Sonntag, 5. September 2010

Unterholz, Youtube, Musikindustrie

Das lustige wenn man New York Times liest ist, dass man damit recht zuverlässig ein Viertel der Meldungen antizipieren kann, die ein paar Tage später in den deutschen Medien auftauchen. Was die da an Leistungsschutzrechten bezahlen müssten.. Leistungsschutzrecht an Ausländer muss man ja aber nicht bezahlen, und deshalb kann ich kurz auf den Artikel "YouTube Ads Turn Videos Into Revenue" verweisen.

Der Artikel schildert die Tatsaeche, dass Youtubes Content ID nicht nur dafür sorgt, dass Inhalte von der Plattform verschwinden, sondern dass Rechteinhaber einfach Werbung mit Youtube teilen. Zu einem Großteil läuft das bei Videos ab, die ohne Wissen der Rechteinhaber hochgeladen wurden. Wenig überraschend stammen die Beispiele vom Fernsehen, das anscheinend nicht versucht die "Three-Stooges-Taktik" der Musikindustrie zu wiederholen. Leider lässt sich die NYT nicht darüber aus, ob darunter auch die ganzen "This is not available in your country"-Inhalte befinden. Mit Kontrollaufgabe lässt sich tatsächlich Geld verdienen.

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