Sturm
Fasan
Sturm Sturm
Fasan
Sturm Sturm Sturm
Purzel
Fasan
Sturm Purzel Sturm
STURM
Purzel Schäbber
Fasan fliegt rückwärts
Freitag, 12. November 2010
Donnerstag, 11. November 2010
Nordseewetter, bin schon feucht
Fasan flieht,
Zweig fliegt,
Kohlfeld riecht.
Regen von schräg unten.
Zweig fliegt,
Kohlfeld riecht.
Regen von schräg unten.
Fasan flieht,
Zweig fliegt,
Kohlfeld riecht.
Regen von schräg unten.
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Regen von schräg unten.
Nordseewetter, bin schon feucht
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Dithmarschen
Mittwoch, 10. November 2010
Wikipedia-Artikel-Updates: Prezi, Nordtrak
Zwei kurze Updates:
Nachdem ich mich wieder abgeregt habe, gibt es jetzt einen Wiederherstellungswunsch. Mal schauen wie es weiter läuft.
Die auf den Löschkandidaten gefundene und gepäppelten Nordtrak-Traktoren sieht heute sogar auf die Hauptseite gelangt. Hooray.
Nachdem ich mich wieder abgeregt habe, gibt es jetzt einen Wiederherstellungswunsch. Mal schauen wie es weiter läuft.
Die auf den Löschkandidaten gefundene und gepäppelten Nordtrak-Traktoren sieht heute sogar auf die Hauptseite gelangt. Hooray.
Zwei kurze Updates:
Nachdem ich mich wieder abgeregt habe, gibt es jetzt einen Wiederherstellungswunsch. Mal schauen wie es weiter läuft.
Die auf den Löschkandidaten gefundene und gepäppelten Nordtrak-Traktoren sieht heute sogar auf die Hauptseite gelangt. Hooray.
Nachdem ich mich wieder abgeregt habe, gibt es jetzt einen Wiederherstellungswunsch. Mal schauen wie es weiter läuft.
Die auf den Löschkandidaten gefundene und gepäppelten Nordtrak-Traktoren sieht heute sogar auf die Hauptseite gelangt. Hooray.
Wikipedia-Artikel-Updates: Prezi, Nordtrak
Dienstag, 9. November 2010
Auf Prezi.com stöbern. Liam Wyatt: Wikipedia & GLAMs
Eine Seefahrt, die kann Schwindelgefühle erzeugen. Hat man weder Wasser noch Schiff, so gibt es seit einiger Zeit erfreulicherweise Ersatz: Prezi. Sehr stylish, sehr schick, so eine Art Powerpoint auf Loopingbahn. [Hier folgte jetzt ein Teil mit Hintergrundinformationen, wenn nicht so ein *****!**!*!! Wikipedia-Admin ***!!*** das ganze ohne Begründung schnellgelöscht hätte. *****!!??%%&%$&%§$&!!]. Auf jeden Fall ein Programm für das Spielkind in mir.
Da darf heute Abend ran, das erste mal selber Schiffsschaukeln mit anderen. Zur Einstimmung durchstöbere ich, was andere so gemacht haben, und siehe da, schon nach wenigen Minuten finde ich die Europeana-Keynote von Liam Wyatt. Seines Zeichens ehemals Wikipedian in Residence im British Museum. Und ein spannender Präsentationsersteller.
Selbst ohne begleitenden Text habe ich weitgehend verstanden, worum es eigentlich ging. Und nen netten Abend hatte ich dazu. Für vertiefende Hintergrundinfos gibt es dann noch Hintergrundinformationen zum Projekt im British Museum und zur Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen allgemein.
Da darf heute Abend ran, das erste mal selber Schiffsschaukeln mit anderen. Zur Einstimmung durchstöbere ich, was andere so gemacht haben, und siehe da, schon nach wenigen Minuten finde ich die Europeana-Keynote von Liam Wyatt. Seines Zeichens ehemals Wikipedian in Residence im British Museum. Und ein spannender Präsentationsersteller.
Selbst ohne begleitenden Text habe ich weitgehend verstanden, worum es eigentlich ging. Und nen netten Abend hatte ich dazu. Für vertiefende Hintergrundinfos gibt es dann noch Hintergrundinformationen zum Projekt im British Museum und zur Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen allgemein.
Eine Seefahrt, die kann Schwindelgefühle erzeugen. Hat man weder Wasser noch Schiff, so gibt es seit einiger Zeit erfreulicherweise Ersatz: Prezi. Sehr stylish, sehr schick, so eine Art Powerpoint auf Loopingbahn. [Hier folgte jetzt ein Teil mit Hintergrundinformationen, wenn nicht so ein *****!**!*!! Wikipedia-Admin ***!!*** das ganze ohne Begründung schnellgelöscht hätte. *****!!??%%&%$&%§$&!!]. Auf jeden Fall ein Programm für das Spielkind in mir.
Da darf heute Abend ran, das erste mal selber Schiffsschaukeln mit anderen. Zur Einstimmung durchstöbere ich, was andere so gemacht haben, und siehe da, schon nach wenigen Minuten finde ich die Europeana-Keynote von Liam Wyatt. Seines Zeichens ehemals Wikipedian in Residence im British Museum. Und ein spannender Präsentationsersteller.
Selbst ohne begleitenden Text habe ich weitgehend verstanden, worum es eigentlich ging. Und nen netten Abend hatte ich dazu. Für vertiefende Hintergrundinfos gibt es dann noch Hintergrundinformationen zum Projekt im British Museum und zur Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen allgemein.
Da darf heute Abend ran, das erste mal selber Schiffsschaukeln mit anderen. Zur Einstimmung durchstöbere ich, was andere so gemacht haben, und siehe da, schon nach wenigen Minuten finde ich die Europeana-Keynote von Liam Wyatt. Seines Zeichens ehemals Wikipedian in Residence im British Museum. Und ein spannender Präsentationsersteller.
Selbst ohne begleitenden Text habe ich weitgehend verstanden, worum es eigentlich ging. Und nen netten Abend hatte ich dazu. Für vertiefende Hintergrundinfos gibt es dann noch Hintergrundinformationen zum Projekt im British Museum und zur Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen allgemein.
Auf Prezi.com stöbern. Liam Wyatt: Wikipedia & GLAMs
Hört auf Frau Luttrop
Schon allein weil eine Fünfzigprozentchance besteht, mich zu treffen:
Bücherbasar in Wesselburen.
Bücherbasar in Wesselburen.
Hört auf Frau Luttrop
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Dithmarschen
Darummagichberlin (XVI)
Die neue Fantonne für Papier, Pappe und Kartonagen ist ein echtes Angebot für die zahlreichen Berliner Eigenheimbesitzer. Erhältlich ist die Fantonne in den coolen Motiven der Füchse Berlin, Hertha BSC und unseres erfolgreichen Volleyballteams SCC Berlin. Für alle Naturfans haben wir in Zusammenarbeit mit dem BUND für Umwelt- und Naturschutz Berlin als viertes Highlight die Naturfantonne entwickelt
Zur Bestellung.
Die neue Fantonne für Papier, Pappe und Kartonagen ist ein echtes Angebot für die zahlreichen Berliner Eigenheimbesitzer. Erhältlich ist die Fantonne in den coolen Motiven der Füchse Berlin, Hertha BSC und unseres erfolgreichen Volleyballteams SCC Berlin. Für alle Naturfans haben wir in Zusammenarbeit mit dem BUND für Umwelt- und Naturschutz Berlin als viertes Highlight die Naturfantonne entwickelt
Zur Bestellung.
Darummagichberlin (XVI)
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Lachs-Gurken-Salat
Mich-an-Rezept-erinnere-Post:
Man verwende:
Für den Salat
ein Apfel (laut Penny ein "Apfel rot")
eine Karotte
eine Packung Räucherlachs (200 g)
fünf Cornichons
halbe Salatgurke
etwas Zitronensaft
den schon länger darbenden Schnittlauch von der Fensterbank
zwei Lauchzwiebeln
Schneiden: Cornichons, Lachs, Schnittlauch, Lauchzwiebeln
Reiben: Apfel, Karotte, Salatgurke
Pressen: Zitrone
Mischen: Alles
Dressing
3 EL Öl (Haselnuss und Raps)
1 EL Essig (Weißwein)
Salz, Zucker
1 TL Senf (Bautzner)
Dressing: vermischen
Dressing und Salat zusammen dann mindestens eine Stunde ziehen lassen. Ausstehender Versuche: als Beilage für Pellkartoffeln oder Röstis.
Man verwende:
Für den Salat
ein Apfel (laut Penny ein "Apfel rot")
eine Karotte
eine Packung Räucherlachs (200 g)
fünf Cornichons
halbe Salatgurke
etwas Zitronensaft
den schon länger darbenden Schnittlauch von der Fensterbank
zwei Lauchzwiebeln
Schneiden: Cornichons, Lachs, Schnittlauch, Lauchzwiebeln
Reiben: Apfel, Karotte, Salatgurke
Pressen: Zitrone
Mischen: Alles
Dressing
3 EL Öl (Haselnuss und Raps)
1 EL Essig (Weißwein)
Salz, Zucker
1 TL Senf (Bautzner)
Dressing: vermischen
Dressing und Salat zusammen dann mindestens eine Stunde ziehen lassen. Ausstehender Versuche: als Beilage für Pellkartoffeln oder Röstis.
Mich-an-Rezept-erinnere-Post:
Man verwende:
Für den Salat
ein Apfel (laut Penny ein "Apfel rot")
eine Karotte
eine Packung Räucherlachs (200 g)
fünf Cornichons
halbe Salatgurke
etwas Zitronensaft
den schon länger darbenden Schnittlauch von der Fensterbank
zwei Lauchzwiebeln
Schneiden: Cornichons, Lachs, Schnittlauch, Lauchzwiebeln
Reiben: Apfel, Karotte, Salatgurke
Pressen: Zitrone
Mischen: Alles
Dressing
3 EL Öl (Haselnuss und Raps)
1 EL Essig (Weißwein)
Salz, Zucker
1 TL Senf (Bautzner)
Dressing: vermischen
Dressing und Salat zusammen dann mindestens eine Stunde ziehen lassen. Ausstehender Versuche: als Beilage für Pellkartoffeln oder Röstis.
Man verwende:
Für den Salat
ein Apfel (laut Penny ein "Apfel rot")
eine Karotte
eine Packung Räucherlachs (200 g)
fünf Cornichons
halbe Salatgurke
etwas Zitronensaft
den schon länger darbenden Schnittlauch von der Fensterbank
zwei Lauchzwiebeln
Schneiden: Cornichons, Lachs, Schnittlauch, Lauchzwiebeln
Reiben: Apfel, Karotte, Salatgurke
Pressen: Zitrone
Mischen: Alles
Dressing
3 EL Öl (Haselnuss und Raps)
1 EL Essig (Weißwein)
Salz, Zucker
1 TL Senf (Bautzner)
Dressing: vermischen
Dressing und Salat zusammen dann mindestens eine Stunde ziehen lassen. Ausstehender Versuche: als Beilage für Pellkartoffeln oder Röstis.
Lachs-Gurken-Salat
Montag, 8. November 2010
Wikipedia is not wicked. Sehr nette Comic-Einführung für Schüler.
Im Original gefunden auf Flickr von der Daring Librarian. Schade, dass das auf Deutsch so nicht geht. Sowohl die Pop- als auch die Schulartikel sind mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schon gelöscht.
Im Original gefunden auf Flickr von der Daring Librarian. Schade, dass das auf Deutsch so nicht geht. Sowohl die Pop- als auch die Schulartikel sind mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schon gelöscht.
Wikipedia is not wicked. Sehr nette Comic-Einführung für Schüler.
Traktormontag: FAZ beteiligt sich
Freundinnen und Freunde des Traktormontags: eine erfreuliche Nachricht und eine Umstellung. Die Umstellung zuerst: nach umfangreichen Redaktionskonferenzen im Blog haben wir beschlossen, den Traktormontag in den Traktorfreitag zu verwandeln.
Jetzt aber zur erfreulichen Nachricht, dass die FAZ sich anscheinend am Traktormontag beteiligt. Die leitartikelt heute mit Traktorfahrer im Wendland. Wobei es mich ja doch beruhigt, dass ich dem FAZ-Autoren Jasper von Altenbockum nur wenig zustimme. Zugegeben, da hat er recht: Grüne auf Traktoren wirken nicht sonderlich authentisch. Mich würde es beispielsweise außerordentlich wundern, kämen Grüne Spitzenpolitiker öffentlich zum Trecker Treck. Auch die Bauernvereine Dithmarschens scheinen mir verlässlich keinerlei Grüne unter ihren Mitgliedern zu haben.
Andererseits ist es natürlich schon peinlich: Die Grundprämisse des Leitartikels ist, dass alle Grünen-Politiker derzeit im wendländischen Traktor sitzen. Das einzige begleitende Grünen-Foto zeigt aber einen Kleinlaster. Auf dem einzigen Schlepperfoto ist hingegen ein Die-Linke-Mensch zu sehen. Seine weitere Argumentation mag ich dann immer weniger teilen. Frau Merkel positiv Gelassenheit im Umgang mit Atomkraft zu attestieren, ist eine eher mutige These. Der von Altenbockum attestierte "bornierte" Umgang der Grünen mit der Wirklichkeit trifft auf die Grünen eben nicht so zu wie auf andere.
Borniert sagt eben nicht nur, dass man Sachen behauptet, die sich in der Wirklichkeit nicht umsetzen lassen. Um borniert zu sein, muss gleich zwei Bedingungen erfüllen. Einmal muss man sich von der Realität schon so weit entfernt haben, dass man sie nicht einmal mehr bemerkt. Zum anderen muss man trotzdem wissen, was für jene Wirklichkeit besser ist.
Im Netz sind solch bornierten Menschen ja als Internetausdrucker gefürchtet. Das Grundproblem ist aber keineswegs auf Netzpolitik beschränkt, es zieht sich über viele Politikfelder. In der Sozial-, Bildungs-, Integrations-, Arbeits-, Wirtschafts- etc-Politik, in denen die Politik erfolgreich den Eindruck vermittelt, inhaltlich wirklich nichts zu verstehen. Ihr Handeln orientiert sich an einer interessengeleiteten powergepointete Realität. Politischer Interessenausgleich findet dort nicht mehr zwischen Interessen und Bedürfnissen verschiedener Gruppen und grundsätzlichen Werten statt, sondern zwischen dem, was Lobbyverbände als Notwendigkeit präsentieren, und dem, was Meinungsforschungsinstitute als aktuelle Stimmung ausgeben.
Die Grünen hingegen bewegen sich in mehreren Wirklichkeitsebenen. Der Sog in die eine Parallelrealität des Politikbetriebs scheint weniger stark. Sie werden an der Regierung wieder schmerzlich verkünden müssen, was alles nicht geht. Borniert aber wirken sie eben nicht. Weil sie erfolgreich den Eindruck erwecken, die Realität da draußen zumindest zu bemerken.
Bei den Grünen findet Realität außerhalb der Sitzungssäle immerhin noch statt, und das wird honoriert. Problematisch sind die Grünen trotzdem in vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel damit, was sie denn an der Macht machen sollen. In ähnlichem Impetus wie bei Herrn von Altenbockum, aber deutlich stringenter argumentiert, gibt es den Aspekt auch behandelt im Sprengsatz mit letzter Fluchtpunkt Grün.
Jetzt aber zur erfreulichen Nachricht, dass die FAZ sich anscheinend am Traktormontag beteiligt. Die leitartikelt heute mit Traktorfahrer im Wendland. Wobei es mich ja doch beruhigt, dass ich dem FAZ-Autoren Jasper von Altenbockum nur wenig zustimme. Zugegeben, da hat er recht: Grüne auf Traktoren wirken nicht sonderlich authentisch. Mich würde es beispielsweise außerordentlich wundern, kämen Grüne Spitzenpolitiker öffentlich zum Trecker Treck. Auch die Bauernvereine Dithmarschens scheinen mir verlässlich keinerlei Grüne unter ihren Mitgliedern zu haben.
Andererseits ist es natürlich schon peinlich: Die Grundprämisse des Leitartikels ist, dass alle Grünen-Politiker derzeit im wendländischen Traktor sitzen. Das einzige begleitende Grünen-Foto zeigt aber einen Kleinlaster. Auf dem einzigen Schlepperfoto ist hingegen ein Die-Linke-Mensch zu sehen. Seine weitere Argumentation mag ich dann immer weniger teilen. Frau Merkel positiv Gelassenheit im Umgang mit Atomkraft zu attestieren, ist eine eher mutige These. Der von Altenbockum attestierte "bornierte" Umgang der Grünen mit der Wirklichkeit trifft auf die Grünen eben nicht so zu wie auf andere.
Borniert sagt eben nicht nur, dass man Sachen behauptet, die sich in der Wirklichkeit nicht umsetzen lassen. Um borniert zu sein, muss gleich zwei Bedingungen erfüllen. Einmal muss man sich von der Realität schon so weit entfernt haben, dass man sie nicht einmal mehr bemerkt. Zum anderen muss man trotzdem wissen, was für jene Wirklichkeit besser ist.
Im Netz sind solch bornierten Menschen ja als Internetausdrucker gefürchtet. Das Grundproblem ist aber keineswegs auf Netzpolitik beschränkt, es zieht sich über viele Politikfelder. In der Sozial-, Bildungs-, Integrations-, Arbeits-, Wirtschafts- etc-Politik, in denen die Politik erfolgreich den Eindruck vermittelt, inhaltlich wirklich nichts zu verstehen. Ihr Handeln orientiert sich an einer interessengeleiteten powergepointete Realität. Politischer Interessenausgleich findet dort nicht mehr zwischen Interessen und Bedürfnissen verschiedener Gruppen und grundsätzlichen Werten statt, sondern zwischen dem, was Lobbyverbände als Notwendigkeit präsentieren, und dem, was Meinungsforschungsinstitute als aktuelle Stimmung ausgeben.
Die Grünen hingegen bewegen sich in mehreren Wirklichkeitsebenen. Der Sog in die eine Parallelrealität des Politikbetriebs scheint weniger stark. Sie werden an der Regierung wieder schmerzlich verkünden müssen, was alles nicht geht. Borniert aber wirken sie eben nicht. Weil sie erfolgreich den Eindruck erwecken, die Realität da draußen zumindest zu bemerken.
Bei den Grünen findet Realität außerhalb der Sitzungssäle immerhin noch statt, und das wird honoriert. Problematisch sind die Grünen trotzdem in vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel damit, was sie denn an der Macht machen sollen. In ähnlichem Impetus wie bei Herrn von Altenbockum, aber deutlich stringenter argumentiert, gibt es den Aspekt auch behandelt im Sprengsatz mit letzter Fluchtpunkt Grün.
Freundinnen und Freunde des Traktormontags: eine erfreuliche Nachricht und eine Umstellung. Die Umstellung zuerst: nach umfangreichen Redaktionskonferenzen im Blog haben wir beschlossen, den Traktormontag in den Traktorfreitag zu verwandeln.
Jetzt aber zur erfreulichen Nachricht, dass die FAZ sich anscheinend am Traktormontag beteiligt. Die leitartikelt heute mit Traktorfahrer im Wendland. Wobei es mich ja doch beruhigt, dass ich dem FAZ-Autoren Jasper von Altenbockum nur wenig zustimme. Zugegeben, da hat er recht: Grüne auf Traktoren wirken nicht sonderlich authentisch. Mich würde es beispielsweise außerordentlich wundern, kämen Grüne Spitzenpolitiker öffentlich zum Trecker Treck. Auch die Bauernvereine Dithmarschens scheinen mir verlässlich keinerlei Grüne unter ihren Mitgliedern zu haben.
Andererseits ist es natürlich schon peinlich: Die Grundprämisse des Leitartikels ist, dass alle Grünen-Politiker derzeit im wendländischen Traktor sitzen. Das einzige begleitende Grünen-Foto zeigt aber einen Kleinlaster. Auf dem einzigen Schlepperfoto ist hingegen ein Die-Linke-Mensch zu sehen. Seine weitere Argumentation mag ich dann immer weniger teilen. Frau Merkel positiv Gelassenheit im Umgang mit Atomkraft zu attestieren, ist eine eher mutige These. Der von Altenbockum attestierte "bornierte" Umgang der Grünen mit der Wirklichkeit trifft auf die Grünen eben nicht so zu wie auf andere.
Borniert sagt eben nicht nur, dass man Sachen behauptet, die sich in der Wirklichkeit nicht umsetzen lassen. Um borniert zu sein, muss gleich zwei Bedingungen erfüllen. Einmal muss man sich von der Realität schon so weit entfernt haben, dass man sie nicht einmal mehr bemerkt. Zum anderen muss man trotzdem wissen, was für jene Wirklichkeit besser ist.
Im Netz sind solch bornierten Menschen ja als Internetausdrucker gefürchtet. Das Grundproblem ist aber keineswegs auf Netzpolitik beschränkt, es zieht sich über viele Politikfelder. In der Sozial-, Bildungs-, Integrations-, Arbeits-, Wirtschafts- etc-Politik, in denen die Politik erfolgreich den Eindruck vermittelt, inhaltlich wirklich nichts zu verstehen. Ihr Handeln orientiert sich an einer interessengeleiteten powergepointete Realität. Politischer Interessenausgleich findet dort nicht mehr zwischen Interessen und Bedürfnissen verschiedener Gruppen und grundsätzlichen Werten statt, sondern zwischen dem, was Lobbyverbände als Notwendigkeit präsentieren, und dem, was Meinungsforschungsinstitute als aktuelle Stimmung ausgeben.
Die Grünen hingegen bewegen sich in mehreren Wirklichkeitsebenen. Der Sog in die eine Parallelrealität des Politikbetriebs scheint weniger stark. Sie werden an der Regierung wieder schmerzlich verkünden müssen, was alles nicht geht. Borniert aber wirken sie eben nicht. Weil sie erfolgreich den Eindruck erwecken, die Realität da draußen zumindest zu bemerken.
Bei den Grünen findet Realität außerhalb der Sitzungssäle immerhin noch statt, und das wird honoriert. Problematisch sind die Grünen trotzdem in vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel damit, was sie denn an der Macht machen sollen. In ähnlichem Impetus wie bei Herrn von Altenbockum, aber deutlich stringenter argumentiert, gibt es den Aspekt auch behandelt im Sprengsatz mit letzter Fluchtpunkt Grün.
Jetzt aber zur erfreulichen Nachricht, dass die FAZ sich anscheinend am Traktormontag beteiligt. Die leitartikelt heute mit Traktorfahrer im Wendland. Wobei es mich ja doch beruhigt, dass ich dem FAZ-Autoren Jasper von Altenbockum nur wenig zustimme. Zugegeben, da hat er recht: Grüne auf Traktoren wirken nicht sonderlich authentisch. Mich würde es beispielsweise außerordentlich wundern, kämen Grüne Spitzenpolitiker öffentlich zum Trecker Treck. Auch die Bauernvereine Dithmarschens scheinen mir verlässlich keinerlei Grüne unter ihren Mitgliedern zu haben.
Andererseits ist es natürlich schon peinlich: Die Grundprämisse des Leitartikels ist, dass alle Grünen-Politiker derzeit im wendländischen Traktor sitzen. Das einzige begleitende Grünen-Foto zeigt aber einen Kleinlaster. Auf dem einzigen Schlepperfoto ist hingegen ein Die-Linke-Mensch zu sehen. Seine weitere Argumentation mag ich dann immer weniger teilen. Frau Merkel positiv Gelassenheit im Umgang mit Atomkraft zu attestieren, ist eine eher mutige These. Der von Altenbockum attestierte "bornierte" Umgang der Grünen mit der Wirklichkeit trifft auf die Grünen eben nicht so zu wie auf andere.
Borniert sagt eben nicht nur, dass man Sachen behauptet, die sich in der Wirklichkeit nicht umsetzen lassen. Um borniert zu sein, muss gleich zwei Bedingungen erfüllen. Einmal muss man sich von der Realität schon so weit entfernt haben, dass man sie nicht einmal mehr bemerkt. Zum anderen muss man trotzdem wissen, was für jene Wirklichkeit besser ist.
Im Netz sind solch bornierten Menschen ja als Internetausdrucker gefürchtet. Das Grundproblem ist aber keineswegs auf Netzpolitik beschränkt, es zieht sich über viele Politikfelder. In der Sozial-, Bildungs-, Integrations-, Arbeits-, Wirtschafts- etc-Politik, in denen die Politik erfolgreich den Eindruck vermittelt, inhaltlich wirklich nichts zu verstehen. Ihr Handeln orientiert sich an einer interessengeleiteten powergepointete Realität. Politischer Interessenausgleich findet dort nicht mehr zwischen Interessen und Bedürfnissen verschiedener Gruppen und grundsätzlichen Werten statt, sondern zwischen dem, was Lobbyverbände als Notwendigkeit präsentieren, und dem, was Meinungsforschungsinstitute als aktuelle Stimmung ausgeben.
Die Grünen hingegen bewegen sich in mehreren Wirklichkeitsebenen. Der Sog in die eine Parallelrealität des Politikbetriebs scheint weniger stark. Sie werden an der Regierung wieder schmerzlich verkünden müssen, was alles nicht geht. Borniert aber wirken sie eben nicht. Weil sie erfolgreich den Eindruck erwecken, die Realität da draußen zumindest zu bemerken.
Bei den Grünen findet Realität außerhalb der Sitzungssäle immerhin noch statt, und das wird honoriert. Problematisch sind die Grünen trotzdem in vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel damit, was sie denn an der Macht machen sollen. In ähnlichem Impetus wie bei Herrn von Altenbockum, aber deutlich stringenter argumentiert, gibt es den Aspekt auch behandelt im Sprengsatz mit letzter Fluchtpunkt Grün.
Traktormontag: FAZ beteiligt sich
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Politik,
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traktormontag
Sonntag, 7. November 2010
Homesweethome Dithmarschen. Mit Deutschlands marodestem KKW.
Mit Verlaub und fern aller Grundsatzdiskussionen. Aber in Brunsbüttel finde ich jede Minute ernstlich beunruhigend, die das Ding läuft. Geschweige denn noch viele Jahre. Wikipedia: Liste meldepflichtiger Ereignisse in deutschen kerntechnischen Anlagen.
Mit Verlaub und fern aller Grundsatzdiskussionen. Aber in Brunsbüttel finde ich jede Minute ernstlich beunruhigend, die das Ding läuft. Geschweige denn noch viele Jahre. Wikipedia: Liste meldepflichtiger Ereignisse in deutschen kerntechnischen Anlagen.
Homesweethome Dithmarschen. Mit Deutschlands marodestem KKW.
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Politik
Wikipedia-Preistag dramatisch gesunken
Gab es vorgestern noch mindestens 750 US-Dollar für einen Wikipedia-Artikel, ist der Preis heute auf 30 US-Dollar gesunken. Immerhin verspricht das Artikelobjekt, es sei "very noteworthy", was - wenn es stimmt - dem Autoren das Wikipedia-Leben natürlich erheblich vereinfacht-
Gab es vorgestern noch mindestens 750 US-Dollar für einen Wikipedia-Artikel, ist der Preis heute auf 30 US-Dollar gesunken. Immerhin verspricht das Artikelobjekt, es sei "very noteworthy", was - wenn es stimmt - dem Autoren das Wikipedia-Leben natürlich erheblich vereinfacht-
Wikipedia-Preistag dramatisch gesunken
Vorwärts, voran, Genossen zum Sexy.
Der Vorwärts stellt die nicht unspannende Frage: wie wird die SPD wieder sexy? Bildlich stellt dann "sexy" eine große, blonde Frau mit Jeans vor. Wahrlich, ein weiter weg. Das einzige, was derzeit in der SPD vage sexy und hip rüberkommt, ist klein und hat Wampe.
Der Vorwärts stellt die nicht unspannende Frage: wie wird die SPD wieder sexy? Bildlich stellt dann "sexy" eine große, blonde Frau mit Jeans vor. Wahrlich, ein weiter weg. Das einzige, was derzeit in der SPD vage sexy und hip rüberkommt, ist klein und hat Wampe.
Vorwärts, voran, Genossen zum Sexy.
Mathias, was ich noch zeigen wollte: Kentucky Fried Movie
In Antwort auf diesen netten Spot des deutschen Handwerks:
Er ist aber schon deutlich geklaut hier:
Er ist aber schon deutlich geklaut hier:
In Antwort auf diesen netten Spot des deutschen Handwerks:
Er ist aber schon deutlich geklaut hier:
Er ist aber schon deutlich geklaut hier:
Mathias, was ich noch zeigen wollte: Kentucky Fried Movie
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