Montag, 16. August 2010

Miniaturreview Gooreader


Gooreader ist ein recht angenehmes kleines Programm, das Google Books aufwerten soll. Nicht der erste Reader, der Onlineinhalte in ein virtuelles Zeitschriften/Buch-Layout, aber meines Wissens der erste für dieses mein Hauptinformationsmedium.

Nachdem ich jetzt ein bißchen damit herumgespielt habe, konstatiere ich eine gewisse Wohlfühlfunktionslosigkeit. Alles funktioniert problemlos, das Layout ist Welten vom üblichen Google-Books-Layout entfernt, die Bedienung ist komfortabel. Endlich einmal ist es auch problemlos und mit einem Knopfdruck möglich, auch die schief eingescannten Buchseiten in Miniatursatz zu vergrößern. Die PDF-Funktion wüsste ich sehr zu schätzen, wenn ich denn bereit wäre, Geld für das Programm auszugeben.

Bin ich aber nicht, dazu ist Gooreader als Arbeitsgerät zu unflexibel. Die Volltextsuche ist suboptimal, geht an vielen Stellen gar nicht und die funktionelle Anzeige wird hier der schöneren aber unübersichtlicheren Ansicht-als-Buch geopfert. Gerade wenn man etwas allgemeinere Begriffe sucht, limitiert das maximale Suchergebnis auf 40 doch sehr. Und warum Gooreader einen getreulich durch 50 Seiten nacheinander blättern läßt, die man alle nicht ansehen darf, erschließt sich mir nicht.

Schön zum Lesen von Public-Domain-Werken, als Werkzeug leider komplett unbrauchbar.

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