Freitag, 6. August 2010

Noch mal ein Gedankenansatz: Trademarks als Fluchtmöglichkeit

Vor ein paar Tagen zeigte sich ja ein Ansatz an Mode-Urheberrechts-Diskussion auf den üblichen Sites  (beispielsweise hier oder hier). Also grob gesagt: Mode kennt sehr wenig IP und es geht ihr sehr gut. Zufällig hatte ich grad ein paar Law-Journal-Artikel von 2006 bis 2009 zum Thema auf der Festplatte und hatte die auch gelesen. Die Debattenlage da ist - natürlich - unübersicht und umstritten. Wobei sich aber fast alle sicher sind, ist, dass Marken und Trademarks eine riesige Rolle in der Modewelt spielen - kann man mit Alltagserfahrung bestätigen. Kochbücher sind auch so ein Fall. Die Substanz genießt fast keinen Schutz, umso wichtiger sind Name und Person vorne drauf. Und dann bringt mir TechDirt  "From Magazines To Restaurants... Conde Nast Licensing Magazine Names For Restaurants". Entdecken auch die Verlage die Fluchtstrategie in die Markennamen? Ist das auf dem Level überhaupt möglich? Ist es begrüßenswert, wenn der Wert eines Produktes nicht mehr darin liegt, was es ist, sondern darin, wie es zum Markenimage beiträgt?

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