein zweiter Aktionstag im Versuch, Prezi vor der Wikipedia-Löschung zu bewahren (Wikipedia:Prezi). Beim Schreiben habe ich mich ja fast gewundert, dass die internen Links auf LeWeb, TED und TechCrunch tatsächlich existierten. Gelöschte Artikelversuche an den Stellen hätten mich fast weniger überrascht.
Da ich noch bei der Artikel- beziegungweise Themenrettung bin, habe ich dann auch gleich die unseligen Nebenfolgen der Relevanzdebatte bemerkt: Selbst wenn man ein Thema nicht promoten will, schreibt man es unwillkürlich nach oben, um auch den inhaltlich unaffinisten Löschabarbeiter von der Relevanz des Artikelgegenstands zu überzeugen. Um die Sache nicht mit komischen Quellen zu belasten, bleiben die inhaltlich besten Posts zum Thema erstmal draußen. Nicht etwa, dass "unwichtiger Mensch schreibt essayistisch zu komischem Thema" das Artikelkarma versaut.
Oder um es anders auszudrücken. Um das Thema durchzubringen, wird ein Rettungsartikel erstmal ein "New York Times sagt alles sei super"; nicht ein: "viele Blogger sagen, ihr Publikum wurde seekrank und schlagen Sehkrankheit als Begriff vor."
Da ich noch bei der Artikel- beziegungweise Themenrettung bin, habe ich dann auch gleich die unseligen Nebenfolgen der Relevanzdebatte bemerkt: Selbst wenn man ein Thema nicht promoten will, schreibt man es unwillkürlich nach oben, um auch den inhaltlich unaffinisten Löschabarbeiter von der Relevanz des Artikelgegenstands zu überzeugen. Um die Sache nicht mit komischen Quellen zu belasten, bleiben die inhaltlich besten Posts zum Thema erstmal draußen. Nicht etwa, dass "unwichtiger Mensch schreibt essayistisch zu komischem Thema" das Artikelkarma versaut.
Oder um es anders auszudrücken. Um das Thema durchzubringen, wird ein Rettungsartikel erstmal ein "New York Times sagt alles sei super"; nicht ein: "viele Blogger sagen, ihr Publikum wurde seekrank und schlagen Sehkrankheit als Begriff vor."
Prezi lebt.
Darumleideichanberlin (I)
Notiz an mich selbst: Wattenmeeraufenthalte ab jetzt grundsätzlich mit dem Neumond koordinieren. Es gibt wirklich wenig derart Unmittelbares und Beeindruckendes wie einen voll illuminierter Sternenhimmel mit Milchstraße und allen Schikanen. Sofort ist mir klar, warum die Menschheit so früh Astronomie und Astrologie entdeckte.
Darummagichberlinnicht: Lichtverschmutzung.
P.S.: Dithmarschen-Nachtrag. Leider kann ich nicht rechnen. Hört weiter auf Frau Luttrup, aber die Chance mich zu treffen, ist Null. 9 plus 4 ist 13 und nicht 20..
Darummagichberlinnicht: Lichtverschmutzung.
P.S.: Dithmarschen-Nachtrag. Leider kann ich nicht rechnen. Hört weiter auf Frau Luttrup, aber die Chance mich zu treffen, ist Null. 9 plus 4 ist 13 und nicht 20..
Notiz an mich selbst: Wattenmeeraufenthalte ab jetzt grundsätzlich mit dem Neumond koordinieren. Es gibt wirklich wenig derart Unmittelbares und Beeindruckendes wie einen voll illuminierter Sternenhimmel mit Milchstraße und allen Schikanen. Sofort ist mir klar, warum die Menschheit so früh Astronomie und Astrologie entdeckte.
Darummagichberlinnicht: Lichtverschmutzung.
P.S.: Dithmarschen-Nachtrag. Leider kann ich nicht rechnen. Hört weiter auf Frau Luttrup, aber die Chance mich zu treffen, ist Null. 9 plus 4 ist 13 und nicht 20..
Darummagichberlinnicht: Lichtverschmutzung.
P.S.: Dithmarschen-Nachtrag. Leider kann ich nicht rechnen. Hört weiter auf Frau Luttrup, aber die Chance mich zu treffen, ist Null. 9 plus 4 ist 13 und nicht 20..
Darumleideichanberlin (I)
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Apropos finanzielles Karma.
.. man kann Blogs jeden Monat neu flattrn, also zum Beispiel auch hier für November. Aber hier geht es um größeres. Um mal ein Geständnis abzuliefern: ich bin großer Sucker für schlechtes Fernsehen. Deshalb habe ich auch keinen Fernseher, es wäre mein Untergang, Aber man kann sich vorstellen, wie sehr ich als Entzügling reagiere, wenn ich unterwegs bin, und auf einen real existierenden Fernseher treffe. 300 Kanäle sind nicht genug. Aber was ich am Wochenende antraf, übertrifft alles Gesehene:
.. man kann Blogs jeden Monat neu flattrn, also zum Beispiel auch hier für November. Aber hier geht es um größeres. Um mal ein Geständnis abzuliefern: ich bin großer Sucker für schlechtes Fernsehen. Deshalb habe ich auch keinen Fernseher, es wäre mein Untergang, Aber man kann sich vorstellen, wie sehr ich als Entzügling reagiere, wenn ich unterwegs bin, und auf einen real existierenden Fernseher treffe. 300 Kanäle sind nicht genug. Aber was ich am Wochenende antraf, übertrifft alles Gesehene:
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Der nicht ganz so offene Haushalt. Christiane Schulzki-Haddouti: Zahlenrätsel zum Innovationsstandort Deutschland
Risikoreduzierung auf Facebook. Spannende Ideen. Danah Boyd: Risk Reduction Strategies on Facebook
By the way Facebook. Vielleicht werde ich irgendwann verstehen, warum Menschen ihre Freunde elektronisch vorsortiert wünschen. Daily Beast: Cracking the Facebook Code
Google Street View als Fotografie betrachtet. Newmuseum. org: It never rains in the world of Google Street View but few people live there.
Wer Michele Bachmann noch nicht kennt. Es wird Zeit.
Saved through Faith. In fact, I just went to Google and typed in “Jesus” and what came up first but Wikipedia?
Die Geschichte der Papiertüte. Moma: In the Bag
Geek Calendar a project is about geeks, by geeks, in support of geeks. It's a celebration of nerdishness in all its glory. And it's raising money for a very good cause: Libel Reform.
Recht für virtuelle Welten. New Scientiest: Online law man: Virtual worlds need real laws
Spannender Rundumschlag zu Elend und weniger Elend des deutschen Online-Journalismus. Medial Digital. Moderieren, Debattieren und Kuratieren sind elementare journalistische Aufgaben (Nebenbei eine der zu wenigen unterstützenswerten Kachingle-Seiten)
Afro IP: Urheberrecht und Afrika, der Kontinent - oder das Blog - wo die ganze Grundsatzdebatte noch nicht angekommen ist.
So imagine the courage and leadership necessary for David Kappos and his team to look at the revenue from selling these products, and to say ‘No, that’s wrong. The President's Open Government Directive makes it clear that these should be public goods, available without fee or favor; bundle them into the bulk downloads’. O'Reilly: Patent database up and running.
Britische Wurst und digitalisierte Kochbücher aus dem 17. Jahrhundert. Wellcome Library: The Sausage follows the Flag
Halloween-Nachzügler. Discoblog. Garlic has been regarded as an effective prophylactic against vampires. We wanted to explore this alleged effect experimentally. Owing to the lack of vampires, we used leeches instead.”
Es ist eine schlechte Idee, dass privates Verbrechen sich für staatsnahe Wirtschaft auszahlt: That’s because prison companies like this one had a plan — a new business model to lock up illegal immigrants. And the plan became Arizona’s immigration law.
Zum Abschluß noch ein kleines Video, der, hm, eigentümlichen Politik-Präsentation. Der EU-Haushalt. (via Jon Worth)
Risikoreduzierung auf Facebook. Spannende Ideen. Danah Boyd: Risk Reduction Strategies on Facebook
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So imagine the courage and leadership necessary for David Kappos and his team to look at the revenue from selling these products, and to say ‘No, that’s wrong. The President's Open Government Directive makes it clear that these should be public goods, available without fee or favor; bundle them into the bulk downloads’. O'Reilly: Patent database up and running.
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